HVIDE SANDE 2026 – für Fan's, Interessierte und Einsteiger!

An einem Tag wars wirklich schön, die restlichen Tage dann leider zu windig, so dass es mir kaum Spaß machte. Mir fehlen hier die Molen, um das Angeln etwas beständiger zu machen (Wind und Ebbe sind schon einflussreiche Faktoren).

Ja das die Nordsee einfach ist kann man nicht sagen so 1-2Stunden vor Hochwasser sollte man schon anfangen, dann immer erst von den Dünen schauen wie das Wasser abfließt nicht nur bei Ebbe

Kleiner Tipp noch extra: gehe bei Ebbe an den Strand und schau von den Dünen aus, wo die Rinnen sind, in denen das Wasser abfließt. Das sind sehr gute Angelstellen, es wird viel Nahrung da durch gespült und die Fische wissen das auch!

Das sieht man auch bei Hochwasser der Bereich wo die wenigsten Wellen sind ist der wo das Wasser was an den Strand geweht wird (Brandung) muß ja wieder zurück und das sind dann diese ruhigen Bereiche, auch Ripströmung genannt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Brandungsrückstrom

Das sind auch immer heiße Bereiche.

Wind, ja den haste fast immer der weht dir schön den Kopf frei, ja kann aber auch manchmal nervig sein.
Da muß man dann das beste drauß machen.


Gruß Frank
 
Genau in Blåvand habe ich den Urlaub verbracht, ist ein sehr netter Ort, hat mir wirklich gut gefallen. Bin dann 2x nach Hvide Sande hochgefahren, ansonsten habe ich die Tage an den Stränden vor Ort geangelt, 2x an Vejers Strand. An einem Tag wars wirklich schön, die restlichen Tage dann leider zu windig, so dass es mir kaum Spaß machte. Mir fehlen hier die Molen, um das Angeln etwas beständiger zu machen (Wind und Ebbe sind schon einflussreiche Faktoren).
Molen gibt es zu Hauf ab Rønlanger Richtung Norden über Thyboron bis Agger. Die Längste Mole befindet sich am Thyboron Kanal ist fast 800m lang. Da stehts Du quasi mitten im Meer... Die Gegend dort ist auf jeden Fall eine Reise wert!
 
Für einen "reinen" Angelurlaub würde ich auch nicht nach HS fahren, daführ sind die 10 Tage im Mai/Juni in Norwegen da.Aber als Gesamtmischung aus Familienurlaub mit Strandspaziergängen, ein paarmal in die frische Nordsee springen und einfach nur Entspannen und dann ein paar mal von der Mole oder vom Strand zu angeln find ich super. Ende August gehts zum 5x hin.
 
Molen gibt es zu Hauf ab Rønlanger Richtung Norden über Thyboron bis Agger. Die Längste Mole befindet sich am Thyboron Kanal ist fast 800m lang. Da stehts Du quasi mitten im Meer... Die Gegend dort ist auf jeden Fall eine Reise wert!
Danke für den Tipp! Vielleicht werde ich das irgendwann in Angriff nehmen, ist auch nur eine Stunde weiter laut Google Maps. Als Kind war ich vor 30 Jahren in Løkken zum Molenangeln, das habe ich als sehr positive Erinnerung abgespeichert. Die Mischung aus "Familienurlaub mit Angelmöglichkeit" steht auch für mich im Vordergrund, deshalb gehts für mich angeltechnisch eher um Bequemlichkeit erreichbar mit wenig Angelgerät und vor allem Planbarkeit (Wetter, Jahreszeit).
 
Ich bin wohl so gut 60 mal oder mehr in Dänemark im Urlaub gewesen, Sommer wie Winter und auch für mich macht es die Mischung. Ich mag die Landschaften, die Leute, das Meer und fühle mich einfach wohl. Das angeln ist wirklich schön, keine bzw nicht nur Riesen, aber doch regelmäßig gute Fänge und Angelplätze, die man meist gut und bequem vom Parkplatz aus zu erreichen.
 
Ja, die Landschaft, das Meer und die Dünen sind einfach toll. Für mich ist es die pure Entspannung. Man kann richtig schön entschleunigen. Wenn man da noch zwischendurch ein paar Fische fängt, ist es ein toller Bonus. Ich komme so auf 30 Urlaube in der Gegend um Hvide Sande seit 1996. Die Zeit dort war immer sehr schön und erholsam. Rückblickend kann man sagen, dass der Tourismus schon zugenommen hat, aber man immer noch ein ruhig gelegenes Häuschen zwischen den Dünen findet. Ich wünsche allen eine entspannte Zeit vor Ort und ein paar schöne Angelstunden.
 
Ist jemand aktuell vor Ort? Das Wetter sollte doch für makrelen passen.
 
Irgendwie kommen gar keine Makrelenmeldungen...Komisch
 
Hallo Zusammen,
ich bin Mitte September für 10 Tage in Hvide Sande und habe jetzt im Vorfeld einige Fragen an Euch.
- Kann ich Mitte September mit Heringen im Hafen rechnen ?
- Was geht mit Plattfisch und wo ?
- Kann ich noch Markrelen von den Molen fangen ?
- Wo bekomme ich Wattwürmer her und zu welchem Preis ?
Kann mir hier jemand weiterhelfen ?
Vielen Dank im Voraus.

Gruß
Steffen
 
Moin, die Antwort bzgl. Heringe ist es wäre möglich! Kann sein muss aber noch nicht. Theoretisch können auch noch Makrelen zu fangen sein. Für Platten habe ich auf einer der vorherigen Seiten schon eine gute Stelle markiert, die dann auch beim Foristen geliefert hat, da einfach ein bisschen zurück schauen. Wattwürmer gibts bei Kott Fritid von De aus kommend am Kreisel nach der Schleuse rechte Seite oder vor der Grenze zum Skandinavien Park abfahren und dort im Angelgeschäft kaufen, die Preise habe ich aber nicht im Kopf. Bei Kott ist man aber in der Regel auch gut informiert was wo gerade geht und wenn man vernünftig fragt, wird es auch eine solche Antwort geben. Hellsehen können die natürlich auch nicht, aber die geben schon gute Tipps, da laufen halt aktuelle Infos zusammen. Übrigens kann man von den Molen auch Glück haben und Wolfsbarsche fangen! An die Karte für die Bezahlzone denken, die übrigens online etwas günstiger ist.
 
Moin, die Antwort bzgl. Heringe ist es wäre möglich! Kann sein muss aber noch nicht. Theoretisch können auch noch Makrelen zu fangen sein. Für Platten habe ich auf einer der vorherigen Seiten schon eine gute Stelle markiert, die dann auch beim Foristen geliefert hat, da einfach ein bisschen zurück schauen. Wattwürmer gibts bei Kott Fritid von De aus kommend am Kreisel nach der Schleuse rechte Seite oder vor der Grenze zum Skandinavien Park abfahren und dort im Angelgeschäft kaufen, die Preise habe ich aber nicht im Kopf. Bei Kott ist man aber in der Regel auch gut informiert was wo gerade geht und wenn man vernünftig fragt, wird es auch eine solche Antwort geben. Hellsehen können die natürlich auch nicht, aber die geben schon gute Tipps, da laufen halt aktuelle Infos zusammen. Übrigens kann man von den Molen auch Glück haben und Wolfsbarsche fangen! An die Karte für die Bezahlzone denken, die übrigens online etwas günstiger ist.
Moin,
Nicht vergessen, die Erlaubnis für die Bezahlzone schließt den Erwerb des obligatorischen DK-Angelschein NICHT aus aber den bekommt man nicht bei Kott Fritid sondern nur On-line bei Fiskeregn (www.fiskeregn.dk)
 
Das stimmt, aber ich gehe davon aus, dass man den besorgt hat, wenn man plant in DK zu angeln, die Karte für die Bezahlzone ist aber vielleicht nicht jedem bekannt, auch das die im Netz günstiger ist als bei den örtlichen Geschäften ist vielleicht nicht jedem bekannt. Ist eigentlich gerade jemand vor Ort und kann berichten wie die Makrelensaison so läuft?
 
- Was geht mit Plattfisch und wo ?

Ich geh mal davon aus das du in der Brandung fischen möchtest, hast du schon in der Nordsee in der Brandung geangelt, wenn ja weißte ja das du da etwas mehr Blei brauchst als in der Ostsee.

180gr-200gr Kralle würde ich einpacken, kann aber sein das selbst die das wandern anfangen, hängt viel vom Wind und der daraus entstehenden Strömung ab.

Du kannst aber auch wenn du willst von den Molenköpfen in der Brandung fischen da würde ich die Südmole bevorzugen da kommt man besser auf den Molenkopf.
Die Steine der Mole haben teilweise die Größe von VW Bussen mit entsprechenden Lücken dazwischen also bei Regen und Sturm Obacht das man da nicht aus oder gerade dazwischen rutscht.
Und zum anlanden halt das entsprechende Gerät, sprich du mußt die Fische mit der Rute herausheben.


Gruß Frank
 
Molen gibt es zu Hauf ab Rønlanger Richtung Norden über Thyboron bis Agger. Die Längste Mole befindet sich am Thyboron Kanal ist fast 800m lang. Da stehts Du quasi mitten im Meer... Die Gegend dort ist auf jeden Fall eine Reise wert!
Moin eigentlich nur seit Jahren Mitleser hier, aber hiervon würde ich euch dringend abraten ! In Thyborøn liegen 3 der "generationsforurening" Generationenaltlasten, dabei handelt es sich um die Abfälle von Cheminova – eine Umweltkatastrophe, für die bis heute keine Lösung gefunden wurde. Wir alle hier oben wissen davon, und es ist einfach unendlich traurig.

Thyborøn ist eine kleine Fischerstadt, in der es früher nur wenige gut bezahlte Arbeitsplätze gab. Als Cheminova die Genehmigung erhielt, auf Rønland, südlich von Thyborøn, hochwirksame Pestizide herzustellen, waren die meisten Menschen froh über die vielen gut bezahlten Arbeitsplätze.

Die Menschen, die in der Fabrik arbeiteten, wurden krank. Sie schwitzten gelb und litten unter Husten. Man sagte ihnen, sie sollten sich einfach ausschlafen. Gleichzeitig fingen die Fischer immer häufiger Fische, die merkwürdig rochen und schmeckten, und fanden tote Fische am Strand. Der Grund dafür war, dass die Abfallprodukte einfach am Strand und Fjord entsorgt wurden. Die von Cheminova hergestellten Stoffe gehören zu den giftigsten Pestiziden und sind nirgendwo in der EU zugelassen.

Den Menschen in Thyborøn, die offen auf die offensichtlichen Gefahren der Giftstoffe hinwiesen, wurde gesagt, sie sollten schweigen. Es gibt interessante Bücher und eine neuere Dokumentation über diese gesellschaftlichen Strukturen. Man durfte nichts Schlechtes über Cheminova sagen, denn das Unternehmen war und ist für die kleine Gemeinschaft von großer Bedeutung. Vor ein paar Jahren gab es eine Untersuchung der Behörden, dass es in der kleinen Stadt 20% höhere Krebsraten gibt.

Auch die Regierung beging einen schweren Fehler und lagerte dort irgendwann selbst Giftmüll ab. Dadurch wurden die Abfälle von Cheminova gewissermaßen nachträglich legitimiert. Noch heute liegen unter dem Stand zwischen Düne und Mole 42 (Høfde 42) ca. 120 Tonnen Gitstoffe: Parathion, Malathion, Methylparathion und Quecksilber die mehr oder weniger langsam dort ins Meer suppen. Noch viel mehr Gift liegt im alten und neuen Fabrikgelände und verpestet den Fjord.

Verschiedene Regierungen haben immer wieder angekündigt, das Gebiet zu sanieren. Doch das Ausmaß der Verschmutzung ist so gewaltig, dass die Sanierung wiederholt verschoben wurde. Die vorherige Regierung missachtete die EU-Vorgaben zur Messung von Schadstoffhöchstwerten, indem sie einfach die Entfernung zwischen der Quelle und der Messstelle vergrößerte.

Außerdem wurden Berechnungen dazu angestellt, wie die Messungen durchgeführt werden müssten, damit Cheminova weiterarbeiten und weiterhin Abwasser über ein Rohr direkt bei Høfde 42 ins Meer einleiten konnte. Zum einen geht es also um den Giftmüll im Strand, zum anderen um die fortlaufende Einleitung von Abwasser über dieses Rohr. Noch immer wird darüber Giftwasser mit Quecksilber und Arsen eingeleitet in sogenannte mixing zones direkt hinter dem Molenkopf – und das ist eine absolute Schande. Dort willst du sicher nicht angeln!

Erst vor Kurzem haben wir eine umweltbewusste Regierung bekommen. Hoffentlich wird das Problem nun endlich gelöst.

Es gibt eine Facebook-Gruppe namens „Fjern giften“ („Entfernt das Gift“). Dort führt der Sohn eines Fischers bis heute den Kampf seines Vaters gegen Cheminova fort. In der Gruppe wird auch immer mal wieder diskutiert, ob es sicher ist in der Region Schwimmen zu gehen oder Fisch zu entnehmen. Kurzum, meide diese Region mit deiner Familie am besten komplett, wenn nicht, halte dich unbedingt von Høfde 42 weit entfernt (dort ist angeln und baden von Mole 38-45 sowieso verboten) und fische auf gar keinen Fall im Fjord dort. Hin und wieder entnehme ich mal ein paar pelagische, Wolfsbarsch oder Makrele.. ein gutes Gefühl habe ich dabei nie.
 
Moin eigentlich nur seit Jahren Mitleser hier, aber hiervon würde ich euch dringend abraten ! In Thyborøn liegen 3 der "generationsforurening" Generationenaltlasten, dabei handelt es sich um die Abfälle von Cheminova – eine Umweltkatastrophe, für die bis heute keine Lösung gefunden wurde. Wir alle hier oben wissen davon, und es ist einfach unendlich traurig.

Thyborøn ist eine kleine Fischerstadt, in der es früher nur wenige gut bezahlte Arbeitsplätze gab. Als Cheminova die Genehmigung erhielt, auf Rønland, südlich von Thyborøn, hochwirksame Pestizide herzustellen, waren die meisten Menschen froh über die vielen gut bezahlten Arbeitsplätze.

Die Menschen, die in der Fabrik arbeiteten, wurden krank. Sie schwitzten gelb und litten unter Husten. Man sagte ihnen, sie sollten sich einfach ausschlafen. Gleichzeitig fingen die Fischer immer häufiger Fische, die merkwürdig rochen und schmeckten, und fanden tote Fische am Strand. Der Grund dafür war, dass die Abfallprodukte einfach am Strand und Fjord entsorgt wurden. Die von Cheminova hergestellten Stoffe gehören zu den giftigsten Pestiziden und sind nirgendwo in der EU zugelassen.

Den Menschen in Thyborøn, die offen auf die offensichtlichen Gefahren der Giftstoffe hinwiesen, wurde gesagt, sie sollten schweigen. Es gibt interessante Bücher und eine neuere Dokumentation über diese gesellschaftlichen Strukturen. Man durfte nichts Schlechtes über Cheminova sagen, denn das Unternehmen war und ist für die kleine Gemeinschaft von großer Bedeutung. Vor ein paar Jahren gab es eine Untersuchung der Behörden, dass es in der kleinen Stadt 20% höhere Krebsraten gibt.

Auch die Regierung beging einen schweren Fehler und lagerte dort irgendwann selbst Giftmüll ab. Dadurch wurden die Abfälle von Cheminova gewissermaßen nachträglich legitimiert. Noch heute liegen unter dem Stand zwischen Düne und Mole 42 (Høfde 42) ca. 120 Tonnen Gitstoffe: Parathion, Malathion, Methylparathion und Quecksilber die mehr oder weniger langsam dort ins Meer suppen. Noch viel mehr Gift liegt im alten und neuen Fabrikgelände und verpestet den Fjord.

Verschiedene Regierungen haben immer wieder angekündigt, das Gebiet zu sanieren. Doch das Ausmaß der Verschmutzung ist so gewaltig, dass die Sanierung wiederholt verschoben wurde. Die vorherige Regierung missachtete die EU-Vorgaben zur Messung von Schadstoffhöchstwerten, indem sie einfach die Entfernung zwischen der Quelle und der Messstelle vergrößerte.

Außerdem wurden Berechnungen dazu angestellt, wie die Messungen durchgeführt werden müssten, damit Cheminova weiterarbeiten und weiterhin Abwasser über ein Rohr direkt bei Høfde 42 ins Meer einleiten konnte. Zum einen geht es also um den Giftmüll im Strand, zum anderen um die fortlaufende Einleitung von Abwasser über dieses Rohr. Noch immer wird darüber Giftwasser mit Quecksilber und Arsen eingeleitet in sogenannte mixing zones direkt hinter dem Molenkopf – und das ist eine absolute Schande. Dort willst du sicher nicht angeln!

Erst vor Kurzem haben wir eine umweltbewusste Regierung bekommen. Hoffentlich wird das Problem nun endlich gelöst.

Es gibt eine Facebook-Gruppe namens „Fjern giften“ („Entfernt das Gift“). Dort führt der Sohn eines Fischers bis heute den Kampf seines Vaters gegen Cheminova fort. In der Gruppe wird auch immer mal wieder diskutiert, ob es sicher ist in der Region Schwimmen zu gehen oder Fisch zu entnehmen. Kurzum, meide diese Region mit deiner Familie am besten komplett, wenn nicht, halte dich unbedingt von Høfde 42 weit entfernt (dort ist angeln und baden von Mole 38-45 sowieso verboten) und fische auf gar keinen Fall im Fjord dort. Hin und wieder entnehme ich mal ein paar pelagische, Wolfsbarsch oder Makrele.. ein gutes Gefühl habe ich dabei nie.
Bei sowas werde ich echt stinksauer und könnte meine gute Kinderstube und jeglichen moralischen Anstand vergessen. Was für absolut perverse Gestalten müssen das sein, die sowas machen? Und ebenso jene, die das zulassen?
 
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