Bremen baut Lachsaufzuchtstation – bis zu eine Million Junglachse pro Jahr.
Bremen startet Großprojekt für Lachsbestand und Gewässerschutz (Bild @pixabay)
Am Stadtwaldsee (Unisee) soll eine neue Lachsaufzuchtstation entstehen, die jährlich bis zu eine Million Junglachse für Weser und Wümme hervorbringt. Der Sportfischerverein Bremen, der älteste Natur- und Gewässerschutzverein der Stadt, plant damit einen Beitrag zur Wiederansiedlung des Lachses und zur ökologischen Stabilisierung der Flüsse.
Die Anlage umfasst ein zweigeschossiges Gebäude mit Zuchtbereichen, Verwaltung, Photovoltaikanlage und Dachbegrünung. Ein geschlossener Wasserkreislauf mit biologischer Reinigung sorgt für effizienten Ressourceneinsatz. Das Projekt wird wissenschaftlich von der Hochschule Bremen und dem Thünen-Institut begleitet und soll auch als Forschungs- und Umweltbildungsplattform dienen.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,9 Millionen Euro. Etwa die Hälfte wird durch EU-Mittel gedeckt, ein Viertel stammt aus Eigenkapital des Vereins, der Rest soll über Spenden und Kredite finanziert werden. Das Grundstück wird dem Verein von der Stadt in günstiger Erbpacht überlassen. Der Standort am Stadtwaldsee wurde wegen der direkten Anbindung an die Kleine Wümme gewählt, die Wasserentnahme und Rückführung ermöglicht. Ziel ist ein stabiler, heimisch-genetischer Lachsbestand sowie ein Leuchtturmprojekt für Naturschutz, Biodiversität und nachhaltige Fischzucht in Norddeutschland.
Quelle: https://www.kreiszeitung.de/lokales...er-und-wuemme-gezuechtet-werden-94135498.html
Bremen startet Großprojekt für Lachsbestand und Gewässerschutz (Bild @pixabay)
Am Stadtwaldsee (Unisee) soll eine neue Lachsaufzuchtstation entstehen, die jährlich bis zu eine Million Junglachse für Weser und Wümme hervorbringt. Der Sportfischerverein Bremen, der älteste Natur- und Gewässerschutzverein der Stadt, plant damit einen Beitrag zur Wiederansiedlung des Lachses und zur ökologischen Stabilisierung der Flüsse.
Die Anlage umfasst ein zweigeschossiges Gebäude mit Zuchtbereichen, Verwaltung, Photovoltaikanlage und Dachbegrünung. Ein geschlossener Wasserkreislauf mit biologischer Reinigung sorgt für effizienten Ressourceneinsatz. Das Projekt wird wissenschaftlich von der Hochschule Bremen und dem Thünen-Institut begleitet und soll auch als Forschungs- und Umweltbildungsplattform dienen.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,9 Millionen Euro. Etwa die Hälfte wird durch EU-Mittel gedeckt, ein Viertel stammt aus Eigenkapital des Vereins, der Rest soll über Spenden und Kredite finanziert werden. Das Grundstück wird dem Verein von der Stadt in günstiger Erbpacht überlassen. Der Standort am Stadtwaldsee wurde wegen der direkten Anbindung an die Kleine Wümme gewählt, die Wasserentnahme und Rückführung ermöglicht. Ziel ist ein stabiler, heimisch-genetischer Lachsbestand sowie ein Leuchtturmprojekt für Naturschutz, Biodiversität und nachhaltige Fischzucht in Norddeutschland.
Quelle: https://www.kreiszeitung.de/lokales...er-und-wuemme-gezuechtet-werden-94135498.html