Mehr Probleme durch Schwarzangler

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Fischereiverband fordert Polizeischulungen.

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Immer mehr Konflikte mit Schwarzanglern: Der Fischereiverband setzt auf Deeskalationstrainings durch die Polizei (Biespielbild @pixabay)

Der Landesfischereiverband beklagt im Kreis Heilbronn eine Zunahme von Problemen mit Schwarzanglern. Nach Angaben des Bezirksvorsitzenden Hans Frank werden ehrenamtliche Kontrolleure bei Kontrollen immer häufiger beleidigt und bedroht. In einigen Fällen müsse die Polizei eingeschaltet werden.

Der Verband fordert deshalb Schulungen durch die Wasserschutzpolizei. Ziel sei es, die Kontrolleure unter anderem in Deeskalationsstrategien zu schulen. Das Regierungspräsidium Stuttgart begrüßt den Vorschlag grundsätzlich, weist jedoch darauf hin, dass keine landesweit steigende Zahl entsprechender Vorfälle bekannt sei.

Neben aggressivem Verhalten bereiten auch gefälschte Fischereischeine und verbotene Angelmethoden Sorgen (wir berichteten dazu - klick hier!) Die Landesregierung plant deshalb die Einführung eines digitalen Fischereischeins im kommenden Jahr, um Fälschungen künftig deutlich zu erschweren.

Wie erlebt Ihr die Situation an den Gewässern? Haben Kontrollen oder Konflikte zugenommen?



Quelle: www.swr.de
 
Ich würde eher Eskalationsschulungen befürworten.

Hier wurde kürzlich ein Typ erwischt, der K3 mit dem Kescher rausgeholt hat, am hellichten Tag und mitten im Ort. Das Klientel braucht überhaupt nicht mit Samthandschuhen angefasst zu werden, da ist eher mal ein kräftiger Tritt vors Schienbein fällig.

Deeskalation, ich lach mich schlapp.
 
In diesem Jahr hat das unberechtigte Angeln bei uns stark zugenommen. Auch unter tags. Besonders nach den Angelsachaktionen bei Lidl und dann bei Norma haben wir im Verein und auch in den befreundeten Vereinen jede Woche Schwarzangler gehabt. Und die wußten von dem Verbot des Angelns, das Unrechtsbewußsein schwindet. Es ging schon im Frühjahr los in der Sperrzeit nach Besatz, da haben sich teils sogar Leute verabredet und sind von Gewässer zu Gewässer gezogen. Aufgegriffen worden, Personalien aufgenommen worden und dann weiter gezogen zum nächsten Gewässer … unsäglich. Und bevor hier vermutet wird: Es waren durchaus auch Deutsche.
Vorletzte Woche wurde ein Angler, der einen Schwarzangler ansprach, da dieser im Biotop sass (eigentlich dachte das Vereinsmitglied, es ist ein Gastangler, der das Betretungsverbot übersehen hat und wollte ihn vor der Strafe des Ordnungsamtes, das immer kontrolliert, schützen) unvermittelt mit einem Schraubenzieher angegriffen. Die Fahndung der Polizei erfolgte erfolglos, jedoch wird noch ermittelt anhand des umfangreichen Angelsach, das der Täter dann flüchtend hinterlassen hat.

Ich sehe das nicht als Bagatelle an, nicht als Kavaliersdelikt, nichts worüber man sich lustig machen sollte.
 
DIe Lösung ist doch ganz klar und ganz einfach :

Lasst keine Fische ins Wasser aussetzen / leben / überleben dann ändert sich auch die Nachfrage
nach schwarz geangeltem Fisch , also in etwa wie bei uns am Fluß :roflmao:laugh ab140 ab24
 
Danke für den interessanten Artikel.
Ich beangle seit 2014 die untere Ruhr meistens aus dem Ruderkahn, manchmal aktiv vom Ufer an 20-30 Tagen im Jahr.
Zweimal in 12 Jahren kam die WaSchPo vorbei, ohne sich für mich oder andere Angler zu interessieren. Ordnungsamtler oder Ehrenamtler habe ich noch nie gesehen. Kontrolliert wurde ich also noch nie.
Angesichts der zahlreichen und vielfältigen Freizeitnutzung der Ruhrufer und des Gewässers wäre eine engmaschigere Kontrolle wünschenswert. Es vergeht keine Angeltour ohne dass ich Müll aus dem Wasser fische, Verpackungsfolien, Plastikflaschen, Getränkedosen, Glas etc.

Im Bild:
Ein Freizeit Kapitän im Halbgleiten... nicht im Bild die vom Bootsführer heruntergewaschenen Schwimmerinnen, die dank der Heckwellen vom SUP gestürzt sind.

Auch nicht im Bild das Wurfnetz an der alten Kastanie auf der Brehminsel Essen-Werden. Zwei Döbel sind darin verendet... toller Duft.

Kontrolle... wäre echt besser. Ganz gleich ob durch Ehrenämtler, Ordnungsbehörden, Ranger etc.

Genießt den Sommer am Wasser!
 

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Ich sehe das nicht als Bagatelle an, nicht als Kavaliersdelikt, nichts worüber man sich lustig machen sollte.
Find ich aber schon.

Vor Allem deshalb weil Du, lieber Tonè, alles immer mit so einem staatstragend-gravitätischen Tonfall versiehst, als ob das hier ein Wettbewerb im Sich-selber-Ernstnehmen wäre.
Das reizt natürlich zur Satire.
Tudelu,
Dein Mini
 
Find ich aber schon.

Vor Allem deshalb weil Du, lieber Tonè, alles immer mit so einem staatstragend-gravitätischen Tonfall versiehst, als ob das hier ein Wettbewerb im Sich-selber-Ernstnehmen wäre.
Das reizt natürlich zur Satire.
Tudelu,
Dein Mini

Tja, mein lieber Minimö, die Satire als vermeintlich belustigend ist der Spiegel der Realität des staatstragenden-gravitätischen Tonfalls, von je her in der Hand des Hofnarren.
Mediale Hofnarren nun sind TV-Satiriker, auch wenn manche weniger die moderne Rolle des klassischen Hofnarr bekleiden, sondern eher das eines Clowns, eines echten Narren. Oft erlernt in Sozial Media.
So mancher TV-mediale Hofnarr wechselte den Tonfall vom lustigen zum staatstragend-gravitätischen. Und nein, ich bin nicht Selenskyj.
Sag mir nicht, lieber Mömax, wer du bist, aber aus dir kann noch was werden. ;)
Dein Toni fisch21
 
Tja, mein lieber Minimö, die Satire als vermeintlich belustigend ist der Spiegel der Realität des staatstragenden-gravitätischen Tonfalls, von je her in der Hand des Hofnarren.
Mediale Hofnarren nun sind TV-Satiriker, auch wenn manche weniger die moderne Rolle des klassischen Hofnarr bekleiden, sondern eher das eines Clowns, eines echten Narren.
So mancher mediale Hofnarr wechselte den Tonfall vom lustigen zum staatstragend-gravitätischen. Und nein, ich bin nicht Selenskyj.
Sag mir nicht, lieber Mömax, wer du bist, aber aus dir kann noch was werden. ;)
Dein Toni fisch21
Trefflich - ich würde sogar sagen: souverän- retourniert, lieber Tonay.
Am Satzbau könnte man noch feilen, aber egal.
Vergiss bitte nicht, das die Narren immer diejenigen waren, die bei Hofe mit bemäntelten Spott die Wahrheit sagen durften. Ein durchaus wichtiges, ehrenwertes und und erstrebenswertes Amt finde ich, und ein gutes Antidot gegen den eigenen tierischen Ernst.


Herzlich, und in diesem Sinne ab148
Dein
Minimöquè
 
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Also wenn ich mir die Hundertschaften auf youtube manchmal so ansehe, dann frage ich mich ob die Polizei da der richtige Ansprechpartner ist. ab52
Meine Meinung: Zusammenrottungen jeglicher Couleur prophylaktisch mal eins mit dem Wasserwerfer.

Das spart Einsatzkräfte, die sich sich dafür mit Verbrechensermittlungen beschäftigen können. z.B. wer meinen Laptop geklaut hat.
 
Immer erst mal ruf' 'uf die vermeintlichen Täter. Vor allem auch auf den Laptop Dieb - wenn der mit dem Wasserwerfer ordentlich eins mit kriegt - dann hat er vielleicht dein Laptop aber deine Daten die kriegt er dann nich'.
 
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Probleme weiß ich nicht, da ich keine Aufsehertätigkeit mehr durchführe.
So wie ich es mitbekommen habe, hat aber die Anzahl der Schwarzangler seit letztem Jahr bei uns am MLK zugenommen.
Mit einem habe ich mich sogar mal unterhalten, als ich mit dem Fahrrad am MLK langgefahren bin. Ihm war nur nicht bewusst, daß er schwarz geangelt hat, weil er dachte, daß ab 2025 jeder Angler am MLK fischen darf. Er hat dann aber eingepackt und ist abgezogen. Gefischt hat er auch nur mit einer Rute. Deswegen ist er mir aufgefallen.
Wenn man das von der Themenseite sieht, waren es also keine Probleme.
 
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