Miniwobbler für Forellenteich????

Mike85

Active Member
Hallo!
Hab mal drüber nachgedacht einen Miniwobbler mit an den Forellenteich zu nehmen...dachte da so an einen2,5cm langen und 1,2gramm schweren sinkenden Wobbler...dieser arbeitet in einer Teife von 0,5 bis 1 Meter.....zudem habe ich mir gedacht,ein Regenbogenforellen Design zu wählen...

Nun zu meiner Frage....Hat jemand schon erfahrungen damit und bringen die wirklich was????

Danke für jede Antwort
 

Ralle76

Schreibfauler Geselle
AW: Miniwobbler für Forellenteich????

Bin kein Anlagen-Angler, aber was in der freien Natur funktioniert könnte auch dort passen. Ich konnte auf Miniwobbler und kleine Spinner schon einige Forellen fangen.

Probiers halt aus. Viel Erfolg!
 

noose

Member
AW: Miniwobbler für Forellenteich????

:qNa das geht gut, warum auch nicht.
Achte aber darauf das sich am Wobbler ein Eizelhaken mit Öhr befindet weil an den meisten Seen nur Einzelhaken erlaubt sind.
 

Fitti

Member
AW: Miniwobbler für Forellenteich????

Hab in Dänemark mit Oberflächenwobbler in Regenbogendesign, wenn gar nichts ging Forellen überlistet #6
 

Karl Karpfen

New Member
AW: Miniwobbler für Forellenteich????

@Mike85 genau das was du vor hast habe ich jetzt schon in zwei angelparks versucht. resultat gleich null :(

bessere erfolge hatte ich mit dem schleppen von schwimmteig oder plätchen.

in einem kleinen bach in holland haben wir aber mit dem kleinen wobblern auch forellen überlisten können.

versuch es mal kann ja nicht schaden ^^

gruss
thorsten
 

peterSbizarre

zanderkante
AW: Miniwobbler für Forellenteich????

@mike85
Mike85 schrieb:
Nun zu meiner Frage....Hat jemand schon erfahrungen damit und bringen die wirklich was????
in der art wie du es beschrieben hast würde ich NEIEN!!! sagen.

sicherlich kann es mit deinem köder an einem teich von 0,001ha hin und wieder klappen, aber im vergleich zu anderen etablierten methoden wirst du damit lausig schlecht abschneide(r)n.

ein sinkender kleinwobbler (2,5-3cm) in dem dekor bringt weder genug wurfweite, farbreiz noch aktion mit, um auf teichforellen annähernd erfolgreich zu sein!

richtig gut klappen kann es dagegen mit einem schwimmwobbler gleicher größe, wenn man diesen hinter einem sbiro oder ähnlichem anbietet. auf die art und weise kann man den wobbler weit hinaus befördern und durch verschiedene modelle sogar noch die angeltiefe variieren.
der schwimmende wobbler hat den vorteil, dass er bei langsamem zug ein viel besseres spiel entwickelt und die teichforellen zum anbiss reizt.
als farben bieten sich die an, die auch als teig fangen. das sind bei dem eher trüben wasser meist knallige farben und keine naturdekors! super fänge hatte ich persönlich mit dem salmo hornet 2,5cm, firetiger.
 
AW: Miniwobbler für Forellenteich????

Versuch es mal mit einem Rasselwobbler, also einem Wobbler mit kleinen Perlen oder so drin, dass koennte am Forellenteich einen zusaetzlichen Effekt haben.

Aber selber benutze ich keine Wobbler am Forellenteichen (da oft verboten).

Schreib uns von deinen Erfahrungen :)

Stressi
 

Birger

Dorschvollstrecker
AW: Miniwobbler für Forellenteich????

Ich hab schon mit kleinen Wobblern gefangen, gut geht der 3cm Rapala in Regenbogenforelle, Firetiger, orange, schwimmend, OHNE Sbirollino angeboten. In etwas kleineren Teichanlagen geht das, mit entsprechend leichtem Gerät natürlich.
Im Frühjahr und Sommer gehen Wobbler ganz gut, aber generell fange ich mit Spinner besser. Zu klein müssen die Modelle auch gar nicht sein, 5cm geht auch noch. Schwimmend finde ich besser, weil man den auch mal an der Oberfläche stehen lassen und zupfen kann, geht super.
Und an den größeren Anlagen (wie in Dänemark) reichten mir bisher auch die 20 - 30m Wurfweite, um mit kleinen Ködern an die Fische zu gelangen
 

peterSbizarre

zanderkante
AW: Miniwobbler für Forellenteich????

Birger schrieb:
OHNE Sbirollino angeboten. In etwas kleineren Teichanlagen geht das
stimmt genau, und zwar solche ala 10qm.:m
Birger schrieb:
Und an den größeren Anlagen (wie in Dänemark) reichten mir bisher auch die 20 - 30m Wurfweite, um mit kleinen Ködern an die Fische zu gelangen
ja, klar! die reichen dir schon deine 20-30meter würfchen, die du mit einem 3g schweren köder aus dem handgelenk schüttelst . mit dem gleichen modell in 5cm wirfst du ja auch 40-50m. da kann auch mal ruhig wind aufkommen, kein problem für dich!!!
oder vielleicht meintest du auch illex und nicht rapala ?

birger, du solltest am besten mal direkt jetzt auf eine wiese in der nähe gehen und ein maßband mitnehmen damit du endlich siehst wie weit du nicht wirfst. lol
falls sich deine meinung dann noch nicht geändert hat, solltest du vielleicht ein put&take-gewässer mittlerer größe mit möglichst hohen preisen aufsuchen, um zu sehen wie wenig du fängst! rofl


übrigens, für alle die lieber fangen:
am besten fangen spinnköder im forellensee bei für die forellen optimalen temperaturen (grob geschätzt 10-15°), welche meist im herbst und frühjahr erreicht werden.
 

Birger

Dorschvollstrecker
AW: Miniwobbler für Forellenteich????

Hallo Peter,
warum musst du eigentlich immer gleich so rumstänkern? Eigentlich halte ich mich aus solchen Sachen raus, aber gut. Suche dir bitte nicht die Dinge so zusammen, wie sie am unglaubwürdigsten wirken. Mit einem 2,5cm Wobbler wirft keiner weiter als 15m, das ist mir schon klar. Aber nen 5cm Rapala werfe ich 20m und nen 1er Spinner auch 30m.
Von 50m war nie die Rede.
Ich fische nun mal lieber etwas leichter, und dem Sbirrolino kann ich nicht viel abgewinnen, was nicht heißt dass er schlechter fängt. Klar kommt man damit weit raus, er vertüddelt auch schön beim werfen, es sei denn man verwendet eine 3,5m lange Labberrute, aber so möchte ich nicht fischen. Darum geht es hier auch eigentlich nicht.
Die Frage war ja, ob jemand Erfahrungen mit kleinen Wobblern hat, die hab ich und das keine Schlechten, auch ohne Sbirrolino. Vielleicht könnte man damit mehr fangen, das hab ich ja nicht abgestritten, man muss ihn aber nicht unbedingt verwenden, weil viele Fische an der Scharkante nach Futter suchen und die ist nicht so weit draußen.
Ich stimme dir auch absolut zu, dass die Forellen im Frühjahr und Herbst am besten auf Kunstköder beißen, was nicht heißt, dass man im Sommer und Winter nur auf Paste fangen kann. Im Sommer nehmen die Forellen eben Sehr Oberflächennahe Köder gern, da bietet sich ein Wobbler doch an. Besser gehts mit Fliege, die ich an der Fliegenrute präsentiere, auch nicht weiter als 25m und es geht. Im Winter können die Fische schon mal zu weit draußen für mich stehen, aber es gibt im Winter besseres zu beangeln als Forellen, finde ich, muss nicht jeder so sehen.
Dann noch viel Spaß an alle, muss jeder selber wissen wie er angelt.
 

peterSbizarre

zanderkante
AW: Miniwobbler für Forellenteich????

Birger schrieb:
Suche dir bitte nicht die Dinge so zusammen, wie sie am unglaubwürdigsten wirken.
also entschuldigung, aber ich bin mir 100%ig sicher das alles so bei dir gelesen zu haben. dass du andere köder wie einen 1er spinner mit in die betrachtung nimmst geht am thema des threads vorbei.

es stört mich allgemein, dass eine reihe von anglern ihren erfolg immer auf eigenes können und damit auch auf ganz bestimmte methoden zurückführt. dabei vergessen sie aber meistens, dass einflüsse wie z.b. gewässerbedingungen, wetter, besatz, temperatur, luftdruck und, und, und mindestens 50% des erfolges eines jeden(!) anglers ausmachen.
vielleicht hattest du bei deinen fängen einfach nur etwas mehr glück, warst zu richtigen zeit am richtigen ort usw. ???
fragen über fragen! aber posts wie der von karl karpfen müssten dich doch zumindest einmal auf die idee bringen dass es auch ganz anders laufen kann und deine erfahrungen noch lange nicht allgemeingültig sind, oder?|kopfkrat
was ich oben mit (falschem) idealismus meinte kann man bei dir hier recht schön sehen:
Birger schrieb:
was nicht heißt dass er schlechter fängt. Klar kommt man damit weit raus, er vertüddelt auch schön beim werfen, es sei denn man verwendet eine 3,5m lange Labberrute, aber so möchte ich nicht fischen. Darum geht es hier auch eigentlich nicht. muss jeder selber wissen wie er angelt.
um es genau zu sagen, birger, er fängt sogar besser und, hättest du so eine rute schon mal gesehen, wüsstest du: die sind net labbrig sondern nur in der spitze sehr weich. aber warum maßt du dir auch an eine rute abzuwerten weil sie nicht dem standard einer spinnrute entspricht? du behauptest weiterhin, dass du gerne mit der fliege fischst. meine fliegenruten wären deiner ansicht nach auch sehr labberig. wo bleibt da die logik? also ich finde das von dir gesagte höchst schwachsinnig. sry|supergri

ausserdem gelten am forellensee (leider) meist etwas andere gesetze als an "richtigen gewässern" und jeder will für sein geld einen einigermaßen guten fang machen. dabei bezweifle ich ganz offen, dass das mit deiner methode in 9 von 10 fällen möglich ist. und dazu kann ich eine menge sagen, denn ich fische am forellensee eine 4,20m lange labberrute und eine spinnrute von 2,40m mit 3-20g wg. und dabei habe ich mehrfach(!) an veschiedensten(!) puffs die erfahrung gemacht, dass sich der großteil der durchschnittsforellen, meist schwärme, spätestens am späten morgen in bereiche weit draussen auf dem see zurückzieht, die dann von dir nicht mehr erreichbar wären. du könntest also etwa 3 std. nach sonnenaufgang zusammen packen, um dann vielleicht gegen 15,16uhr herum noch einmal zu erscheinen.
wärest du dagegen etwas schlauer, würdest du nach einem kurzen morgentlichen spinnfischen zum sbiro greifen um abgelegenere bereiche zu erreichen und größere flächen abfischen zu können. stattdessen gibst du aber lieber schwachsinnige tipps im ab. super!:m

ehrlich gesagt fische ich auch am liebsten eine spinn- oder fliegenrute und hasse alle naturköder, aber im grossen und ganzen macht mir das angeln immer noch am meisten spass wenn ich dabei auch etwas fange.;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Birger

Dorschvollstrecker
AW: Miniwobbler für Forellenteich????

Moment, so schwachsinnig sind meine Tipps nun auch wieder nicht.
Ich hab ja auch nie gesagt, das ich immer und überall supergut fange. Du hast absolut recht, es sielen andere Faktoren eine wichtige Rolle, das Können eines Anglers (wovon ich bei mir absolut nicht reden möchte, weil man es gar nicht objektiv beurteilen kann) ist nur eine von vielen. Und ich hab auch schon eine Nullrunde kassiert, nicht oft aber es passiert(den guten Trostfisch bekommt man schon wenn man zäh ist). Und ich gebe dir auch recht, wenn du sagst, dass meine Methode eher was für den Morgen bzw. Abend ist, jedenfalls die Wobbler im Sommer. Im Frühjahr beißen die Forellen bis auf einige Stunden über den Mittag recht konstant, im Winter ist es noch besser tagsüber. Vielleicht wäre da eine Naturköderrute mit Sbiro wirklich besser in den Mittagsstunden, will ich gar nicht abstreiten.
Aber um zum Thema zurück zu kommen: man muss nicht zwingend mit dem Sbiro und ner langen Rute fischen, um überhaupt etwas zu fangen, das weißt du auch selber, hast ja auch ne Spinne dabei. Kannst es ja selber mal testen, mittags bekommt man auch bei absoluter Beißflaute auf Spinner noch hin und wieder mal nen Biss, ist zwar sehr zäh, aber für mich lohnt das. Ich will auch ehrlich sein, ich bin keiner, der jetzt jedes mal 50 Forellen oder mehr fangen muss. Mir reichen auch sehr viel weniger.
Peter, du bist doch ein guter Angler, der einiges vom Forellenangeln versteht. Du kannst doch jetzt nicht sagen, dass alles was ich als Tipp gegeben hab, totaler Schrott war. Lass es Mike doch mal probieren und wenn ihm beide Methoden gefallen, umso besser, dann kann er wechsel, sobald die Fische nicht mehr in Wurfweite sind.

Ach ja, meine Fliegenrute ist zwar ein bisschen labberig, sie ist aber nicht 4,20m sondern nur 2,70m, was für mich schon einen Unterschied darstellt. Ich hätte sie aber trotzdem gern in einer etwas schnelleren Aktion, dann kann man aber nicht mehr werfen, leider.
 

Regentaucher

Werbekunde
AW: Miniwobbler für Forellenteich????

zurück zur Frage: sicher fangen kleine Wobbler auch am Forellenteich! Da gibt es einige gute Modelle die sehr fängig sind: z.b. Mosa, Salmo oder Dorado haben sich gerade auf das Forellen fischen in letzter Zeit sehr bewährt, wie ich immer wieder von den Kunden höre.


Zum werfen sind die leichten Wobbler natürlich sehr schlecht, deswegen sollte man diese zusammen mit einem Spiro verwenden. Vorfach nicht zu kurz wählen, dann klappt es auch mit dem Werfen an der Spinnrute.
 

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KinderdieserZeit
AW: Miniwobbler für Forellenteich????

ein Kollege von mir fängt am Forellenp... regelmäßig seine Forelle(n) auf Wobbler. Allerdings benutzt er etwas größere (7cm ?) Köder und angelt sonst hauptsächlich mit den Standardmethoden auf Forellen
 

peterSbizarre

zanderkante
AW: Miniwobbler für Forellenteich????

@birger
Birger schrieb:
hast ja auch ne Spinne dabei
ja, hab ich auch! aber da hängen bei mir eigentlich nie wobbler von 3-5cm dran, sondern gaaaaanz andere köder... |supergri

dein beitrag wäre ja sicherlich sehr sinnvoll gewesen, wenn die frage in bezug auf spinnköder am forellensee im allgemeinen gelautet hätte.

zu den kleinen wobblern kann ich nur nach wie vor sagen, dass ich damit nicht mal die wurfweiten erreiche die morgens und abends in den aktivzeiten erforderlich sind:
20m mindestens wären notwendig, 10-15m schaffe ich bei windstille, bei gegenwind kann es sein, dass die wurfweite weit unter 10m zurückgeht. das war's dann...
dann erreiche ich mit den schwimmenden modellen nicht die erforderlichen tiefen und mit den sinkenden nicht die erforderliche aktion:
die schwimmenden kleinwobbler schaffen zwischen 0,5 und 1m. je weiter man wirft desto tiefer kommen sie. aber man kann sie ja nicht sehr weit auswerfen. ein teufelskreis also! und 0,5-1m reichen nur wenn die forellen wirklich flach stehen. für den winter ist sowas total indiskutabel.
die sinkenden kleinwobbler lassen sich im schnitt etwas weiter werfen, weil sie auch ein bis 2g schwerer sind, fliegen bei mir aber auch nicht wirklich 20m. bei wind das gleiche dilemma.
mit den kleinen sinkern kann man zwar rein theoretisch jede tiefe erreichen wenn man nur lange genug absinken lässt. beginnt man aber die einholphase dann steigen sie meist recht schnell auf tiefen von 1,5 - 3m hoch. das ist in vielen fällen eine gute tiefe und man kann auch wesentlich flacher, wenn man sofort einholt oder die rute etwas höher hält. grosse probleme gibts bei diesen wobblern aber eigentlich immer mit dem lauf, denn bei langsamer einholgeschwindigkeit laufen sie nicht sehr aktiv oder garnicht. um starke wobbelbewegungen und druckwellen bei einer im durchschnitt langsamen geschwindigkeit zu erzeugen müsste man die wobbler in längeren zügen twitchen, was nur bei sehr aktiven und aggressiven fischen erfolge bringen kann.

am ehesten gehts vielleicht mit einer ganz dünnen geflochtenen (0,06mm und dünner), einer überirdischen rute und einem verhältnismäßig schweren wobbler. wie diesem hier .
 
Zuletzt bearbeitet:

fettflosse

New Member
AW: Miniwobbler für Forellenteich????

Moinsen,

ich habe mit sinkenden Rapala Wobblern (Länge: 4 cm) im Forellenteich schon schöne Regenbogenforellen überlisten können.
Am fängigsten war die Farbkombi: grellgelb/grellgrün (Firetiger) und Barschmuster.

mfg
 
AW: Miniwobbler für Forellenteich????

Wollte auch nur mal was dazu sagen und zwar habe ich schon sehr schöne Truten mit dem Sbirolino und einem Wobbler dahinter gefangen! Sehr gut haben sich kleine Fat Raps von Rapalla bewärt !
mfg Kingfishers
 
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