Mit Handarbeit gegen das Aussterben

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Aufwendige Nachzucht sichert seltene Wanderarten.

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Schnäpel & Meerforelle: Aufwendige Nachzucht sichert unsere Fischbestände (Beispielbild @pixabay)

Damit Wanderfische wie Schnäpel und Meerforelle auch künftig in unseren Gewässern vorkommen, ist viel Handarbeit und Engagement nötig. Ein aktueller Beitrag aus der ARD Mediathek zeigt eindrucksvoll, wie aufwendig die Nachzucht dieser selten gewordenen Arten ist. Ende Januar, bei eisigen Temperaturen, ist Fischzüchter Helmut Schwarten auf dem Kellersee im Einsatz. Dick eingepackt steht er in seinem Boot und entnimmt Schnäpel aus Hälternetzen. Die Fische wurden zuvor im Naturschutzgebiet Neustädter Binnenwasser gefangen und für die Weiterzucht nach Malente gebracht. Jetzt, zur Laichzeit, beginnt die entscheidende Phase.

Mit geübtem Griff entnimmt Schwarten einem rund 40 Zentimeter großen Rogner vorsichtig die Eier. Tausende winziger Laichkörner werden dabei per Hand abgestreift – eine Methode, die viel Erfahrung erfordert. Trotz des Eingriffs wird großer Wert auf den schonenden Umgang gelegt: Nach dem Ablaichen kommen die Fische zurück ins Wasser.
Schwarten hat sich auf die Nachzucht von Wanderfischen spezialisiert, die in vielen Regionen stark zurückgegangen oder sogar verschwunden sind. Neben dem Schnäpel gehört auch die Meerforelle zu seinen wichtigsten Arten.

Der Ostseeschnäpel galt in Schleswig-Holstein lange als ausgestorben. Nur im Oderhaff konnten sich Restbestände halten. Erst nach der Wiedervereinigung wurden rund eine Tonne laichreifer Fische von dort umgesetzt und gezielt in norddeutschen Gewässern ausgesetzt. Heute gibt es wieder Schnäpel entlang der Ostseeküste – allerdings ist ihr Bestand weiterhin fragil. Ohne regelmäßige Nachzucht und Besatzmaßnahmen wäre ein erneuter Rückgang wahrscheinlich.
Langfristig ist das Ziel klar: sich selbst erhaltende Populationen. Noch ist man davon jedoch ein gutes Stück entfernt. Die Arbeit von Züchtern wie Schwarten bleibt daher ein entscheidender Baustein im Artenschutz – auch für uns Angler, die sich über stabile Fischbestände in unseren Flüssen freuen.

Ohne gezielte Nachzuchtprogramme gäbe es viele Wanderfische heute nicht mehr in unseren Gewässern. Der Einsatz engagierter Fischzüchter zeigt, wie wichtig nachhaltige Bestandspflege ist.





Quelle: https://www.ndr.de/fernsehen/sendun...e-Fische-fuer-die-Fluesse,sendung1046232.html
 
Ohne regelmäßige Nachzucht und Besatzmaßnahmen wäre ein erneuter Rückgang wahrscheinlich.
Langfristig ist das Ziel klar: sich selbst erhaltende Populationen. Noch ist man davon jedoch
ja eine sehr lobenswerte Aktion - eine Art zu erhalten - wichtiger jedoch währe die Stammgewässer in denen sie mal zu Hause waren
wieder für sie lebenswert zu machen -
 
Was bringt es Fische unterschiedlicher Art nach zu züchten wenn die aber mit dem Gewässer
nicht zusammen klar kommen ??? Ist wohl wieder nur ein Versuchsballon , wie so viele andere zuvor..

Selbst die Wissenschaft sagt ja mittlerweile das man besser die Gewässer " verbessern " muß, damit
etwas dann endlich wieder / genauer funktionieren kann. Also Rückbau von Querbauwerken anfangen,
Gewässerverbesserungen umsetzen und wenn sich das dann eingespielt hat dann erst die Fische nachzüchten
um diese nachgezüchteten Fische besetzen / umsetzen zu können.

Natürlich kann man das ja auch so weiter machen wie gehabt, darf sich aber nicht da drüber wundern
wenn schlechtere Endergebnisse zu Tage treten werden. Lustich finde ich das mittlerweile nicht mehr !!! :mad:
 
Was bringt es Fische unterschiedlicher Art nach zu züchten wenn die aber mit dem Gewässer
nicht zusammen klar kommen ??? Ist wohl wieder nur ein Versuchsballon , wie so viele andere zuvor..
Schnäpel sind lecker und anspruchsvolle Angelei. Auf jeden Fall gut investiertes Geld. Man darf als Angler ja auch mal profitieren.
 
Was bringt es Fische unterschiedlicher Art nach zu züchten wenn die aber mit dem Gewässer
nicht zusammen klar kommen ??? Ist wohl wieder nur ein Versuchsballon , wie so viele andere zuvor..

Selbst die Wissenschaft sagt ja mittlerweile das man besser die Gewässer " verbessern " muß, damit
etwas dann endlich wieder / genauer funktionieren kann. Also Rückbau von Querbauwerken anfangen,
Gewässerverbesserungen umsetzen und wenn sich das dann eingespielt hat dann erst die Fische nachzüchten
um diese nachgezüchteten Fische besetzen / umsetzen zu können.

Natürlich kann man das ja auch so weiter machen wie gehabt, darf sich aber nicht da drüber wundern
wenn schlechtere Endergebnisse zu Tage treten werden. Lustich finde ich das mittlerweile nicht mehr !!! :mad:
Naja, einerseits richtig - aber was nützt es wenn sich niemand um den Schnäpel kümmert?

Wenn man es - sagen wir mal - in 20 Jahren fertig gebracht hat alle Gewässer wieder durchgängig zu bekommen, aber der Schnäpel bis dahin bereits ausgestorben ist?

Von daher schon löblich mit den vorhandenen Mitteln die Art "retten" zu wollen.
Weg ist weg, das kann man dann nicht mehr rückgänig machen - auch mit allem Geld der Welt nicht.
Nebenher freut rippi sich noch über lecker Schnäpel, auch nicht verkehrt ab16
 
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