Kauftipp Feederrute Daiwa

Welche Rute?

  • Daiwa Ninja X Feeder 3.60 150g

    Stimmen: 1 50,0%
  • Daiwa powermesch Feeder 3.60 150g

    Stimmen: 1 50,0%
  • Cormoran bull fighter feeder 3.60 150g

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    2

FischAuge265

New Member
Hallo zusammen,

Ich möchte gerne bei Leverkusen am Rhein Angeln. Ich kann mich nicht zwischen paar Ruten entscheiden.

1. Daiwa Ninja X Feeder 3.60 150g WG
2. Daiwa Powermesh Feeder 3.60 150g WG
3. Cormoran bull fighter Feeder 3.60 1150g WG

Würde gerne eure Erfahrungen lesen und am besten mit einer Begründung warum genau die bestimmte Rute.

Viele grüße, euer Petri Jünger
 

Kochtopf

Chub Niggurath
Von Nummer 3 würde ich die Finger lassen, die erschienen mir immer extrem wabbelig. Auch wenn das WG von 1150gr echt krass ist ;)
Nach meinen (begrenzten) Rheinerfahrungen (Bornheim niederkassel waren wir), sind 150gr eher die Untergrenze ich habe die cormoran gf feeder pro bis 120gr und kann sie für den Preis extrem empfehlen, vielleicht wäre ein Blick auf die 180gr Variante empfehlenswert für dich
 

Andal

Teilzeitketzer
Die werden dir alle im Rhein nur an Stellen mit gemäßigter Strömung einen guten Dienst leisten. Wenn es richtig zur Sache gehen soll, dann länger und kräftiger.
 

Fr33

Gummi Getier Dompteur
Als langjähriger Rheinangler kann ich nur sagen.... geh vom WG höher! Ich würde zudem keine Rute unter 3,90cm nehmen. Besser ne 4,20er Feederrute. Irgendwas zwischen 180-200gr WG und wenn es geht mit Carbon-Wechselspitzen in ausreichender Testkurve.

Dann sind wir aber schon eher bei 100€ pro Rute....
 

Andal

Teilzeitketzer
Hier mal eine Erklärung, warum wir kräftigere Ruten empfehlen.

Bei den Körben wird immer nur das Bleigewicht angegeben. Rechnest du dann das Korbgewicht und das Futter dazu, bist du sehr gut über den 150 gr., die ohnehin nie wirklich gelten. Zieh etwa 15-20% von dem Wert ab, dann hast du in etwa das Wurfgewicht, das die Rute gut und zuverlässig packt. Dann hast du ungefähr 80 gr. Bleigewicht. Für "im Rhein" einfach zu wenig!

Gehen würde das wohl, sogar leichter. Aber nur an sehr, sehr wenigen Stellen und du musst genau wissen, was du machst.
 

Bimmelrudi

Well-Known Member
Ich würde zudem keine Rute unter 3,90cm nehmen. Besser ne 4,20er Feederrute.
Wozu? 30-60cm länger machen beim heavy feedern den Kohl echt nicht fett, damit macht man in der Regel eher keine rekordverdächtigen Weitwürfe.
3,60m langen völlig aus, ich würde mir aber vorrangig die Spitzen anschauen.
Welche sind dabei und wieviel..Glasfaser beim heavy feedern ist am Ziel komplett vorbei, brauch niemand.
Wie groß sind die Ringe der Spitzen, sehr wichtig bei Verwendung von Schlagschnur (wichtig bei Steinschüttungen).
Welchen Durchmesser haben sie am Einschub...sind es eher selten verwendete Durchmesser werden neu anzuschaffene Spitzen (sind nunmal Verschleißartikel) sehr schnell teuer (20€ und deutlich darüber pro Stk).
Sind es eher weiche oder harte Spitzen? 4oz sind nicht gleich 4oz (Carbon ist auch nicht gleich Carbon), es bezeichnet lediglich die Biegekurve und die ist oftmals eher utopisch gelabelt bei sehr vielen Spitzen.
Echte 6oz Spitzen bietet keiner der bekannten Anbieter an, sind alle deutlich drunter. Ne echte 6oz Spitze ist bretthart, nicht so ein Schwabbelkram was man hierzulande zu kaufen bekommt und bei 90g schon die volle Biege macht.:rolleyes:

Aber allem vorrangig steht erstmal der Einsatzzweck, er schrieb bisher nur er will im Rhein angeln, ohne Angabe von Zielfisch, Entfernung, Hauptstrom etc.
Feedern auf Weißfische oder Auslegen auf Aal/Zander, oder gar den Barben nachstellen? Ne Feederrute hat nen sehr weites Spektrum wofür sie benutzt werden kann.

Wurfgewicht haste ja schon erwähnt..200g etwa anpeilen, je nach Angelzone kann auch das mitunter noch zu wenig sein.
Was ich dabei auch nicht ganz außeracht lassen würde ist die Wahl der Rolle. Möglichst breite und lange Spule, hoher Schnureinzug (nix unter 1m), kraftvolles Getriebe, fein abstimmbare Bremse, federgelagerter runder Schnurclip aus Metall und minimum eine vollwertige E-Spule dazu. Was obige Rollenkriterien nicht erfüllt macht beim heavy feedern absolut keinen Spaß.
 

alexpp

Well-Known Member
Die größere Länge der Ruten wird am Rhein wohl hauptsächlich wegen dem Strömungsdruck gegen die Schnur genommen. Du erwähnst hier den Hauptstrom, keine Ahnung, was hier für Gewichte benötigt werden (500g?), ich beschränke mich auf 120g schwere und große Futterkörbe. Gesamtgewicht des Futterkorbs mit Futter schätze ich auf mind. 200g und das kann ich besser mit der Rute WG bis 230g eindeutig besser werfen. Die Spitzenringe könnten für Schlagschnurknoten etwas größer sein, bereiten aber meist keine Probleme.
 

Bimmelrudi

Well-Known Member
Dann sind wir ja durchaus einer Wellenlänge.
Der Strömungsdruck wäre ja nur höher wenn deutlich weiter ausgelegt, also flacherer Winkel und mehr Schnur im Wasser.
Da man die schweren Prügel eh nicht bis zum Horizont rausdonnert, sehe ich in der Länge auch kaum Vorteile.
Die Option des Schnurbogens bleibt ja auch noch und natürlich auch die Wahl der Schnur zur leichten Verringerung des Strömungsdrucks.

Ich fische zwar nicht am Rhein, dafür an der Elbe und die Situationen dort sind sicher nicht soweit entfernt von denen des Rheins, außer das wir kaum noch Schifffahrt haben und im generell flacheren Gewässer fischen.
Fische ebenfalls Ruten mit 230g WG, Korb(leer)gewichte von 120-160g sind normaler Standard.
Krallenkörbe funktioniert eher selten, dafür sind zuviele Steine und sonstige Hindernisse im Weg. Folglich gehts nur über mehr Gewicht und auch über die Korbform.
Letzteres ist aber analog zum Grundblei, die Form kann sehr entscheidend darüber sein, ob ich mit mehr oder weniger Gewicht fischen kann oder gar ganz kapituliere.
 

FischAuge265

New Member
Danke schon mal für dir ersten Rückmeldungen. Da war ich mit meiner Einschätzung von 150g etwas entfernt von eurer.

Ich überlege es mir weiter.

Wie gehts denn mit Schnurr und Rolle weiter?
Was ist da passend zu empfehlen?
 

Kochtopf

Chub Niggurath
Danke schon mal für dir ersten Rückmeldungen. Da war ich mit meiner Einschätzung von 150g etwas entfernt von eurer.

Ich überlege es mir weiter.

Wie gehts denn mit Schnurr und Rolle weiter?
Was ist da passend zu empfehlen?
Kommt drauf an, was du für eine Rute letztendlich kaufst. Für das ganz schwere Feedern waren Brandungsrollen ne Zeitlang en vogue
 

Fr33

Gummi Getier Dompteur
Was die Rolle betrifft--- so ist man bei einer echten Heavy Feederrute mal schnell bei 6.000er - 10.000er Rollenmodellen. Gerne auch mit Freilauf. Da kann man alternativ mal im Karpfenbereich schauen (alla Shimano Baitrunner usw.).

Ich fische eine 0,25er Stroft ABR auf der Heavy Feeder. Geflochtene macht bei der meist überschaubaren Distanz meisnt keinen Sinn. Mit 150gr+ Körben wirft man keine 50m....
 

alexpp

Well-Known Member
Als Ersatzrolle fürs Feedern und für Aal und Zander habe ich mir die Daiwa Match Winner 4012 gekauft, kleiner würde ich auf keinen Fall gehen. Normal kommen die größeren Browning Black Viper Long Ranger 855 zum Einsatz. 2018 hatte ich noch mit der Mono Stroft LS gefeedert, inzwischen aber auf Geflecht umgestellt. 8-10m Mono wird natürlich vorgeschaltet.
 
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