holk
HOLGER
Hallo,
ich melde mich ziemlich durchgeschüttelt
aus dem windigen Westnorwegen zurück.
Die Anreise via Fjordline war wie immer angenehm und entspannend und ich habe mich mit Member Pro-Carp und der Hakuma Truppe, welche mit an Bord waren sehr gut unterhalten #6
Um es kurz zu machen ....für einen leidenschaftlichen Naturköderangler, welcher es auf Lumb und Leng abgesehen hat und auf den ihm bekannten Stellen an der offenen Westküste angeln wollte, war ich zur falschen Zeit am falschen Ort.....L&L waren voll im Laichgeschäft und das Angeln auf offener See war nur sporadisch möglich, da man nur am flüchten vor den immer wieder einsetzenden Böen war. Wir haben im Fjord mit enormen Zeitaufwand "alles" zwischen 100m und 500m (das war hart |supergri ) abgegrast und neben Köhler,Wittling und Knurrhahn auch ganze Heringe angeboten .....auch die "Ennimethode" mit Köhlerkopf auf den Pilker brachten uns keinen einzigen Leng #d .....es war eine brotlose Kunst welche uns an den 4 Tagen wo wir es tapfer versuchten max. 2-3 mitnahmefähige Lumb's zwischen 60-70 cm einbrachte. Die Pilkerfraktion unserer Truppe fing auch nicht gerade reichlich, konnte aber zumindestens fast täglich ein paar Schellis und Dorsche bis an die 80 cm aufbringen.
Also hatte ich die Wahl zwischen tiefer Depression und dem ungeliebten Pilken :q
....clevere Weise hatte ich natürlich keine echte Pilkrute dabei und selbst auf 50m mit 300-500g Stabpilkern gefischt werden musste habe ich diesen Job halt mit der 30-50 Lbs. und er 16 S erledigt ....mein rechter Arm ist jetzt reichlich dicker als der Linke |supergri .
Die Dorsche, welche noch bis kurz vor der Ankunft im Fjord ihr Unwesen trieben hatten sich verflüchtigt und somit gestaltete sich auch der Versuch in den Schären pilken eher mühsam brachte aber zumindestens gute Küchendorsche zwischen 65-80cm.
Dann kam der vorletzte Tag (am letzten Tag war kein sortiertes Angeln möglich, da der Wind selbst im Fjord meine Haare flattern ließ ....und das will bei meiner Haarpracht etwas heißen).
Wir entdeckten zwischen den Schären eine 50m Stelle groß wie ein Fußballfeld mit satter Fischanzeige...ein Riesenschwarm mit feisten Schellfischen...und es begann ein Angeln welchen von der Stückzahl her so a bissl Nordkappfeeling hatte......am Tagesende lagen gut 100 KG gute Schellfische zwischen mindesten 60cm und häufig gut über 70 cm im Boot.....und ich konnte dann noch neben Küchendorschen einen 17 pfündigen Milchner, welcher die Metermarke aber nicht ganz erreicht verhaften...das war dann doch irgendwie versöhnlich .
Gruß Holger
ich melde mich ziemlich durchgeschüttelt
Die Anreise via Fjordline war wie immer angenehm und entspannend und ich habe mich mit Member Pro-Carp und der Hakuma Truppe, welche mit an Bord waren sehr gut unterhalten #6
Um es kurz zu machen ....für einen leidenschaftlichen Naturköderangler, welcher es auf Lumb und Leng abgesehen hat und auf den ihm bekannten Stellen an der offenen Westküste angeln wollte, war ich zur falschen Zeit am falschen Ort.....L&L waren voll im Laichgeschäft und das Angeln auf offener See war nur sporadisch möglich, da man nur am flüchten vor den immer wieder einsetzenden Böen war. Wir haben im Fjord mit enormen Zeitaufwand "alles" zwischen 100m und 500m (das war hart |supergri ) abgegrast und neben Köhler,Wittling und Knurrhahn auch ganze Heringe angeboten .....auch die "Ennimethode" mit Köhlerkopf auf den Pilker brachten uns keinen einzigen Leng #d .....es war eine brotlose Kunst welche uns an den 4 Tagen wo wir es tapfer versuchten max. 2-3 mitnahmefähige Lumb's zwischen 60-70 cm einbrachte. Die Pilkerfraktion unserer Truppe fing auch nicht gerade reichlich, konnte aber zumindestens fast täglich ein paar Schellis und Dorsche bis an die 80 cm aufbringen.
Also hatte ich die Wahl zwischen tiefer Depression und dem ungeliebten Pilken :q
Die Dorsche, welche noch bis kurz vor der Ankunft im Fjord ihr Unwesen trieben hatten sich verflüchtigt und somit gestaltete sich auch der Versuch in den Schären pilken eher mühsam brachte aber zumindestens gute Küchendorsche zwischen 65-80cm.
Dann kam der vorletzte Tag (am letzten Tag war kein sortiertes Angeln möglich, da der Wind selbst im Fjord meine Haare flattern ließ ....und das will bei meiner Haarpracht etwas heißen).
Wir entdeckten zwischen den Schären eine 50m Stelle groß wie ein Fußballfeld mit satter Fischanzeige...ein Riesenschwarm mit feisten Schellfischen...und es begann ein Angeln welchen von der Stückzahl her so a bissl Nordkappfeeling hatte......am Tagesende lagen gut 100 KG gute Schellfische zwischen mindesten 60cm und häufig gut über 70 cm im Boot.....und ich konnte dann noch neben Küchendorschen einen 17 pfündigen Milchner, welcher die Metermarke aber nicht ganz erreicht verhaften...das war dann doch irgendwie versöhnlich .
Gruß Holger