Heilbuttangeln im September am Romsdalfjord ?

Maverick02

New Member
Hallo zusammen,

wir fahren dieses Jahr, in den ersten beiden Septemberwochen, zu erstem mal an den Romsdalfjord.
Jetzt wollen wir gerne wissen welche Köder sich Anfang September am besten für das Heilbuttangeln eignen.
Hering oder Makrele, oder, oder...? |uhoh:

Für gute Tipps wäre ich sehr Dankbar.

Gruß,
Maverick02
 
AW: Heilbuttangeln im September am Romsdalfjord ?

Hei Maverick02,

bin selber vom 7.-20.9. vor Ort in Herje Fjordcamp am Langfjord, haben ja praktisch das selbe Revier.
Bin dies Jahr das 8. Mal dort und konnte keine gezielte Heilbuttangelei beobachten.
Gefangen wurden schon welche, auch einen jenseits der 2m, aber war wohl Zufall, Beharrlichkeit oder Beides?
Bekannten is mal einer Romsdal- Ecke Rödvenmassiv abgerissen. Jenseits 2m, haben ihn bis an das Boot gekriegt und dann aber nach einer erneuten Flucht wohl die Bremse zu stark zu gehabt.

Is also alles möglich, natürlich mit Naturköder, egal was da ist. Selber versuche ich immer Makrele oder Hering zu bekommen.
Manche belächeln mich, aber ich nehm mir sogar 30 gefrorene Heringe für den Start mit dorthin.

Grüße vom norgemartin |wavey:
 
AW: Heilbuttangeln im September am Romsdalfjord ?

Hallo Maverick02,
Heilbuttangeln am Romsdalfjord ist ein schwieriges Unterfangen.
Am ehesten werden die im Fjordausgang im Frühjahr gefangen.
Bekannter ist das Gebiet um Alesund Richtung offene See.
 
AW: Heilbuttangeln im September am Romsdalfjord ?

Moin Moin.
Vor einigen Jahren (ca. 2002) war immer die Rede vom sogenannten "Heilbutt-Plateau". Gerüchte rankten sich um diese Stelle. Südlich der Insel Sekken (etwas über 1000m 62 38.0706 / 7 18.6978) steigt der Meeresgrund auf 80m an. An den Seiten fällt er teilweise auf 300 bis 400m ab. Auf diesem Plateau sollen die Berufsfischer schon einige Platte gefangen haben. Als wir vor Jahren mal 3 Versuche gestartet haben dort zu fischen, war alles zugepflastert mit Stellnetzen oder einmal hat ein Fischer 5m von unserem Boot entfernt in langsamer Vorbeifahrt mit grimmiger Miene sein Netz ausgelegt.
Also gefangen haben wir dort nichts, da es zu der zeit keine Chance gab irgendwie an den Netzen vorbei auf diesem Plateau zu fischen. Also bis jetzt gibt es nur Gerüchte von den großen Platten dort. Von der Bodenstruktur sicher auch ein interessanter Punkt für andere Fische.
Vielleicht findet ja jemand etwas heraus und kann dann hier ein schönes Foto einstellen als Beweis, dass es keine Gerüchte sind. :vik:
Gruß Carsten
PS: Wenn ihr es nicht macht, dann mache ich es im August 2011 :)
 
AW: Heilbuttangeln im September am Romsdalfjord ?

Hei Kuddl,

den 80er kenne ich auch, aber eher als Köhlerfangstelle.
Ein Bekannter hatte dort vor 3 Jahren an der Rödvenhalbinsel/Ecke Roms gedriftet zum 80er Berg einen großen Butt dran und nach 2 Stunden Kampf verloren.:(
Beide Angler an Bord sind keine Spinner, also glaubhaft ein Butt von ü 2m.
Das die Fischer oft ihre Netze im der Umgebung des Berges stellen, beobachte ich jedes Jahr.
Die Bodenstruktur geht von der Rödvenhalbinsel mit Drift zum Berg gaanz sachte von 0 auf über 200m und dann wieder ansteigend und sandig ist es dort.

Die Wahrscheinlichkeit, das jemand dort nen Butt ans Band bekommt, is also gegeben.

Grüße vom norgemartin |wavey:
 
AW: Heilbuttangeln im September am Romsdalfjord ?

Hallo.
1998 hatte auch einer unserer Truppe oder besser gesagt 2 Angler gleichzeitig einen großen Heilbutt an der Angel. Mitten im Romsdalfjord beim Speedpilken auf Köhler , Höhe Norvikbukta. Bei dem einen hat er wohl gebissen und beim anderen hat er sich im Vorfach verhakt. Leider passierte dieses als wir gerade das Angeln wegen Wetterverschlechterung einstellen wollten. Wir hatten durch den Gezeitenwechsel einen harten Strom, dann noch eine ungewöhnlich hohe Dünung (glatt) und plötzlich aus den Bergen einen starker Fallwind in den Fjord herunter. Dieser kam fast quer zur Dünung und baute sehr hohe Wellen, die teilweise brachen, auf. Nun kann man sich ja denken wie es mit dem Heilbutt lief. Die beiden Ruten waren schon voll durch die starke Drift des Bootes gekrümmt. An ein pumpen oder Drill war auch nicht zu denken, zumal auch die Wetterumstände immer schlimmer wurden. Ca. 25m vom Boot entfernt kam der Butt einmal an die Oberfläche. Wir sahen in den Wellen eine große weiße Fläche. Dann stellte er sich auf den Kopf und zeigte uns die recht große Schwanzflosse. Nun ging es sehr schnell. Einmal Gas gegeben und an beiden Ruten ---- Abriss. In dem Moment waren wir irgendwie Heilfroh. Wir traten die Heimfahrt an. Nur mit Standgas den Bug des 17"-Bootes (40ps) in die Wellen halten. Die Schrauben der Boote drehten kurzzeitig im Freien durch. Nach einiger Zeit und etwas Pippi in den Augen war diese Situation gemeistert. Erst abends nach dem Essen sprachen wir wieder von dem Butt. Was wäre gewesen, wenn......
 
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