Live vom Wasser - Statusmeldungen

Verstehe mittlerweile nur noch Bahnhof.

Mäßige Strömung, "brutale" Rappelbisse mit Abzug...

Erstens : leichten Schnurbogen lassen.
Zweitens : weichere Ruten Spitze
Drittens : sofort Rute greifen und nachgeben
Viertens : halber statt ganzer Taui
Fünftens : Dendro/Bienenmaden am kleineren Haken.
Sechstens : Wenn es dann nicht hängt, akzeptieren, dass man im Grundel/Güster Schwarm steht um
Siebtens : die Stelle (zu) wechseln.

R. S.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich angle mit meinen schweren Aalruten (180 g WG) wie mit einer Picker bzw. Feeder. Bügel im Fließwasser immer zu.

Direkt hinter den Ruten, Griffe im Sitzen in Griffweite. Bei Bissverdacht halte ich sofort die Hand über der Rute in Zupack-Position.

Ständige Spitzenbeobachtung mit Knicki, die kleine Glocke ist bei mir nur ne Zweit-Sicherung (falls Strullen oder sonstwie Aufstehen / Rumdrehen nötig).

Sobald die Spitze länger als ca. 2 Sek. zuckt bzw. auch nur ganz leicht vibriert, schlage ich sofort an.

Diverse von mir gefangene Aale haben so sanft gebissen, dass die Glocke gar nicht erst geschellt hat. Die Spitze hat nur durchgängig ca. 2 cm "ausgeschlagen", mehr nicht. Ganz subtiles Zucken.

Aus zu großer Entfernung oder mit einer zu harten Rutenspitze absolut nicht erkennbar.

Aufstehen und Hinlaufen-Müssen dauert IMO viel zu lang, da verschenkt man Bisse en masse und/oder sieht so Stealth-Genibbel erst gar nicht.

Direkter, maximal schneller Rutenzugriff ist IMO mit das Allerwichtigste zwecks Bissverwertung.

Insofern bei mir auch keine selbstbescherte Ablenkung / Unaufmerksamkeit durch Handy-Humbug, Dauer-Gelaber etc. Abdichten gleich fünfmal nicht, kann ich beim Angeln überhaupt nicht brauchen

---> Konzentration liegt voll auf Angeln und geringstmöglicher Reaktionszeit.

Die Kleinwelsbisse sind aber wie gesagt unübersehbar. Teils heftiger als jeder Aal.

Gewässer: Kleiner Fluss, mäßige Strömung.

Im Stillwasser bei mir nur mit Pose auf Aal. Auch da warte ich nicht lange mit dem Anschlag.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder riskiere ich, dass die Rute mitgeht?

Bei nem Run Clip oder Oldschool-Küchengummi ist das IMO so gut wie ausgeschlossen, sofern sich die Schnur nicht noch extra unbemerkt wo rumwurstelt. Kann ja dann frei ablaufen.

Bei geschlossenem Bügel kann ich nur zu einer möglichst soliden Rutensicherung raten. Insbesondere, wenn auch Karpfen, Barben und/oder auch größere Waller rumschwimmen sollten.

Ich habe darum vorne an meinen 16-mm-Metall-Banksticks jeweils eine V-Auflage plus Snagbars davor gegen Seiten-Abflug, unten Bankstick-Stabilizer. Stick und Stabilizer ordentlich tief im Boden drin.

Hinten zwei ebenfalls extra stabilisierte 16-mm-Kurz-Banksticks mit winkelverstellbaren Buttcups oben drauf. Alternativ direkt in den Boden reinbohrbare Buttcups von Korum. Auch solide, allerdings nicht winkelverstellbar - darum bei mir mittlerweile nur noch Backup.

Das hält dann insgesamt schon einiges aus. Das System muss sozusagen nur den ersten Schreckmoment bei nem Volleinschlag abfangen, sitze ja direkt an den Ruten und kann gleich zupacken.

Hinweis:

Habe es stets mit Erdboden zu tun, darum bei mir nur Banksticks - zu nötigem Pod-Einsatz bei Betonboden, Steinen etc. kann ich daher nichts sagen (besitze mangels Bedarf kein Pod).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sitze mal wieder am Dorfteich, brauch ich wenigstens keinen Fisch sauber machen.
Eine mit Libellenlarve, eine mit Garnele und eine mit Wurm. Fisch kommt auch noch ran.
Mücken ohne Ende.
PXL_20260806_182435487.jpg
 
Also man kommt ja zu nix hier. :roflmao
Musste erstmal gucken wie weit meine letzte Meldung zurück lag.
Dienstag hatte weiterhin nix gebissen.
In der Nacht zu Mittwoch immerhin schonmal nen Graser.
Wetter wird / wurde zunehmend besser, weniger Temperatur, mehr Wind, einen Vormittag Regen, weiterhin zuviel Sonne. Aktivität der Mücke nahm deutlich zu.
Bis gestern kurz vor Mitternacht sah es nicht unbedingt danach aus, dass noch nen Karpfen bei mir beißen würde.
Dann erlösende drei Pieper "vorwärts" am Bissanzeiger. Sollte nen Karpfen sein, nehme die Rute auf und; Nix dran.:O_o
Fehlbiss, genau das was man braucht wenn man seit 4,5 Tagen auf nen Biss wartet.:rolleyes:

Also da war ich dann echt nen bisl grumpy.
Somal Rute im dunkeln werfen hier auch immer son Glückspiel ist, weil dunkel hier auch wirklich dunkel ist.
Hat aber wohl gesessen und es gab sogar noch zwei weitere Bisse auf die selbe Rute und diesmal hingen beide.
Nix wildes aber man freut sich.
1000025850.jpg
P8062311.JPG

Motivation wieder rauf und heute Abend dann schon schön performt.
P8042276.JPG

Um dem Krebsmania zu trotzen, die nicht nur die Köder klauen, sondern auch die Haken stumpf schieben, überall schön neu Rigs draufgetüddelt.
IMG_20260806_185811.jpg

Und die Ruten schon vorm Abendessen wurfbereit gemacht.
IMG_20260806_190103.jpg

Drei Würfe, drei Treffer, wie an mehreren Abenden die Woche schon passiert, hatte ich mir gewünscht.
Ganz so war es dann aber nicht gekommen.
Dritte Rute werfe ich vom Platz nebenan und laufe sie dann mit der Wathose zurück, erster Wurf kam nicht und die noch fehlende Distanz zum Marker auf dem Futterplatz sah bisl unüberbrückbar aus. Zweiter Wurf hat aber gesessen und kam quasi direkt auf dem Marker runter.
Marker rausgekurbelt, in die Watbuxe und wie ich mit dem zweiten Fuß reinsteige, höre ich die Schnur über den Ast flitschen, auf dem ich meine Rute für die Zeit abgelegt hatte.
Um besseren Winkel zu bekommen, dann mit Fisch an der Rute zurück durchs Wasser zu meinem Spot und schöne Grüße an den Kollegen gesendet, dessen Idee die Rute war.:roflmao
P8062317.JPG

Nunja, hatte dann sogar noch genug Zeit vorm Dunkelwerden für nen zweiten Versuch die Rute rauszubringen.
Und seitdem liegt der Bums auch.

Schnappis gab's auch insgesamt drei, plus das ein oder andere Missgeschick. Barsche haben in der Aktivität nachgelassen. Oder unsere Motivation es drauf zu versuchen.
P8052285.JPG
P8052295.JPG
P8052289.JPG

Lol, während ich schreibe kommt vom gegenüberliegenden Ufer der Anruf, Kollege hat grad nen 34kg Schuppi rausgeschraubt.
 
Also man kommt ja zu nix hier. :roflmao
Musste erstmal gucken wie weit meine letzte Meldung zurück lag.
Dienstag hatte weiterhin nix gebissen.
In der Nacht zu Mittwoch immerhin schonmal nen Graser.
Wetter wird / wurde zunehmend besser, weniger Temperatur, mehr Wind, einen Vormittag Regen, weiterhin zuviel Sonne. Aktivität der Mücke nahm deutlich zu.
Bis gestern kurz vor Mitternacht sah es nicht unbedingt danach aus, dass noch nen Karpfen bei mir beißen würde.
Dann erlösende drei Pieper "vorwärts" am Bissanzeiger. Sollte nen Karpfen sein, nehme die Rute auf und; Nix dran.:O_o
Fehlbiss, genau das was man braucht wenn man seit 4,5 Tagen auf nen Biss wartet.:rolleyes:

Also da war ich dann echt nen bisl grumpy.
Somal Rute im dunkeln werfen hier auch immer son Glückspiel ist, weil dunkel hier auch wirklich dunkel ist.
Hat aber wohl gesessen und es gab sogar noch zwei weitere Bisse auf die selbe Rute und diesmal hingen beide.
Nix wildes aber man freut sich.Anhang anzeigen 554319Anhang anzeigen 554318
Motivation wieder rauf und heute Abend dann schon schön performt.
Anhang anzeigen 554320
Um dem Krebsmania zu trotzen, die nicht nur die Köder klauen, sondern auch die Haken stumpf schieben, überall schön neu Rigs draufgetüddelt.
Anhang anzeigen 554321
Und die Ruten schon vorm Abendessen wurfbereit gemacht.Anhang anzeigen 554322
Drei Würfe, drei Treffer, wie an mehreren Abenden die Woche schon passiert, hatte ich mir gewünscht.
Ganz so war es dann aber nicht gekommen.
Dritte Rute werfe ich vom Platz nebenan und laufe sie dann mit der Wathose zurück, erster Wurf kam nicht und die noch fehlende Distanz zum Marker auf dem Futterplatz sah bisl unüberbrückbar aus. Zweiter Wurf hat aber gesessen und kam quasi direkt auf dem Marker runter.
Marker rausgekurbelt, in die Watbuxe und wie ich mit dem zweiten Fuß reinsteige, höre ich die Schnur über den Ast flitschen, auf dem ich meine Rute für die Zeit abgelegt hatte.
Um besseren Winkel zu bekommen, dann mit Fisch an der Rute zurück durchs Wasser zu meinem Spot und schöne Grüße an den Kollegen gesendet, dessen Idee die Rute war.:roflmaoAnhang anzeigen 554323
Nunja, hatte dann sogar noch genug Zeit vorm Dunkelwerden für nen zweiten Versuch die Rute rauszubringen.
Und seitdem liegt der Bums auch.

Schnappis gab's auch insgesamt drei, plus das ein oder andere Missgeschick. Barsche haben in der Aktivität nachgelassen. Oder unsere Motivation es drauf zu versuchen.
Anhang anzeigen 554324Anhang anzeigen 554326Anhang anzeigen 554327
Lol, während ich schreibe kommt vom gegenüberliegenden Ufer der Anruf, Kollege hat grad nen 34kg Schuppi rausgeschraubt.

Toller Bericht und man muss einfach mal sagen: Dein Fisch Handling ist wirklich 1a mit Sternchen!!!
 
Lol, danke für die Blumen.
Hier am See ist das von Betreiberseite gewünscht, gefördert, gefordert.
Alle Utensilien in Sachen "Carp Care" gehören z.B. zur Anlage, eigene Sachen dürfen nicht verwendet werden.
Wathose verpflichtend, fotografieren nur im Wasser.
Haben inzwischen viele Paylakes so oder so ähnlich.
 
Verstehe mittlerweile nur noch Bahnhof.

Mäßige Strömung, "brutale" Rappelbisse mit Abzug...

Erstens : leichten Schnurbogen lassen.
Zweitens : weichere Ruten Spitze
Drittens : sofort Rute greifen und nachgeben
Viertens : halber statt ganzer Taui
Fünftens : Dendro/Bienenmaden am kleineren Haken.
Sechstens : Wenn es dann nicht hängt, akzeptieren, dass man im Grundel/Güster Schwarm steht um
Siebtens : die Stelle (zu) wechseln.

R. S.
Das mit den Bienenmaden könnte auch ganz gut klappen...Ich hatte da mal ein Erlebnis an der Lippe..

Nach zahlreichen Bissen und ausgegangen Tauwürmern musste ich auf Bienenmaden umswitchen.. Die Bisse waren immer gleich... Beim 3. Mal hing dann ein 78er Aal dran..Im November wohlgemerkt, wo ich sonst nicht auf Aal unterwegs bin.
 
Heute wieder mal live vom Wasser. Bin am Vorstau unserer Talsperre, das erste Mal seit dem komplett Ablass und wieder Anstau und Neubesatz 2021. Ein Kollege war vor 3 Wochen für 3 Tage zum Antesten, sehr erfolgreich mit 24 Karpfen bis 86 cm sowie als Beifang über Nacht auf 1 Wurmrute 3 Aale bis 72 cm und diversen Schleien. Voriges WE hat ein Verein sein Nachtangeln dort gemacht und ebenfalls gut Karpfen bis in die 70er und Aale bis 78 cm gefangen. So will ich denn heute, angefixt, auch mal mein Glück versuchen.
20260807_191234.jpg
 
Zurück
Oben