Gestern war auch die Pelzer Bondage Rute mal mit am Wasser, die quasi aus dem ersten Kaufversuch übriggeblieben ist und für 38 € hab ich sie behalten, statt sie auf eigene Kosten nach Österreich zurückzuschicken. Sie ist mit der leichteren 6000er Okuma Dyna Drag Rolle ein herrlich handliches Gerät und erinnert an eine gut ausbalancierte Spinnrute ähnlicher Größe.
Die Rute wiegt 230 g und die Rolle 430 g - da bringen etliche Karpfenrollen alleine schon mehr auf die Waage!
Die Rute hat eher die Eigenschaften, die ich von einer Stalker Rute erwarte als die Cocoon G2. Die Bondage ist weicher und harmonischer, lädt bei Wurf aber prima auf.
Bei der Cocoon G2, die auch ein wenig in die Richtung geht (nicht zu stramm, leicht) ist die Aktion deutlich progressiver und obwohl sie die folgsame Spitze einer eher schnellen Rute hat, hab ich das Gefühl, daß die JRC Marketing Abteilung die Rute mal irgendwann umgewidmet hat, denn das ist, wie ich mir ne Karpfenrute vorstelle, mit der ich universell auf mittlere und kurze Distanz angeln möchte. Ich mag halt keine Knüppel.
Unterm Strich bin ich mit allen Ruten sehr zufrieden und bei den Rollen hab ich mich nach 2 Angeltagen noch nicht so richtig an die Frontbremsrollen gewöhnt - aber die Custom Carp machen einen zuverlässigen Eindruck und sie schauen doch recht elegant aus. Vermutlich werden wir noch beste Freunde
weil mir das Gematsche und die klebrigen Finger auf die Nerven gehen.
Das ist ein Argument. Sind die Pellets schon fertig aufgeweicht, oder warum bleiben die Finger sauber?
Wie sind denn eure Erfahrungen? Muß ein Method Feeder Futter sich schnell auflösen und eine Wolke bilden, oder gibt es auch Derivate, die genug Attraktoren verströmen und dabei laaange am Korb bleiben??