Köderfisch als tote Rute

Dieses Thema im Forum "Montagen" wurde erstellt von Lümmy, 22. November 2018.

  1. Lümmy

    Lümmy Member

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    Moin Leute,ich brauch mal eure Hilfe / Erfahrungen...

    Ich will beim Freiwasserspinnfischen eine tote Rute mit Köderfisch in die Abdrift legen, um den einen oder anderen Nachläufer doch noch an den Haken zu bekommen...

    Soweit so gut. Nur hab ich noch nie mit Köfi auf Hecht gefischt. Daher brauch ich mal ein paar Infos....

    Wie groß würdet ihr die Köfis wählen?hab an 15-20 cm gefacht. Gibts im Netz ne Bezugsquelle dafür?
    Reicht da ne normale Pose oder muss da ne schlepppose ran? Drift liegt bei Max. 1,2 km/h.
    Wie tief würdet ihr Fischen? Hätte sie jetzt auf 2 oder 3 Meter gesetzt....
    Und welche Montage ???

    Da ich es erstmal nur testen will,werde ich auf vorhandenes Tackle zurückgreifen.

    Danke schonmal für eure Hilfe....
     
  2. Vincent_der_Falke

    Vincent_der_Falke Well-Known Member

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  3. phirania

    phirania phirania

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    Guter Tip.
    Roland wohnt bei mir direkt um die Ecke...
    Bekommt man eigentlich alles was man braucht.
     
  4. Lümmy

    Lümmy Member

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    Dann hätten wir das ja schon mal geklärt....Danke Männer...

    Wie sieht's sonst aus ? Hat jemand Erfahrungen mit Köfi in der Abdrift ?
     
  5. jkc

    jkc ...und Jessy; nun in "NL" :-(

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    Moin, wenn die Beschwerung schwer genug ist, brauchst Du keine Schlepppose. 1,2km Drift ist aber schon gar nicht so wenig will ich meinen. Da müsste schon gut was an Blei ran. Montage ist in erster Line Geschmacksfrage denke ich. Bei langsamer Drift könnte man den Köder im Rücken anhaken, damit dieser Waagerecht steht. Bei schnellerer Drift im Maul, damit er in der Drift flattert. Das Problem ist dabei dann eine wechselnde Drift.

    Grüße JK
     
  6. Zander Jonny

    Zander Jonny Thomasianer

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    Hast du Hänger trächtigen Grund ?
     
    Kennwort gefällt das.
  7. PirschHirsch

    PirschHirsch Well-Known Member

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    Ich persönlich würde da die Pose weglassen und den Totrufen-Köfi an nem ausreichend schweren Fireball anbieten.

    Insbesondere, wenn der Köfi in der Abdrift hängt, aber dann auch mal in die Andrift rein geangelt wird

    --> das ständige Halsverdrehen wäre mir in diesem Fall viel zu stressig. Eine Pose nützt nur was, wenn man sie ständig im Blickfeld hat und bei Biss auch gleich reagieren kann.

    Andersrum gerät die je nach Drift und Wind dann evtl. im Spinn-Wurffeld lästig in den Weg (wenn beide Ruten in dieselbe Richtung)

    --> vor allem in der Andrift, wenn dann an der Pose durchs Draufzutreiben potenziell ein (großer) Schnurbogen entsteht und ständig verkürzt werden muss. Da dürfte es sich aufgrund der erforderlichen Stereo-Bedienung dann ziemlich unkomfortabel spinnen nebenbei.

    Zumindest in der Andrift IMO sehr unpraktisch bis nicht sinnvoll praktizierbar. Und Pose in der Abdrift = potenziell auch im Weg plus Abdrift-Spinnzwang, wenn das Ding vernünftig bzw. durchgängig beobachtet werden soll.

    Somit wäre es IMO wichtig, sich bei der Totrute möglichst unabhängig von der Driftrichtung zu machen.

    Auch aus diesem Grund würde ich da Tot-Vertikal am Fireball bevorzugen, um die Zweitmontage immer möglichst nah = unstressig/-wurstelig ohne viel Extra-Steuerungszwang am Boot zu haben.

    Und noch ne Aalglocke an die Totrute ranklemmen, um Ständig-Spitzen-Starr (ggf. noch stressiger als Ständig-Zweitposen-Starr) zu vermeiden

    --> richtig (!!) konzentriertes Spinnfischen funzt nicht, wenn die Aufmerksamkeit andauernd "verteilt" werden muss - letztere geht da idealerweise voll in die Köderführung.

    Daher sollte die tote Zweitrute IMO möglichst "autonom" arbeiten (inkl. Bissmeldung).

    Zuverlässige Sicherung (stabiler Rutenhalter, Extra-Expander etc.) und sinnvoll eingestellte Bremse an der Totrute dann natürlich vorausgesetzt, damit nix baden geht (vor allem bei eventuellen Beifang-Wallern im Gewässer).
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. November 2018
  8. jkc

    jkc ...und Jessy; nun in "NL" :-(

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    Sinngemäß stimme ich dem zu, Fireball vertikal wäre mir auch die liebste Lösung, da am wenigsten aufwändig, annähernd autonom und wenig störend. Zudem lässt sich die Tiefe einfach einstellen und sogar verändern.
     
  9. Lümmy

    Lümmy Member

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    Danke für eure Vorschläge....

    Ich Fische ausschließlich im Freiwasser, sprich es ist nie flacher als 10 Meter , eher deutlich tiefer. Hänger sind also auszuschließen....

    Fireball wäre sicherlich einen Versuch wert. Bisher habe ich eine Shad , Real Eel oder ähnliches direkt unterm Boot angeboten. Das hat nur dann funktioniert, wenn ich den Köder relativ tief eingestellt habe, also mindestens 5 Meter unter dem Boot. Flacher, also dichter am Boot dran,habe ich nicjt einen Fisch bekommen. Bei Fireball habe ich ähnliche Befürchtungen...

    Die Fische folgen dem Köder ja direkt bis ans bzw unters Boot, oftmals bis ins oberflächenwasser. Steht der Köfi nun bei 5 Metern würde ich diese Nachläufer unterfischen. Daher hatte ich an eine Posenmontage mit Köfi ca. 5 oder 10 Meter hinterm Boot in der Abdrift gedacht.

    Würde die an ner Baitrunner anbieten, um das akustische Signal beim Biss über den Freilauf zu bekommen. So war meine Idee...

    In die Abdrift kommt sie auf KEINEN Fall. Da fliegt nur Gummi hin ;)

    Die Art der Pose ist halt vor allem mein Problem... Macht ne normale Pose 1 km/h Drift mit oder ist ne schlepppose zwingend erforderlich? Dir Drift wechselt ja auch häufig am Tag, wobei 1 kmh das Maximum ist...
     
  10. PirschHirsch

    PirschHirsch Well-Known Member

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    Da bekommst Du gar kein "akustisches Signal", wenn der Fisch mit der Pose aufs Boot zuschwimmt, auf der Stelle stehen bleibt und/oder aus irgendeinem Grund ein Schnurbogen entstanden ist. Ist ja kein Karpfen-Fullrun unter Dauerzug.
     

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