Monofile Schnur für Köfi und Pose gesucht (Zander & große Barsche)

Lanoo

New Member
Guten Tag liebe Leute,

musste mich einer Knie OP unterziehen, daher ist bis auf weiteres mein geliebtes Spinnfischen nicht machbar.
Da ich in den letzten Jahren nahe 100% mit der Spinnrute unterwegs war, ist die Auswahl an Tackle für den Ansitz sowie das Wissen darüber eher begrenzt aber machbar. ^^
2 Powerfloats und 2 alte Shimano Exage reichen da eigentlich für aus, kann aber auch aufgerüstet werden.

War noch abschließend bei meinem Dealer um die Ecke, wo man von der Großspule und mit Maschine irgendeine 22er drauf gezogen hat.
Jetzt, keine drei Wochen später, fliegt die Schnur von der Rolle. Die hat nach so kurzer Zeit eine unheimliche Kringelung entwickelt, dass sich vor den kleinen Ringen ein Schnurstau bildet.
Was da schief gelaufen ist weiß ich nicht. Vielleicht eine Kombination aus alt, nicht wässern, von der Großspule und Maschine... möchte aber auch die Rolle nicht komplett ausschließen.

Gesucht wird nun ein Garn, was ich selbst aufspulen werde. Sollte bei Durchmesser 0,22 - 0,25 nicht eine zu große Dehnung besitzen (durch die Float kamen mir die Drills recht schwammig vor).
Was kommt bei euch so zum Einsatz?
 

Mescalero

Well-Known Member
Bei dicken Schnûren mag ich die Quantum Salsa gern. Ob die jetzt besser oder schlechter ist als andere Monos? Kann ich nicht richtig beurteilen, mir scheint sie superrobust zu sein, sie kostet nicht die Welt und sieht auch noch gut (rot) aus. Und es gibt einen Kleber für die Tacklebox dazu.:laugh2
 

Andal

Teilzeitketzer
Auf vergleichbaren Rutenkalibern fische ich, zufrieden, auf drei Rollen eine Kastking in 0,25 mm und eine Climax Soft & Strong in 0,20 mm auf einer vierten Rolle. Gekauft auf 1 km Spulen bei Ebay. Preiswert und sehr gut brauchbar. Auf einer Rolle ist auch noch ein Rest Shimano Speedmaster in 0,22 mm drauf. Ebenfalls klaglos.

Vielleicht magst du ja deine Spulen vor dem Angeln, nach längeren Pausen, mal etwas anfeuchten. Das hilft einer furztrockenen Mono ganz gut wieder auf die Sprünge. Einfach etwas unter den Wasserhahn halten.
 

Bimmelrudi

Well-Known Member
Hängt auch ein wenig vom Gewässer ab wie die Leine dann ausfallen sollte.
Also wenns zb nen Kanal ist, lieber etwas kräftiger wählen, mit 0,25-0,28 als Posenmontage passt das ganz gut.

Nen bestimmtes Schnurfabrikat will und kann ich nicht betiteln, da hat auch jeder so seine eigenen Vorstellungen.
Ich halte mich da eigentlich eher an der Farbe etwas fest, keine Ahnung warum aber mir sagen für diese Angelei eher Schnüre zu die in der Farbe eher dezent sind.
Gewöhnlich bleib ich auch bei diversen sogenannten "Zielfischschnüren", da ich damit bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht habe, egal wie ich sie verwende.
Die sind in aller Regel gut und preiswert.
 

Andal

Teilzeitketzer
Wobei das mit den Schnurfarben auch so Sachen sind. Ich habe Monos in wirklich grellem Blau und Rote auf den Spulen und im Vergleich dazu auch vollkommen Farblose. Bei den bunten Leinen hat man Farbe auf der Spule, aber sobald sie diese verlassen hat - weg und nachzu nicht mehr sichtbar. Da sind die farblosen viel länger für den Angler sichtbar.

Eine Zeit lang gab es mal von DAM eine neongelbe Mono, auch in dünnen Kalibern. Da war mir die liebste Feederschnur, einfach weil man sie perfekt gesehen hat. Den Fischen war das mehr als egal, weil das Vorfach ja ohnehin unauffällig gehalten wurde. Leider gibt es diese Schnur nicht mehr und viele der heute noch angebotenen neonfarbigen Monos werden als "Spinnschnüre" ausgewiesen und sind dementsprechend doch recht hart und ungeschmeidig. Schade!

Vor allem muss man sich mal überlegen, was ein Fisch sieht, wenn er eine Schnur sieht? Dieser Begriff kommt in seinem Programm nicht vor. Es ist was langes und was fadenförmig dünnes. Davon gibt es in seinem Lebensraum reichlichst und alles ist für ihn belanglos. Fadenwurzeln, Algenfäden u.s.w. - alles harmlos, wie noch was.

Aber die Branche arbeitet wacker. Der Angler wird erst verunsichert und kauft dann hemmungsloser Sachen, die oft hinten und vorne keinen Sinn ergeben. Bestes Beispiel sind die Hauptschnüre für die Karpfenfischer. Da wird getarnt, dass es eine Wonne ist. Aber ganz vorne, da wo wirklich das Kraut fett gemacht wird, tummeln sich Ringe, Wirbel, Schrumpfschläuche, Plastik-Nubsies und Klemmbleie auf den letzten paar Zentimetern. Nur die Hauptschnur, die irgendwo hinten an kommt, die würde plötzlich die Fische verscheuchen. Lachhaft!
 

thanatos

Well-Known Member
die Farbe der Schur ist den Fischen Schnurz und Piepe - habe für meines Schätzchens
Stippmontagen den Haken an 0,12 neongelber Schnur geknüpft ( meine Hauptschnur )
mein Haken an o,o9 grauer Schnur - das Beißverhalten der Fische war stets 1:1
 

Bimmelrudi

Well-Known Member
Bissl Lametta hat doch jeder gern :whistling
 

Mescalero

Well-Known Member
Die ganze Fischwelt dürfte vor Schreck nicht mehr in den Schlaf kommen angesichts der ganzen abgerissenen Montagen und Kunstköder, die da so in ihrem "Wohnzimmer" rumliegen.
Nein, die merken davon nix. Fluorocarbon ist doch unter Wasser UNSICHTBAR!
 

Andal

Teilzeitketzer
Ganz wichtig ist auch für den Angler der Raum für Spekulationen... "wenn ich jetzt dieses, oder jenes Schnürl verwende, dann könnte ja...!"
Ohne die Spekulationen würde sich ja alles etwas abnutzen und vielleicht auch a bisserl fad werden!? ;)
 

ae71

Active Member
Ich angle an einem klaren Baggersee, sichtweite ca 5m, deshalb habe ich für meine Floatruten/ Zanderruten Monoschnüre in Farblos ausgesucht. Meine sind welche von Shimano, habe mir unterschiedliche Durchmesser ausgesucht. Bisher bin ich ganz zufrieden mit den Schnüren. Mir gibt es ein besseres Gefühl das sie durchsichtig (farblos) sind. Und ich glaube das ist das wichtigste daran. Ich habe sie bespult indem ich die Spule ins wasser gelegt habe zum bespulen der Rolle. Ich habe früher viel auf Karpfen geangelt und habe dabei gerne farbige Schnüre benutzt, braun oder grün, es gab mir ein besseres Gefühl andere Fischten mit gelber Schnur die fingen auch gut, denke jeder sollte das drauf machen was er für sich und sein Gewässer denkt. Ist wie beim Spinnfischen, der eine macht nach der geflochtenen Fluo drauf, der eine 1m der andere bindet direkt das Stahlvorfach an die Hauptschnur der ander macht 5m Fluo drauf und 0,60 Fluovorfach, und fangen tut jeder, und wenn einer fängt der andere nicht sucht man den Fehler/Unterschied. Häufig fängt dann das nächste mal der andere besser. Glaubensfrage und sich dabei wohl fühlen.
Also, Antwort: mach was du willst!
 
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