Die Entscheidung könnte vor allem für Deutschlands kleine Ostseefischerei weitreichende Folgen haben.
Für den Ostseehering wird es ab 2027 voraussichtlich noch enger – besonders die deutsche Küstenfischerei steht vor neuen Einschränkungen (Bild @pixabay)
Die EU-Kommission will den Heringsfang in der westlichen Ostsee ab 2027 noch stärker einschränken. Die bisher geltende Ausnahme für die kleine Küstenfischerei soll wegfallen. Damit könnten deutsche Ostseefischer, die Hering bislang unter anderem mit Stellnetzen in Küstennähe fangen dürfen, künftig deutlich stärker betroffen sein. Erlaubt bleiben soll lediglich der unvermeidbare Beifang beim Fang anderer Arten.
Auch die vorgeschlagene Beifangquote fällt deutlich kleiner aus: Für westlichen Ostseehering sollen 2027 nur noch 437 Tonnen erlaubt sein, nachdem es 2026 noch 788 Tonnen waren. Die EU-Kommission begründet die Einschränkungen mit den weiterhin zu schwachen Beständen. Gleichzeitig sollen auch die zulässigen Dorsch-Beifänge in der westlichen und östlichen Ostsee deutlich reduziert werden.
Für andere Bestände fällt der Vorschlag dagegen weniger streng aus. So könnten die Fangmöglichkeiten für Hering in der mittleren Ostsee und für Sprotte steigen. Insgesamt bleibt die Situation des Ostsee-Ökosystems jedoch angespannt. Neben Überfischung setzen Klimawandel und weitere Umweltfaktoren den Fischbeständen zu.
Endgültig entschieden ist der Heringsfang für 2027 noch nicht. Die EU-Fischereiminister beraten Ende Oktober über den Vorschlag der Kommission und legen anschließend die Fangmengen fest. Die deutsche Küstenfischerei muss sich damit auf weitere Einschränkungen einstellen.
Wie seht ihr die geplanten Einschränkungen beim Heringsfang in der Ostsee – sinnvoller Schutz oder zu starke Belastung für die Küstenfischerei?
Quelle: www.stern.de
Für den Ostseehering wird es ab 2027 voraussichtlich noch enger – besonders die deutsche Küstenfischerei steht vor neuen Einschränkungen (Bild @pixabay)
Die EU-Kommission will den Heringsfang in der westlichen Ostsee ab 2027 noch stärker einschränken. Die bisher geltende Ausnahme für die kleine Küstenfischerei soll wegfallen. Damit könnten deutsche Ostseefischer, die Hering bislang unter anderem mit Stellnetzen in Küstennähe fangen dürfen, künftig deutlich stärker betroffen sein. Erlaubt bleiben soll lediglich der unvermeidbare Beifang beim Fang anderer Arten.
Auch die vorgeschlagene Beifangquote fällt deutlich kleiner aus: Für westlichen Ostseehering sollen 2027 nur noch 437 Tonnen erlaubt sein, nachdem es 2026 noch 788 Tonnen waren. Die EU-Kommission begründet die Einschränkungen mit den weiterhin zu schwachen Beständen. Gleichzeitig sollen auch die zulässigen Dorsch-Beifänge in der westlichen und östlichen Ostsee deutlich reduziert werden.
Für andere Bestände fällt der Vorschlag dagegen weniger streng aus. So könnten die Fangmöglichkeiten für Hering in der mittleren Ostsee und für Sprotte steigen. Insgesamt bleibt die Situation des Ostsee-Ökosystems jedoch angespannt. Neben Überfischung setzen Klimawandel und weitere Umweltfaktoren den Fischbeständen zu.
Endgültig entschieden ist der Heringsfang für 2027 noch nicht. Die EU-Fischereiminister beraten Ende Oktober über den Vorschlag der Kommission und legen anschließend die Fangmengen fest. Die deutsche Küstenfischerei muss sich damit auf weitere Einschränkungen einstellen.
Wie seht ihr die geplanten Einschränkungen beim Heringsfang in der Ostsee – sinnvoller Schutz oder zu starke Belastung für die Küstenfischerei?
Quelle: www.stern.de

