Gegen die Strömung,oder nicht???

Patrick83

Mitglied
Moin!Also ich angel auch schon seit einigen Jahren,auch mit relativ guten Fängen....
Nun zur Frage...Was läuft besser ,gegen die Strömung werfen oder nicht???
Ich habe heute mal probiert gegen die Strömung zu werfen,mit einen 4er Mepp (Orange),da hatte ich doch glatt nach dem vierten Wurf,einen 65er Hecht dran!
Ich werde das morgen,weiter testen....
Nun zu euch,was für erfahrungen habt ihr gemacht?????
Mfg Patrick
 

Thomas090883

Jetzt Küstendorschinfiziert
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

Genauso, sei es Hecht ,Barsch oder Zander.
Bei uns im Bächlein wo echt ne starke Strömung fließt, hat das immer super geklappt.
Eine Erklärung dazu ist, dass viele Fische das Maul in die Strömung halten und auf vorbeischwimmende Nahrung warten.

Gruß Thomas
 

Torsk_SH

Gone Fishing...
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

Moin!

Grundsätzlich ist es so wie es Thomas gesagt hat.

Jedoch such ich immer öfters nach den Stellen wo
das Wasser nicht frei fließen kann und es aufgewirbelt wird.

Also Pfeiler, Abbruchkanten bei Schiffsanlegern, fehlerhafte Steinschüttungen usw.
 

Ralle 24

User
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

An Fließgewässern werfe ich immer leicht diagonal stromauf.
Ich denke auch, dass die Fische in der Strömung auf Futter von vorne fixiert sind. Außerdem lässt sich der Köder viel besser und genauer führen.
 

Patrick83

Mitglied
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

Abend Thomas,
ich habe mir auch sowas schon gedacht......so ist es ja auch einfacher für die Fische,den Köder zu erreichen!!
Sag mal wo gehts du denn immer so angeln,kommst ja auch aus der region!!
 

MuggaBadscher

Active Member
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

Ein Spinner läuft zusätzlich auch tiefer, wenn er gegen die Strömung ausgeworfen wird. Könnte z.B.auch ein Grund sein.#6
 

J-son

Ausnahmevegetarier
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

Gegen die Strömung zu werfen ist auch ein guter Trick um den Köder auf Tiefe zu bringen...dann kann man ihn in entsprechender Tiefe auch gegen die Strömung einholen, was ich für fängiger halte. Grund:
steht ein grösserer Fisch in der Strömung, passiert der Köder ihn beim Einholen, und er kann geradeaus durchstarten, um ihn sich zu greifen.
Kommt ihm der Köder aber entgegen (unterstützt durch den Fliessdruck, was das Tempo erhöht), würden sich die beiden nur einen kurzen Augenblick lang begegnen, und der Räuber müsste eine 180°-Wende vollführen, um den Beutefisch zu verfolgen.
Ein der Strömung folgender Fisch ist aller Voraussicht nach ohnehin auf der Flucht, auch deshalb glaube ich dass ein Räuber eher ein weniger aufgeregtes (alarmiertes) Opfer bevorzugt.
Diese Gedankengänge werden von meinen persönlichen Erfahrungen unterstützt, was aber nicht heissen soll, dass es sich dabei um eine Tatsache handelt!

Dass ein Spinner gegen die Strömung tiefer läuft ist klar, da das Blatt durch den fehlenden Strömungsdruck langsamer läuft, und somit weniger Gegendruck/Auftrieb hervorgerufen wird.


GRZ:
J@Y
 

Hausmarke

Member
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

Moin,
es läuft mal gegen und mal mit der Strömung gut zumindest ist es bei mir so der fall.Da man in einer gewissen Zeit eh den ganzen bereich abfischt muss man halt sehen in welche Richtung es besser läuft.Ich bin am Wochenende wieder an der Elbe mal sehen was da geht ......
 

Patrick83

Mitglied
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

@Hausmarke: Wo an der Elbe hamburg/wedel???
Musst mal mit kommen an die Pinnau:haben da neulich 65cm meeforelle gefangen....:vik:
 

Patrick83

Mitglied
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

Barsch/Hecht/zander laufen da auch Traumhaft!
Mann muss nur wissen wo......
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

Der Fisch steht im Normalfall mit dem Kopf gegen die Strömung.
Damit kann er mit der Strömung ankommende Nahrung (respektive unsere Köder) natürlich sehr früh sehen und sich - bei Gefalllen - rechtzeitig so stellen, dass er ohne großen Kraftaufwand Nahrung (oder Köder) packen kann.
Wichtig ist dabei das richtige "Fenster" sowohl bei Tiefe wie bei der horizontalen Ausdehnung.
Kann man beides ja aber ausprobieren und "abfächern".

Ein kranker Fisch wird wohl nur selten gegen die Ströung schwimmen (mangels Kraft..). Wirft man also mit der Ströung ein und blinkert gegen die Strömung, wird der Köder von hinten am Fisch vorbeigezogen.

Er wird ihn also relativ spät wahrnehmen, dazu kommt dass "gegen die Strömung schwimmende Nahrung/Köder" ja dem Fisch signalisieren, dass Nahrung/Köder zumindest dafür genügend Kraft haben muss.

Da dürfte es dann zweifelhaft(er) sein, ob ein Räuber da "durchstartet" um diese Nahrung/Köder zu kriegen.

Der Vorteil ist allerdings, dass man Köder gegen die Strömungwesebntlich langsamer führen kann - kann zum einen dem Räuber mehr Zeit zum beissen geben, aber zum anderen auch mehr Zerit um einen (Kunst)Köder zu begutachten und dann doch nicht zu nehmen.

Ich persönlich fische meist mit der Strömung (also gegen die Strömung eingeworfen). Auch deswegen, weil sobald der Köder am eigenen Standort vorbeikommt man ja immer noch ein Stück gegen die Strömung blinkern kann, bis der Köder zum Ufer gedrückt wird.

Interessanterweise beissen sehr viele Fische (vor allem Barsch, Zander und Döbel) genau dann, wenn der Köder beim vorbeikommen dann von der Strömung erfasst wird.

Beim Gummifischen ist der größte Vorteil, dass man beim fischen mit der Strömung wesentlich leichtere Köpfe verwenden kann, der Köder so leichter einge- ode rangesaugt werden kann und man so auch ohne Angstdrillling sehr wenig Fehlbisse hat.

Um Bisse beim Angeln mit Gufis mit der Strömung zu bemerken, brauchts allerdings Übung..
 

J-son

Ausnahmevegetarier
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

Der Fisch steht im Normalfall mit dem Kopf gegen die Strömung.

Da sind wir uns einig...;)

Damit kann er mit der Strömung ankommende Nahrung (respektive unsere Köder) natürlich sehr früh sehen und sich - bei Gefalllen - rechtzeitig so stellen, dass er ohne großen Kraftaufwand Nahrung (oder Köder) packen kann.[...]
Ein kranker Fisch wird wohl nur selten gegen die Ströung schwimmen (mangels Kraft..). Wirft man also mit der Ströung ein und blinkert gegen die Strömung, wird der Köder von hinten am Fisch vorbeigezogen.
Er wird ihn also relativ spät wahrnehmen, dazu kommt dass "gegen die Strömung schwimmende Nahrung/Köder" ja dem Fisch signalisieren, dass Nahrung/Köder zumindest dafür genügend Kraft haben muss.[...]

Das setzt bereits wieder voraus, dass das Wasser entsprechende Sichtweiten aufweist, was nicht immer der Fall ist. Ausserdem denke ich, dass die Sicht nur ein Teil des Instrumentariums ist, das ein Räuber auf der Jagd benutzt...nähert sich der Köder von hinten, nimmt der Räuber ihn per Druckwelle wahr, bevor er ihn sieht.
Mit der Strömung muss ein Fisch nicht annähernd soviel Druck erzeugen, um mit der gleichen Geschwindigkeit vorwärts zu kommen - der Tastsinn eines Räubers wird also z.T. ausgehebelt.

GRZ:
J@Y
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

nähert sich der Köder von hinten, nimmt der Räuber ihn per Druckwelle wahr,
Da darf dann aber die Strömung nicht sehr stark sein und der Köder muss "ordentlich Druck" machen, sonst hat der Fisch keine Chance die Druckwellen von hinten (also sozusagen "Druckwellen gegen Strömung") wahrzunehmen..
 

Taxidermist

Well-Known Member
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

Ich habe da ganz andere Erfahrungen gemacht als z.b.Thomas,allerdings beschränken diese sich auf das Wobblern,in einem ca.10m breiten Bach,auf Forellen.
An dieser Bachstrecke ist es überhaupt nur an wenigen Stellen möglich zu werfen,daher
habe ich die Miniwobbler immer ungefähr 20m mit der Strömung abtreiben lassen und sie
dann langsam wieder rangezupft.Dabei habe ich sie auch manchmal für kurze Zeit,auf der
Stelle stehen gelassen.Auf diese Art habe ich schon Bachforellen bis 58cm gefangen!
An den Stellen wo man werfen kann,habe ich es aufgrund der schnellen Strömung, manchmal gar nicht geschafft,den Wobbler überhaupt zum Arbeiten zu bekommen,wenn
ich mit der Strömung gefischt habe.
Aber das ist wahrscheinlich nicht so auf einen tieferen Fluss und fischen mit Gummi
übertragbar!

Taxidermist
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

Stimmt, mit Wobblern ist da nicht viel zu holen.
Blinker, Spinner, Gummi funzt..
 

J-son

Ausnahmevegetarier
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

Da darf dann aber die Strömung nicht sehr stark sein und der Köder muss "ordentlich Druck" machen, sonst hat der Fisch keine Chance die Druckwellen von hinten (also sozusagen "Druckwellen gegen Strömung") wahrzunehmen..

Ich stelle mir die Wahrnehmung eines Fisches von Druckwellen vor, wie unsere Wahrnehmung von Schallwellen (man spricht ja in diesem Zusammenhang auch von Schalldruck):
natürlich nehmen wir Töne die uns mit dem Wind entgegenkommen besser wahr als Töne die der Wind von uns wegtreibt, aber das bedeutet ja nicht gleich, dass wir letztere nicht hören.
Es muss sich schon eine sehr grosse räumlich Distanz zwischen uns und dem "Klangerzeuger" befinden, damit der Wind die Schallwellen komplett von uns fernhalten kann - natürlich abhängig von der Intensität (im Vergleich: Lautstärke) der jeweiligen Wellen.
Wenn man sich jetzt noch vor Augen hält, das Wasser die Eigenschaft besitzt Schall(-wellen) sechsmal schneller, und somit auch weiter zu übertragen als Luft, sollte man die taktilen Fähigkeiten der Fische nicht unterschätzen.
Mit welcher Intensität ein Fisch eine Druckwelle tatsächlich wahrnimmt, darüber lässt sich hier allerdings wirklich nur spekulieren.

GRZ:
J@Y
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

Da muss man als Angler eigentlich auch noch Physiker sein...
Kann natürlich auch so sein..

Meine persönlichen Erfahrungen sprechen halt fürs Angeln mit/werfen gegen die Strömung.

Bei Dir ists wohl gerade umgekehrt...

Und es heißt ja nicht umsonst:
Wer fängt hat recht...

Schwierig in dieser Diskussion, wenn wir beide recht haben sollten ....

;-))))))
 

J-son

Ausnahmevegetarier
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

Aber auch wahrscheinlich - auch ich habe schliesslich schon Fische gefangen, obwohl ich mit der Strömung gefischt habe...häufiger fange ich sie aber, wenn ich dagegen fische.
Die ganze Theorie bezieht sich sowieso ausschliesslich auf in der Strömung stehende Räuber; den GuFi über die Strömungskante in einen ruhigen Bereich zu steuern gehört da eigentlich schon nicht mehr dazu.


GRZ:
J@Y
 

Hausmarke

Member
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

@Hausmarke: Wo an der Elbe hamburg/wedel???
Musst mal mit kommen an die Pinnau:haben da neulich 65cm meeforelle gefangen....:vik:
klar kein thema komm gerne mal mit.wir waren wieder harburger elbbrücke da habe ich leztes jahr eine gute stelle entdeckt wo bis jetzt immer was ging.heute von 19.00 - 23.15 uhr immerhin 3 aale.69,75 und 78cm.
 

Patrick83

Mitglied
AW: Gegen die Strömung,oder nicht???

Cool...
Ich bin leer aus gegangen#d!
Aber ich werde nachher nochmal,einen See auf suchen...Den "Hechtsee" das einzig große was da rum schwimmt sind halt Hechte...
Da muss doch noch was gehen!|kopfkrat
Und wehen treffen,können wir ja nochmal schnacken!
Willst da auch Nachtangeln?????
Greetz Patrick
 
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