Es ist zwar schon ein paar Tage her, dass wir aus Irland zurück sind, aber bis jetzt war es mir noch nicht möglich den dazugehörigen Reisebericht ins Board zu stellen. Als Grund ist hauptsächlich die in der Studentenszene zur Zeit der Semesterferien weit verbreitete Faulheit-Krankheit. :q
Also, am 17. ging es für mich, Thorsten und meine Eltern, die sich auch ein paar Tage Irland, allerdings ohne Angeln, gönnten, von Köln-Bonn in Richtung Dublin.
So langsam gewöhne ich mich wieder ans Fliegen, nachdem ich vor 2 Jahren vor nem Start zusammengeklappt bin. Ob´s mir aber mal wieder soviel Spaß macht wie früher bezweifel ich. Bin nach jeder Landung wieder froh, unten zu sein.#c
So freute ich mich auch als ich nach nicht einmal 2 Stunden Irischen Boden unter den Füßen hatte und wir uns auf den Weg zu unserem Leihwagen machen konnten. Hier musste ich erkennen, dass die Iren unter einem Kombi etwas anderes verstehen als ich :q Das Gepäck passte nicht einmal ansatzweise in den gebuchten Wagen und so musste ich erst einmal zurück in den "Kabuff" um den freundlichen Sixt-Mitarbeiter zu fragen, welche größeren Fahrzeuge er uns zur Verfügung stellen könne. Parallel führten wir eine Diskussion, ob denn nun ein Opel Meriva als Kombi anzusehen ist oder nicht. :q Da ich das Gefühl hatte, dass dies nicht zu seiner guten Laune beitrug war ich umso überraschter, als er uns einen jungfräulichen Opel Zafira überließ, ohne uns den Mehrpreis zu berechnen. #6 Nun passte auch meine kleine "Bazooka" mit unseren Ruten in den Wagen und so ging es los in Richtung Leitrim. Gegen frühen Abend erreichten wir unser Haus, besuchten noch Bekannte und packten erstmal aus. Ans Angeln war wegen eintretender Dunkelheit auch nicht mehr zu denken.
Das holten wir am nächsten Tag erst einmal nach. Nach einigen "Trockenübungen" im Garten mit der Fliegenrute galt es, das Gelernte am Fluss
anzuwenden. Da das Fliegenfischen uns erst seit kurzem beschäftigt, landete die ein oder andere Fliege auch einmal im Baum. :q Doch auch die ersten Teilerfolge, wenn man sie so nennen möchte stellten sich ein. Zwar gelang es uns nicht eine der Trutten ihrem Element zu entlocken, alerdings reizten wir sie mit unseren Streamern und Nymphen einige Male zu Bissen, die wir aber leider nicht verwerteten. Spaß hatten wir trotzdem in unserer neuen Watkleidung und die Würfe klappten mit voranschreitender Zeit auch immer besser. Am Abend machte sich die frische Luft die wir getankt hatten bemerkbar, so dass niemand sehr alt wurde und alle früh ins Bett gingen.
Am nächsten Tag musste das neue Boot zu Wasser gelassen werden. Mit Hilfe von Bekannten fuhren wir es zum See, da der Leihwagen über keine Anhängerkupplung verfügte. Die darauf folgende Ausfahrt brachte uns einige Hechte ein, welche wegen ihres jungen Alters aber nochmal schwimmen durften.:q War es zu Beginn der Ausfahrt noch recht windstill gewesen, machten wir mal wieder Bekanntschaft mit dem typisch irischen Phänomen des schnellen Wetterumschwungs der in diesem Falle zu recht starkem Wellengang führte. |uhoh:
Sonntags hatte der Wind noch mehr zugenommen, so dass an eine Ausfahrt auf den See nicht zu denken war. Wir verlagerten unsere Aktivitäten deshalb an den Shannon oberhalb des Sees. Erklärtes Ziel war es endlich eine Irische Forelle auf die Schuppen zu legen. Dass sich zwar ein Hecht, jedoch keine Forelle an unsere Köder verirrte passte zu unserer bisherigen "Forellenangler in Irland"-Karriere.
Beim Abendessen wurde allerdings schon der nächste Angriff auf die Salmonidenfraktion geplant.
Nach ordentlichem Frühstück ging es am folgenden Morgen hinaus auf den See und es wurden einige für Forellen bekannte Stellen angefahren.
Der erste Biss kam nach ca. einer Stunde bei Thorsten. Und nach kurzem Drill konnten wir die erste Trutte des Urlaubs landen. Da wir in den Urlauben zuvor ausschließlich Hechte auf unsere Forellenköder gefangen hatten war die Freude umso größer.
Eine knappe Stunde später bekam auch ich einen Biss und die zweite Trutte landete auf den Planken. Zwei weitere Fische die gehakt wurden stiegen nach kurzer Zeit aus.
Als wir uns später auf dem Rückweg befanden, die Wellen waren wieder um einiges angewachsen, bekam ich noch einen schönen Biss auf meinen Wobbler. Ein mittelprächtiger Hecht landete zum Abschluss des Tages ins Boot, durfte aber kurz darauf wieder schwimmen.
.....(Fortsetzung folgt)
Also, am 17. ging es für mich, Thorsten und meine Eltern, die sich auch ein paar Tage Irland, allerdings ohne Angeln, gönnten, von Köln-Bonn in Richtung Dublin.
So langsam gewöhne ich mich wieder ans Fliegen, nachdem ich vor 2 Jahren vor nem Start zusammengeklappt bin. Ob´s mir aber mal wieder soviel Spaß macht wie früher bezweifel ich. Bin nach jeder Landung wieder froh, unten zu sein.#c
So freute ich mich auch als ich nach nicht einmal 2 Stunden Irischen Boden unter den Füßen hatte und wir uns auf den Weg zu unserem Leihwagen machen konnten. Hier musste ich erkennen, dass die Iren unter einem Kombi etwas anderes verstehen als ich :q Das Gepäck passte nicht einmal ansatzweise in den gebuchten Wagen und so musste ich erst einmal zurück in den "Kabuff" um den freundlichen Sixt-Mitarbeiter zu fragen, welche größeren Fahrzeuge er uns zur Verfügung stellen könne. Parallel führten wir eine Diskussion, ob denn nun ein Opel Meriva als Kombi anzusehen ist oder nicht. :q Da ich das Gefühl hatte, dass dies nicht zu seiner guten Laune beitrug war ich umso überraschter, als er uns einen jungfräulichen Opel Zafira überließ, ohne uns den Mehrpreis zu berechnen. #6 Nun passte auch meine kleine "Bazooka" mit unseren Ruten in den Wagen und so ging es los in Richtung Leitrim. Gegen frühen Abend erreichten wir unser Haus, besuchten noch Bekannte und packten erstmal aus. Ans Angeln war wegen eintretender Dunkelheit auch nicht mehr zu denken.
Das holten wir am nächsten Tag erst einmal nach. Nach einigen "Trockenübungen" im Garten mit der Fliegenrute galt es, das Gelernte am Fluss
anzuwenden. Da das Fliegenfischen uns erst seit kurzem beschäftigt, landete die ein oder andere Fliege auch einmal im Baum. :q Doch auch die ersten Teilerfolge, wenn man sie so nennen möchte stellten sich ein. Zwar gelang es uns nicht eine der Trutten ihrem Element zu entlocken, alerdings reizten wir sie mit unseren Streamern und Nymphen einige Male zu Bissen, die wir aber leider nicht verwerteten. Spaß hatten wir trotzdem in unserer neuen Watkleidung und die Würfe klappten mit voranschreitender Zeit auch immer besser. Am Abend machte sich die frische Luft die wir getankt hatten bemerkbar, so dass niemand sehr alt wurde und alle früh ins Bett gingen.
Am nächsten Tag musste das neue Boot zu Wasser gelassen werden. Mit Hilfe von Bekannten fuhren wir es zum See, da der Leihwagen über keine Anhängerkupplung verfügte. Die darauf folgende Ausfahrt brachte uns einige Hechte ein, welche wegen ihres jungen Alters aber nochmal schwimmen durften.:q War es zu Beginn der Ausfahrt noch recht windstill gewesen, machten wir mal wieder Bekanntschaft mit dem typisch irischen Phänomen des schnellen Wetterumschwungs der in diesem Falle zu recht starkem Wellengang führte. |uhoh:
Sonntags hatte der Wind noch mehr zugenommen, so dass an eine Ausfahrt auf den See nicht zu denken war. Wir verlagerten unsere Aktivitäten deshalb an den Shannon oberhalb des Sees. Erklärtes Ziel war es endlich eine Irische Forelle auf die Schuppen zu legen. Dass sich zwar ein Hecht, jedoch keine Forelle an unsere Köder verirrte passte zu unserer bisherigen "Forellenangler in Irland"-Karriere.
Beim Abendessen wurde allerdings schon der nächste Angriff auf die Salmonidenfraktion geplant.
Nach ordentlichem Frühstück ging es am folgenden Morgen hinaus auf den See und es wurden einige für Forellen bekannte Stellen angefahren.
Der erste Biss kam nach ca. einer Stunde bei Thorsten. Und nach kurzem Drill konnten wir die erste Trutte des Urlaubs landen. Da wir in den Urlauben zuvor ausschließlich Hechte auf unsere Forellenköder gefangen hatten war die Freude umso größer.
Eine knappe Stunde später bekam auch ich einen Biss und die zweite Trutte landete auf den Planken. Zwei weitere Fische die gehakt wurden stiegen nach kurzer Zeit aus.
Als wir uns später auf dem Rückweg befanden, die Wellen waren wieder um einiges angewachsen, bekam ich noch einen schönen Biss auf meinen Wobbler. Ein mittelprächtiger Hecht landete zum Abschluss des Tages ins Boot, durfte aber kurz darauf wieder schwimmen.
.....(Fortsetzung folgt)
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