Hallo zusammen!
Da ich in den letzten Jahren leider keinen Zander mehr auf Gummi erwischen konnte, hab ich mich dazu entschlossen, mich mal diesbezüglich "schlau" zu machen, da ich mir sicher war, dass ich etwas falsch mache (auch wenn ich vor einigen Jahren so noch gut gefangen habe).
Ich hatte mir daraufhin das Fisch und Fang Sonderheft + DVD zum Thema Zanderangeln bestellt und durchgearbeitet. Vorher habe ich mich natürlich auch schon hier im Forum umgesehen und auch so im Netz gelesen und Videos geschaut.
Vor zwei Tagen bin ich dann mal los und wollte das "gelernte" in die Tat umsetzen. Ich war hochmotiviert, da ich zuletzt bei der Köderführung anscheinend viel falsch gemacht habe, wie mir das Heft aufgezeigt hat, was in meinen Augen auch alles einen Sinn ergibt.
Ich hab mich jedenfalls zunächst an die Faulenzermethode gemacht. Mein Gerät ist eine Rute von DreamTackle (ich glaub Diamond Blue Spin heisst sie) mit 50g Wurfgewicht und als Rolle habe ich die Red Arc (10100 wenn ich nicht irre) mit 14er geflochtener Schnur drauf. Geangelt habe ich mit GuFis und Twistern, die Köpfe müssten 10g haben, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe - hab sie letztes Jahr gekauft. Das Gewässer an dem ich geangelt habe, ist schätzungsweise 2-3m tief und nur minimal strömend.
Ich hab also wie vielfach gelesen immer 1-1,5 Kurbelumdrehungen gemacht, dann gleich den Finger an die Schnur zum Fühlen. Dabei haben sich nun zwei Probleme ergeben.
Ich habe irgendwie das Gefühl, dass der Fisch nicht wirklich vom Grund abhebt, sprich ich habe nur äußerst selten das Auftreffen des Köders auf den Grund gespürt, obwohl der Boden meines Erachtens fest sein müsste. Dazu kommt, dass die Schnur nach max. 1,5sek wieder erschlaffte, was ich als recht kurz erachte. Gelesen hatte ich mal was von 2-3sek.
Wenn ich bspw. die besagte DVD schaue, dann dauert dort die Absinkphase auch deutlich länger, eben um die 2-3sek. Ein Grund dafür ist sicher, dass dort in ganz anderen Tiefen geangelt wird, so dass der Winkel in dem der GuFi startet viel steiler ist und der Fisch so natürlich auch höher abhebt. Ich habe natürlich auch versucht das mit einer etwas steiler gehaltenen Rute nachzuarmen aber so wirklich viel hat das meiner Meinung nach nicht geändert.
Ich würde daher gern mal wissen, wie Ihr faulenzt und was bei mir das Problem ist. Ich vermute einfach mal dass die Köpfe etwas zu schwer sind - aber machen da bspw. 3g eine so viel längere Absinkphase aus? Oder liegt es vllt. an der Kopfform? Zum Teil habe ich Standup-Jigs zum Teil welche wo der GuFi waagerecht schweben sollte. Oder ist mein Gespür vielleicht einfach noch nicht entwickelt genug um zu merken, dass der Köder schon gut vom Grund abhebt?
Einen Zander-Biss habe ich übrigens nicht gespürt, nur einen übermütigen Barsch konnte ich bis kurz über die Wasseroberfläche überreden...
Bin auf Eure Antworten und Meinungen gespannt!
Gruß,
Drathy
Da ich in den letzten Jahren leider keinen Zander mehr auf Gummi erwischen konnte, hab ich mich dazu entschlossen, mich mal diesbezüglich "schlau" zu machen, da ich mir sicher war, dass ich etwas falsch mache (auch wenn ich vor einigen Jahren so noch gut gefangen habe).
Ich hatte mir daraufhin das Fisch und Fang Sonderheft + DVD zum Thema Zanderangeln bestellt und durchgearbeitet. Vorher habe ich mich natürlich auch schon hier im Forum umgesehen und auch so im Netz gelesen und Videos geschaut.
Vor zwei Tagen bin ich dann mal los und wollte das "gelernte" in die Tat umsetzen. Ich war hochmotiviert, da ich zuletzt bei der Köderführung anscheinend viel falsch gemacht habe, wie mir das Heft aufgezeigt hat, was in meinen Augen auch alles einen Sinn ergibt.
Ich hab mich jedenfalls zunächst an die Faulenzermethode gemacht. Mein Gerät ist eine Rute von DreamTackle (ich glaub Diamond Blue Spin heisst sie) mit 50g Wurfgewicht und als Rolle habe ich die Red Arc (10100 wenn ich nicht irre) mit 14er geflochtener Schnur drauf. Geangelt habe ich mit GuFis und Twistern, die Köpfe müssten 10g haben, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe - hab sie letztes Jahr gekauft. Das Gewässer an dem ich geangelt habe, ist schätzungsweise 2-3m tief und nur minimal strömend.
Ich hab also wie vielfach gelesen immer 1-1,5 Kurbelumdrehungen gemacht, dann gleich den Finger an die Schnur zum Fühlen. Dabei haben sich nun zwei Probleme ergeben.
Ich habe irgendwie das Gefühl, dass der Fisch nicht wirklich vom Grund abhebt, sprich ich habe nur äußerst selten das Auftreffen des Köders auf den Grund gespürt, obwohl der Boden meines Erachtens fest sein müsste. Dazu kommt, dass die Schnur nach max. 1,5sek wieder erschlaffte, was ich als recht kurz erachte. Gelesen hatte ich mal was von 2-3sek.
Wenn ich bspw. die besagte DVD schaue, dann dauert dort die Absinkphase auch deutlich länger, eben um die 2-3sek. Ein Grund dafür ist sicher, dass dort in ganz anderen Tiefen geangelt wird, so dass der Winkel in dem der GuFi startet viel steiler ist und der Fisch so natürlich auch höher abhebt. Ich habe natürlich auch versucht das mit einer etwas steiler gehaltenen Rute nachzuarmen aber so wirklich viel hat das meiner Meinung nach nicht geändert.
Ich würde daher gern mal wissen, wie Ihr faulenzt und was bei mir das Problem ist. Ich vermute einfach mal dass die Köpfe etwas zu schwer sind - aber machen da bspw. 3g eine so viel längere Absinkphase aus? Oder liegt es vllt. an der Kopfform? Zum Teil habe ich Standup-Jigs zum Teil welche wo der GuFi waagerecht schweben sollte. Oder ist mein Gespür vielleicht einfach noch nicht entwickelt genug um zu merken, dass der Köder schon gut vom Grund abhebt?
Einen Zander-Biss habe ich übrigens nicht gespürt, nur einen übermütigen Barsch konnte ich bis kurz über die Wasseroberfläche überreden...
Bin auf Eure Antworten und Meinungen gespannt!
Gruß,
Drathy