Fragen zu Shimano Rollenfett und Ersatzteilen

Dieses Thema im Forum "Basteln und Selbermachen" wurde erstellt von alexpp, 9. Februar 2019.

  1. alexpp

    alexpp Well-Known Member

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    Hallo zusammen,

    ich besitze hauptsächlich Shimano Spinnrollen. Das sind die aktuellen 3000er und 4000er Stradic und Sustain. Aber auch größere Browning Black Viper Long Ranger 855 zum Feedern.

    Ich möchte bei mehreren Rollen das Spiel der Kurbel bzw. der zwei Hauptzahnräder minimieren. Dazu werden solche Scheiben benötigt. In meinem Fall sind das für Shimano Rollen alles RD17379.

    Fett werde ich wohl beim Bergedorfer Angler-Centrum bestellen, aber die Scheiben sind bei denen ausverkauft und sind nicht besonders günstig. Bei Shimano sind sie für $0,99 zu finden. Deshalb die Frage, hat schon jemand beim fishshop.shimano.com bestellt und kann berichten ?

    Nun zu den Fetten. Ich werde meine Rollen selber warten und möchte Shimano Fett verwenden. Mir ist natürlich klar, dass die Fette sehr teuer sind, aber Shimano bietet mehrere Fette mit unterschiedlicher Konsistenz an, deshalb original Shimano. Ich möchte etwa gleich wie ab Werk oder ein wenig zäher, schwergängiger schmieren. Bei Fetten blicke ich noch nicht ganz durch. Welches Fett wird z.B. für meine Shimano Rollen verwendet, DG06 ? Ist DG07 ein wenig fester als DG06 ? Für die großen Browning Rollen brauche ich wohl DG13 ?

    Ich werde wohl folgende Fette bestellen: DG01, DG04, DG06, DG07, DG13. Falls jemand ein Viertel bis zur Hälfte davon haben will, kann sich bei mir per PN melden, müsste dann noch passende Döschen besorgen. Kann auf 0,1g genau abwiegen.

    Danke für die Hilfe!
     
  2. Bimmelrudi

    Bimmelrudi Well-Known Member

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    Das Spiel der Kurbel wirst aber kaum mit Distanzscheiben minimieren, die Kurbeln werden doch ins Großrad (Drivegear) eingeschraubt. Da ist also eigentlich gar kein Spiel zwischen Kurbel und Drivegear vorhanden, außer das Gewinde hat arg gelitten.
    Die beiden Zahnräder (Drivegear/Pinion) müssen sogar ein kleines Spiel haben, kein Getriebe der Welt kommt ohne dies aus.
    Wenn das Spiel zwischen den beiden sehr groß sein sollte, sind diese entweder verschlissen oder das Großrad sitzt aus vers. Gründen nicht korrekt auf dem Pinion. Dann hört und fühlt man das aber auch.
    Dazu müßte man aber erstmal schauen ob evtl. eine weitere Distanzscheibe helfen würde, das axiale Spiel am Drivegear zu verringern, ohne das es dabei zu stark vom später verschraubten Gehäusedeckel angepresst wird.
    In dem Fall wäre ein Kurbeln nur noch sehr schwer möglich, der Druck wäre zu hoch, die Scheibenanzahl müßte folglich verringert oder durch dünnere (sofern noch möglich) ersetzt werden.
     
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  3. Nordlichtangler

    Nordlichtangler Well-Known Member

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    Man kann an sich nur seitlich das Großrad mit den feinen Scheiben ausgleichen.
    Das Pinion mit Scheibchen ggü. dem Zentralkugerlager nach hinten zu verschieben ist möglich, aber sollte schon stimmen und kann schweren Fraßschaden verursachen.

    Und betrifft das von Dir Rudi beschriebene
    "Die beiden Zahnräder (Drivegear/Pinion) müssen sogar ein kleines Spiel haben, kein Getriebe der Welt kommt ohne dies aus."

    Der Gehäusedeckel läßt sich auch bei modernen Halbschalen mit Nocken noch ein wenig hinstellen, das macht auch was aus. Je billiger der Gehäusebau, umso mehr geht dabei zu richten.

    Im Prinzip würden das alle möglichen hauchdünnen und hauchhauchdünnen Scheibchen am Großrad können, zu eng wird wiederum sofort sehr kontraproduktiv.
    Innendurchmesser für auf der Großradachse muss ziemlich stimmen, der Außendurchmesser darf nicht riesig zu groß sein.
    Könnte man auch selber stanzen, die müssen nichtmal außen ggü. innen exakt rund liegen, wenn sie nur das Kugellager gegen das Großrad abhalten sollen.

    Das teure Hersteller-Marken-Fett lohnt sich nicht wirklich. Wäre eher nur der Bequemlichkeitsfaktor.

    Zudem ist jedes Rollengetriebe einer nur leicht anders aufgebauten Rolle oder der differenten Größe wieder ein bischen anders.
    Bei Shimano ist es z.B. schon quasi Standard, dass die 4000 immer besser laufen als die kleine 2500 Schwester.
    Dafür ist es sinnvoller für's Lauftuning, die Fettmischung nach Experimentalphasen auszutauschen und vorher mit veränderter Mischung zuzubereiten.
    Und Alex, Du möchstest klein+fein-Rollen im verbesserten Leichtlauf abstimmen, nicht das wuchtige für die Salzwasserangelei oder Welsfischen oder so.
     
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  4. alexpp

    alexpp Well-Known Member

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    Ja, das Spiel zwischen Drivegear/Pinion soll reduziert werden. Mir ist natürlich klar, dass ich nicht übertreiben darf.

    Shimano Fette sind recht teuer, aber ich will sie haben, weil absolut keine Lust auf Experimente. Optimal wäre ein Kauf mit 2 - 4 Personen, denn je 30g brauche ich in den nächsten 5-10 Jahren ganz sicher nicht.

    Und wie im Startpost geschrieben, wüsste ich gerne, welches Fett genau bei den Stradic und Sustain zum Einsatz kommt und ob bei den größeren Browning das DG13 nötig ist oder doch ein weicheres Fett ausreicht.
     
  5. Nordlichtangler

    Nordlichtangler Well-Known Member

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    Doch, von der einen richtigen Sorte geht das sehr schnell zur Neige! ;)

    Ich kaufe nur noch Liter und Halblitergebinde meiner Grundschmiermittel, und habe mit den Shimano Fetten keinerlei Berührung und Erfahrung.

    Aber mal direkt noch auf den Kern gefragt:
    Die (Shimano-Spin-)Rollen sind noch unbehandelt, neu ab Werk bzw. mal eben kurz gelaufen bis man das Getriebe sehr merkt,
    (Der Hersteller hat geplant: Du brauchst jetzt unbedingt neue Rollen! :D :D)
    und hochwahrscheinlich ist da eigentlich kein Fett drin bis nur homöopathische Spuren ?

    In dem Fall ist das alles normal, und ein echtes Fett mit Schichtdicke wird das zentrale Zahnspiel sofort erheblich verbessern.
    Bei Wormshaft-Rollen hatte ich gute Laufkulturbesserung mit dem einfachen Hanseline Fahrradfett, bei dem Klapperwormshaft ist ja nochmal viel "Luft".
     
  6. alexpp

    alexpp Well-Known Member

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    Die Scheibchen selber zu stanzen ist eine gute Idee. Fühlerlehrenband ist reichlich vorhanden und ein passendes Werkzeug auch schnell gemacht.

    In einem Video habe ich gesehen, dass manche Daiwa Rollen fast schon ab Werk zu laut waren, weil diese Scheiben nicht planparallel waren. Meine Browning Rollen sind zu laut, obwohl nicht besonders alt, dem muss ich mal nachgehen.

    OK, die Menge von 30g kann ich noch nicht so richtig einschätzen.
     
  7. Bimmelrudi

    Bimmelrudi Well-Known Member

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    Die Lautstärke wird eher wenig mit den Distanzscheiben zu tun haben.
    Diese Scheiben sind aus sehr dünnem Blech hergestellt und durchaus auch sehr biegsam.
    Die müssen überhaupt nicht plan sein, sie werden automatisch in die passende Lage durch KL/Großrad/Gehäusedeckel gepresst.
    Du könntest auch eine verbogene einsetzen, alles zuschrauben und danach wäre die Scheibe wieder gerade.
    Lautstärke hat eher was mit Reibung, Spiel und Defekten zu tun, zb weil das Getriebe trocken läuft, die Zähne des Großrades nicht richtig im Pinion greifen, Zähne von Pinion oder Großrad beschädigt sind.
    Das hört man sehr deutlich und spürt es auch beim Kurbeln.
    Erhöhte Lautstärke muß aber keineswegs immer aus dem Getriebe kommen, dafür gibt es auch noch andere Kandidaten.
    Das kann man aber meistens doch recht gut und schnell lokalisieren.

    Was man hin und wieder sieht sind schwergängige Getriebe an einer bestimmten Position, heißt beim Kurbeln wird es an einer bestimmten Position merklich schwerer oder geräuschvoller.
    Das lässt sich immer wieder reproduzieren.
    Das kann an Überbelastung liegen und dadurch verformte Bauteile, genauso gut aber an nicht richtig sitzenden Bauteilen usw.
    Gerade bei älteren stärker benutzten Rollen kommt letzteres auch ganz einfach durch den Wiederzusammenbau, dann sitzen div. Bauteile nicht genauso wie sie zuvor jahrelang saßen.
    Dem kann man aber begegnen durch einen einfachen Edding...einfach die Lage markieren bevor man das Getriebe zerlegt.

    Das Thema ist recht komplex und lässt sich nur schwerlich auf wenige Auslöser runterbrechen, das sollte man eher sehr akribisch angehen und dann auch nur von Leuten machen lassen, die sehr gut wissen was sie da machen.
    Sonst wird das eher ne "Try & Error"-Geschichte.
     
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  8. alexpp

    alexpp Well-Known Member

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    Ist immer in der gleichen Position der Kurbel, ich vermute deshalb schief sitzendes Großzahnrad. Was genau der Grund ist, muss ich mal schauen.
     
  9. Nordlichtangler

    Nordlichtangler Well-Known Member

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    Ich habe die schon extra manchmal verbogen, dann ist das Querspiel ein ganz klein wenig besser geworden, war ein Quick&Dirty Fix.
    Nach einiger Zeit sind die aber wieder ziemlich plan.
     
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  10. Nordlichtangler

    Nordlichtangler Well-Known Member

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    1:1 bei jeder Kurbelumdrehung, oder um mehrere Kurbelumdrehungen versetzt?
    Alleine mal den Deckel nur losschrauben, dann Kurbeln probieren, immer wieder nach dem besten Laufgefühl prüfen, immer mehr die Schrauben wieder anziehen, so kann man manchmal schon Verbesserung erreichen, wenn Montage zu hastig war. Sofern der Deckel/Halbschale einstellbares Spiel hat.
    Blöde ist, wenn eine Gehäuseschraube unter dem Rotor versteckt ist, dann müßte man die erst freilegen, rausschrauben, und Rotor wieder drauf, weil sonst kurbelt sich das Getriebespiel nicht mehr richtig. Und hinterher die Schraube nicht vergessen.
     
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  11. alexpp

    alexpp Well-Known Member

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    Gerade 2 von 3 Browning probiert: bei jeder Kurbelumdrehung und bei beiden in der gleichen Position.
    Werde gleich das Fett bestellen und nächste Woche dran gehen, will sie auch neu fetten.
     
  12. Bimmelrudi

    Bimmelrudi Well-Known Member

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    Wenn das reproduzierbar immer an der gleichen Stelle passiert, kannst du auch erstmal etwas sehr einfaches machen.

    Spule mal abnehmen und Kurbel lösen

    Anschließend einfach mit nem Finger mal den Rotor langsam mehrere Male bewegen...das ganze sowohl in waagerechter wie auch senkrechter Lage der Rolle.
    Mach das wie gesagt langsam, die Stelle wo es passiert findet man so recht schnell.
    Alternativ auch einfach mal nahe dem Ohr machen, die Geräuschkulisse müßte sich merklich dann verändern.

    Den Übeltäter dafür zu finden ist nicht ganz einfach, das kann vom ausgeschlissenen/schwergängigen Lager bis zum Schaden an Pinion/Großrad oder gar auch Wormshaft (sofern deine Brownings diesen haben) quasi alles sein.

    Den Punkt wo es passiert sollte man aber deutlich spüren und dann muß man halt auf Suche gehen.
    Dabei auch mal die Achse im Auge behalten wie weit sie rausgefahren ist. Auch das kann ausschlaggebend für die Suche werden, nämlich dann, wenn es nur bei einem bestimmten Hub passiert (Drivegear oder Wormshaft dann).
     
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  13. alexpp

    alexpp Well-Known Member

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    Ich hoffe nicht zu sehr zu nerven. Shimano Fett ist zwar bestellt, kann aber bis zu einer Woche dauern. Zum Üben an älteren 2000er bis 4000er DAM und Okuma Rollen hätte ich von Klüber das Isoflex NBU 15 zur Verfügung. Was haltet ihr von diesem Spindellagerfett? Nach deren eigenen Viskositätsklasse geben sie bei der scheinbaren dynamischen Viskosität M=mittleres Schmierfett an. Ich würde dieses Fett auch so einschätzen, es ist eher weich als hart.
     
  14. Uzz

    Uzz Member

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    Kostet grob das 20-fache gegenüber einem "ganz normalen" Mineralöl/Lithiumseife-Schmierfett, ohne dass man davon in der Angelrolle irgendeinen Vorteil hätte. Wenn es rumliegt - das Zeug tut es bestimmt. Kaufen? Nein.

    So ein Angelrolleninnenleben mit seinen winzigen Geschwindigkeiten, Scherkräften, Drücken und Temperaturen ist ein Paradebeispiel für eine extrem unkomplizierte Schmierung. Nur die Konsistenz ist zu beachten, damit das Fett möglichst lange an den Stellen bleibt, wo es wirken soll.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Februar 2019
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  15. Bimmelrudi

    Bimmelrudi Well-Known Member

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    Hab keinerlei Erfahrung mit dem Klüber Isoflex 15, Ist halt vorrangig ein Schmierstoff für Hochgeschwindigkeitslager an Maschinen.
    Laut dem Datenblatt sollte man aber möglichst Hautkontakt vermeiden, genauso das Einbringen In Abwasserkänale oder Gewässer.

    https://de.brammer.biz/asset/file/81/48/be5937ee6986084fe149692cb500459c.pdf

    Wenn du ältere Versuchsobjekte hast an Rollen, die du eh nicht mehr benutzt, könnte man es probieren.
    Evtl. vorher die Verträglichkeit des Schmierstoffes an div. Kunststoffteilen der Rollen testen.
     
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  16. alexpp

    alexpp Well-Known Member

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    Eine Browning Rolle habe ich nun neu gefettet. Die Distanzscheiben (sogar 3 Stk.), die am Großzahnrad sitzen sind planparallel, also an denen liegt es in der Tat nicht. Das Ritzel (Pinion) scheint mir vergleichsweise starke Verschleißspuren zu haben, ich habe zumindest aktuell keine große Lust dem tiefer auf den Grund zu gehen.

    Zu den Shimano Fetten: das universellste Fett ist eindeutig das DG06. Ist die Rolle nicht zu groß, kann mit DG06 fast alles geschmiert werden. Auch für die Achse ist das Fett noch gut zu verwenden. Ich werde es auch für das Schnurlaufröllchen benutzen, weil es keine Fäden zieht und halt vergleichsweise leicht bzw. weich ist. Das spezielle Fett von Shimano für das Schnurlaufröllchen ist extrem teuer. Das DG01, das besonders für die Bremsscheiben gedacht ist, ist das Gegenteil zu DG06. DG01 zieht Fäden und ist zwischen den Fingern klebriger. Das DG07 würde ich zwischen den beiden positionieren, aber viel näher zu DG06.
     
  17. Nordlichtangler

    Nordlichtangler Well-Known Member

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    Eigentlich normal im abgenutzten Werkszustand und Fettverschwinden, wenn es schwarze Stellen und Abriebskanten/Einlaufen durch das Großrad sind, also beginnender Schnellverschleiß.

    Besser ist das aber zu ergründen.
    Wobei penibel saubergemacht und Neuschmierung ein guter Weg sind.
    Hier nach einiger Benutzung genau wieder nachzuschauen und die Stelle zu inspizieren, zeigt sehr leicht, ob es nun abgestellt ist/war und Werkszustand/Fettverschwinden die einzige Ursache waren.
     
  18. alexpp

    alexpp Well-Known Member

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    Ein Tipp an alle, die den minderwertigeren Knauf der aktuellen Stradic Ci4+ (3000er und 4000er, bei kleineren nicht nachgeforscht) nicht mögen. Warum minderwertig, weil ich die Form der Knäufe der Sustain und Twin Power besser finde, was natürlich Geschmackssache ist und sie besser verarbeitet sind. Z.B. sitzt die innere Plastik-Buchse (bei der Twin Power ein Lager) im Knauf der Stradic im Plastik, bei den Sustain und Twin Power im Metall. Dadurch hat der Knauf der Stradic ein wenig mehr Spiel. Bei der Gelegenheit ist es sinnvoll diese Buchse gegen einen Lager (7x4x2,5mm) zu tauschen. Lager können z.B.hier bestellt werden. Ich werde gleichzeitig auch Lager für die Spule bestellen.
    Man kann sich das ganze einfach machen und die ganze Kurbel der Sustain verwenden, diese sind von den Maßen her gleich. Hat 2 Nachteile, recht teuer und andere Farbe der Kurbel. Günstiger ist es den Knauf der Sustain zu kaufen, der passt auf die Kurbel der Stradic. Knauf der Twin Power ist eigentlich gleich, keine Ahnung wieso sie und paar weitere Teile unter verschiedenen Nummern geführt werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. März 2019
  19. Bimmelrudi

    Bimmelrudi Well-Known Member

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    Lager im Knauf und unter der Spule sind so ziemlich die sinnfreiesten Stellen, in die man ein Lager in eine Rolle einbauen kann.
    Unter der Spule bringt ein Lager null komma gar nix..im Knauf kann ich es noch geringfügig nachvollziehen, bei Spinnrollen aber nicht.

    Schöne Knäufe sind für mich persönlich nie aus Plastik, sondern aus Naturmaterialien. Fühlt sich einfach besser an wie jeder Kunststoff. ;)
     
  20. alexpp

    alexpp Well-Known Member

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    Ganz sinnfrei sind die Lager nicht, besonders, wie von Dir geschrieben, im Knauf. Man reduziert mit einem Lager oft ein wenig Spiel und wenn Dreck an die Plastikbuchse gelangt, kann es schneller die Welle angreifen bzw. verschleißen. Minimal leichgängiger dürfte der Knauf auch noch werden.
     

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