Papenburg - 26871 - Unterwegs mit der Spinnrute
Ich haben in den letzten drei Wochen mit einem Bekannten die Papenburger Gewässer abgeangelt. Wir waren hauptsächlich mit dem Spinnfischen Unterwegs.
Hier mal ein paar Details
Wir haben Spinner, Wobbler und Gummifische benutzt, wobei die Spinner am erfolgreichsten waren. Nicht zuletzt wegen der leichten Führung.
Natürlich haben wir auch verschiedene Größen verwendet.
Wenn noch jemand ergänzungen oder andere Meinung zu etwas hat, entweder einfach schreiben und ich füge es hinzu~
Das Kusiv geschrieben sind jeweils Auszüge aus den Beschreibungen des Sportfischereivereins Papenburg.
Bokeler Baggersee:
Der Bokeler Baggersee liegt an der Verbindungsstraße Friederikenstraße von Papenburg nach Aschendorf im Bokeler Volkspark. Eigentlich sind es zwei Seen, die durch eine Brücke getrennt sind. Der größere beider Seen ist ca. 400 m lang und 150 m breit. Er hat einen sandigen Gewässergrund und ist zum Teil von Schilfbewuchs umsäumt. Die durchschnittliche Tiefe liegt bei 1,50 – 4,00 m. Hier kommen vor allem Weißfisch-Angler aber auch Karpfen- und Raubfisch-Angler auf ihre Kosten. Er hat einen sehr guten Hechtbesatz, die Durchschnittsgewichte sind allerdings eher niedrig anzusetzen.
Der Bokeler Baggersee liegt an der Friederikenstraße in Papenburg. Diese liegt nahe der Reiderlandstraße (K158) und der Meppener Straße (B70).
Der Bokeler Baggersee ist Teil des Bokeler Volksparks. Ab etwa 06:00Uhr kann man dort wenige Jogger und Spaziergänger mit Hunden sehen. Über den Tag hin wird der See immer belebter. Besonders an warmen Tagen sind hier auch Jugendliche und Badegäste.
Zum Fischbestand ist zu sagen, dass der See auf jeden Fall Barsch beherbergt. Natürlich auch diverse Friedfische, aber die nur zu sehen, da diese ja nicht unsere Zielfische waren. Wir haben auch Angler gesehen, die auf Grund gegangen sind. Aussagen zufolge gibt es hier auch reichlich AalZurück zu den Barschen. Diese sind unseren verschiedenen Ködern, bis zum Ufer gefolgt, jedoch hatten wir mit dieser Methode keinen Erfolg. Hechte haben wir nicht mal Ansatzweise zu Gesicht bekommen. Dieses Gebiet macht Spaß zu befischen, jedoch sollte man hier etwas Glück mitnehmen.
Hafenbecken:
Der Hafenbereich beginnt an der Seeschleuse, vorgelagert der Meyer-Werft, bis zur Eisenbahnbrücke. Es handelt sich um den Sielkanal, der über mehrere Becken verfügt. Den Werfthafen, Industriehafen „Süd“, Deverhafen, Industriehafen „Nord“ und das Einsenbahndock. [...] Dominierende Fische sind hier Zander und Hecht aber auch der Aal kann hier sowohl in großen Stückzahlen als auch guten Stückgewichten erbeutet werden. Nicht zuletzt deswegen, weil hier noch eine natürliche Zuwanderung durch Glasaale erfolgen kann. Versuchen Sie es hier aber vor allen Dingen auf Zander und Hecht. Mit ein bisschen Glück kann man gute Zanderstrecken legen, und zwar in allen Größen.
Die Hafenbecken sind eine Sache für sich. Da wir auf Kunstköder waren hatten wir wenig Erfolg. Die Orientierung ist nicht einfach und einige Stellen, vor allem das Eisenbahndock, lassen fremden Anglern nicht einmal die Möglichkeit Angelplätze am Ufer zu finden.
Das Wasser ist in allen Hafengebieten ziemlich trüb. Die Tiefen sind überall unterschiedlich. Für Kunstköder nicht das ideale Gewässer. Ab einer Tiefe von etwa 5cm ist keine Sicht mehr möglich.
Vielleicht hatten wir auch einfach nur Pech. Uns ist auf jeden Fall die Lust dort vergangen.
Kanalhaltungen:
Die Kanalhaltungen sind entstanden, als in den 30er Jahren der Versuch unternommen wurde, einen Stichkanal vom Küstenkanal zum Dortmund-Ems-Kanal zu bauen. Sie haben auch heute noch in großen Teilen den typischen Kanalcharakter (Uferbefestigungen) sind jedoch im wesentlichen abgeschlossene Gewässer. Nur an einigen Haltungen gibt es Durchlässe zum Nachbargewässer. Man nennt die Kanalhaltungen auch den Dortmund-Ems-Seitenkanal. Hier finden Sie zum Teil völlig unterschiedliche Gewässerarten vor. Einige Haltungen sind tief, mit klarem Wasser, andere Haltungen flach und schlammig und im Sommer z. T. stark verkrautet, wieder andere flach mit sandigem Untergrund, kurz gesagt, Sie finden fast die gesamte Palette stehender Gewässer. Manche Haltungen sind mit dem Auto gut befahrbar, d. h. Wirtschaftswege oder Straßen laufen parallel zum Gewässer und sie sind somit bequem erreichbar. Bequem erreichbar heißt aber in der Regel auch, stark befischt. Es lohnt sich in jedem Fall auch mal ein paar Meter zu laufen, dass erhöht ihre Fangchancen beträchtlich.
Die Kanalhaltungen sind mit etwas Übung leicht zu unterscheiden und aufzufinden.
KH 1 & KH 2:
Die KH 1 ist die erste Kanalhaltung nach der Meyer-Werft. Die KH 2 ist direkt mit ihr verbunden. Sie sind ziemlich einfach zu erreichen. Sie sind die nördlichsten der Kanalhaltungen und man erreicht unter anderem, wenn man auf der K158 nach der Bunte Tankstelle an der Ampelkreuzung links abbiegt. Dann befindet man sich auf der Bokeler Straße. Fährt man diese komplett entlang kommt man zu einer Brücke zwischen KH 2 und KH 3. Das ist aber nicht das Ziel. Deswegen biegt man auf der Bokeler Straße die zweite rechts ab in die Straße Klöwenkamp. Am Ende Links abbiegen und man ist auf Hofer Weg. Schon ist man auf der Brücke. Auf der anderen Siete der Brücke findet man Parkmöglichkeiten an der Dammstraße. Läuft (oder fährt) man nun rechts befischt man die KH 1. Links die KH 2. Die KH 1 ist deutlich erreichbarer. In der KH 2 haben wir jedoch mehr erfolg gehabt.
In diesem Gewässer sind jedoch sämtliche Fischarten vertreten, auf die man es abgesehen hat, bis auf Schleien. Diese Gewässer sind noch ziemlich trüb.
[Fortsetzung folgt, wenn ich wieder kreative Finger bekomme... vielleicht morgen, nach dem nächsten Angeltrip~]
Ich haben in den letzten drei Wochen mit einem Bekannten die Papenburger Gewässer abgeangelt. Wir waren hauptsächlich mit dem Spinnfischen Unterwegs.
Hier mal ein paar Details
Wir haben Spinner, Wobbler und Gummifische benutzt, wobei die Spinner am erfolgreichsten waren. Nicht zuletzt wegen der leichten Führung.
Natürlich haben wir auch verschiedene Größen verwendet.
Wenn noch jemand ergänzungen oder andere Meinung zu etwas hat, entweder einfach schreiben und ich füge es hinzu~
Das Kusiv geschrieben sind jeweils Auszüge aus den Beschreibungen des Sportfischereivereins Papenburg.
Bokeler Baggersee:
Der Bokeler Baggersee liegt an der Verbindungsstraße Friederikenstraße von Papenburg nach Aschendorf im Bokeler Volkspark. Eigentlich sind es zwei Seen, die durch eine Brücke getrennt sind. Der größere beider Seen ist ca. 400 m lang und 150 m breit. Er hat einen sandigen Gewässergrund und ist zum Teil von Schilfbewuchs umsäumt. Die durchschnittliche Tiefe liegt bei 1,50 – 4,00 m. Hier kommen vor allem Weißfisch-Angler aber auch Karpfen- und Raubfisch-Angler auf ihre Kosten. Er hat einen sehr guten Hechtbesatz, die Durchschnittsgewichte sind allerdings eher niedrig anzusetzen.
Der Bokeler Baggersee liegt an der Friederikenstraße in Papenburg. Diese liegt nahe der Reiderlandstraße (K158) und der Meppener Straße (B70).
Der Bokeler Baggersee ist Teil des Bokeler Volksparks. Ab etwa 06:00Uhr kann man dort wenige Jogger und Spaziergänger mit Hunden sehen. Über den Tag hin wird der See immer belebter. Besonders an warmen Tagen sind hier auch Jugendliche und Badegäste.
Zum Fischbestand ist zu sagen, dass der See auf jeden Fall Barsch beherbergt. Natürlich auch diverse Friedfische, aber die nur zu sehen, da diese ja nicht unsere Zielfische waren. Wir haben auch Angler gesehen, die auf Grund gegangen sind. Aussagen zufolge gibt es hier auch reichlich AalZurück zu den Barschen. Diese sind unseren verschiedenen Ködern, bis zum Ufer gefolgt, jedoch hatten wir mit dieser Methode keinen Erfolg. Hechte haben wir nicht mal Ansatzweise zu Gesicht bekommen. Dieses Gebiet macht Spaß zu befischen, jedoch sollte man hier etwas Glück mitnehmen.
Hafenbecken:
Der Hafenbereich beginnt an der Seeschleuse, vorgelagert der Meyer-Werft, bis zur Eisenbahnbrücke. Es handelt sich um den Sielkanal, der über mehrere Becken verfügt. Den Werfthafen, Industriehafen „Süd“, Deverhafen, Industriehafen „Nord“ und das Einsenbahndock. [...] Dominierende Fische sind hier Zander und Hecht aber auch der Aal kann hier sowohl in großen Stückzahlen als auch guten Stückgewichten erbeutet werden. Nicht zuletzt deswegen, weil hier noch eine natürliche Zuwanderung durch Glasaale erfolgen kann. Versuchen Sie es hier aber vor allen Dingen auf Zander und Hecht. Mit ein bisschen Glück kann man gute Zanderstrecken legen, und zwar in allen Größen.
Die Hafenbecken sind eine Sache für sich. Da wir auf Kunstköder waren hatten wir wenig Erfolg. Die Orientierung ist nicht einfach und einige Stellen, vor allem das Eisenbahndock, lassen fremden Anglern nicht einmal die Möglichkeit Angelplätze am Ufer zu finden.
Das Wasser ist in allen Hafengebieten ziemlich trüb. Die Tiefen sind überall unterschiedlich. Für Kunstköder nicht das ideale Gewässer. Ab einer Tiefe von etwa 5cm ist keine Sicht mehr möglich.
Vielleicht hatten wir auch einfach nur Pech. Uns ist auf jeden Fall die Lust dort vergangen.
Kanalhaltungen:
Die Kanalhaltungen sind entstanden, als in den 30er Jahren der Versuch unternommen wurde, einen Stichkanal vom Küstenkanal zum Dortmund-Ems-Kanal zu bauen. Sie haben auch heute noch in großen Teilen den typischen Kanalcharakter (Uferbefestigungen) sind jedoch im wesentlichen abgeschlossene Gewässer. Nur an einigen Haltungen gibt es Durchlässe zum Nachbargewässer. Man nennt die Kanalhaltungen auch den Dortmund-Ems-Seitenkanal. Hier finden Sie zum Teil völlig unterschiedliche Gewässerarten vor. Einige Haltungen sind tief, mit klarem Wasser, andere Haltungen flach und schlammig und im Sommer z. T. stark verkrautet, wieder andere flach mit sandigem Untergrund, kurz gesagt, Sie finden fast die gesamte Palette stehender Gewässer. Manche Haltungen sind mit dem Auto gut befahrbar, d. h. Wirtschaftswege oder Straßen laufen parallel zum Gewässer und sie sind somit bequem erreichbar. Bequem erreichbar heißt aber in der Regel auch, stark befischt. Es lohnt sich in jedem Fall auch mal ein paar Meter zu laufen, dass erhöht ihre Fangchancen beträchtlich.
Die Kanalhaltungen sind mit etwas Übung leicht zu unterscheiden und aufzufinden.
KH 1 & KH 2:
Die KH 1 ist die erste Kanalhaltung nach der Meyer-Werft. Die KH 2 ist direkt mit ihr verbunden. Sie sind ziemlich einfach zu erreichen. Sie sind die nördlichsten der Kanalhaltungen und man erreicht unter anderem, wenn man auf der K158 nach der Bunte Tankstelle an der Ampelkreuzung links abbiegt. Dann befindet man sich auf der Bokeler Straße. Fährt man diese komplett entlang kommt man zu einer Brücke zwischen KH 2 und KH 3. Das ist aber nicht das Ziel. Deswegen biegt man auf der Bokeler Straße die zweite rechts ab in die Straße Klöwenkamp. Am Ende Links abbiegen und man ist auf Hofer Weg. Schon ist man auf der Brücke. Auf der anderen Siete der Brücke findet man Parkmöglichkeiten an der Dammstraße. Läuft (oder fährt) man nun rechts befischt man die KH 1. Links die KH 2. Die KH 1 ist deutlich erreichbarer. In der KH 2 haben wir jedoch mehr erfolg gehabt.
In diesem Gewässer sind jedoch sämtliche Fischarten vertreten, auf die man es abgesehen hat, bis auf Schleien. Diese Gewässer sind noch ziemlich trüb.
[Fortsetzung folgt, wenn ich wieder kreative Finger bekomme... vielleicht morgen, nach dem nächsten Angeltrip~]
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