Machtkampf im Fischereiverband Bayern

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Die Bezirksverbände wollen den Präsidenten absetzen.

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Außerordentliche Mitgliederversammlung entscheidet über die Zukunft der Verbandsführung (Bild @LFV Bayern)

Beim Landesfischereiverband Bayern steht eine wegweisende Entscheidung an. Die Präsidenten der sieben Bezirksverbände wollen den amtierenden Präsidenten Axel Bartelt abberufen. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Samstag in München soll nun über die Zukunft der Verbandsführung entschieden werden.
Grundlage ist ein Antrag der Bezirksverbände, der bereits Mitte Juni eingereicht wurde. Darin wird die aktuelle Zusammenarbeit mit der Verbandsspitze als nicht mehr konstruktiv bezeichnet. Die Vertreter der Bezirke kritisieren unter anderem einen aus ihrer Sicht „autokratischen Führungsstil“, fehlende Entscheidungsfähigkeit sowie ein angespanntes Verhältnis zu den Vizepräsidenten. Auch das Arbeitsklima innerhalb des Verbandes habe sich nach ihrer Einschätzung verschlechtert.

Der Landesfischereiverband Bayern äußerte sich bislang nicht im Detail zu den Vorwürfen. Der Verband verwies darauf, dass interne Abläufe und Personalangelegenheiten der Geschäftsstelle grundsätzlich nicht öffentlich kommentiert würden.Bei der Versammlung in München stehen die Abberufung des Präsidenten sowie mögliche weitere Schritte zur Sicherstellung der Verbandsführung auf der Tagesordnung. Sollte es zu einer Neubesetzung kommen, wäre eine reguläre Wahl eines neuen Präsidenten voraussichtlich erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Die Entscheidung könnte weitreichende Auswirkungen auf die künftige Ausrichtung des größten Fischereiverbandes in Bayern und seine Arbeit für Angler, Gewässerschutz und Fischerei haben.



Quelle: https://www.welt.de/regionales/baye...12eb54f5590/showdown-im-fischereiverband.html
 
Darin wird die aktuelle Zusammenarbeit mit der Verbandsspitze als nicht mehr konstruktiv bezeichnet. Die Vertreter der Bezirke kritisieren unter anderem einen aus ihrer Sicht „autokratischen Führungsstil“, fehlende Entscheidungsfähigkeit sowie ein angespanntes Verhältnis zu den Vizepräsidenten. Auch das Arbeitsklima innerhalb des Verbandes habe sich nach ihrer Einschätzung verschlechtert.

Was ist denn da los im Vorzeige Bundesland Bayern äh Norditalien???


Gruß Frank
 
Was ist denn da los im Vorzeige Bundesland Bayern äh Norditalien???


Gruß Frank
Hallo,

ist so neu nicht, da gabs schon in der Vergangenheit Austritte von einzelnen Verbänden aus dem Landesverband und auch wieder zurück.
Unsere Castinggruppe im Verein musste sogar 1972 einen eigenen Verein gründen, damit die Werfer (und da hatten wir einige sehr gute) national und international starten durften, nachdem die Mittelfranken aus dem Verband ausgetreten waren und damit die Starterlaubnis bei den Turnieren weg war ab51. Ich war sogar förderndes Mitglied in dem Verein, da ich mich dem Casting immer noch etwas verbunden fühlte, obwohl meine aktive Zeit da 1965 endete.

Gruß

Lajos
 
Ein paar Hintergründe wären interessant. Das übliche Bayern-Bashing befriedigt ja nur die neidischen Wortmelder.
Vorwurf: Entscheidungsschwache und autokratischer Führungsstil.
Einfacher gesagt: Zwischen den Bezirksverbänden und dem Präsidenten des Landesverbandes hat die Chemie wohl nicht so ganz gestimmt.

Der Präsident ist der Entscheidung vor Abwahl durch freiwilligen Rücktritt zuvorgekommen.
Der Verband wird durch die beiden Vizepräsidenten vorübergehend geführt.
Es soll nun eine neue Struktur eingeführt werden, die bei der wachsenden Zahl an Vereinen und Mitgliedern zu schnelleren und flexibleren Entscheidungen führen wird.
 
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