Lebendiger Köderfisch ?

Dieses Thema im Forum "Angeln Allgemein" wurde erstellt von Paradize, 8. Juli 2009.

  1. phirania

    phirania phirania

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    Na wenn Findet Nemo oder Flipper läuft bestimmt ist das Pflicht.....:):D:roflmao
     
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  2. Toni_1962

    Toni_1962 freidenkend

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    @hanzz hat über FISCHE geredet :rolleyes: .. denn um FISCHE geht es hier in dem Tröt
     
  3. Bilch

    Bilch Well-Known Member

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    Genau damit zeichnet sich der moderne Mensch aus - Zweifel statt Glaube. Er wagt es zu sagen "ich weiss es nicht" und sucht nach Antworten und Beweisen
     
  4. phirania

    phirania phirania

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    Genau DAS meinte ich damit...

    Wird dann dadurch bewiesen, dass Fische sich bei bestimmten Filmen im Aquarium in der dem Fernseher zugeneigten Seite aufhalten.
     
  5. Toni_1962

    Toni_1962 freidenkend

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  6. Drehrumbum

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  7. Dorschbremse

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    Im Zusammenhang mit der Beurteilung /Einordnung von Tieren durch Menschen greife ich Profs Posting nochmals auf und hole es nach vorne...

    Der Mensch neigt grundsätzlich dazu, Tieren menschliche Attribute zuzuordnen und greift dabei meist fehl.
    Dem Hund der seine Lefzen anwinkelt wird ein Lächeln und somit Fröhlichkeit unterstellt.

    Der Husky auf YouTube, der seinem Frauchen "Mama" nachjault irgendwelche Charakterzüge angedichtet....

    Irgendwelche Farb- oder Lichtexperimente mit Aquarienfischen....

    Unglaublich - - - - das soll alles hochwissenschaftlich sein?

    Tatsächlich ist das meiste auf Konditionierung (Normalsprech- Training) zurück zu führen-
    und das wird ob des angestrebten Ziels/Zwecks gerne mal untern Tisch fallen gelassen..... oder "grad gehen die Mittel für meine Studie/Projekt zu Ende- ich muss ein tolles Zwischenergebnis darstellen, um weitere Mittel zu generieren" kommt auch vor ;)

    Solch gravierende Neuerungen oder elementare Feststellungen von "einfachen Veterinären" - nicht Verhaltensforschern gemeinsam mit Vertretern des neurologischen Gebiets - würde ich nur mit starken Abstrichen Glauben schenken....
     
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  8. Toni_1962

    Toni_1962 freidenkend

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    Wissenschaftlich ist es, wenn es nach bestimmten Kriterien erforscht wird und wenn es als bewiesen gilt.
    Alles andere sind Annahmen und Spekulationen, egal von welcher Seite, Befürworterseite oder Gegnerseite.
    Deswegen ist es auch wichtig, egal von der Befürworterseite oder Gegnerseite, endlich aus den Behauptungen herauszugehen und die hier som laut angesprochenen neuen wissenschaftlichen Beweise endlich zu nennen.
     
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  9. Dorschbremse

    Dorschbremse Urlaub ist grundsätzlich zu kurz Mitarbeiter

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    Genauso isses! thumbsup
     
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  10. Deep Down

    Deep Down Well-Known Member

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    Tieren pauschal die Fähigkeit eines Leiden- und Schmerzempfinden oder auch Emphatie abzuerkennen, ist so sicherlich in der pauschalen Darstellung unzutreffend. Dazu sollte man sich einmal diffenziert mit der aktuellen Verhaltensforschung auseinandersetzen.
    Nur weil der Predator sie zu Zwecken des Nahrungserwerbs, Fortpflanzung platt macht, das würde grundsätzlich auch uns Menschen zu bloßen Biomaschinen degradieren.

    Merkt man, dass an solchen Argumentatione was nicht stimmt, oder?

    Charakterzüge bei Fischen?
    Gibt es nicht?
    Dann sollte man dann seinen gegenüber in seinen Verhaltenszügen mal etwas beobachten. Da reicht schon der Blick ins heimische Aquarium. Im übrigen ein wesentliche Erfolgsgeheimnis eines jeden Predatoren seine Verhaltenszüge (Charakter) anzupassen oder angelt ihr nur stumpf vor Euch hin?
    Mir ist kein Wirbeltier und vllt auch die höchsten Weichtiere bekannt, das einfach nur stumpf vor sich hinvegetiert oder allein reizgesteuert agiert/reagiert und/oder daher regelrecht nur zufällig Nahrung findet oder sich fortpflanzt!

    Über Charakterzüge gibt es nichts wissenschaftliches? Das gibt es sogar zu Fischen von höchster Stelle.....https://www.agrar.hu-berlin.de/de/i...p_bfm/publ_html/Arlinghaus2014Fragecharakters
    Diese Forschung ist Euch offenbar unbekannt!

    Es verdichtet sich durchaus zunehmend die Erkenntnis, dass auch höhere Tiere "Leiden oder Schmerzen" und auch Reaktionen in ihrem Verhalten zeigen. Eben mal mehr oder weniger.
    Das verbietet aber nicht, dass man keine Fische mehr fangen, himmeln und essen kann und sollte.
    Diese grundsätzliche Annahme sollte den Umgang aber auch mit Fischen bestimmen und immer eine abgewogene und angemessene Entscheidung des was mach ich da eigentlich bestimmen.
    In diesem Rahmen bewegt sich die Meinung der Gesellschaft, die Gesetzgebung und Rechtsprechung. Weder Wisschenschaft, Gesellschaft und mit ihr die Gesetzgebung und Rechtsprechung stehen dabei unabhängig im luftleeren Raum, sondern beeinflusst sich gegenseitig. Aus diesem Grunde ist Angeln nämlich grds auch zulässig.

    Ja und letztlich ist es gerade ein Wesens- und Charakterzug des Menschen aus seiner Sicht nicht grausam zu sein und emphatisch zu handeln! Will man sich diesen Wesenzug absprechen? Das es hierzu aber Gesetzgebung und Rechtsprechung bedurfte, das entsprechendes Fehlverhalten sanktioniert, verdeutlicht, dass es wohl auch menschlich Stumpfsinnige gibt!
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juni 2019
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  11. Professor Tinca

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    Reaktionen zeigen ja.
    Es als "Leiden" - in menschlicher Jammermentalität - aufzufassen sicher nicht!

    Sonst wären Tiere auch depressiv aber bisher gibt es glaub ich keine belastbare Studie zur Selbstmordrate bei Tieren und insbesondere Fischen!
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juni 2019
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  12. Toni_1962

    Toni_1962 freidenkend

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    Besonders keine Statistiken über die Selbstmordrate bei Fischen, die sich ertränkt haben ...
     
  13. Professor Tinca

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    Man sollte nicht immer von "Leid" ausgehen, nur weil Meschen in der Situation "leiden" würden!

    Menschen "leiden" ja schon wenn es etwa zu warm, zu kalt ist oder die Olle nen anderen hat.

    Tiere nehmen alles so wie es kommt und machen einfach weiter.

    Im Tierreich gibt es kein Leid im menschlichen Sinne!
     
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  14. Toni_1962

    Toni_1962 freidenkend

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    Sagts du, sei dir unbenommen, andere sagen es anders.
    Aber bringt uns das weiter?
    Privatmeinungen sind nett und unterhaltsam (z.B. Nemo und Flipper als Fische zu sehen oder die Selbstmordrate von Tieren), aber ohne Aussagekraft.
    Ein ewiges Hin und Her.

    Wo bleiben denn nun die Verweise auf die hier so laut rausgplärrte neueste wissenschaftlichen Forschung, die das Schmerzempfinden von Fischen widerlegt?
    Dann kämen wir weiter ...
     
  15. Professor Tinca

    Professor Tinca Virtuose mit Pose!

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    Mir egal - so wie den Fischen Schmerzen egal sind.
    Selbst schwerverletzt nach einem Kormoran- oder Hechtangriff leben sie unbeeindruckt weiter.

    Und da es keine tatsächlichen Beweise für Schmerzempfinden bei Fischen(außer von PETA nahestehenden Wissenschaftsideologen) gibt,
    kann man sich eine Diskussion über die Vermenschlichungen wie Leid und Stress erst recht sparen.
     
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  16. Deep Down

    Deep Down Well-Known Member

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    Unzutreffend, hör mit Deiner Jammermentalität auf!

    Was bleibt einem verletzten Tier übrig als der Versuch des (unbeeindruckten) Weiterlebens? In die Tierklinik der Muppets oder was? Das belegt in Deinem Sinne rein gar nichts.

    Was Du inhaltlich nicht akzeptieren möchtest oder vermenschlichst als unbeeindruckt zu deuteln versuchst, interessiert in der Realität der Erfassung tatsächlich keinen.
    Der inhaltliche Rahmen wird durch den Stand der Wissenschenschaft bestimmt und die Überschreitung der Grenzen des zulässigen Schmerz und Leid werden von § 17 TierSchG vorgegeben. Du missachtest bei Deinem Leugnen von Schmerz und Leid sogar die Konkretisierung durch die Rechtssprechung hierzu.

    Wer meint einem Köderfisch durch Zufügung einer Verletzung durch die Nasen- oder Rückenköderung und das anschliessende Angel damit inklusive Auswerfen zumindestens kein Leid zufügen, leugnet das was er selbst schon längst vermuten dürfte.

    Es gibt nämlich eine geringere Eingriffsstufe und das ist der tote Köderfisch, sowie der Kunstköder. Aus diesem Grunde stand die Verwendung des lebenden Ködserfisches lange unter dem Vorbehalt der Erlaubnis. Mithin als ultima ratio, wenn einem Raubfischbestand nicht anders beizukommen ist/war.

    In der Abwägung sollte man sich eventuell auch mal daran gewöhnen, dass man eben nicht jeden Fisch fangen kann und muss. Die Jammermentalität um den Verbot des lebenden Köderfisches ist letztlich das, was unerträglich ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juni 2019
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  17. Professor Tinca

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    Ganz genau.
    Das Recht ist keine feste wissenschaftliche Größe, sondern unterliegt dem Wandel der Zeit und ganz besonders der gesellschaftlichen Ausrichtung des Staates(passt sich dem Mainstream an).
    Sonst wäre das Recht überall auf der Welt gleich. ;)

    Menschen haben nunmal eine Jammermentalität(ständig wird geklagt und nie irgendwas gut genug) und versuchen den Tieren dieses auch anzudichten.

    Das ist eigentliche Problem!
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juni 2019
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  18. Professor Tinca

    Professor Tinca Virtuose mit Pose!

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    Definiere Leid, bezogen auf Fische - ohne Begriffe zu verwenden die schon beim Menschen mit negativen Wahrnehmungen belegt sind.

    Diese sind ungeeignet weil niemand sicher weiß, was Fische empfinden und ob evtl. das was für uns Schmerz ist, Spaß bei ihnen hervorruft(nur mal so als Beispiel).
     
  19. Laichzeit

    Laichzeit Well-Known Member

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    Diese Erlaubnis gibt es soweit ich weiß theoretisch noch in jedem Bundesland, wird ab und zu sogar stattgegeben. Aber wahrscheinlich nicht überall.
     
  20. bastido

    bastido Well-Known Member

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    Der Tod des Fisches zu rein egoistischen Zwecken, wie Du ja schriebst, ist die geringere Eingriffsstufe in das Leben des Fisches? Interessanter Ansatz, auf diese Fährte begibt sich ja nicht einmal das Tierschutzgesetz.

    Du malst Die die Welt leider zu Deinen Gunsten als Angler schön, sei Dir gegönnt, wird Dir aber bei konsequenter Argumentation nicht weiterhelfen Dein Hobby weiter ausüben zu dürfen.

    Zum Thema wissenschaftliche Beweise kann ich nur sagen, dass diese bei diesen gesellschaftlichen Entscheidungen hierzulande leider oft nicht notwendig sind. Als Beispiel sei hier mal die kassenärztliche Zulassung von homöopathischen Therapien genannt, die bei jedweder wissenschaftlichen Überprüfung nicht über die Heilungschancen von Placebos hinausgehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juni 2019

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