Helland - Krossfjord im September 2005

Kunze

vi lærer videre norsk
Hallo!

Reisebericht Helland 2005


Donnerstag der 1.9.

Abfahrt gegen 8.30 Uhr Richtung Hirthals.
Nochmal schnell beim AngelSpezi in Chemnitz gehalten und ein paar Unterwasserblitzer zugekauft.
Kann man ja mal testen...
Wir nahmen uns Zeit und die Fahrt verlief ohne Probleme.
Gegen 21 Uhr trafen wir an Dänemarks Nordspitze ein.
Hier bließ der Wind ganz schön heftig...
Um Niemanden Angst zu machen erwähnte ich mögliche Schaukeleien bei der Überfahrt nicht....
Links vom Fährgelände befindet sich ein Schnell Imbiss.
Dieser hat jeden Tag bis 22 Uhr geöffnet.
Eine warme Kleinigkeit und ein Kaffee bauen auf.
Pünktlich konnten wir an Board unserer Fähre.
Ich hole die Türöffner an der Rezeption und unsere Koje riefen...
Es wurde die vermutete wacklige Überfahrt.
Meiner Mutter war`s nicht so gehäuer...

Freitag der 2.9.

So leidlich geschlafen krochen wir aus den Federn.
Pünktlich kamen wir in Larvik an.
Leichter Nieselregen und tiefliegende Wolken bekamen wir zu sehen.
Ein freundliches Hei aus dem halb geöffneten Fahrzeugfenster Richtung Zöllnerin und schon waren wir "durch".
Probleme hätte es eh nicht gegeben, ich halte mich seit Jahren an die Einfuhrgesetze und vermeide daher möglichen Stress...
Über Porsgrunn, Skien ging es weiter auf der E134 Richtung Haukeligrend.
In Bö halten wir und ich hole am Automaten Bargeld mit der EC Karte.
Beeindruckende Natur, die Einen immer wieder auf`s neue staunen läßt.
Der dort befindliche Haukelitunnel war wegen Reparaturarbeiten kurzfristig gesperrt.
Ein Norweger hatte sich mit seinem Jeep dort vor der Absperrung aufgestellt und wußte auch nicht weiter.
Rechts davon ging ein abenteuerlicher Pfad den Berg hinauf.
Sollte das ne Umleitung sein?
Ein norwegischer Volvo Fahrer kam uns entgegen.
Mal probieren.
Schmal wie Ochs und bei jedem Auto im Gegenverkehr Maßarbeit und fast Außenspiegelfarbaustausch.
Ist nich so meine Welt...
Es war die Umleitung...
Aber von hier oben hatte man einen traumhaften Ausblick.









Bei der Ortschaft Röldal am Röldalsvanet verließen wir die E134 und es ging auf die 520 Richtung Sauda.
Erst aber mal ging es in Serpentinen aufwärts.
Insgeheim rutschte mir das Herz inne Hose und ich wollte hier weg...
Fast oben angekommen, kam der Mut etwas wieder und ich hielt zum Fotostopp an.
Eine Aussicht... Wahnsinn.
Während ich so schaute merkte ich das ein Lkw mit Sattelauflieger dort runter wollte, wo wir eben hoch sind.
Glück braucht der Mensch... oder Timing ist alles...
Es wäre arg eng geworden.
Der Kamm oben war arg in Wolken, wir konnten nicht viel sehen.
Runterzu ging es Gott sei Dank nicht so steil wie vorher rauf.
Beim Gedanken an die Heimfahrt merke ich meinen Magen.
Unterwegs vor einer Kurve müssen wir halten.
Ziegen auf der Straße. Deren kauender Boss hat alles im Blick.
In Sauda am Saudafjord kaufen wir nochmal kurz ein und tanken.
Helland liegt ziehmlich einsam und man muß ne ganz schöne Strecke fahren um Geld ausgeben zu können...
Jetzt aber weiter...
Heute früh rief ich unseren Vermieter Sigve Helland an, um unser einschweben zeitlich mitzuteilen.
Bin nicht da, aber das Haus ist offen - übersetze ich.
Wir finden es und fangen schonmal an alles aus dem Auto auszuräumen.
Zwischendurch hielt ein Norweger beim Haus und stellt sich als unseren Vermieter vor.
Er macht einen sehr netten Eindruck.
Für 16.45 Uhr machen wir die Bootseinweisung aus.
300m vom Haus ist der Bootshafen und er ist mit dem Auto erreichbar.
Wir haben ein hochbordiges 15 Fuß Boot mit 15 PS.
Für 2 Personen und das Angelgebiet völlig ausreichend.
Schnell hat Sigve das Wichtigste erklärt.
In den letzten 2 Jahren bin ich etwas verwöhnt worden ( Kutter - Boote mit bequemen Steuerstand).
Jetzt wird wieder der Außenborder direkt bewegt.
Kurz nach dem Abendbrot tackere ich den Echolotgeber ans Boot.
Er taucht nur ganz knapp ein, damit beim Fahren nicht so viel Wasserwiderstand vorhanden ist.
Scheint zu funktionieren...
Danach bastle ich meine Ruten zusammen und räume alles ins Auto was wir zum angeln brauchen.
Langsam bin ich fertig und ab geht`s ins Nest.

Sonnabend der 3.9.

Den Wecker habe ich auf 6.30 Uhr gestellt und heute ist die erste Ausfahrt angesagt.
Es sollte ein sehr warmer, sonniger und fast windstiller Tag werden.
Bin a) gespannt was uns erwartet und b) wie sich mein Vater erstmals mit ner Angel in der Hand "anstellt".
Ich hoffe er kann sich dafür begeistern...
Natürlich hab ich im Vorfeld x-mal auf die Seekarte geschaut und wir versuchen erstmal ein paar Köderfische zu erwischen.
Hellandgrunnen mit ner 7m Untiefe kommt wie gerufen.
Ganz langsam tuckere ich aus dem Hafen, muß mich erstmal wieder dran gewöhnen...
Das Magellan GPS ist eingeschaltet und zeigt mir den Weg ganz genau.
Mit solch kleinen Helferchen macht das immer wieder Spaß und gibt Sicherheit.
Wie schon im Mai auf Andörja - speichere ich jede Drift als Route und überspiele sie dann Abend`s auf meinen Schlepptopf.
So ne Art Nachbereitung...
An der Untiefe angekommen trudelt meine leichte Montage hinab und wenig später kommen ein paar Pollacks und 2 Köhler ins Boot.
Das Zittern der Spitze kenn ich doch irgendwie...
Makrelen.
Das find ich gut - Köder haben wir jetzt genug.
Ich schneide mir einen kleinen nordischen Tunfisch zurecht und mach die Naturköderrute scharf.
Umsetzen ins Tiefere.
Wir fangen an bei 80m.
Die Montage ist noch nicht lange im Wasser und schon zupelt es.
Fängt ja ganz gut an - denke ich.
Es ist wer dran und ich kurble.
Im zweiten Gang - werde heuer Vierzich...
Zum Vorschein kommt ein etwa 60er Leng.
Ich freue mich. Hatte schon lange nicht mehr das Vergnügen.
Wir driften längs der Tiefenlinien, so ziehmlich auf einer Linie.
Nicht so optimal...
Wir setzen um und fahren auf einen nordwestlich vom Fjord gelegenen 90m Berg, an dem es Richtung Fjordmitte schnell tief wird.
Ich beködere die Naturköderrute neu und gebe sie meinem Vater in die Hand.
Erkläre ihm was er damit und wie machen soll.
Er stellt sich gar nicht so schlecht an.
Ich schnapp mir die Naturköderbeschaffungsrute und versuche mein Glück.
Nicht sehr tief erwische ich ein paar stramme Makrelen.
Das Echolot zeigt bei etwa in 70m bei 110m tiefem Wasser Fisch an.
Na da schaun wir mal, was da los ist...
Es sind Köhler. Es rumpelt bei mir und die Daiwa Inliner verneigt sich schön.
Ein schöner Anblick und ein schönes Gefühl.
3 stramme, etwa 60cm lange schwarze Burschen mit gerader Seitenlinie sehe ich kreisen und hole sie dann ins Boot.
Mein Vater hat noch verständliche Schwierigkeiten seine Montage immer am Grund zu halten und evtl. Bisse zu spüren.
Das braucht weitere Praxis.
Er kurbelt auf mein anraten hoch. Köderkontrolle.
Die Freude ist natürlich sehr groß, als neben dem Grundblei noch ein gut 70cm langer Leng nach oben kommt.
Petri Heil zum Ersten!!
Noch etwas vorsichtig hält er ihn in die Linse...
2 weitere Driften bleiben ohne Biß.
Wir fahren wieder Richtung Helland, weil jetzt mit ablaufendem Wasser auch die Driftrichtung sich geändert hat.
Neuer Versuch.
Wir merken das die Strömung dermaßen zugenommen hat und etwas mehr Wind aufkam.
Das Boot driftet nach rechts und die Unterströmung zieht das Blei nach links.
Selbst das 850g Blei schießt ab...
Keine Chance mehr.
Wir beenden das angeln und tuckern zurück.
Erstes Anlegemanöver erfolgreich absolviert...
Ich filetiere unsere "Ausbeute" und lege eine Naturköderreserve von 2 Makrelen an.
Oben im Ferienhaus angekommen, merken wir das wir heute einen ordentlichen Sonnenbrand bekommen haben.
Den Läppi nehme ich mit auf die Terasse des Hauses und schreibe mit ner herrlichen Aussicht auf den Fjord diese Zeilen bis hierhin.
Das nennt man Urlaub...
Wetter soll morgen sein wie heute, Sonnenbrille nebst Sonnencreme sind Pflicht.
Nebenbei läuft Fußball, schnell duschen und noch ne Montage bauen, dann "darf" ich ins Nest...

Sonntag der 4.9.

Aufstehen gegen 6.30 Uhr.
Es ist bewölkt und windstill.
Heute versuchen wir unserer Glück im Bereich des Leuchtturms .
Schnell zum Hellandsgrunnen um ein paar frische Makrelen zu fangen.
Als wir dort ankommen spritzt das Wasser und wir erkennen jede Menge Kleinfisch.
Es dauert keine 15min und wir haben genug Makrelen zum Naturköderangeln.
Anpeilen eines Punktes beim Leuchturm auf dem Bildschirm meines Magellans und los gehts.
Vollgas muß nicht sein, wir brauchen knapp 20min.
Filet schnitzen und ein kurzer Blick aufs GPS wohin wir driften.
Es dauert ne ganze Weile, ehe meine Montage in 300m Tiefe unten ankommt.
Der Untergrund fühlt sich nicht schlammig an.
Da es windstill ist und auch kaum Unterstömung vorhanden zu sein scheint, stehen wir fast auf einer Stelle und machen kaum Strecke.
Nach ner ganzen Weile hole ich hoch und muß feststellen, daß beide Haken mittlerweile ohne Köder sind.
Ich beködere neu mit je ner Makrelenseite und sichere das jetzt ordendlich, so das ich beruhigt bin...
Dann setze ich neu an und lasse ab.
Laut Tiefenlinien aufem GPS sind es so 250m und ich drifte langsam weiter bis weit über 400m.
Diese Drift dauert gut 1,5 Stunden. A)weil ich noch im richtigen Gebiet war und B) ich das Hochkurbeln noch rauszögern wollte... ;)
Bisse bleiben aus.
Gegen Mittag fahren wir wieder Richtung Helland und ich angle flacher.
Jetzt kommt etwas Wind auf und endlich driften wir so wie wir uns das wünschen.
Habe noch guten Grundkontakt und es verirrt sich ein kleiner Leng an meinen untersten Haken.
Wegen Strömung und schwerem Blei drille ich langsam und kann den kleinen Leng wieder schwimmen lassen.
Er schafft es...
Mein Vater hat bis jetzt lange ausgehalten, Fähren und andere Boote mit seinem Fernglas beobachtet.
Wir fahren in den Hafen, es ist Kaffeezeit...
Gegen Abend kommt Sigve kurz vorbei, erkundigt sich nach den Tagesfängen, stellt uns 2 Kanister Bootssprit vor die Hütte,
weil er bis Mittwoch in den Bergen einen Teil seiner Schafe wieder nach Helland bringen möchte und bringt uns 2 ausgebüchste Lachse.
Tusen Takk dafür.
Für morgen sind 19°C Sonne - Wolken und etwas Regen bei 4m/s Wind angesagt.
Schaun wir mal...


Montag der 5.9.

Aufstehen wie bisher 6.30 Uhr.
Wir schauen aus dem Fenster: Etwas bewölkt und windstill.
Gegen 8 Uhr verläßt das 15 PS Boot den Hafen.
Wir fahren wieder an unseren 7m Naturköderbeschaffungsberg.
Makrelen sind keine da - wir erwischen aber 3 Pollacks.
Wie jeden Tagen haben wir noch gefrostete Makrelenfilets vom Vortag zur Verfügung.
Da erwacht der Schwabe in mir - ich laß nix verkommen.
Der 90m Unterwasserberg am Westausgang des Krossfjordes liegt etwa 4km entfernt von uns.
Wir düsen los.
Heute habe ich meinem Vater eine eigene Naturköderrute angerichtet und er kann sich austun...
Wir fangen bei 90m an bis etwa 160m.
Leider wieder in eine Richtung, wo die Tiefenlinien nicht allzu arg eng beieinander sind.
Es ist fast Windstill, so richtig machen wir keine Meter.
Die Wolken verschwinden und es kommt die Sonne raus.
Ein Traumwetter.
Leider aber kein bißchen Wind zum Driften.
Wir legen die Ruten beiseite, fahren direkt wieder auf den Berg und schnappen uns die leichten Spinn - bzw. Pilkruten.
Ein mit drei Makrelenhäkchen bestücktes Vorfach und ein 100g Pilker ist angeknüpft.
Auf dem Echolot sehen wir etwa 30m über Grund Punkte.
Wir lassen ab und es sind Köhler .
Exemplare bis 65cm können wir landen.
Mein Vater strahlt...
Als es tiefer wird kommen auch Rotbarsche an die Haken.
Mein alter Herr kann einen Goldlachs erbeuten.
Hab ich auch noch nicht Live gesehen.
Wir angeln bis 160m mit nerm 3er Vorfach und 100g Pilker mit senkrecht ins Wasser verlaufender Schnur.
Die Brühe steht.
Wir geniessen Landschaft und Drills und tuckern gegen 16 Uhr heim.
Ein Teil unseres Fanges.
Ich filetiere ne Stunde und schick meinen Dad erstmal zum Kaffetrinken.
Er ist das so gewöhnt...
Eine neben dem Filetiertisch lauernde Katze versorgen wir mit nem leckeren, einfach zu bekommenden Imbiss - wie haben ja genug...
Nach dem Duschen merke ich, daß ich mich zum zweiten mal in 3 Tagen ordendlich verbrannt habe und ich mich locker optisch mit Mallorca Urlauber messen kann.
Jetzt komm ich zur Ruhe und setze mich in den norwegischen Schaukelstuhl.

Dienstag der 6.5.

Heute stehen wir gegen 7 Uhr auf.
Wetter leicht bewölkt und 12°C. Außen am Wohnzimmer hängt ein "Temperaturmeßgerät"...
Wir wollen uns den Suldalslagen und das dort befindliche Laksestudio anschaun.
Gemütlich frühstücken und gegen 9 Uhr düsen wir los.
Wir genießen die Landschaft.
Der Lachsfluß Suldalslagen befindet sich in der Kommune Suldal in der Nähe der Stadt Sand.
Um dorthin zu gelangen müssen wir von Ropeid die Fähre über den Sandfjorden nach Sand übersetzen.
Sie verkehrt ungefähr alle 30min, schafft das in 10min und kostet pro Person 20Nok und 49Nok das Auto.
In Sand angekommen besuchen wird das an der Hauptstraße gelegene Turistenbüro.
Wir nehmen uns einige Broschüren mit und haben noch etwas Zeit.
Nach dem 12. August öffnet das Laksestudio wochentäglich von 12 bis 16 Uhr.
In der Innenstadt schländern wir in der Fußgängerzone, besuchen natürlich nen Angelladen und begutachten die von nem Bootshändler ausgestellten Boote - die uns auf
Anhieb gefallen.
Die Preise stehen auch dran...
Mittlerweile ist es wieder richtig warm. Kein Wölkchen zu sehen und 22°C.
Es ist nach 12 Uhr und wir fahren zum Laksestudio.
Gepflegte Außenanlage und ein leerer Parkplatz fallen sofort auf.
Eintritt ins Laksstudio Erwachsene 30Nok und Senioren 20Nok.
An der Kasse sitzt ein junger Mann, der gut Deutsch spricht.
Er erklärt uns sehr viel zum Fluß und deren edlen Bewohnern.
Links und rechts im Fluß hat man Fischtreppen eingebracht und eine Treppe so ausgebaut, daß man durch ne große Scheibe die Lachse und Meerforellen beobachten kann.
90% der Aufsteiger überwinden die natürliche Barriere und die Restlichen machen das per Treppe.
In dem Teil der Fischtreppe die man hinter der Glasscheibe einsehen kann, werden die Lachse 24h an der Wanderung gehindert und dannach gemessen, gewogen,
auf den Gesundheitszustand untersucht, gezählt u.s.w. und wieder frei gelassen.
So hat der Besucher optisch was von und die Betreiber Nahrung für Statistik u.s.w.
Natürlich hab ich versucht zu fotographieren.







Schön ist zu sehen, daß Lachse eher direkt in der Strömung, Meerforellen in ruhigeren Zonen stehen.

Pro Saison hüpfen so je nach Wasserstand 2000 bis 2500 Lachse über die gläserne Treppe.
Auf der Seite www.suldalslagen.no kann man auch schaun was so über die 2. Treppe hochschwimmt.
Dort ist neben einer automatischen Zählanlage auch Kameras angetackert, die kleine Sequenzens fürs Net aufnimmt.
Wo die Kameras genau sind, fragte ich unseren "Guide".
Im weiteren Gespräch stellte sich heraus, daß er Deutscher ist und schon seit 1,5 Jahren in Norwegen wohnt.
In dem Raum über der Glasscheibe ist ne Art Ausstellung zu den Lachsen im Suldalslagen untergebracht.
Fliegenruten, Fliegen, Fliegenrollen und jede Menge Statistik ist zu sehen.
Präperate zeigen den Unterschied zwischen leichreifem und normalem Lachs.
Auch die Zweihandrute des Rekordfischfängers aus dem Jahre 1912 ist zu sehen.
Er bzw. sie bezwangen einen 34kg Traumfisch.
Wir bleiben gut ne Stunde und bedanken uns dann bei unserem Führer für die vielen wissenswerten Infos. :m
Jetzt nochmal mit der Fähre übersetzen und auf dem Heimweg halten wir in Marvik,
um uns die nächst gelegene Einkaufsmöglichkeit nebst Tankstelle anzusehen und Öffnungszeiten zu notieren:
Mo. - Do. 9 - 17.30 Uhr
Freitag 9 - 19 Uhr
Sonnabend 9 - 15 Uhr
Its Kaffeetime...
Danach wollen meine Elli`s mal nach Pilzen schauen.
Ich sitze aufem Balkon, schaue ab und zu mal hoch und sehe den Fjord, dann tippe ich weiter den Bericht in den Schlepptopf.
Gerade kommen sie und zeigen mir 2 kleine Beutel voll .
Es hat jetzt 5 Tage nicht geregnet und ich denke nach dem nächsten Naß werden wieder welche empor schießen...
Der Wetterbericht für morgen sagt etwas Regen und 13 bis 15°C bei Wind 4 bis 9 m/s voraus.
Bißchen Wind darf schon sein.
In den letzten 3 Tagen war es so ruhig, daß wir mit unseren Grundbleien in 200m Tiefe das Boot ankerten...
Morgen ist wieder Angeltag. Neuer Tag - neues Glück...?

Mittwoch der 7.9.

Aufstehen wie immer 6.30 Uhr.
Langsam sind wir eingespielt und jeder weis was er früh zu machen hat.
Draußen ist es stark bewölkt und etwas Wind aus südlicher Richtung.
So wie das aussschaut wird es noch regnen.
Wir tuckern raus und wissen schon das wir heute nicht weit fahren können und gleich gar nicht Naturköderangeln.
Ich stelle das Boot ein ganzes Stück vor unserem Naturköderlieferantenberg in die Drift und wir schicken unsere 3er Paternoster nach unten.
Es geht hoch auf 9m und drüben runter.
Bei 150m hören wir auf, da wir mit unseren 150g Pilkern auch nicht sicher im Mittelwasser landen.
Bei der starken Drift hat natürlich logischerweise mein angelanfangender Vater Schwierigkeiten Grundkontakt zu finden und zu halten.
Er ist daher eher in den oberen Wasserschichten zu gegen und fängt fast nur Makrelen.
Ihm machts sichtlich Spaß.
Der Wind wird stärker, erste vereinzelte Schaumkronen sind zu sehen.
Aber alles noch unter Kontrolle.
Mein Vater kurbelt einen kleinen Dorsch nach oben, den ich löse und wieder schwimmen lasse.
Na - er war doch mal am Grund...
Ich kann im Mittelwasser über 100 bis 140m tiefem Wasser einige schöne Köhler fangen, die man ohne Gewissensbisse verwerten kann.
Wir machen so 4 Driften über fast je 1,5km Länge.
Wie schon seit dem Mai Urlaub speichere ich auf dem GPS unsere Driften und speichere sie nach Angelende tageweise ab.
Jetzt wollte ich eigendlich in ne etwas geschütztere Bucht mich verkrümmeln und merke auf dem ersten Stück des Weges dorthin, daß es anfängt zu regnen und damit auch der Wind arg zunimmt.
Parallel zu den Wellen fahren ist schon etwas heikel.
Reinfahren - alles andere ist Schwachsinn.
War auch gut so - als wir das Boot vertäuen regnet es wie Sau und wir sehen kaum noch die Ausfahrt unseres Hafens.
Timing ist alles - denke ich so vor mich hin...
Gott sei Dank ist neben dem Filetierplatz im Freien auch noch ne Filetierhütte, die uns bei der anschließenden "Arbeit" vor dem mitlerweile peitschenden Regen vortrefflich schützt.
Schnell sind wir fertig, verladen wie jeden Tag das Wichtigste ins Auto und brausen die 300m nach oben zum Haus.
Einiges wird zum trocknen aufgehängt und ein kleiner Imbiß eingenommen.
Nun lege ich erstmal die Füße hoch und stöbere im Fahrplan der Schnellfähre nach Stavanger.
Mit so nem Gerät wolln wir mal fahren - gestern am Fähranleger in Hebnes haben wir sie von Nahen gesehen...
Nachmittags gegen 16 Uhr beruhigt sich das Wetter, es hört auf zu regnen und wir angeln jetzt mal auf Pilze.
Wir finden 2 Stück.
Gegen Abend besucht uns die Frau vom Vermieter und erklärt uns was zur Waschmaschine.
Wir laden sie auf ein Gläschen Rotwein ein.
Die Verständigung erfolgt in einem Mix aus Englisch, Norwegisch und Deutsch. Das klappt wunderbar und wir erfahren einiges zur Region und Lebensweise der Menschen hier.
Jetzt trudelt ne SMS von Seehaeschen ein.
Morgen Wind Vormittags 12 m/s, dann abflauend bis 6 m/s. Dazu Regen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kunze

vi lærer videre norsk
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

Donnerstag der 8.9.

Ich steh wieder 6.30 Uhr auf und schau nach dem Wetter.
Genau wie angekündig: Stürmig, neblig dazu und es "gießt".
Blätter von den Bäumen rechts und links des Balkons, werden abgerissen und wedeln durch die Luft.
Ab ins noch warme Nest und weiterschlafen.
Halb 9 Uhr frühstücken wir und dannach hau ich die DVD von Laksos - Go Bornholm! - in den Läppi Schacht...
Schön...
Mittags essen wir ne Kleinigkeit und fahren nach Vikedal und Sandeid.
Eine herrliche Fahrt entlang des Vindafjordes und bis zum Ende des Sandeidfjordes.
Ein guter Freund von mir war vor Jahren hier und die Neugier trieb mich hin.
Es windet noch und ab und zu regnet es.
Wir spazieren durch Sandeid, schauen uns im Hafen um und stöbern durch 2 Geschäfte.
Als dann fahren wir nach Vikedal.
Gehen ins Turistbüro, den Hafen und fahren zu einem kleinen Wasserfall .
Er liegt etwas außerhalb des Ortskernes.
Oberhalb und unterhalb sind norwegische Fliegenfischer unterwegs.
Wir beobachten sie ne ganze Weile - sie machen das profihaft.
Schön mal zuzuschauen.
Ein großer Felsen trennt den Vikedalselva in zwei Teile, sowie in 2 Wasserfälle.
Man kann über ne kleine Brücke über einen der beiden Wasserfälle zum Felsen gelangen.
Eine perfekt eingebettete Fischtreppe sehen wir.
So wird es den Fischen "leicht" gemacht.
Dort bleiben wir ne gute Stunde bis wir wieder heimfahren.
Mittlerweile besserte sich das Wetter und der Wind ist merklich weniger geworden.
Für morgen sind 2 m/s angesagt.
Wir freuen uns auf`s angeln...
Jetzt befeuern wir unseren "Kamin "... und genießen knistern und wohlige Wärme.


Freitag der 9.9.

Aufstehen wie immer 6.30 Uhr.
Wetter - klarer Himmel, nur über den Bergen hängen dunkle Wolken, 7°C und kaum Wind aus nördlicher Richtung.
Nun aber raus...
Auf geht`s die 3,5km zur gegenüberliegenden Fjordspitze.
Hier ist ein Berg von Neunzig Metern.
Heute montiere ich mein altbewährtes Rotbarschvorfach.
Ich möchte die St.Croix mal sich verneigen sehen.
Es klappt auf Anhieb - alle Makks besetzt mit strammen Köhlern.
Die scheinen hier alle Gardemaß zu haben.
Keiner unter 50cm, aber auch nicht größer als 70cm.
Bis jetzt haben wir noch keinen Kleinen erwischt, die dann immer läßtig werden und man den Platz wechseln sollte.
Mein Vater schwört mittlerweile auf seine leichte Combo - der Daiwa Inliner gepaart mit ner 975LD und 20er Power Pro.
Auch er kann schöne Köhler landen und hat einen heiden Spaß, wenn sich die Rute krümmt und er den oder die Fische spürt.
Jetzt endlich verirrt sich auch ein kleiner Rotbarsch an den untersten Makk, die eigendlich alle für den Uer gedacht waren.
Wir alle haben so unseren Virus bekommen und man sieht auch bei ihm das Gewisse in den Augen.
Der Wind dreht ein wenig und wir driften nicht mehr so das wir hintereinander weg fangen.
Er nimmt zu und es bilden sich weiße Schaumkronen.
Ich seh meinen Dad an und weis was er in etwa sagen will...
Rüber gehts zur Helland Fjordseite.
Tiefe und Driftrichtung schauen gut aus.
Ich stoppe, beködere meine Rute mit Makrelenfetzen und schaue ihnen auf denm Weg nach unten noch nach.
Dad macht Pause und auch bei mir rührt sich nix.
Beim Hochholen merke ich, daß ein Wittling mal den wolkenverhangenen Himmel sich anschauen will.
Als es flacher wird, nehmen wir beide wieder unser leichtes Gerödel und legen los.
Wir sind wieder in der Makrelenregion und schon vibrieren unsere Spitzen...
Bei mir geht relativ leicht, dürfte nur Eine sein - als dann noch Jemand einsteigt und vehement nach unten will.
Ich denke bei mir - ein schwarzer Gesell.
Richtig so - unter der Anbißstelle der Makrele hatte sich ein 75er Köhler "festgemacht".
Diese Drift geht jetzt über gut 1,5km.
64 - Jährige halten nimmer so lange ohne Bewegung auf nem schaukelnden Boot aus und das sieht man.
Mein Vorschlag langsam Go Home zu "reiten" wird dankbar angenommen, zumal ich weis das er nochmal inne Pilze gehen will.
Richtig so - das habe ich vornweg so gewußt...
Ist ein Kombi Urlaub.
Das Filetieren, eintüteln und einschweißen dauert gute 1,5 Stunden.
Sigve kommt kurz zu uns und wir schwätzen.
Dann wird er von seinen Kollegen der Lachsfarm mit dem Boot abgeholt und darf arbeiten.
Obligatorische Kaffeepause mit norwegischem Kuchen ist angesagt.
Die Pilzsammler brechen auf und kommen nach ner guten Stunde wieder.
Ihr Ergebnis .

Sonnabend der 10.9.

Aufstehen gegen 6.30 Uhr..
Über Nacht ist es sternenklar geworden bei 7°C. Leichter Wind aus Nord.
Wir frühstücken ausgiebig und begeben uns in Richtung Bootshafen.
Alles zurechtgerödelt und schon arbeitet der 15 PS`er.
Es geht wieder an die 90m Stelle.
Ich würde zwar lieber Grundangeln, aber mein Dad mag lieber den Köhlern nachstellen.
Ist für ihn nicht ganz so anstrengend und eher erfolgreich.
Er angelt mit seiner gewohnt leichten Combo und ich mit dem 5er Rotbarschvorfach.
Schnell erscheinen die Burschen aufem Lot.
Die Rute krümmt sich als Erstes bei meinem Vater.
3 Schöne mit gerader Seitenlinie kommen zum Vorschein.
Ich darf sie betäuben und kehle sie außerhalb des Bootes.
Schön ausbluten lassen, abspülen und es sieht sauber im Fischbottig aus.
Währendessen angelt er weiter.
Ich komm heute nicht so richtig in die Gänge...
Bis jetzt macht er mich fangmäßig naß .
Ich laß mir nix anmerken, hole das RB - Vorfach ein und nehme die leichte Gerte.
Jetzt darf ich auch wieder mitdrillen.
Ab und zu sind auch kleinere Rotbarsche mit bei.
Mittleweile ist der Wind ganz eingeschlafen und es wird richtig warm.
Wir ziehen uns aus und angeln weiter im T - Shirt. Unglaublich.
Ich kann noch ein etwa 35cm langes Exemplar eines Goldlachs landen.
Für mich er Erste.
Sein großes Auge fällt sofort auf.
Diesmal fotographiere ich ihn im Wasser.
Er hat große Schuppen, die sich bei Berührung sehr leicht lösen und das wäre nicht so toll für`s Foto.
Unser Bottig ist fast voll - es ist erst Mittag.
Die roten Gesellen sind immer wieder ne Schau.
Wir wollen reinfahren und unseren Fang versorgen.
Der Planet brennt nähmlich ganz schön und die Fische werden dadurch nicht besser.
Ich filetiere ne ganze Weile und schwitze.
Der Fang wird im Ferienhaus eingeschweißt und wir trinken dann Kaffee.
Bei solch ruhigem Wasser traut sich auch meine Mutter mal mitzufahren.
Nebenbei will ich Schleppen.
Dazu nehme ich die weiße Daiwa Inliner, bastle einen Dipsy Diver plus Snubber (Gummizug als Puffer) an die Hauptschnur.
2m monofiles 40er Vorfach und hintendran einen schwimmenden Wobbler.
Einen Rapala Magnum in Blau/Silber.
Dad fährt das Boot und ich nehm die Rute inne Hand.
Wir fahren so bei ungefähr 5km/h von Helland bis zum Leuchturm Dragsnes die Küste ab.
An den voran gegangenen Tagen haben wir da schon einige springende Lachse, ich denke mal ausgebüchste Farmlachse, beobachten können.
Wir versuchen auf der 10m Tiefenlinie zu bleiben und so grundnah zu schleppen.
Sicher nicht gut für Lachse, aber es wäre vermessen mit ihnen fest zu rechnen.
Eine herrliche Fahrt bei diesem Traumwetter immer an der Küste entlang.
Der Zweitakter raucht wie ein Schlot und es stinkt.
Da müssen wir durch...
Wir entdecken bei dem glattem Wasser 2 Schweinswale und vernehmen das bekannte Geräusch der Tiere.
Leider verirrt sich kein Fisch am Schleppköder.
Schön war es trotzdem.
Gegen 20 Uhr waren es immer noch warme 20°C.
Ein Traumtag geht zu Ende.
Morgen ist ein Ausflug zum Preikestolen geplant.
Der Wetterbeicht hat Wolken/Regen bei wenig Wind vorausgesagt...


Sonntag der 11.9.

Da wir von Ropeid nach Sand die erste Fähre um 8.15 Uhr nehmen wollen, stehen wir schon zeitig auf.
5.30 Uhr.
Es ist stark bewölkt, wenig Wind bei so 10°C.
Wir beratschlagen - Fahren oder nichtfahren.
Wir riskieren es und es war im Nachhinein richtig...
7.00 Uhr fahren wir Richtung Ropeid los und brauchen 50 Minuten.
Wir sind die Ersten an der Zwischenfähre nach Sand.
Sie fährt pünktlich und ist in 10min drüben.
Weiter geht es zur nächsten Zwischenfähre nach Nesvik.
Auf dem Weg halten wir ab und zu bei schönen Aussichtspunkten, machen Fotos und finden auch Pilze.
9.40 Uhr fährt sie ab und wir sind zeitig am Anleger.
Im Hafenbecken jagen die Makrelen an der Oberfläche.
Ein Schauspiel was Einem immer wieder fasziniert.
Die Fähre kommt, wir fahren drauf und werden wie immer am Autofenster abkassiert.
Ein Fahrzeug und 2 Personen - 89 Nok.
Es ist ne Art Dreiecksfähre, die zwischen Nesvik - Ombo - Hjelmeland verkehrt.
Erst gehts nach Ombo, wo 5 Fahrzeuge anlanden und 3 wieder mitwollen nach Hjelmeland.
Das Ganze dauert 30 min.
Jetzt nochmal gut 40 km bis nach Tau und kurz nach Hjelmeland geht es links zum Parkplatz am Beginn des Weges zum Preikestolen.
Die Parkplatzgebühr von 60 Nok stecken wir in den dafür vorgesehenen Automaten.
Für Zechpreller werde 300 Nok fällig.
Wir ziehen uns am Auto um - Wanderstiefel und so...
Der Weg ist gut markiert und mit 2h angegeben.
Es ist 11.30 Uhr, bewölkt und 16°C zeigt die Anzeige im Auto.
Erst geht es allmählich durch Wald bergauf.
An nem Aussichtspunkt ist der Parkplatz und die Preikestolhytta zu erkennen.
Wir steigen weiter bergan.
Der Weg ist größtenteils steinig. Diese sind aber schön platziert, so das man immer nen festen Tritt hat.
Einige Abschnitte gehen durch Moore - dort wurden Holzstege drüber errichtet.
Ungefähr am Ende des ersten Drittels gibt es einen Anstieg der es in sich hat.
Dort fließt bei Jedem Wanderer der Schweiß.
Wer mich persönlich kennt, ahnt das ich nicht der Wandertyp bin, aber ich beiße auf die Zähne.
Da will ich rauf, Aussicht genießen und Bilder machen.
Wenn man das hinter sich hat, wird der Weg nicht mehr so steil.
Der Wald hört auf und es geht über viele flache Steinformationen weiter.
Bei Halbzeit des Weges kann man schonmal kurz den Lysefjord erkennen und das läßt ahnen was wir sehen werden.
Ein Abschnitt geht mal ganz knapp an Fels und Kante ins Tiefe vorbei, ist aber mit Holzbohlen und Geländer bzw. Ketten gesichert.
Also keinerlei Problem.
Viele Leute unterschiedlicher Herkunft kommen uns entgegen.
Norweger, Deutsche, englisch sprechende, Österreicher, Italiener, Asiaten, Franzosen und viele Spanier.
Mir tut der Mund weh vom vielen HEI sagen... ;)
So langsam merken wir wie der Weg immer enger wird und es sicher nicht mehr weit ist.
Der Preikestolen ist erreicht.
Uhrzeit: 13.30
Wir haben hier oben einen traumhaften Ausblick auf den 604m tiefer gelegenen Lysefjord und die angrenzende Bergwelt.
Ein Traum...











Wer mal in der Nähe ist, sollte sich das unbedingt antun.
Es gehört zu Norwegen...
Wir machen gegenseitig Fotos von uns auf der Kanzel, beoachten andere bei ihren waghalsigen Bemühungen sich in Szene zu setzen...
Ne mitgebrachte Kleinigkeit essen wir und nehmen nen ordendlichen Hieb aus der Wasserflasche.
Der Abstieg ist mit Sicherheit schwieriger zu bewältigen.
14 Uhr fangen wir damit an und machen unterwegs Fotorasten.
Die Pausen sind schön, aber es fällt immer schwer wieder in Tritt zu kommen.
Das geht aber Jedem so.
Menschen mit roten Gesichtern und nichtredend kommen uns entgegen.
Wenn sie nicht grüßen wissen wir, sie sind mit sich beschäftigt.
Jeder muß seinen eigenen Rythmus finden.
Herraufsteigende die uns als Deutsche erkennen, fragen wie weit es noch ist.
Wir geben realistisch antwort.
Gegen 16.30 Uhr stehen wir aufem Parkplatz.
Jeder Schritt fällt schwer - die Knie sind gestaucht.
3 Autos weiter beobachten wir einen Hund von Norwegern der arg schlapp ist.
Er liegt der Länge nach im Rollsplitt und macht Pause.
Das weibliche Herrchen hat sich schneller erholt und trägt ihn in den Laderaum ihres Kombis.
Wir ziehen uns um und düsen zur Zwischenfähre nach Hjelmeland.
Diesmal geht es direkt ans andere Ufer.
Auch jetzt wieder genießen wir die herrliche Landschaft.
Wir fahren vorbei am Wegweiser nach Fister - wo ich weis das Boardie Stuffel dort mal den Urlaub verbracht hat.
Der Himmel zieht sich zu und es fängt an ordentlich zu schütten.
Man hatten wir ein Schwein mit dem Wetter aufem Preikestolen.
Wenn es da geregnet hätte - jeder Stein wäre ne Herausforderung gewesen...
Unterwegs in Sand tanke ich nochmal - 12 Nok der Liter = 1,50€.
Gute Nacht und nicht nachdenken...
20.15 Uhr kommen wir in Helland an und sind breit.
Abendbrot - Rouladen und Klöße, etwas fernsehn...
Ende...
 

Kunze

vi lærer videre norsk
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

Montag der 12.9.

Urlaub ohne Wecker ist wunderbar...
Wir schlafen aus bis nach Acht.
Schön frühstücken...
Es ist bewölkt bei 12°C.
Gegen 11 Uhr fängt es an zu nieseln - schwacher Wind aus Nordwest.
Nach dem Mittagessen wollen wir nochmal raus.
Mittlerweile ist es sonnig bei 16°C, aber es herrscht Wind.
Ich versuche ne Naturköderdrift.
Auf Grund der Windrichtung kann man nur längs der Tiefenlinien driften.
Es geht von 200m bergauf bis auf 50m.
Prompt bekomme ich nen Hänger und reiß die Sch..... ab...
Es ist Sinnlos weiterzumachen.
Ran an die leichten Ruten. Wir fangen Makrelen, schöne Pollacks und Köhler.
Da unsere Mitnahmemenge schon ausgeschöpft ist, lassen wir alle Flossenträger wieder schwimmen.
Kaffee heute aufem Boot.
Etwas wacklig, aber es geht.
Gegen 17.30 Uhr fahren wir wieder rein.
Morgen wollen wir von Hebnes aus mit dem Hurtigbaat nach Stavanger.
Wir sind gespannt.


Dienstag der 13.9.

Wir stehen 5.30 Uhr auf.
Draußen regnet es stark und wir beratschlagen.
Morgen soll es wettermäßig ähnlich aussehen.Also fahren wir heute.
Stavanger liegt einige Kilometer weiter weg und da kann das Wetter besser sein.
Die Schnellfähre von Hebnes nach Stavanger fährt 7.50 Uhr los.
Gemütlich tuckern wir mit dem Auto los.
Parken es am Fähranleger und warten.
Pünktlich auf die Minute kommt sie angedüst und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Es ist die M/S Fjorddrott der Gesellschaft Stavangersk.
Innendrinn Sessel wir im Flieger und große Panoramascheiben.
Ich laufe etwas umher, zum Heckbereich und frage dann die Dame im kleine Shop, wo man die Tickets löst.
Sie kommen rum - antwortet sie mir freundlich - Tusen Takk.
Es ist ne Schau mitzuerleben wie der Kapitän kurz vor jedem Zwischenstopp sein Geschoß abstoppt und in Windeseile anlegt.
Man hört achtern noch das Geräusch der hochgehenden Gangway und schon endschwindet der Kai und sie beschleunigt.
Echt beeindruckend.
Je weiter es Richtung Stavanger geht, desto besser wird das Wetter.
Es hört auf zu regnen und es wird etwas heller.
Langsam kommt unser Reiseziel in Sichtweise und man kann immer mehr erkennen.
Rechts der Jachthafen und und links neu entstehende Hochbauten, unter der Stadtbrücke durch und schon sehen wir den Fiskepirterminal .
Die Uhr zeigt 9.15 Uhr.
2 Stadtpläne haben wir parat und laufen los.
Vom Fähranleger der Hurtigboote ist es nicht weit ins Stadtzentrum.
Alles ist übersichtlich und nicht so weit auseinander.
Erster Gang zur Kathedrale. Sie öffnet erst um 11 Uhr und wir gehen inzwischen zum Hafen, schlendern am Gästehafen entlang, beobachten Anlegemanöver von Jachten, schauen uns in der Fischhalle um.
Heilbutt - und Breiflabbstücken wie aus dem Bilderbuch.
Eine optische und sicher auch lukullische Schau.
Gemütlich schlendern wir durch die Straßen/ Gassen und bestaunen die hochmodernen Läden.
Jeder Buch - und Angelladen wird von mir besucht.
Penn International 16S für 1000€ - hab ich für ein Drittel kaufen dürfen...
Ruten schau ich mir an...
Zeit haben wir ja genug.
Auffällt das an jeder Ecke gebaut wird und es jede Menge chinesische Restaurants vorhanden sind.
Bei 10 habe ich aufgehört zu zählen.
Nach 11 Uhr besuchen wir die Kathedrale.
Schlicht , aber schön. Kein Protzbau...
In Stavanger gibt es das Norwegische Ölmuseum.
Da die Erklärungen nur in Englisch und Landessprache erfolgen, schaffen wir es nur bis zum Forjee.
Ein imposanter Bau, da hat Geld sicherlich keine Rolle gespielt.
Auch in der Turistinformation treiben wir uns rum.
Langsam werden wir Fußlahm - Preikestolen läßt grüßen.
15.30 Uhr ist Heimfahrt.
Wir schlendern noch etwas am Fähranleger umher, beobachten Ablegemanöver der Fähre nach Tau und nen geilen Schlepper.
Unser Hurtigbaat ist schon da und wir checken ein.
Auf anraten unserer Vermieterin haben wir in Hebnes gleich die Rückfahrt mit bezahlt und nen schönen Rabatt mit eingestrichen.
Wir haben 625 Nok für 3 Personen Hin - und Zurück gelönt.
Kann man bezahlen - denke ich.
Es ist jetzt die M/S Vindafjord der Gesellschaft Torghatten.
Heimzu ist es etwas welliger, aber viel geschaukel merkt man nicht.
An den Anlegern der Zwischenstopps ist ein reges Kommen und Gehen.
Erst spucken die Schnellen ihre Personen aus, düsen schnell wieder fort und im gleichen Fahrwasser rauschen die normalen Autofähren in Richtung Anleger.
War manchmal arg knapp.
Ineressant zu sehen...
Als wir 16.51 Uhr in Hebnes von Bord gehen regnet es arg und auf der Heimautofahrt liegt der Krossfjord arg im Dunst.
Etwas später bringt uns Sigve noch mehr Holz für den Kamin.
Wir haben so gut wie nix verbraucht, er legt trotzdem noch nen Sack in den Vorraum.
Ich bedanke mich und wir plauschen etwas.
Er sagt mir, daß es über Nacht sehr windig werden soll und Starkregen bis 100l pro Quadratmeter runterkommen soll.
Unser Kühlschrank ist noch gut gefüllt - wir lassen uns überraschen...


Mittwoch der 14.9.

In der Nacht war ich paar mal wach.
Es stürmt und regnet wie Sau.
Ein Blick aus dem Fenster - an eine Ausfahrt ist nicht zu denken.
Ich begebe mich wieder ins Nest - gegen 8.30 Uhr frühstücken wir gemütlich und ausgiebig.
Da wir morgen sowieso packen müssen, hole ich schon heute mein kompettes Angelzeug vom Hafen/Boot ins Ferienhaus.
Zeit hab ich genug und mach schon hier alles schön sauber.
Gegen 12.30 Uhr klopft es an der Tür.
Die Frau unseres Vermieters steht draußen.
Ich bitte sie herein und sie informiert uns, daß der Starkregen der vergangenen Nacht die Straße zum "Festland" unterspült und weggerissen hat.
Oh je, wat nun...
Für 14 Uhr läd sie uns zu sich ein.
Wir kommen gern.
Mein Dad schnappt sich seine Kamera und fährt zum Ort des Geschehens.
Das bekommt er zu sehen.










Kurz vor 14 Uhr gehen wir los zu unseren Vermietern.
Sie zeigt uns das Haus und bittet uns zu einem kleinen norwegischen Imbiss.
Für uns neu und lecker.
Alles selber gemacht.
Danach noch Kaffee und Kake (Kuchen).
Wir unterhalten uns über Gott und die Welt und verstehen uns glänzend.
Unser aller Straßenproblem kommt auch zur Sprache, weil wir Freitag früh wieder Heim müssen und auch die Bewohner des abgeschnittenen Teils ja auf Arbeit wollen.
Nach 16 Uhr kommt Sigve von der Arbeit und wir schwätzen weiter.
Wir zeigen ihm den Straßenabschnitt.
Er hat neue Infos für uns: 2 Bagger wären schon vor Ort und sie wollen versuchen die Straße halbseitig befahrbar zu machen.
Gute neue Nachrichten.
Wir merken das Sigve noch einiges zu tun hat.
Mittlerweile sind wir schon über 2 Stunden bei ihm.
Wir bedanken uns mehrfach für die Gastfreundschaft und verabschieden uns.
Ich hole den Autoschlüssel und ich schau mir das mal Live an.
Mein lieber Schwan - was Wasser für ne Kraft entwickeln kann...
Ich sehe einen Bagger der schon kräftig gearbeitet hat und bin erleichtert.
Vielleicht sind die großen Abflußrohre durch Geröll und Baumstämmen versperrt worden und so der Straßenabschnitt wegriß.
Denke ich...
Das Problem wurde bei einem Rohr schon behoben, am zweiten wurde noch gewerkelt.
Auch ein Einheimischer schaut sich das an - er merkt das ich Deutscher bin und erklärt mir - kein Problem, die machen das über Nacht.
Morgen früh kann ich wieder zur Arbeit.
Als ich schon im Auto saß, hörte ich das Grollen von Gestein.
Wieder raus und von weitem sah ich wie 2 Lkw große Steine heranbrachten.
Ich will ehrlich sein - ich hätte nicht gedacht, daß das die Norweger soll schnell angingen.
Beruhigter fahr ich zurück.
Morgen packen und Straße "schaun"...


Donnerstag der 15.9.

Wir stehen gegen 8 Uhr auf.
Es regnet noch leicht, es sind 6°C draußen und es windet nur noch wenig.
Den ganzen Vormittag räumen wir rum, einiges packe ich in den Jetbag und in den feien Fußraum.
Soweit sind wir jetzt fertig.
Gegen Mittag schaut mein Vater mal nach der Straße.
Die Norweger sind noch am werkeln.
Große Felsbrocken werden noch herangefahren und der Hang befestigt.
Durchfahren kann man jetzt wieder.
Wir sind erleichtert - alles kann normal ablaufen...







Da mich die Serpentinenfahrt von Röldal aus etwas beeindruckt hat, wollen wir Heimwärts ne andere, herzschonendere Strecke fahren.
Mit der Fähre von Ropeid nach Sand und weiter auf der RV 13 am Suldalsvatnet vorbei nach Röldal.
Laut Karte wenig bergig aber mit vielen Tunneln versehen.
Ich laß mich überraschen..
Gegend Abend kommt Sigve un seine Frau nochmals zu uns.
Ich begleiche die Tankrechnung für` Boot. 38 Liter Gemisch zu 15 Nok.
Wir unterhalten uns über den Urlaub und die Angelei.
Uns hat es hier sehr gut gefallen, daß machen wir den Beiden verständlich.
Wir bedanken uns für die mehr als nette Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft.
Tusen Takk.
Es folgt ne herzliche "Verabschiedung".
Morgen geht`s heim.


Freitag der 16.9.

Wir stehen gegen 5.30 Uhr auf.
Wetter bewölkt bei 5°C.
Frühstücken gemütlich und dannach packe ich das Auto ein.
Was da noch reinpaßt...
Los geht es 7.35 Uhr.
Zur Fähre von Ropeid nach Sand braucht man gute 45 min.
Wir passieren den reparierten Straßenabschnitt und sind froh.
Nächstes Hindernis...
Unterwegs sieht man was der Starkregen vom Dienstag zum Mittwoch angerichtet hat.
Umgestürzte Bäume, Geröll im Straßengraben und auf den Wiesen, beschädigte Straßenränder u.s.w.
Immer wieder müssen wir anhalten, weil Baufahrzeuge am werkeln sind.
Und
Wir fahren 8.45 Uhr übern Sandfjord.
Die Straße ist breit und sehr gut.
Es geht immer schön am Suldalsvatnet Suldalsvatnet. Wir müssen hier durch insgesamt 20 Tunnels.
Mittlerweile haben sich die Wolken verzogen und die Sonne scheint.
Eine landschaftlich herrliche Gegend.
Jetzt erreichen wir Röldal und wir fahren weiter auf der E 134.
Ein Verkehrsschild zeigt: Haukeligrend - OPEN.
Temperatur jetzt um 3°C.
Der erste Tunnel oben ist wegen Bauarbeiten an diesem gesperrt.
Keiner weis so recht, wie es weitergeht.
Die Norweger vor uns bleiben cool.
Es kommt nun ein Pick Up der Straßenbaufirma und begleitet jeweils einen Teil der Fahrzeuge als Führungsfahrzeug der Kolonne außen, über ne schmale Umleitung, um den Tunnel rum.
Jetzt herrscht Klarheit.
Auch am zweiten Tunnel wird noch gearbeitet, hier kennen wir die Umleitung noch von der Herfahrt.
Am Ende der Umleitung, vor der Sperrung, steht ein Norweger und weis auch nicht weiter.
Ich halte und sag ihm, daß das ne Umleitung war und in 10 min ist das vergessen.
Er freut sich und bedankt sich auf Deutsch.
Wir halten später nochmal und machen ein paar Fotos.









Die weitere Fahrt verläuft ohne große Höhepunkte und wir erreichen Larvik.
17 Uhr checken wir ein und gegen 18 Uhr kommt unsere Fähre .
Es ist die M/S Peter Wessel.
Wir beziehen unsere Kabine und begeben uns auf Deck.
Ne schöne Aussicht.











Tschüß Norwegen - Wir kommen wieder...
Es wird die erwartete ruhige Überfahrt und wir schlafen gut.


Sonnabend der 17.9.

Gegen 8.00 Uhr laufen wir in Fredrikshafen ein und machen uns auf den Weg ins heimische Erzgebirge.
Dort treffen wir 20.00 Uhr ein.


Abschließend möchte ich mich noch bei Matze von DinTur, Roehrich, Fjordfischer, Seehaeschen und Seehase für ihre Hilfe bedanken. :m #h
 

Dorsch1

Active Member
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

Berndl mein Bester...hast ein erstklassiges Tagebuch von eurem Urlaub hier reingetakkert. #6 #6 #6
Mal ein Urlaub in Norge der nicht nur vom Angeln geprägt ist.

Leider kann ich die Bilder nicht alle sehen.Es erscheint immer...Server nicht gefunden... :c :c
 

Loup de mer

Member
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

Hallo Kunze

Schöner und ausführlicher Bericht von dir von einem rundum gelungenen Norgeulaub#6 . Leider funktionieren deine Links bei mir nicht und ich kann nur einige Bilder sehen. Weiß nicht, ob es an mir liegt, geht aber weder mit IE noch mit FIREFOX|kopfkrat .

Gruß Thomas
 

Heuxs

Active Member
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

Hi Kunze

Wielange hasten an den Bericht gesessen? Donnerwetter, sehr korrekt und ausführlich.#6 #6 #6
Konnte leider die Bilder nicht öffnen.......|kopfkrat


Gruß Heuxs
 

Kunze

vi lærer videre norsk
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

Hallo!

Hab die verlinkten Fotos vorher überprüft.

Freenet hat ab und an Probs - müßte aber gehn.

@ Heuxs: Jeden Abend 15 min am Läppi... #h
 

ThomasL

Active Member
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

hallo Bernd #h

du hast wieder mal einen supertollen Bericht geschrieben #6

die Bilder kann ich leider auch nicht öffnen :c
 

Andreas 25

Active Member
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

Note 1* für deinen Bericht. #6 Noch besser wäre es, wenn man die Bilder sehen könnte, aber vielleicht klappt es ja morgen.
Diese geschichte mit dem Führungsfahrzeug kenne ich, habe ich dieses Jahr auch zwei mal durch machen müßen.
Am Straßenrand sitzt einer, der eine rote Scheibe hoch hällt und dann wir gewartet, bis ein Auto kommt, wo "Bitte folgen" oder irgend so was drauf steht, war ja auf Norwegisch.
Einmal bin ich als einziges Auto hinter dem her gefahren, nur weil die Straße neu asphaltiert wurde. Da dachte ich auch, in D wäre vollspärung für 3 Tage angesagt, in Norwegen bin ich am selben Tag noch über den neuen Asphalt gefahren.
Das mit deiner Straße ist das selbe, wäre bei uns undenkbar.

Nochmal #r für deinen Bericht.

Gruß Andreas!!! |wavey:
 

havkat

Active Member
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

Moin Bernd!

Fein gemacht! #6

Das der Sohn den Vater ans Fischen ranführt, ist auch nicht alltäglich. :)
 
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

Eine schön geschriebene Einstimmung auf unseren übermorgen anstehenden Trip nach Hitra. ...und danke Bernd, daß du uns da wieder mit Info`s begleiten wirst!
 

Kunze

vi lærer videre norsk
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

Hallo!

@ Tierfreund: Mach ich gern. Viel Spaß und Petri Heil. :m

Das mit den Fotos liegt an Freenet.

Ich hoffe es klappt morgen. #h
 

Ossipeter

Active Member
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

Superbericht Bernd,
Das war ja ein toller Urlaub in familiärer Atmosphäre. Da ist Erholung vorprogrammiert, auch wenn man viel um die Ohren hat. Leider kann ich nur einen Teil der Bilder sehen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 828

Guest
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

Hallo Bernd,
sehr schöner Bericht. #6 Gut, von den Fotos konnte ich leider bloß sehr wenige sehen. Da ich aber selber schon in Helland, und der Gegend im Allgemeinen, war kenne ich die beschriebenen Fotopunkte ja. :) :m
Die von dir beschriebenen Serpentienen bei Röldal habe ich aber nicht als SO angsteinflößend in Erinnerung, zumal die Straße doch ordentlich ausgebaut ist. Bin die Strecke dieses Jahr zweimal gefahren. Aber so ist das halt, jeder empfindet das halt anders. :m

Sie froh das es bei eurem Aufstieg zum Preikestolen nicht geregnet hat, ich hatte bei meinem ersten Aufstieg eben dieses "Verknügen". Zum Teil war es so das wir uns durch herab stürzende "Wasserfälle" den Weg nach oben gebahnt haben. Von Aussicht konnte da natürlich auch keine Rede sein Der zweite Aufstieg war dann von Kaiserwetter begleitet. Die Aussicht war, genau wie Du geschrieben hast Traumhaft.
Wenn bei der ganzen Geschichte nicht noch der Abstieg wäre. |rolleyes

Eins hab ich noch, und zwar zu deinem Vermieter. Ich kann dir nur beipflichten, Sigve Helland ist ein Mordskerl. #6 Ich hatte ja nun auch schonmal das verküngen in Helland Urlaub zu machen und ihn kennen zu lernen. Ich kann deine Eindrücke bloß bestätigen.
 

Jirko

kveite jeger
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

moin mein „digger“ #h

tagebuch micha? näääää, dat iss kein tagebuch, marathon wäre treffender ;) aber dafür nen phänomenal guter, mit traumhaften pics gespickter... aber was anderes haben wir ja von dir nich erwartet #6 allerfeinst dein bericht berndl und nen digges danke dafür #h
 

Jan77

For cods sake,eat more haddock
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

Super Bericht,

konnte mir die Fernwehträne gerade noch verdrücken!!!! :c

@Havkat

Wat glaubst denn Du von wem mein Vadder das Angeln gelernt hat, und wer Ihm heute noch die Vorfächer bastelt#6 ??? Und wer fängt besser #q
 

Debilofant

Porzellanladen-Beauftragter aD
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

Morjen,

na da fühlt man sich ja gleich "wie zu Hause", wenn man Deine eindrucksvollen Schilderungen und Bilder aufsaugt - sehr schön gemacht #6, Danke!

Das Wetter hat sich ja von (fast) allen Seiten gezeigt, von Sonnenbadepustnixwetter bis hin zu den Sturzbächen, die da einfach die Straße atomisiert haben, krass!! Aber dass die Norgies das so fix auf die Reihe bekommen haben, ist schon ´ne reife Leistung!

Tschau Debilofant #h
 
Zuletzt bearbeitet:

Andreas 25

Active Member
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

Wau, habe mir gerade deine Bilder angeschaut. Da kann man ja direkt neidisch werden.
Die Ziege erinnert mich an letztes Jahr.


Gruß Andreas!!! |wavey:
 

SuperMario

z.Zt. nur selten hier
AW: Helland - Krossfjord im September 2005

Hallo Bernd,

sehr schöner und ausführlicher Bericht über deinen Norge-Trip. Da hast du dir ja richtig viel Mühe gemacht #r .
Wenn auch die großen Brummer an Fischen gefehlt haben, war es sicherlich ein sehr schöner und erholsamer Urlaub in wunderbarer Natur und mit sehr abwechslungsreichem Wetter :) . Und das ist ja sicher genauso wichtig wie dicke Flossenträger!
Nochmal ein FETTES DANKE für den Bericht :m !!!
 
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