Meerforellen-Laberthread

Moin Achim. Ich wollte dich mal fragen welche Fliegenschnüre du bei den kälteren Jahreszeiten fischt?Ich nehme schon jahrelang die Guidline Coastel in slow oder fast. Bei kälteren Temperaturen ringelt sie aber stark. Da wird das Coating zu steif und hart finde ich. Schusskopfsystem ist auch nicht so mein Ding. Wir fangen ja eh erst Mitte Dezember wieder an und da hat man mit der dünnen Runningline,mit kalten Fingern schon Probleme. Vielleicht hast du ja einen guten Tipp für mich. Schwimmschnüre fische ich meistens im Sommer. Glg

Wenn du keine Schussköpfe magst und auch keine dünnen Runniglines, dann ist die Volantis genau das was du nicht suchst. Das Handling ist wie ein Schusskopf, bis auf das rattern der Runnigline, denn die ist "integrated" und ebenfalls sehr dünn obwohl sie coated ist. Verursacht unter Umständen mehr tüdel. Gerade bei deiner Hydros, die ich auch besitze. Ich bin daher auch auf Rollen mit größerem Durchmesser gewechselt. Eine Schnur die bei Kälte, damit meine ich Eis in den Ringen, gut funktioniert ist die Rio Seatrout. Der entscheidende Punkt: Ich weiß ja nicht was deine Helios verträgt, aber meine 3D ist mit der #6 Volantis überladen wenn die gesamte Keule draußen ist, gleiches trifft auch auf die Rio Seatrout zu, beide mit 16g. Ich habe mir beide als #5 mit 14g zugelegt. Die Schnur ist nicht schlecht aber die Rute muss das auch vertragen. Hat man auf den Hamburger Wurftagen gut gesehen. Die Schnur wird von allen vielen blind empfohlen, aber unbedingt vorher probewerfen wenn du die Möglichkeit hast.
 
Wenn du keine Schussköpfe magst und auch keine dünnen Runniglines, dann ist die Volantis genau das was du nicht suchst.
Moin,

ich fische die Volantis unter anderem, weil ich keine Schußköpfe und monofile Runninglines mag. Im Gegensatz zu den meisten Schußköpfen liegt die Volantis auch noch ruhig in der Luft, wenn man mal deutlich mehr Schnur als nur die Keule beim Werfen draußen hat und lässt sich auch sonst sehr entspannt fischen.
Dass so ziemlich alle Küstenschnüre in ihrer Schnurklasse relativ schwer sind, ist eigentlich schon sehr lange bekannt. Eine typische sechser Küstenschnur wiegt fast immer zwischen 15,5 und 16 Gramm in der Keule. Das passt allerdings auch meistens auf die typischen sechser Streamer- und Salzwasserruten, die auch ertwas schwerer ausgelegt sind als eine typische secher Nymphen / Allroundrute.

Viele Grüße!

Achim
 
Ich angle seit Jahren immer eine Schnurklasse höher als auf der Rute angegeben. Für mich nur Vorteile, gerade bei Wind.
Hallo,

muss jeder selbst rausfinden. Allerdings ist die Angabe der Schnurklasse auf der Rute mit Vorsicht zu genießen. Ich überprüfte diese Angaben auf mehr als 50 Fliegenruten nach der Reim/Matschewsky Methode und bei rund 50 Prozent war die Angabe falsch. Bei vielen nur um eine Klasse, bei einigen um 2 Klassen und bei einer um 3 (!) Klassen. Die Abweichungen waren in der Mehrzahl nach oben, also dass einen angegebene 5er in Wirklichkeit einer 6er Schnurklasse entsprach. Auch zogen sich die Abweichungen durch alle Preisklassen. Es gab Abweichungen bei 100 Euro Ruten wie auch bei 1000 Euro Ruten :oops:.
Eigenartigerweise waren die Angaben der Schnurklassen bei den rund 10 Ruten welche mir ein österreichischer Rutenbauer und auch der Theo Matschewsky bauten alle richtig. Es geht also doch. Um so unverständlicher, warum es manche Rutenhersteller, auch renommierte, nicht hinbekommen diesen Wert richtig anzugebenab51.

Gruß

Lajos
 
Hallo,

muss jeder selbst rausfinden. Allerdings ist die Angabe der Schnurklasse auf der Rute mit Vorsicht zu genießen. Ich überprüfte diese Angaben auf mehr als 50 Fliegenruten nach der Reim/Matschewsky Methode und bei rund 50 Prozent war die Angabe falsch. Bei vielen nur um eine Klasse, bei einigen um 2 Klassen und bei einer um 3 (!) Klassen. Die Abweichungen waren in der Mehrzahl nach oben, also dass einen angegebene 5er in Wirklichkeit einer 6er Schnurklasse entsprach. Auch zogen sich die Abweichungen durch alle Preisklassen. Es gab Abweichungen bei 100 Euro Ruten wie auch bei 1000 Euro Ruten :oops:.
Eigenartigerweise waren die Angaben der Schnurklassen bei den rund 10 Ruten welche mir ein österreichischer Rutenbauer und auch der Theo Matschewsky bauten alle richtig. Es geht also doch. Um so unverständlicher, warum es manche Rutenhersteller, auch renommierte, nicht hinbekommen diesen Wert richtig anzugebenab51.

Gruß

Lajos
Moin,

das mit dem Vermessen ist auch mit Vorsicht zu genießen. Die Methode geht davon aus, dass alle Rutentaper bei optimaler Belastung gleich tief flexen. Das ist aber nicht so. Meine Glasruten flexen zum Beispiel bei optimaler Belastung viel tiefer als entsprechende Kohlefaserruten.
Es ist nicht einmal so, dass eine bestimmte Rute bei jedem Einsatzzweck gleich tief flexen soll. Ich habe zum Beispiel eine achter Rute, die ich zum Bonefishangeln und zum Hechtfischen benutze. Auf Bonefish mit kleinen Fliegen und sauberer Präsentation verwende ich eine Schnur, die 17 Gramm wiegt. Damit wirft die Rute eine schöne enge Schlaufe, und ich kann die Schnur delikat und unauffällig ablegen. Zum Hechtfischen mit sehr großen Streamern verwende ich eine Schnur mit 21 Gramm. Dadurch flext die Rute tiefer und kann die schweren windfängigen Streamer besser gleichmäßig beschleunigen. Beide Schnurgewichte sind für die Rute und den jeweiligen Zweck optimal und die Rute ist damit auch weder über- noch unterfordert.

Viele Grüße!

Achim
 
Hallo,

muss jeder selbst rausfinden. Allerdings ist die Angabe der Schnurklasse auf der Rute mit Vorsicht zu genießen. Ich überprüfte diese Angaben auf mehr als 50 Fliegenruten nach der Reim/Matschewsky Methode und bei rund 50 Prozent war die Angabe falsch. Bei vielen nur um eine Klasse, bei einigen um 2 Klassen und bei einer um 3 (!) Klassen. Die Abweichungen waren in der Mehrzahl nach oben, also dass einen angegebene 5er in Wirklichkeit einer 6er Schnurklasse entsprach. Auch zogen sich die Abweichungen durch alle Preisklassen. Es gab Abweichungen bei 100 Euro Ruten wie auch bei 1000 Euro Ruten :oops:.
Eigenartigerweise waren die Angaben der Schnurklassen bei den rund 10 Ruten welche mir ein österreichischer Rutenbauer und auch der Theo Matschewsky bauten alle richtig. Es geht also doch. Um so unverständlicher, warum es manche Rutenhersteller, auch renommierte, nicht hinbekommen diesen Wert richtig anzugebenab51.

Gruß

Lajos

Waren da auch Ruten von Orvis dabei? Die sind doch alle mundgeblasen und mit der Hand gewogen :D

Ich hatte das mal bei einer Sportex Seatrout extrem wahrgenommen. 2 mal die gleiche Rute gekauft (Backup im Urlaub), eine war einfach nur ein Brett im Vergleich zur anderen.
 
Moin,

ich fische die Volantis unter anderem, weil ich keine Schußköpfe und monofile Runninglines mag. Im Gegensatz zu den meisten Schußköpfen liegt die Volantis auch noch ruhig in der Luft, wenn man mal deutlich mehr Schnur als nur die Keule beim Werfen draußen hat und lässt sich auch sonst sehr entspannt fischen.
Dass so ziemlich alle Küstenschnüre in ihrer Schnurklasse relativ schwer sind, ist eigentlich schon sehr lange bekannt. Eine typische sechser Küstenschnur wiegt fast immer zwischen 15,5 und 16 Gramm in der Keule. Das passt allerdings auch meistens auf die typischen sechser Streamer- und Salzwasserruten, die auch ertwas schwerer ausgelegt sind als eine typische secher Nymphen / Allroundrute.

Viele Grüße!

Achim

Ja, stabil liegt er. Ich habe gerade einen Volantis Schusskopf auf einer #7. Funktioniert super. Eine kürzere Variante wäre toll. Ich überlege mir ob ich das Experiment Wagen sollte und einen #8 soweit zu kürzen das er auf die #7 passt. Oder verliert er dadurch seine Stabilität? Oder eine Dt Schnur 2 Klassen höher kaufen und diese kürzen?

Was mache ich denn wenn ich eine haltbare WF Küstenschnur um die 14,5 -15g haben möchte? Gibt es da noch was anderes empfehlenswertes außer die Volantis? Die neueren Guideline Schnüre mit dem Zusatz "Classic" haben nun auch noch wieder eine Schippe an Gewicht drauf gepackt, außerdem zu lang. Die evolve war leider nach einer Saison durch, ebenso die Bullet. Und gestern ist mir dann die Handlingzone einer dänischen Marke nach 5 Angeltagen zerbröselt...
 
Waren da auch Ruten von Orvis dabei? Die sind doch alle mundgeblasen und mit der Hand gewogen :D

Ich hatte das mal bei einer Sportex Seatrout extrem wahrgenommen. 2 mal die gleiche Rute gekauft (Backup im Urlaub), eine war einfach nur ein Brett im Vergleich zur anderen.
Hallo,

ich glaube schon, dass da auch Orvis-Ruten, oder zumindest eine dabei war(en). Es waren Ruten aus fast allen Preisklassen dabei. Mich wunderte auch nicht, dass da rund 50 Prozent der Ruten falsche Angaben haben. Es gab, bis zur Reim/Matschewsky-Methode, ganz einfach kein Messsystem für die Ruten dafür. Wie der Theo Matschewsky erklärte wurde die Schnurempfehlung auf der Rute folgendermaßen festgelegt: Man ließ die Rute von ein paar erfahrenen Fliegenfischern werfen und die gaben an, welche Schnurklasse die Rute haben könnte. Also nur nach Gefühl.
Wäre ungefähr so, wenn man die PS-Zahl eines Autos dadurch feststellen würde, was ein paar erfahrene Autofahrer nach einer Testfahrt angeben würden.
Ich rate jedem Fliegenfischer eine Rute, bevor man diese kauft unbedingt zum Testen zu werfen. Machte ich seit 60 Jahren immer, außer bei den Ruten, die ich mir speziell anfertigen ließ. Bei dem österreichischen Rutenbauer musste ich mal erst mit einigen Modelle werfen, bevor er entschied, ob er überhaupt eine Rute für mich fertigt. Nach dem "Probewerfen" sagte der zu mir: "etwas eigenartige Schwünge hast Du mitunter schon drauf, aber wo Du hintreffen willst, triffst Du auch hin, insoweit passt das. Auf jeden Fall weiß ich jetzt, was Du brauchst". Die Ruten sind alle zwischen 20 und 30 Jahre alt und ich würde keine von denen hergeben smile01.

Gruß

Lajos
 
Wenn du keine Schussköpfe magst und auch keine dünnen Runniglines, dann ist die Volantis genau das was du nicht suchst. Das Handling ist wie ein Schusskopf, bis auf das rattern der Runnigline, denn die ist "integrated" und ebenfalls sehr dünn obwohl sie coated ist. Verursacht unter Umständen mehr tüdel. Gerade bei deiner Hydros, die ich auch besitze. Ich bin daher auch auf Rollen mit größerem Durchmesser gewechselt. Eine Schnur die bei Kälte, damit meine ich Eis in den Ringen, gut funktioniert ist die Rio Seatrout. Der entscheidende Punkt: Ich weiß ja nicht was deine Helios verträgt, aber meine 3D ist mit der #6 Volantis überladen wenn die gesamte Keule draußen ist, gleiches trifft auch auf die Rio Seatrout zu, beide mit 16g. Ich habe mir beide als #5 mit 14g zugelegt. Die Schnur ist nicht schlecht aber die Rute muss das auch vertragen. Hat man auf den Hamburger Wurftagen gut gesehen. Die Schnur wird von allen vielen blind empfohlen, aber unbedingt vorher probewerfen wenn du

Wenn du keine Schussköpfe magst und auch keine dünnen Runniglines, dann ist die Volantis genau das was du nicht suchst. Das Handling ist wie ein Schusskopf, bis auf das rattern der Runnigline, denn die ist "integrated" und ebenfalls sehr dünn obwohl sie coated ist. Verursacht unter Umständen mehr tüdel. Gerade bei deiner Hydros, die ich auch besitze. Ich bin daher auch auf Rollen mit größerem Durchmesser gewechselt. Eine Schnur die bei Kälte, damit meine ich Eis in den Ringen, gut funktioniert ist die Rio Seatrout. Der entscheidende Punkt: Ich weiß ja nicht was deine Helios verträgt, aber meine 3D ist mit der #6 Volantis überladen wenn die gesamte Keule draußen ist, gleiches trifft auch auf die Rio Seatrout zu, beide mit 16g. Ich habe mir beide als #5 mit 14g zugelegt. Die Schnur ist nicht schlecht aber die Rute muss das auch vertragen. Hat man auf den Hamburger Wurftagen gut gesehen. Die Schnur wird von allen vielen blind empfohlen, aber unbedingt vorher probewerfen wenn du die Möglichkeit hast.
Ich möchte mich nochmal herzlich bedanken, für eure wertvollen Ratschläge und Tipps. Schön das auch noch mehr Leute ihre Erfahrungen, Ansichten und Anwendungen mitteilen. Ich habe auch noch die Küstenliebe mit der Fario 68 daran und die weiße RS V2 in Klasse 7 mit der großen Quadra Rolle. Habe da ebenfalls diese Probleme mit der Schnur. Mir geht es hauptsächlich darum, das dieses geringel und verknoten aufhört. Und meistens ist das bei kaltem Wasser der Fall. Im Sommer habe ich die Probleme weniger. Ich habe mir dann die Arcticsilver gekauft, aber die hat mir zuviel Dehnung. Selbst beim einstrippen war es wie ein Gummiseil. Ich habe noch ein Schusskopfsystem von flyfisch advence. Den habe ich im Winter getestet, aber bei der Kälte kaum zu greifen. Ich werde das nochmal bei wärmerem Wasser ausprobieren. Glg an alle und nochmal vielen Dank.
 
Was mache ich denn wenn ich eine haltbare WF Küstenschnur um die 14,5 -15g haben möchte? Gibt es da noch was anderes empfehlenswertes außer die Volantis? Die neueren Guideline Schnüre mit dem Zusatz "Classic" haben nun auch noch wieder eine Schippe an Gewicht drauf gepackt, außerdem zu lang. Die evolve war leider nach einer Saison durch, ebenso die Bullet. Und gestern ist mir dann die Handlingzone einer dänischen Marke nach 5 Angeltagen zerbröselt...
Moin,

es wird schon extrem schwierig, wenn du eine haltbare Küstenschnur suchst...

Haltbar ist eine Schnur mit dicker Runningline. Die lässt sich aber nicht unangestrengt sehr weit werfen. Und auch sonst ist die Weitenknüppelei an der Küste natürlich schlecht für die Lebensdauer einer Schnur. Die Schnüre zum Trockenfliegenfischen am Bach halten bei mir viele Jahre lang, eine Küstenschnur verschleisse ich in einer Saison.

Eine gute Schnur mit kurzer Keule ist die SA Mastery SBT oder auch die preisgünstige Variante SA AirCel short. Das sind aber beides keine spezielle Küstenschnüre sondern Kurzkeulen mit einer relativ dicken Runningline. Ich selbst verwende die Schnüre am Bach, mag so kurze Keulen aber nicht an der Küste fischen.

Viele Grüße!

Achim
 
Ja, diesen Kompromiss der dickeren Runnigline muss ich dann wohl eingehen.

SBT hatte ich auch schon auf dem Schirm. Habe dann aber im Abverkauf die Bankshot erworben, die ist noch mal ein paar cm kürzer. Mal schauen wie die so ist, gerade was turnover angeht. Mit einem alten Guideline Compact Kopf mit 6,8m funktionierte das erstaunlich gut. Bei einem A.Jensen in gleicher Länge wiederum nicht wirklich. Sollte auch nur für einen Anwendungsfall bei extrem wenig Rückraum dienen, aber der Guideline funktioniert für mich auch gut bei Wind. Ich denke dieser ist eher für Rollwürfe und Flussfischerei gedacht.

Kann es sein das die Hydros Schnüre auch bei Scientific Anglers gefertigt werden? Das Marketingsprech klingt identisch.
 
Moinsen.....ich brauch mal nen Tip bzw. Eure Erfahrungswerte in Sachen

S C H N U R K O R B.

Ich hatte mir nach Internetanleitung von so 'm Internetfliegenfischenguru einen selber gebaut.
Grundsätzlich gut....aber die Stifte vom Golfspielen incl.2 Komponentenkleber
halten nicht....und nu hab ich die Faxen dicke von dem Sch...:oops:

Freu mich auf eure Antworten.
Bis denne

Roland
 
Moinsen.....ich brauch mal nen Tip bzw. Eure Erfahrungswerte in Sachen

S C H N U R K O R B.

Ich hatte mir nach Internetanleitung von so 'm Internetfliegenfischenguru einen selber gebaut.
Grundsätzlich gut....aber die Stifte vom Golfspielen incl.2 Komponentenkleber
halten nicht....und nu hab ich die Faxen dicke von dem Sch...:oops:

Freu mich auf eure Antworten.
Bis denne

Roland
Schreib mal Jonny1985 an ,der hat sich auch einen Schnurkorb
selbst gebastelt .Der sieht wirklich dufte aus ,der Schnurkorb .
 
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