Neue Flussrampe soll Schwarzer Elster helfen

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Schwarze Elster.png

Die Arbeiten sollen die Lebensbedingungen für Fische verbessern (KI-generiertes Bild)

Mit einem neuartigen Bauwerk soll dem akuten Wassermangel in der Schwarzen Elster entgegengewirkt werden. Ab diesem Mittwoch wird unterhalb der Brücke Plessa eine Stützrampe aus über 200 Tonnen Wasserbausteinen und Kies im Flussbett errichtet. Wie das brandenburgische Umweltministerium mitteilte, soll die Maßnahme den Wasserstand um bis zu 30 Zentimeter anheben und die Lebensbedingungen für Fischarten wie Barben, Rapfen und Flussneunaugen verbessern. Auslöser für das Projekt war eine Absenkung der Sohle um bis zu 50 Zentimeter, nachdem bräunlicher Eisenhydroxidschlamm aus dem früheren Braunkohleabbau ausgebaggert werden musste. Das vom Landesamt für Umwelt und dem Landesanglerverband umgesetzte Projekt soll noch im Juli fertiggestellt werden; der Hochwasserschutz bleibt uneingeschränkt bestehen.

Infos für Angler: Die Schwarze Elster ist ein beliebtes Gewässer mit vielen Fischarten.

Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/...en-soll-schwarzer-elster-helfen-15861871.html

Fallen Euch Gewässer ein, an denen auch Baumaßnahmen nötig wären, um die Lebensbedingungen von Fischen zu verbessern?
 
Ruhr bei Schwerte, dort sind seit ca. 2005 Baumaßnahmen in Planung das 2 Ruhrauen,
einmal die Villigst-Aue und einmal die Syburg-Aue geplant sind.
Selbst Kartierungen von den Baumaßnahmen standen Online zur Verfügung mit allem
drum und dran. Bisher ist nichts auch rein gar nichts passiert.

Andere Flußabschnitte oberhalb unserer Strecke sind renaturiert worden Beispiel Neheim und Wickede.

Aktuell gehe ich davon aus das das Land / Bezirksregierung kein Geld dafür hat und wir mindestens
weitere 20 oder mehr Jahre warten müssen bis da was passiert.
 
Der Wille, mit diesen Maßnahmen etwas Gutes bewirken zu wollen, muss positiv gesehen werden, was aber nichts daran ändern wird, dass sich die Natur weltweit aufgrund des fortschreitenden Klimawandels drastisch verändern wird. Es gibt fundierte Studien, die beispielsweise Brandenburg eine Versteppung vorhersagen. Wie sich dann der Wasserstand im neuen Lausitzer Seenland entwickelt, wird sich zeigen. Ich kann mir da aber keine positive Entwicklung vorstellen.

Hinzu kommt, wie vom Allroundangler angeführt, der sich verstärkende Geldmangel in Kommunen und Ländern.

In Mittelfranken haben wir chronischen Wassermangel. U.a. deshalb wurde vor 40 Jahren der Brombachsee künstlich angestaut, um eine bessere Wasserversorgung zu gewährleisten. Das hilft aber nicht Flüsschen wie beispielsweise Schwabach, Ebrach oder Zenn. Wir haben da in diesem Jahr teils Wasserstände unterhalb 30cm.
 
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