Fragen zu Grundrute u.a. (viel Text)

Hallo,

aaaalso, ich hab ein paar Fragen. Die meisten dieser Fragen wurden in der einen oder anderen Form auch schon hier im Forum gestellt, aber bevor jetzt jemand "Suchfunktion nutzen" ruft, sag ich gleich: Ich HAB die Suchfunktion benutzt und die letzten zwei Tage gelesen wie ein Weltmeister. Aber wie üblich, steigerte sich die Verwirrung dadurch eher, als dass ich klarer sehen würde.

Aber zum Thema: Ich habe letztes Jahr meinen Angelschein gemacht & jetzt nach einem Jahr Probezeit festgestellt, dass Angeln doch hin- und wieder Spaß macht :) Sprich, ich bin infiziert mit dem Angelvirus :l.

Bislang habe ich vor allem Spinnangeln praktiziert, mit einer Balzer Diabolo III (-45g) und einer Shimano Sienna 2500 FB. Ich denke auch, dass ich weiterhin in erster Linie ein Spinner bleibe :)g), aber ich möchte mein Spektrum auch etwas erweitern.

Dazu hätte ich zunächst gerne eine Grundrute, um damit vor allem auf Zander & Hecht zu gehen (Gewässer sind Seen in der Berliner Umgebung, sowie die Spree). Wenn mal ein Karpfen hängenbleibt, ist das auch nicht schlimm, obwohl der wahrscheinlich schnellstmöglich wieder ins Wasser wandert. Am liebsten hätte ich jetzt natürlich eine Empfehlung á la "Kauf diese Rute, das ist zu 100% die beste und noch dazu schweinebillig!" - Weil das aber wohl kaum geht, halte ich meine Fragen etwas allgemeiner:

-Welche Länge / Welches Wurfgewicht sollte so eine Rute haben ? (Strömung ist wie gesagt Spree im Stadtgebiet, die ist meistens relativ ruhig, & Seen. Aber sollte ich doch mal an ein wilderes Flüsschen, dann möchte ich natürlich auch nicht wie ein Depp dastehen bzw. gleich ne neue Rute kaufen)

-Wie sollte die Aktion sein? Ich hab gelesen, v.a. für Zander sollte eine Rute eher weich sein - ich persönlich finde zu weiche Ruten allerdings zum :v - will sagen, ich kann nicht so gut mit ihnen umgehen. Also tendiere ich eher zu fester. Gibts da Grenzen, worauf soll ich achten?

-Was die Rolle angeht - ich hab vor kurzem eine Spro Passion bei einem Freund gesehen, die sah echt schnieke aus. Und dazu unschlagbar günstig (24 €). Wenn ich die als ca. 4000 (bzw. dem Äquivalent) nehm, funktioniert das? Oder ist das Murks?

-Welchen Schnurdurchmesser würdet ihr empfehlen?

-Und schließlich noch eine Frage: Ich hätte ganz gerne noch eine günstige, aber brauchbare Teleskoprute fürs Spinnangeln. Für die kurze Angelpause zwischendurch :q Ich hab bislang eine Laserfish (nicht lachen! Hab damit schon einen 70er Rapfen erlegt) in 2,10 m. Die ist prinzipiell gar nicht so schlecht, aber die Verarbeitung lässt darauf schließen, dass ich nicht länger als eine Saison mit der glücklich sein werde. Bevor ich jetzt also einen auf Wegwerfgesellschaft mache, wollte ich fragen, ob es da eine etwas dauerhaftere, aber noch günstige Alternative gibt. Gerne etwas fester, Länge auch wieder 2,10 und WG ca. -40 g.

So, jetzt erstmal genug von meiner Seite, ihr seid dran |supergri
Danke schon mal an alle, die so weit gelesen haben...

Markus
 

Allrounder81

Allrounder und Welsanfänger
AW: Fragen zu Grundrute u.a. (viel Text)

Moin...

Ich verwende seit Jahren eine relativ einfache "Karpfenrute" 2 3/4 lbs (3,6m)auf Hecht, Zander, Aal und Karpfen...Damit kannst´im Nahbereich und, wenns die Bedingungen erfordern auch mal weiter raus.
Die sind immer relativ günstig und wenn man sich an die bekannten renomierten Marken hält und ein "Auslaufmodell" kauft, hat man ´ne Top Allround-Rute schon ab 40, 50 €.
Ich habe zur Zeit zweimal die "Browning Agressor Carp" im Einsatz und kann nicht klagen, benutze Alternativ noch meine "alte" DAM Andy Little Clubman-Carp.
Einen genauen Tip zum Kauf einer speziellen Rute gebe ich nicht, weil man bei solch einer Rute, meiner Meinung nach, nichts verkehrt machen kann.

Zur Schnurstärke entweder eine geflochtene mit einer Tragkraft von ca. 10-12kg, oder eine 30er bis 35er Mono (kommt auf den Dreck oder den "Unterwasserbewuchs" an).
Damit ist man auch für den kapitaleren Hecht auf der sicheren Seite. Gerade wenn du eher ein Spinnfischer bleiben wirst, empfehle ich bei der Schnurwahl einen Schritt zur sicheren Seite.
Vorsicht ist dennoch geboten:
Lasse den Preis niemals den endgültigen Ausschlag über dn Kauf sein. Das gute "Mittelding" ist aus meiner Sicht der richtige Anfang.

Ich hoffe ich konnte etwas helfen.
 
AW: Fragen zu Grundrute u.a. (viel Text)

Vielen Dank Allrounder! Ich hatte auch schon eine Karpfenrute als Raubfischrute ins Auge gefasst. Die Chub Outcast scheint hier bei einigen ja ziemlich gut wegzukommen. Mittlerweile gibts die ja für knapp 100 €, das wäre gerade noch vertretbar für meinen Geldbeutel.

Wie siehts denn mit Rolle aus, kann ich eine Rolle gleichzeitig zum Spinnen & zum Gründeln nehmen (natürlich mit anderer Schnur) ?
 
F

Franky

Guest
AW: Fragen zu Grundrute u.a. (viel Text)

Moin...
Grundsätzlich kann man natürlich eine Rolle sowohl zum Spinnfischen als auch Ansitzen benutzen!!! Ich habe mir auch erst vor kurzem 2 Freilaufrollen gekauft. Ging jahrelang auch ohne, aber dafür mit Gummi.
Du kannst sogar die gleiche Schnur verwenden, wobei meine Erfahrung da eine 10 - 12 kg Schnur als zu stark einstuft. So viel Power kann eine Bremse nicht aufbringen und auch eine Rute in der benötigten Stärke nicht. Monofil als auch geflochten reichen in der Regel 6 - 8 kg aus. Sollte wegen Unterwasserhindernissen, Stein- oder Muschelkanten stärkeres abriebfesteres Material nötig sein, knote ich lieber eine 0,40 mm Monofil an die Hauptschnur an.
 
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