Netzfischerei "Die leidige Masche"

Hallo Boardies,

Hat eigentlich schon mal Jemand einen Beitrag erstellt in dem es
darum geht, ob und wann und in welchen Mengen und maximalen Netzlängen und Maschenabständen die Fischerei bei uns erlaubt ist.
In Mecklenburg zahle ich mehr fürs Jahr an der Küste als in DK.
In SH zahle ich garnichts.

In DK weis ich was mit meinem Geld passiert, in MV dagegen nicht.

Wie tragen Fischer eigentlich zum Fischreichtum an unseren Küsten bei?

Jeder Bauer muß zuerst sähen bevor er erntet.
Müßte das nicht auch beí den Fischern so sein.

Wäre schön wenn sich auch mal ein Fischer dazu äußern könnte. Dann könnte man das Ganze auch mal aus deren Sichtweise betrachten.

Vielleicht ist man ja doch nicht so weit voneinander entfernt wie ich glaube und es könnten bei uns auch Projekte entstehen die denen in DK ähneln.

Fischer dürfen nicht denken Angler wären wirtschaftlich uninteressant.
Die produzieren auch jede Menge Steuern für den Staat.

Wenn ich an unseren Küsten so viele Netze sehe, dann denke ich " Wer vertritt mich als Angler ? "
Oder habe ich nur zu zahlen und meinen Mund zu halten?

Das ist meine Sichtweise der Dinge, würde mich freuen wenn sich hier viele Leute mit ihren Beiträgen einbringen, ohne zu meckern sondern eher mit kostruktiver Kritik.

MfG Chris#d
 

Zanderlui

Active Member
AW: Netzfischerei "Die leidige Masche"

was mit dem geld passiert was für den küstenschein bezahltwird is ganz einfach:es wird die haushaltskasse aufgebessert sprich für alles verwendet aber nicht für das wozu es eigentlich da ist!!!die fischer haben auch ihre vorschriften über maschenweite und länge ihrer netze die sie eigentlich auch einhalten aber die vorgegebenen längen sind für uns als angler eben sehr groß und nicht so recht vorstellbar bzw. nachvollziehbar.weil ich denke zum beispiel wenn ich mit einer spinnrute an einem strand 5 dorsche angel und nächsten tag steht dort ein netz man was muss der fischer da wieder fisch drin haben das muss der wohl mitm kran raus heben.aber das stimmt nicht denn auch die fischer haben mal leere netze(auf der müritz ein 150m stellnetz gesehen was die fischer gehoben haben an einer stelle wo wir seit tagen gut barsche geangelt haben war so gut wie leer bis auf vereinzelte barsche und ein hecht der mittleren kategorie).und wenn das einige so sehen würden von den anglern dann würden sie auch verstehen warum soviele netze gestellt werden.(schleppnetzfischerei mal ausgenommen da diese einen nicht zu beziffernden schadet anrichtet)!!!!
 
D

Dxlfxn

Guest
AW: Netzfischerei "Die leidige Masche"

Es nützt ja nichts, immer blind auf die gleiche Stelle zu hauen...
Die Vorschriften über Netze kannst du in den Gesetzen der einzelnen Bundesländer nachlesen. Ich wüßte allerdings nicht, was das einem Angler bringen sollten? Oder willst du rausschwimmen und nachmessen?
Die Fischereiabgabe ist, soweit ich weiß, in den Ländern zweckgebunden und fließt in Fischereiprojekte. Wer das Gegenteil behauptet, sollte das auch beweisen.
Die Fischer zahlen ebenfalls eine Fischereiabgabe. Diese wird in SH derzeit hauptsächlich für den Besatz genutzt - und zwar von Ostseeschnäpeln.
Aber wenn man da genaues wirklich wissen will, sollte man sich bei den Ministerien erkundigen. Es sind mit Sichgerheit dazu Veröffentlichungen erfolgt.
 
AW: Netzfischerei "Die leidige Masche"

@ Dolfin

du verstehst sicher was ich meine.;)
Nähmlich das es einem so vorkommt, daß manchmal die ganze Küste vermient ist. Das kann doch nicht normal sein.
Ich meine haben denn diese Fischer mehr Recht auf die Küste als wir?
Müssen die nicht auch auf uns Rücksicht nehmen?
 

mefohunter84

Meerforellenflüsterer
AW: Netzfischerei "Die leidige Masche"

Moin Chris, |wavey:

bezüglich der Maschenweite gibt es klare Regeln. Das wird auch kontrolliert. In dem "Fangthread" habe ich in meinem letzten Beitrag dazu etwas erwähnt. Unser Blinker blieb nämlich in einem. für uns nicht sichbar markiertenNetz, hängen. Nix mit BIG MAMA! Den Köder haben wir bekommen, dank der geflochtenen Schnur. Die Maschenweite des Netzes war so groß (gemessen haben wir natürlich nicht), daß Mefos von unter 50 cm gut durchgekommen wären. Allerdings hatten wir auch das "Glück", daß der Blinker an einer Stelle im Netz hing, wo die Netze miteinander verbunden waren. |uhoh: Das linke war grünlich, das rechte Ende bräunlich! Auch haben wir an der Stelle ein großes "Schlupfloch" in Form von defekten Maschen gesehen.
Von den 20,00 € fließen 50% in die Aufzuchtbemühungen von Meerforellen. Ich führe den einen oder anderen Plausch mit dem Gewässerwart des LAV M-V. ;)
Ärgerlich sind diese kilometerlangen Netze allemal. Und wenn ich bedenke, daß kein geringer Anteil der Angler von weiter her an unsere Küste kommt , sich Zimmer mieten und dann am Strand dieses "Erlebnis" haben, dann dürfte es um die Einnahmen, bezüglich der örtlichen Unterkünfte, auch nicht so gut bestellt sein. #d

Gruß Rolf |wavey:
 
D

Dxlfxn

Guest
AW: Netzfischerei "Die leidige Masche"

Schwerinchris
Ich kann dich wirklich verstehen. Darum ging es mir nicht. Die grundsätzliche Netzstellerei ist aber auch Vorschriften unterworfen, die sich in den Ländergesetzen finden lassen. Soweit sich die Fischer daran halten, ist da nichts zu machen.
Der einzige Weg dazu, ist über die Politik und unsere Verbände daran etwas zu ändern. Leider sitzen aber offensichtlich in den Sportfischerverbänden nicht die Menschen, die ein entsprechendes Rückgrat haben und in der Lage wäre, Forderungen zu formulieren und über Kampagnen durchzusetzen.
 

rahnschote

Member
AW: Netzfischerei "Die leidige Masche"

@schwerinchris:
Das kann doch nicht normal sein.
Ich meine haben denn diese Fischer mehr Recht auf die Küste als wir?
Müssen die nicht auch auf uns Rücksicht nehmen?[/quote]

Wenn du damit deinen Lebensunterhalt verdienen mußt ,und ne Familie zu ernähren hast,und dich die EU mit Vorschriften,Richtlinien,Dorschschonzeiten,Quoten und Liegetagen überhäuft,würdest du das vieleicht anders sehen...

Mein Vater ist selbstständiger Berufsfischer,mitlerweile 68 und arbeitet immer noch ,weil er von seiner schmalen Rente nicht leben kann!
Es ist ja nicht so als wenn auf so einer kilometerlangen Netzreihe 100 Mefo´s drauf wären,ich habe das selber oft genug mit angesehen,wenn auf 5km Netz nicht ein Fisch ist...
Wenn da 5 Mefos drauf sind ist das schon gut,die Fische sind ja nicht doof und schwimmen dir wie blöd ins netz,wenn sie den kleinsten wiederstand merken drehen sie um ,oder umschwimmen es ganz einfach,gerade bei klarem wasser...

Er selber ist den Anglern(außer mir) auch nicht geade Positiv gesonnen,er klagt das er jeden seiner gefangenen Fische für Brüssel dokumentieren muß,während ein Angler mit Kleinboot neben ihm einen Dorsch nach dem anderen angelt so viel er kann, er selber 120 Tage im Jahr gar nicht fischen darf!
Das ist kein ZUckerschlecken,und jeder versucht nur zu überleben,aber für deinen Geldbeutel ist es ja egal ob du dieses Jahr eine Mefo mehr oder weniger fängst ,ist ja immer noch ein HOBBY...
 
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