Hochsommerforellen

Hallo zusammen,

heute Abend war ich an einem kleineren Forellenteich Bevor ich bezahlte, sah ich schon einige Forellen lustlos an der Oberfläche schwimmen und vor allem sehr nah am Ufer.
Ich dachte mir, dass das am warmen und sauerstoffarmen Wasser liege, war aber auch überzeugt davon, dass bestimmt die eine oder andere Forelle zu einem Biss zu verführen sei.

Doch ich verzweifelte. Sämtliche Naturköder, Forellenteige und Twister, die ich mal schnell, mal langsam, mal sehr langsam schleppend oder auch stehend lassend den Fischen präsentierte blieben verschmäht.
Als letzter Schachzug meiner Enttäuschung holte ich meine damals gekauften und konservierten Lauben aus dem Koffer und präsentierte diese an freier Schnur nahe der Oberfläche. Dort hatte ich dann zumindest einen Biss und einen Nachläufer.

Sicherlich habe ich schon oft träge Sommerforellen erlebt aber nicht so extrem.

Bestimmt geht es anderen Forellenteichanglern hier genauso und ich wollte mal Fragen, ob ihr irgendwelche Tricks, Tipps und Techniken habt, um doch noch eine Sommerforelle zur Nahrungsaufnahme zu aktivieren. :)

Muss noch dazu sagen, dass der Teich rechteckig, strukturarm und ohne Brunnen ausgestattet ist.

Gruß
 
AW: Hochsommerforellen

Wenn sie nicht wollen, dann wollen sie einfach nicht....
Wasser zu warm? Zu wenig Sauerstoff? Keine Frischwasserzufuhr? Im Sommer oft die Hauptgründe an kleinen Teichen warum nix läuft.
Da hilft nur "keschern" (Scherz!), abwarten bis es kühler wird oder an einen Forellen-SEE (mit entspr. großer Tiefe) ausweichen.... #h
 
AW: Hochsommerforellen

Hi,

wie gesagt, wenn das Wasser zu warm und somit sauerstoffärmer ist wollen sie oft nicht.

Hatte das vor zwei Wochen, es war sehr heiß (Luft27°C) und sonnig, massig Bachforellen die sprangen aber ansonsten am Grund japsten.
Bisse nur von Regenbogen, und die ganz zaghaft. Fische ließen sich wie nasse Säcke rankurbeln, nicht da sübliche Regenbogenforellentheater.

Eine Woche später war es kühler, es bissen diesmal auch die Bachforellen, aber ich mußte einiges ausprobieren (Vorfachlänge, Haken/Ködergröße,Posenwechsel....) .
Gefangen habe ich auf Tauwurm, (erst ganz dann halb), Maden, Made/Mais, und Tauwirm/Mais, relativ kleine Haken (daher auch die Plötzen) und an eioner ruhigen Stelle. An der war zwar vorher ein vater mit zwei Jungs, aber die machten so nen Radau , das sie auch Schneider blieben. Kaum warnse weg, fieng ich ;-)



Andere blieben Schneider, oder fingen deutlich weniger, auch auf Spiro lief nix, den Fischen war das zviel Radau.

Die beiden großen bissen kurz vor "ladenschluss"


Was bei hohen Tempoeraturen hilft ist einfach früh aufstehen, am morgen geht noch eher mal was als in der Mittagsglut.
LG Anderl
 
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