Paradoxum beim Köderfische aufziehen

torino

Member
Hallo
habe oft gesehen im Internet, dass die meisten, wenn sie mit Drilling angeln den Drilling hinter den Kiemendeckel des Fischchen platzieren, da der Zander bzw. Hecht den Köderfisch mit den den Kopf voran schluckt. Aber es wäre doch viel sinnvoller einen Drilling direkt im Maul zu platzieren. Einfach die Ködernadel durchs Maul ziehen und an der Schwanzflosse sie wieder rauskommen lassen und das Vorfach mit den Drilling hinterher, denn so reißt der Drilling nicht mehr in das Fleisch des Köfis ein (sinnvoll auch bei weichen Köfis) bzw. überhaupt der Köfi bleibt gestreckter und biegt sich nicht durch den Wasserwiederstand krumm zusammen.
Nur WARUM macht man dies immer meistens mit einem Einzelhaken, der oftmals verrutscht oder ködert den Köfi einfach anders an, liegt das in etwa daran, dass der Köfi in etwa von den Fischen verschmäht wird?
 

moep

Member
AW: Paradoxum beim Köderfische aufziehen

Ich platziere den Haken hinter dem Kiemendeckel damit sich der Köfi nicht verbiegt. ;)

mfg
 

Andal

Teilzeitketzer
In stillem Gedenken
AW: Paradoxum beim Köderfische aufziehen

Wo ist jetzt das Paradoxon?

Er mag wohl mit dem Kopf voran schlucken, aber er fasst den Köderfisch zuerst nicht frontal, sondern von unten und quer, jedenfalls in der Masse seiner Angriffe.

Dementsprechend ist auch der Haken, oder Drilling, in der Mitte des Köderfisches goldrichtig platziert, denn er befindet sich schon beim ersten Abziehen, dem Angriff, genau mittig im Hechtmaul. Man muss nicht warten, bis er gedreht hat, man kann direkt den Anhiebe setzen. Es hat sich so bestens bewährt.
 

j.Breithardt

forever young
In stillem Gedenken
AW: Paradoxum beim Köderfische aufziehen

Wo ist jetzt das Paradoxon?

Er mag wohl mit dem Kopf voran schlucken, aber er fasst den Köderfisch zuerst nicht frontal, sondern von unten und quer, jedenfalls in der Masse seiner Angriffe.

Dementsprechend ist auch der Haken, oder Drilling, in der Mitte des Köderfisches goldrichtig platziert, denn er befindet sich schon beim ersten Abziehen, dem Angriff, genau mittig im Hechtmaul. Man muss nicht warten, bis er gedreht hat, man kann direkt den Anhiebe setzen. Es hat sich so bestens bewährt.


Zumal es auch noch einen zweiten Aspekt gibt.
Ist der durchs Maul gezogene Drilling nicht größer als der Querschnitt des Köfis, so bohren sich beim werfen des Köfis höchstwahrscheinlich die eine oder andere Hakenspitze ins Fleisch, und können im Maul des Räubers nicht greifen.
 

torino

Member
AW: Paradoxum beim Köderfische aufziehen

Wo ist jetzt das Paradoxon?

Er mag wohl mit dem Kopf voran schlucken, aber er fasst den Köderfisch zuerst nicht frontal, sondern von unten und quer, jedenfalls in der Masse seiner Angriffe.

Dementsprechend ist auch der Haken, oder Drilling, in der Mitte des Köderfisches goldrichtig platziert, denn er befindet sich schon beim ersten Abziehen, dem Angriff, genau mittig im Hechtmaul. Man muss nicht warten, bis er gedreht hat, man kann direkt den Anhiebe setzen. Es hat sich so bestens bewährt.

Also wäre der Drilling genau richtig platziert, würde man ja wohl eher dazu tendieren den Anschlag auch mit nur einem Haken sofort zu setzen. Aber ich denke für so weiche Köder, wenn sie z.B. eingefroren waren, ist denke ich meine Anköderung um einiges besser(wenn der Haken auch groß genug ist) als den Köderfisch evtl. noch kaputt zu reißen, wenn man den Haken in die Flanke einhakt und öfter auswerfen muss.
 

Andal

Teilzeitketzer
In stillem Gedenken
AW: Paradoxum beim Köderfische aufziehen

Ja mei, dann machs halt so, wie du es für dich am richtigsten siehst. Es ist ja nirgends vorgeschrieben, wie welcher Köder an welchem Haken zu hängen hat.
 

grubenreiner

Naturköderfreak
AW: Paradoxum beim Köderfische aufziehen

Also wäre der Drilling genau richtig platziert, würde man ja wohl eher dazu tendieren den Anschlag auch mit nur einem Haken sofort zu setzen. Aber ich denke für so weiche Köder, wenn sie z.B. eingefroren waren, ist denke ich meine Anköderung um einiges besser(wenn der Haken auch groß genug ist) als den Köderfisch evtl. noch kaputt zu reißen, wenn man den Haken in die Flanke einhakt und öfter auswerfen muss.

Ich tendiere ja auch (mit Einzelhaken in der Flanke) dazu sofort anszuschlagen und dass mit hoher Erfolgsquote.

wenn der Köfi allerdings wirklich weich ist und dann nach einigen Würfen zusammensackt musst du schon einen sehr großen Haken nehmen damit er nicht verdeckt wird. Der große Haken ist dann für den Fisch wieder leichter zu spüren und provoziert evtl. ein Loslassen.
Großteils Theorie, im endeffekt muss jeder auf seine Art glücklich werden. Aber Gründe für die Anköderung in der Flanke gibt es schon einige.
 
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