Sachsens Teichwirte wollen den Fisch neu erfinden.
Die Karpfensaison startet mit frischen Ideen, neuen Produkten und dem Ziel, den beliebten Fisch auch für eine jüngere Generation attraktiver zu machen (Bild @pixabay)
Am Samstag startet in Sachsen die Karpfensaison. Doch die Teichwirte wollen den beliebten Fisch nicht nur traditionell auf dem Teller sehen – neue Produkte und Vermarktungsideen sollen vor allem jüngere Kunden erreichen.
„Karpfen-Influencer“ und eine stärkere Präsenz in den sozialen Medien gehören zu den Ideen. Auch bei den Produkten soll sich etwas ändern: Neben dem klassischen Karpfen könnten künftig Filets, Fischstäbchen oder Fischbuletten stärker vermarktet werden. Eine weitere Idee: Verkaufsautomaten, an denen regionale Karpfenprodukte rund um die Uhr erhältlich sind.
Esst Ihr Karpfen gerne? Welches Rezept ist Euer Favorit? Schreibt uns Eure Meinung dazu in die Kommentare!
Quelle: www.mz.de
Die Karpfensaison startet mit frischen Ideen, neuen Produkten und dem Ziel, den beliebten Fisch auch für eine jüngere Generation attraktiver zu machen (Bild @pixabay)
Am Samstag startet in Sachsen die Karpfensaison. Doch die Teichwirte wollen den beliebten Fisch nicht nur traditionell auf dem Teller sehen – neue Produkte und Vermarktungsideen sollen vor allem jüngere Kunden erreichen.
Karpfen soll jünger werden
Mit den Lausitzer Fischwochen beginnt am Samstag offiziell die neue Karpfensaison. Für den Landesfischereiverband Sachsen ist das Anlass, den Karpfen neu zu positionieren.„Karpfen-Influencer“ und eine stärkere Präsenz in den sozialen Medien gehören zu den Ideen. Auch bei den Produkten soll sich etwas ändern: Neben dem klassischen Karpfen könnten künftig Filets, Fischstäbchen oder Fischbuletten stärker vermarktet werden. Eine weitere Idee: Verkaufsautomaten, an denen regionale Karpfenprodukte rund um die Uhr erhältlich sind.
Heiße Sommer bremsen das Wachstum
Die Bilanz der Teichwirte fällt in diesem Jahr allerdings durchwachsen aus. Hitze und Trockenheit haben das Wachstum der Fische gebremst. Erwartet wird eine Ernte von rund 1.500 bis 1.600 Tonnen Karpfen. Die Fische dürften dabei kleiner ausfallen als im Vorjahr. Gleichzeitig könnte der Preis steigen: Der Verband rechnet mit etwa 10 Euro pro Kilogramm, nachdem Karpfen im vergangenen Jahr durchschnittlich rund 7,50 Euro kosteten.Räuber setzen Teichwirtschaft zu
Neben dem Wetter kämpfen Sachsens Teichwirte mit einem weiteren Problem: Kormoran und Fischotter verursachen teilweise massive Verluste. Nach Angaben des Landesfischereiverbandes verlieren manche Betriebe bis zu 80 Prozent ihres jungen Karpfenbestands an Fressfeinde. Auch Biber sorgen für Schäden an den Teichen. Gleichzeitig begrenzen Vorgaben den Fischbesatz auf 400 Kilogramm pro Hektar, wenn Betriebe entsprechende Naturschutzförderungen erhalten.Früher waren die Erträge deutlich höher
Von den Produktionsmengen früherer Jahrzehnte ist die sächsische Teichwirtschaft weit entfernt. Zu DDR-Zeiten wurden rund 8.000 Tonnen Fisch produziert, Mitte der 1990er Jahre waren es noch etwa 3.000 Tonnen. Heute gibt es im Verband noch 35 hauptberufliche und 25 nebenberufliche Teichwirtschaften. Trotz aller Probleme soll der Karpfen aber nicht aus Sachsens Teichen verschwinden. Die Branche setzt darauf, traditionelle Teichwirtschaft mit neuen Ideen bei Vermarktung und Produkten zu verbinden.Esst Ihr Karpfen gerne? Welches Rezept ist Euer Favorit? Schreibt uns Eure Meinung dazu in die Kommentare!
Quelle: www.mz.de
). Die beliebteste Zubereitungsart ist der halbe, gebackene Karpfen, der Länge nach geteilt, Könner teilen sogar die Schwanzflosse der Länge nach und in der Pfanne mit Butterschmalz gebacken. Bevorzugt werden Fische da um 1,5 Kilo herum bis maximal 2 Kilo.
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