Peter Biedron Testbericht Zesch

zesch

it`s Piketime
Wobblertest
Peter Biedron von Quantum
Den Wobbler kann man nicht immer neu erfinden,
dachte ich mir beim auspacken der frisch angekommenden Wobbler.
Da ich selbst schonmal Peter Biedron an der Ruhr fischen gesehen habe,
aber erst später erfahren habe das es Peter Biedron war, dachte ich mir der Peter muß
sich bei der Optik + Aktion der Wobbler was gedacht haben. Denn an der Ruhr gibt es viele
beißfaule Tage, an denen der Fisch aus der Reserve gelockt werden muß. Wobbler eingepackt und ab ans
Wasser.

Test Gewässer: Vereinsweiher, Lippe, Kanal, Rhein

Da ich sonst zu 90 % nur GuFis + Twister fische, stellte ich keine besonderen Erwartungen
an die Schlagrate der Fängigkeit. Das Gegenteil wurde mir gezeigt als ich mit Zanderkalle an
den Rhein ging....


Bild oben:
Belly Dancer
sinkend
8cm 12g
macht sich am besten im Stillgewässer, gegenüber den anderen 2 getesteten Wobblern
dachte ich, die knallige Farbe ist nur was für den kalten Winter, falsch gedacht, ein Mitangler (ZK)
fischte den Wobbler keine 15 Minuten, da knallte eine Großbarbe auf den Wobbler. Und das am Tage,
mitten in einer Buhne am Rhein.



Bild mitte:
Dirty Harry
9cm 20g
absolut schwimmend
Aktion bei stetigem Zug, in langsamer Geschwindigkeit, ein idealer Zanderköder (nachts)
gute Wurfeigenschaften (weite + Zielgenauigkeit)
"poppen" kann man diesen Köder auch, die Rolle müsste eine Stradic oder ähnlich hoch übersetzt sein.
Ein Zander konnte diesem Köder, langsam geführt, direkt in Ufernähe nicht widerstehen.


Bild unten:
Swanky Jack
langsam sinkend (suspending)
9cm 14g
überzeugt durch sehr gute Bewegungen im Fließgewässer, gerade im twichen,
aber einfach nur "durchgekurbelt" machte dieser Wobbler die beste Bewegung im Wasser.
(beutefischflüchtend)
Barsche lieben diesen Wobbler, gerade in der Abenddämmerung
Zander auch (83cm, knapp 12 Pfund)



Diese Wobbler sind das Gegenteil eines "Crank" Wobblers, also ideal um vorsichtige Fische zum
Biß zu verleiten. Sie ermöglichen eine feine Präsentation eines Wobblers. Im See (Stillwasser)
muß man halt mehr twitchen und rucken, damit eine Flucht des Wobblers wie eine natürliche Bewegung aussieht.
Kanalangler kennen das; im fließenden Gewässer sieht das anders aus. Ich hatte den Eindruck, um so mehr Druck
in der Strömung war, um so besser lief der Wobbler. Man kann gerade den Swanky Jack auf der Stelle stehen lassen.
Fazit: kein völlig neuer Wobbler, aber einzigartig in der ruhigen Präsentation am Gewässer, wo es drauf ankommt
keine Fische zu verscheuchen, sondern zu fangen !
- Materialien: Lackierung aufwendig + gut gemacht
- Sprengringe hochwertig
- Drillinge etwas zu klein beim Dirty Harry


Gruß + Petri
zesch
 

Frerk

Member
AW: Peter Biedron Testbericht Zesch

vielen Dank für den tollen Bericht und herzlichen Glückwunsch zu den Fängen!!!
 

ZanderKalle

Großfischjäger
AW: Peter Biedron Testbericht Zesch

Guter Bericht#6

Ja schon komisch unsere Barben am Rhein!!!!
 
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