Mit Kunstköfi auf Forelle?

DonChullio

euer Gnaden
Einen wunderschönen Sonntag, Petrijünger!

Da an unserem kleinen Vereinssee nun das Abangeln vor der Tür steht und in diesem Monat nun schon zwei mal ein grosser neuer Forellenbesatz stattgefunden hat, wollte ich dieses mal vielleicht mit einem Kunstköder, der wohl eher für Hechte oÄ geeignet wäre, auf Forellen zu Fischen.
Den "Power Rattle" von Berkley gab es bei unserem Lagerverkauf für 20 cent pro
Stück (mit Ersatzschwänzchen, es ist die Barschausführung) zu kaufen, da habe ich einfach mal zugeschlagen und schwupps besitze ich nun 3 von den wohl schönsten Kunstködern die ich kenne. :k

Eigentlich sollen diese Kunstköder, so nehme ich an, für das Hecht- und Großbarschangeln gut sein, ich will sie allerdings gezielt auf Forellen einsetzen.
Da diese Köder eine länge von nur um die 5,5 cm aufweisen und stark mit den optischen Reizbarkeit einer Forelle spielen (grün/rot/glitzernd kombiniert) halte ich sie eigentlich für Forellentauglich. Stellt sich nur die Frage: "Wie anbieten?"

Ich dachte da an folgende zwei Varianten:
1. Stationär mit einem kleinen Drilling, dünnem Vorfach zwischen Wasserkugel und Köder oder:
2. Direkt an ein sehr dünnes Stahlvorfach binden und schleppen

Welche von beiden findet ihr für eine Forellenhatz geeigneter?

Grüße
DonChullio
 

Kochtoppangler

Fliegenschmeißer
AW: Mit Kunstköfi auf Forelle?

zu 1. Stationär mit einem kleinen Drilling, dünnem Vorfach zwischen Wasserkugel und Köder
Also so wie ich das verstanden hab willst einfach rauswerfen und warten ???
Dasn klappt höchstens bei sehr hungrigen Forellen !
Kunstköder müssen schon bewegt werden

zu 2. Lass das Stahlvorfach weg ! Forellen wirds eher verschrecken und n kleinen hecht bekommst auch ohne raus .

Außerdem würde ich für Rainis eh eher Naturköder oder seehr kleine Spinnköder empfehlen . Meiner erfahrung nach sind 1er Spinner am besten , kleine Wobbler , Twister usw gehn aber auch .
5,5 cm finde ich persönlich für regenbogner etwas zu groß (es sei denn die Fische sind über 45 cm)
 

plattform7

Angler aus Leidenschaft
AW: Mit Kunstköfi auf Forelle?

DonChullio schrieb:
Da an unserem kleinen Vereinssee nun das Abangeln vor der Tür steht und in diesem Monat nun schon zwei mal ein grosser neuer Forellenbesatz stattgefunden hat...

|kopfkrat

Warum setzt man Fische ein, wenn die dort raus müssen #c *g* aber egal...

Ich würde dir auch eher zu kleinen Spinnern raten. Mit deiner Methode wird das imho nichts, vielleicht mit der zweiten (ohne Stahl), aber die erste... glaube ich nicht. Ich bin eigentlich absolut der Meinung von Kochtoppangler. Entweder die Naturköder oder kliene Spinner...
 

Kochtoppangler

Fliegenschmeißer
AW: Mit Kunstköfi auf Forelle?

Also die fische zum Saison ende einzusetzen find ich ziehmlich ok .
So haben sie dann den ganzen Winter um sich ans gewässer zu gewöhnen , und beißen nicht mehr auf alles was bunt is und sich bewegt ...
 

plattform7

Angler aus Leidenschaft
AW: Mit Kunstköfi auf Forelle?

Also die fische zum Saison ende einzusetzen find ich ziehmlich ok .
So haben sie dann den ganzen Winter um sich ans gewässer zu gewöhnen , und beißen nicht mehr auf alles was bunt is und sich bewegt ...

Kann ich gut verstehen, sicher... aber, um die dann kurze Zeit später "abzuangeln".... #c Oder verstehe ich die Begriflichkeiten falsch?

Denn:
Da an unserem kleinen Vereinssee nun das Abangeln vor der Tür steht...
 

Kochtoppangler

Fliegenschmeißer
AW: Mit Kunstköfi auf Forelle?

Naja gut so werden ein paar wieder rausgefangen aber immer noch besser als zum saisonanfang zu besetzen ...
 

DonChullio

euer Gnaden
AW: Mit Kunstköfi auf Forelle?

Servus!
Naja gut so werden ein paar wieder rausgefangen aber immer noch besser als zum saisonanfang zu besetzen ...
Laut der Erfahrung einiger Angelmitglieder in unserem Verein sind Forellen sehr viel bissiger und deutlich schwarmorientierter, wenn sie noch nicht sehr lange am Gewässer verweilen. Und so hat es sich bei uns zu einer Art Sitte entwickelt, das man sich am Tag der Deutschen Einheit am Wasser trifft und mit einer Rute den (meist) Satzforellen nachwirft. So kommt jeder zu seinem Fang, könnte man denken .... das es dann bei den Meisten dennoch nicht klappt, führe ich immer mal wieder auf die teilweise an den Tag gelegte Angelmanier einiger Vereinsmitglieder zurück: "Hauptsach en Pilsken" #d

Zu den Kunstködern:
Im grunde genommen sind doch diese kleinen Gufi-Wobbler-Zwitter nichts anderes als Teig; sie simulieren einen kleinen Fisch, der gerade vorbeischwimmt um *haps* im Mund eines Bogners zu landen.
Bei uns ist es so, das man grundsätzlich eher stationär als schleppend etwas fängt, zumindest war es bei mir und einigen anderen Mitgliedern so; der Rest hat mit dem Schleppen eh nix am Hut, erinnert es doch zu sehr an das bei uns so verpöhnte Spinnfischen.

Ich habe mich inzwischen für meine Angelmethoden entschieden:
Mit 12g "Floatern" (diesen Sbirulinos, die an der Oberfläche entlanggleiten), der hellgrünen Paste von Berkley (ich nehme auch andere Sorten mit ...) und kleinen Häkchen sowie einem Vorfach von gut 2 Metern werde ich schön über die Oberfläche schleppen. Alternativ habe ich auch noch die Naturköderimitate von Berkley (die Mehlwürmer), die ich auch schleppen würde dabei und ein paar Tauwürmer werde ich morgen noch spontan auftreiben. Ich angel dann mit einer 20er Monofilschnur und einer 36er Feederrute. Zur not werde ich auch noch einen halbsinkenden Sbiru einpacken, ich hoffe allerdings, das er nicht zum einsatz kommen wird, die Pirsch auf Sicht ist doch einfach nur schöner #6

Grüße
DonChullio
 
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