Meerforellen-Laberthread

wie ist den eigentlich die Schwaermerei der Würmer ausgefallen ? hab gar nix dazu gelesen oder ist es denen noch zu kalt
War circa so kurz vor bzw um Ostern rum. Zumindest in dem Bereich, wo ich war, konnte ich einige würmchen feststellen. Wie ich damals schon geschrieben hatte, lief die angelei ganz gut für mich und meine mitangler würde ich behaupten.
 
Hakki Hamburch
Wie stehtst du zu dem Thema?
Mefospezialist
Wenn ich das richtig sehe, wohnst du zwischen dem Reihn und dem Main. Angelst du dort aktuell auch noch z.B. auf Zander bei Wassertemperaturen um die 22Grad? Ist das gleiche Thema, wie die Salmoniden. Ich bin kein Profi Angler, aber halbwegs informiert. Seit vielen vielen Jahren sollte bekannt sein, was zu hohe Wassertemperaturen bewirken......
Stimmt, ist ja nicht verboten......
 
Angelst du dort aktuell auch noch z.B. auf Zander bei Wassertemperaturen um die 22Grad?
Natürlich gehe ich angeln, wenn ich Lust auf ein Zanderfilet habe.
Ich angel für die Pfanne und niemals um etwas zurückzusetzen. Zudem drille ich immer sehr hart und schnell um den Fisch schnellstmöglich zu keschern, egal welche Fischart.
Zurückgesetzt wird nur, wenn es zu klein ist, was ich versuche im Vorfeld so gut es geht zu vermeiden über Ködergröße/Hakengröße/Spotwahl.

Und wenn ich auf Meerforelle fische, dann gehe ich nach Hause, sobald ich meinen Fisch zum essen habe und bleibe nicht noch Stunden am Wasser und versuche weitere zu fangen.
Generell mache ich das so, so auch in Norwegen obwohl es super beißt und man theoretisch hunderte Fische fangen könnte. Wenn ich meinen Pollack/Dorsch/Seelachs für die Familie habe, wird das angeln eingestellt.

Stimmt, ist ja nicht verboten......
genau so ist es

Ich bin kein Profi Angler, aber halbwegs informiert.
Das finde ich auch super, genau wie deine Aufklärung mit den Wassertemperaturen.
Aber ich bin 45Jahre alt und keiner der Angler, welche ich kenne stellt ab einer bestimmten Temperatur das angeln ein und wenn, dann weil es ihm selbst zu heiß ist.
 
Hakki Hamburch
Wie stehtst du zu dem Thema?
Mefospezialist
Wenn ich das richtig sehe, wohnst du zwischen dem Reihn und dem Main. Angelst du dort aktuell auch noch z.B. auf Zander bei Wassertemperaturen um die 22Grad? Ist das gleiche Thema, wie die Salmoniden. Ich bin kein Profi Angler, aber halbwegs informiert. Seit vielen vielen Jahren sollte bekannt sein, was zu hohe Wassertemperaturen bewirken......
Stimmt, ist ja nicht verboten......
22 Grad ist nicht wirklich warm für Zander,
das haben wir hier von Juni bis September.
Ich glaube nicht das die paar Mefoangler im Sommer den Bestand gefährden.
 
Offenbar, denn sonst wüsstest du, dass Zander warmwasserliebende Fische sind und ihre Mortalität beim Zurücksetzen mit steigender Temperatur sinkt ;)

Wenn das ernst gemeint ist..... kannst du das belegen? Bei meinen Gewässern in SH und HH sinkt mit zunehmender Temperatur der Sauerstoffgehalt und empfindliche Fische wie Zander mögen das gar nicht
 
Aber ich bin 45Jahre alt und keiner der Angler, welche ich kenne stellt ab einer bestimmten Temperatur das angeln ein und wenn, dann weil es ihm selbst zu heiß ist.
Ich stelle das Angeln natürlich auch nicht ein, dafür macht es ja auch viel zu viel Spaß.
Ich versuche lediglich mein 35 jähriges Anglerwissen den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Ich gehe auch im Sommer auf Meerforelle und Zander und co. angeln, aber halt immer unter dem Aspekt möglichst wenig Schaden zu hinterlassen. Ist es "meiner Meinung" nach zu warm, dann halt Barsche, Wels und Karpfen usw.
Ich habe aber auch reichlich Gewässer in der näheren Umgebung, so dass ich auch schnell wechseln kann
Kein Profi, aber mit allen Wassern gewaschen. Auch gerne in Norwegen.
 
Wenn das ernst gemeint ist..... kannst du das belegen? Bei meinen Gewässern in SH und HH sinkt mit zunehmender Temperatur der Sauerstoffgehalt und empfindliche Fische wie Zander mögen das gar nicht

Ist ernst gemeint:

„Für heimische Zander gibt es […] Erfahrungen, wonach die Fische bei eher kühlerem Wasser unter 18 Grad sensibler reagieren als bei warmem Wasser. Zander und Karpfen sind Warmwasserfische, während Hechte und Salmoniden eher kälteliebend sind. Entsprechend unterschiedlich reagieren unterschiedliche Arten auf die Wassertemperatur. Warmwasserfische werden bei kaltem Wasser stärker beansprucht, Kaltwasserfische bei warmem.“

Aus: https://www.blinker.de/angelmethode...and-release-die-zukunft-des-zuruecksetzens/4/

Allerdings gibt es zu den heimischen Zandern dahingehend nicht viele Studien. Die meisten Studien beziehen sich auf den den amerikanischen Zander, den Walleye. Bei dem scheint das alles wiederum anders zu sein.

Dr. Thomas Klefoth spricht dazu im Podcast bei „Dicht am Fisch“. Die Folge heißt „Anglerlatein vs. Wissenschaft“. Da erklärt er sehr genau die Mortalitätsraten der verschiedenen Fischarten und Bedingungen, die der jeweiligen Fischart helfen. Das ist übrigens sehr, sehr, sehr interessant und kann ich nur empfehlen bei der nächsten Autofahrt.
 
LekkerVis Danke für die Infos. Man lernt nie aus.
Vielleicht ist die Elbe in meinem Bereich eine Ausnahme, da wir im Sommer teilweise extrem wenig Sauerstoff im Wasser haben.
Den Podcast höre ich mir auf jeden Fall gerne an, da ich das Format super finde.

Die angegebenen Quellen habe ich nicht überprüft....




Der Zander – Sensibler Räuber mit hohen Ansprüchen

Der Zander wird oft mit Hecht oder Barsch in einen Topf geworfen, ist aber deutlich empfindlicher: Tiefe Hakensitze und Verletzungen im Kiemen- oder Rachenbereich führen sehr oft zu Spätfolgen und Todesfällen. Auch lange Drills bedeuten für Zander massiven Stress und führen häufig zu hohen Ausfallraten. Besonders kritisch wird es bei Wassertemperaturen über 20 Grad Celsius – dann ist es am besten, Zander gar nicht gezielt zu befischen oder zumindest nicht zurückzusetzen. Wer dennoch auf Zander angelt, sollte unbedingt auf kurze Drills achten, barbless-Haken verwenden und den Fisch möglichst direkt im Wasser abhaken. Bei sommerlichen Temperaturen sollte man aus Tierschutzgründen auf Catch & Release beim Zander komplett verzichten bzw. nicht auf Zander angeln wenn man den Fisch nicht entnehmen möchte.
 
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LekkerVis Danke für die Infos. Man lernt nie aus.
Vielleicht ist die Elbe in meinem Bereich eine Ausnahme, da wir im Sommer teilweise extrem wenig Sauerstoff im Wasser haben.
Den Podcast höre ich mir auf jeden Fall gerne an, da ich das Format super finde.

Die angegebenen Quellen habe ich nicht überprüft....




Der Zander – Sensibler Räuber mit hohen Ansprüchen

Der Zander wird oft mit Hecht oder Barsch in einen Topf geworfen, ist aber deutlich empfindlicher: Tiefe Hakensitze und Verletzungen im Kiemen- oder Rachenbereich führen sehr oft zu Spätfolgen und Todesfällen. Auch lange Drills bedeuten für Zander massiven Stress und führen häufig zu hohen Ausfallraten. Besonders kritisch wird es bei Wassertemperaturen über 20 Grad Celsius – dann ist es am besten, Zander gar nicht gezielt zu befischen oder zumindest nicht zurückzusetzen. Wer dennoch auf Zander angelt, sollte unbedingt auf kurze Drills achten, barbless-Haken verwenden und den Fisch möglichst direkt im Wasser abhaken. Bei sommerlichen Temperaturen sollte man aus Tierschutzgründen auf Catch & Release beim Zander komplett verzichten bzw. nicht auf Zander angeln wenn man den Fisch nicht entnehmen möchte.

Danke! Ich glaube die beziehen sich da auf den amerikanischen Zander, den Walleye. Aber Recht hast du so oder so mit der Tide Elbe. Einen Zander in Wasser mit schlechtem Sauerstoffgehalt zurückzusetzen ist sicherlich sehr ungünstig.
 
Moin,
ich gehe angeln, wenn es meine Zeit zulässt und für mich von den Bedingungen her passt. Im Moment habe ich bei der Affenhitze auch keine Lust los zu gehen. Natürlich sinkt der Sauerstoffgehalt bei diesen Temperaturen und dies in Abhängigkeit von Wassertiefe, Wasserstände, Strömung etc.
Zur Zeit würden nur Stunden am späten Abend oder in der Nacht für mich in Frage kommen. Mich stresst Hitze und dies stresst natürlich auch die Fische.
Zusätzlich wäre ich als Mefo Angler jetzt nur an sehr strömungsreichen und tiefen Gewässern unterwegs, wenn ich los komme, da hier die Chance aus meiner Erfahrung heraus größer ist auf eine schöne Meerforelle. Da ich über die Jahre mein persönliches Mindestmaß bei Mefo‘s auf 50 cm gesetzt habe und dadurch viele Fische im Jahr wie möglich zurück setzen möchte wenn sie meinem Maß nicht entsprechen, sollte dies so schonend wie nur möglich erfolgen. In den letzten 10 Jahren, haben es lt. meinem Fangtagebuch davon 2 Stück nicht geschafft. Das ist nicht schön, aber davon hat dann ein Vogel, Krebs, größerer Fisch profitiert. Dies ist der Kreislauf.
Wenn ich los komme, dann ist es für mich nicht zwingend erforderlich einen Fisch zu fangen, sondern für mich ist es mehr die Symbiose von Erholung, Natur, Treffen mit Angelfreunden. Dies macht für mich einen schönen Tag am Wasser aus. Das ich dann zu meiner Freude noch mit meiner Angelei einen Fisch landen kann ist für mich dann die Krönung. Ich wohne aber dafür auch wirklich nahe der Ostsee. Wenn man 300 400 km Anreise in eine Richtung hat, dann ist der Wunsch/Zwang etwas fangen zu müssen/wollen natürlich viel höher, da man ja nur eine begrenzte Zeit dafür zur Verfügung hat. Dafür ist dann sicherlich nicht zwischen Mai bis August die beste Zeit an der Ostsee, es sei denn man kennt sich gut aus und kennt die tiefen Stellen.
Zander bei uns an der Elbe ist für mich kein Zielfisch, obwohl ich mittlerweile schon sehr gute Angelstellen in der HafenCity, Doverelbe kenne. Durch meinen Job sehe ich die Spitzenprofis ja täglich in der Woche spoten und bin in einem guten Austausch mit denen.
Über Angeltechniken, Drillverhalten, waidgerechten Umgang mit den Kreaturen, Abschlagen von Fischen, Mindestmaße und den Zwang von Männern die etwas fangen müssen, möchte ich nicht mehr kommentieren. Kann aber dazu sagen, sollte in meiner Gegenwart einer dieser Angelmenschen mit den Fischen nicht fachgerecht umgehen, werde ich selbstverständlich handeln und das hat nix damit zu tun, dass ich ein Klugscheisser bin in der Situation.
 
Hallo Roland,

ich war bisher nur zwei Mal im März auf Als - leider (vielleicht aufgrund der frühen Jahreszeit) erfolglos. Es gibt da jede Menge schöne Stellen, wenn Du (auto)mobil bist sind die Wege auch nicht zu weit. Ich hatte eine Unterkunft auf Kegnaes und im Norden bei Mjels Mark - Infos gerne per PM. Im Herbst würde ich Kegnaes angehen oder die offene Küste im Nordosten - der Als-Sund ist auch schick (war bei meinen Versuchen aber auch extrem gut besucht...). Ich bin wahrscheinlich auch ab Mitte September wieder in Däningen, vielleicht ergibt sich ja ein Treffen?

Gruß, Andreas
 
Ich war immer mehr am Sund und am Übergangs-Strand - das war da aufgrund starker Ostwinde eine der wenigen Optionen - das wussten wohl auch viele Mitfischer... ;)
Mal was anderes: Ab und an (windige Nächte!) fische ich mit schwimmendem Sbirolino statt mit der Fliegenrute. Es gab da schon mehrfach Attacken auf den Sbiro - ist ja in Ordnung, wenn die Fliege dahinter auch gefunden wird (und sie wird gefunden!). Nachden die klassischen (Tropfen-förmigen) Sbiros eine deutliche Bugwelle haben (das scheint ja ein Reflex-Auslöser zu sein) habe ich mal torpedoförmige bestellt, werde ich im Herbst testen, ob die weniger Attacken anziehen. Habt Ihr da Erfahrung mit verschiedenen Formen? smile01

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