geflochetene / FC Verbindung reisst immer ab !

kefal

Member
Hallo zusammen,
habe neuredings eine neue 8-fach schnur an der öfter die FC Verbindung (Albright Knoten) abgerissen ist.
Die Schnur ist die deka 8 braid in PE 0.6 und das FC ist eine 0,28.
Man kann richtig sehen das die Windungen der geflochtenen noch dran sind und kurz danach das FC durchgetrennt ist.
Welchen Knoten kann man hier am besten nehmen damit das nicht mehr passiert, die geflochtene scheint beim zuziehen das FC zu beschädigen.
Hab schon 3 Köder verloren :surprised
 

Andal

Teilzeitketzer
Gerade der Albright ist nie für dünne Durchmesser ersonnen worden.

Mach einen Uni-zu-Uni Knoten. Mit viel Geduld (also sorgfältig) und Spucke (Knoten nie trocken zusammenziehen) und schon wird es halten. Es sei denn, deine FC ist schon dermaßen alt, überlagert und unbrauchbar... wie erwähnt.
 

Minimax

Well-Known Member
Hallo zusammen,
habe neuredings eine neue 8-fach schnur an der öfter die FC Verbindung (Albright Knoten) abgerissen ist.
Die Schnur ist die deka 8 braid in PE 0.6 und das FC ist eine 0,28.
Man kann richtig sehen das die Windungen der geflochtenen noch dran sind und kurz danach das FC durchgetrennt ist.
Welchen Knoten kann man hier am besten nehmen damit das nicht mehr passiert, die geflochtene scheint beim zuziehen das FC zu beschädigen.
Hab schon 3 Köder verloren :surprised
ICh tippe auch auf probleme beim FC, und zwar wie die Vorredner meinen, weil es beim Zuhziehen während des Knotenbindens irgendwie ne Macke abbekommt, dafür spricht die Abrissstelle kurz unter dem Knoten.
Ich würde statt dem Albright Knoten den doppelten Grinner Verwenden, der sich zumindest bei mir als Braid/FC bzw. Mono Verbindung mit ganz ähnlichen Durchmessern wie bei Dir sehr gut bewährt hat- Sorgfältiges, vorsichtiges und befeuchtetes Zuziehen vorausgesetzt. Und nicht zuviele WIndungen.
Vielleicht wechselst Du einmal das Monomaterial, und/oder übst und testest Du die ganze Angelegenheit mal an Küchentisch oder Sofa.
Wenns nicht hilft, kannst Du es ja mal mit einem Knotenlosverbinder* versuchen, an den du das Mono mit einem Grinner oder Palomar anknüpfst.

Oh, und natürlich: WIr wissen garnicht, über welche Zugkräfte Du sprichst: Irgendwann reisst auch mal die stärkste Schnur bzw. Verbindung. Kann ja sein, das mit Deinen
Knoten und Deinem Material alles ok ist aber bei titanischen Hängerlöseanstrengungen ist irgendwann das Ende der Fahnenstange da- und dann reisst in aller Regel zuerst irgendein Knoten, als zweites das Monomaterial und als drittes das Geflecht.
viel Erfolg, uund bei Knoten gilt: Üben, üben, üben, und auch mal testen, auch und grade hinterm warmen Ofen/ am grünen Tisch. Dann klappts auch am Wasser,
herzlich
Mini


*Ich sehe ein, das die DInger ihre Berechtigung haben, und ich bin wahrlich kein Spinnexperte, aber generell verabscheue ich all das klapprige Lametta auf der Schnur und bei meinen Montagen.
 

kefal

Member
Danke für die zahlreichen Antworten.
Die Schnur mache ich auf jeden Fall immer Nass und ziehe diese langsam zu.
Windungen i.d.R 8-12, die Rolle FC was ich nutze ist ca. 2 Jahre alt, hatte bisher immer den doppelten Grinner genutzt, werde diesen mal an der Schnur testen.
Den letzten Abriss hatte ich sogar beim twitchen eines Wobblers.

Danke und Gruß

Kefal
 

UMueller

Active Member
Ich würde den FG Knoten verwenden. Gerade bei der Verbindung von Mono/ Fluo zu Geflecht unschlagbar. Ist aber nicht einfach zu binden. Alternativ kann man den sogenannten Jochen-Knoten verwenden. Ist einfacher zu binden. Schwören einige drauf . Mich hat er aber nicht überzeugt. Deshalb FG. Oder eine Noknot Verbindung. dann am kurzen Vorfach. Denn durch die Ringe darf der Noknot natürlich nicht. Weil das aber dann und wann trotzdem passieren kann zieh ich aufs Geflecht eine kleine Kunststoffperle die das zu weite einkurbeln verhindert.

Gruß Uwe
 

Andal

Teilzeitketzer
Aber dran denken: Der beste Knoten bringt dir wenig, wenn du ihn nur zu Hause, quasi unter Laborbedingungen, mit einer "dritten Hand" hinbekommst. Das muss auch draußen, bei schlechtem Licht, Wind und klammen Pfoten klappen!
 

Chief Brolly

Well-Known Member
Ich schließe mich mit den Knotenarten meinen Vorrednern an!
Ich persönlich verwende den Albright, aber in Kombi mit einer 0,16er und 0,33er FC (von Daiwa).
Hatte so noch nie Abrisse bzw. Schnurbrüche im Knotenbereich, auch nicht bei (fast) unlösbaren Hängern!
Verwende mal stärkere Schnüre, so schneidet sich die gefl. Hauptschnur (auch bei stärkerem Zug) nicht ins FC ein und "würgt" es sozusagen ab..
Ist so auch Fischgerechter, kann schließlich nicht sein, das ein guter Fisch mit Kunstköder im Maul schnell abreißt und verludert!
 

hanzz

Master of "steht noch nicht fest"
Verwende mal stärkere Schnüre, so schneidet sich die gefl. Hauptschnur (auch bei stärkerem Zug) nicht ins FC ein und "würgt" es sozusagen ab..
Wieso soll er bei seinem Setup, welches sicher aus bestimmten Gründen so gewählt wurde, etwas ändern, damit er den Albright weiter verwenden kann ?
 

trawar

Active Member
Es kommt mir nichts anderes als der FG ins Haus und das egal bei welcher schnurkombi.
Habe mir vor geraumer zeit auch das Daiichiseiko 2.0 gegönnt, das erleichtert es ungemein.
Wenn man mal so überlegt für welchen Angelscheiss man kohle ausgibt das dann in der ecke gammelt, lohnt sich das ding ungemein.

 

Chief Brolly

Well-Known Member
Wieso soll er bei seinem Setup, welches sicher aus bestimmten Gründen so gewählt wurde, etwas ändern, damit er den Albright weiter verwenden kann ?
Weil meiner Meinung nach mir sein "Setup" zu schwach und nicht für alle Knoten ausreichend erscheint! Soll er sich weitere Kunstköder abreißen und einen größeren Fisch evtl. verlieren?!
 

Andal

Teilzeitketzer
Und genau das zweifle ich beim FG und den meisten Zunftbrüdern schwer an, zumal ja dazu auch schon nicht sehr preiswerte Tools notwendig werden.
 

DenizJP

Well-Known Member
ich war die meiste Zeit Knotenlegastheniker...bis mir der Schlagschnurknoten gezeigt wurde!

kinderleicht bei allen Bedinungen, in 2min geknotet und hielt bei mir bisher Bombe!

Selbst bei Hängern ist wenn ich mal gereizt war und mit ner Billigrute Auf-ab gespielt habe bisher zu 99% das FC am Snap gerissen. Der Knoten noch nicht.
Wenn man dann kleinlichst genau schneidet und das abstehende FC-Ende noch ankokelt stört es beim Einziehen durch die Rutenringe auch nicht mehr allzu sehr.



Für mich ein top Knoten als Anfänger.
 

hans21

Well-Known Member
Und genau das zweifle ich beim FG und den meisten Zunftbrüdern schwer an, zumal ja dazu auch schon nicht sehr preiswerte Tools notwendig werden.
Bei Knoten hat jeder seine berechtigten Vorlieben. Ich bin ja bekennender Grobmotoriker und der Knoten der mir am leichtesten von der Hand geht ist so ne Art vereinfachter FG Knoten. Ich mache ca. 30 Runden um das FC nach der Methode:
Wenn man das ein paar Mal gemacht hat geht das ruckzuck, selbst mit Arthrosefingern.
Anschließend 3-4 halbe Schläge mit der Geflochtenen um das FC - fertig. Hält bombig. Dafür brauche ich auch bei Wind am Wasser keine 2 Minuten und kein Werkzeug, keine dritte Hand und keine Schnur zwischen den Zähnen. Ich verschnüre dabei das Ende des FC nicht komplett sondern lasse es 0,5 cm überstehen. Wenn ich den Knoten durch den Spitzenring ziehe macht es klick und beim Werfen merkt man ihn nicht. Im dunkeln praktisch.

Schwieriger wird das mit weichem Vorfachmaterial. Optimal ist Trilene FC in 0.32 oder 0.35, aber mit Übung geht der auch mit 0.25 Mono.
Vorher hab ich auch den Schlagschnurknoten oder Jochenknoten gebunden. Eine Zeit lang war der super. Irgendwann bin ich dann von dem Trip weg, dass ich eine 0.19er PowerPro mit real 10KG Traglast brauche. Bei den irgendwann dann sehr dünnen PE Schnüren passierte es mir beim Schlagschnurknoten öfters, dass die Geflochtene das FC regelrecht zerschnitten hat - die PE Schnur drückt am Knoten quer auf's FC. Ein FG ist mir noch nie aufgegangen.
 

Andal

Teilzeitketzer
Ist mir alles viel zu viel Gefummel. Uni-zu-Uni und fertig ist die Laube. 3-4 Schläge im Mono und 4-5 in der Geflochtenen. Sind ja im Prinzip zwei gegenläufige Stoppperknoten, die zusammen eben keinen originären Knoten bilden und sich nur gegeneinander abstützen.
 

trawar

Active Member
Mag ja sein das all die genannten Knoten irgendwie halten, aber das ist ja nicht das einzige vorrauf es ankommt.
Ich Fische nur BC Combos und in der Regel mit Microguides, die durchmesser der Ringe ist wirklich Micro.
Da möchte ich keinen Knoten durch die Ringeballern, den FC binde ich in der Regel zuhause mit einer vorfachlänge in Rutenlänge so das der Knoten nicht auf die Rolle aufgespult wird.
Dabei versuche ich die Tragkräfte der Schnüre so zu wählen das die höchste Tragkraft die Hauptschnur hat dann das FC.
Am Snap mache ich einen einfachen Clinchknoten mit 4-6 wicklungen, wenn was reisst dann am Snap.
An meiner Forellencombo fische ich eine 0,06er PE mit 0,18er Stroft LS, der FG müsste vom letzten Jahr sein.
Wenn das alles passt braucht man den Knoten wirklich selten am Wasser binden.
 

Bilch

Otto-Normalangler
Wenn möglich verwende ich den FG Knoten - ich binde ihn so, wie in diesem Video gezeigt. Wenn man das Prinzip meistert, ist es auch am Wasser meistens kein Problem. Aber genau wie @Andal geschrieben hat, immer geht das nicht (z.B. schlechte Lichtbedingungen, niedrige Temperaturen usw.) und dann verwende ich den doppelten Grinner (bzw. Uni) - einfach und effizient. Zum Fischen ist der Uni genug, aber bei Hängerlösen ist mir der Uni mehrmals gerissen als der FG.

Bei Dir kann es aber wie schon geschrieben am FC liegen - wenn man den Knoten gebunden hat, den Knoten unbedingt einen Zugtest unterziehen!!!
 
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