Forellen in kleinem Stausee

Krabat_11

Active Member
Hi Boardies,

am WE geht es zum Forellenangeln an einen kleinen (sehr kleinen) Stausee im Südschwarzwald. Dort werden regelmäßig Forellen eingesetzt, von denen ca. 90% nach 3 Wochen weggeangelt sein dürften. Es gibt dort aber eine ganze menge "Überlebende", die eine stattlich Größe erreichen. So sieht es jedenfalls aus, wenn man von der Staumauer runter schaut. Aber genau dort möchte ich nicht angeln, weil es der besch..ste Platz dort überhaupt ist. Ich werde mich an einen der kleinen Zuläufe hocken und, ja und?
Es sind leider keine Spinner erlaubt, nur Naturköder. Hat hier irgendwer ne Idee, wie er/sie vorgehen würde, um eine von den eher seltenen aber vorhandenen großen Forellen an den Haken zu bekommen?

Danke schon mal und stramme Leinen
Hauke
 

pike-81

Beastmaster
Moinsen!
Keine Kunstköder oder kein aktives Angeln?
Würde auf kleine KöFis oder Tauwurm setzen.
Und dann mit Pose oder Spirolino langsam schleppend verschiedene Tiefen von oben nach unten absuchen.
Wenn Du schon dicke Dinger an einem Spot lokalisiert hast, solltest Du den auch befischen.
Den Fisch finden ist schließlich schon die halbe Miete...
Petri
 

PirschHirsch

Well-Known Member
AW: Forellen in kleinem Stausee

Wenns richtig tief runter- bzw. weit rausgehen soll, wäre vielleicht auch Dropshot mit Tauwurm ne Alternative. Dann sind evtl. zusätzlich schöne Barsche drin (falls es dort welche geben sollte).

Zudem kannst Du auch beim DS Dein Bleigewicht zwecks Wurfweite mal kräftig hochschrauben, wenns nötig sein sollte.

DS ist allerdings auch Aktivangeln...
 

kati48268

Well-Known Member
AW: Forellen in kleinem Stausee

Stationär oder aktiv ist eben die Frage.

Stationär ist ein Tauwurm nicht schlecht, einfach per Waggler anbieten und regelmässig die Tiefe verstellen und so die Wassersäule absuchen. Der Wurm muss sich bewegen können!
An windstillen Tagen ist eine lebende Heuschrecke an der Oberfläche (Kölle Zoo, Terrarienshop,... es gibt auch richtig große Heuschrecken, die ordentlich Signale abgeben) oft ein Knaller. Musst aber die Zeit finden, zu der die Fische steigen.
KöFi ist eigentlich auch gut, aber eben nicht stationär + tot angeboten. Die Burschen sind Jäger, keine Leichensammler.

Aktiv angeboten macht ein toter Köfi durchaus Sinn, z.B. mit der Fahrstuhlmethode (musst mal googeln Fahrstuhlmethode + Jim Tyree oder Thomas Kalweit...).

Spiro geht theoretisch auch gut mit allerlei Naturködern, aber die Fische sind nicht umsonst beim großen Forellenfeuerwerk davon gekommen; die klassischen Forellenseemethoden werden von solchen Altfischen oft total ignoriert.
 

sunny

gestatten Schneider
AW: Forellen in kleinem Stausee

Seit wann ist denn ein Twister ein Naturköder ;)|supergri?
 

Krabat_11

Active Member
AW: Forellen in kleinem Stausee

Danke erstmal Jungs. :m
Tauwurm, Pose, Tiefen variieren und langsam "schleppen" - das hört sich gut an. Die Forellensee-Bienenmade ist hier dann nicht so der Bringer? Fleischmaden, Teig und so, alles weg lassen?
KöFi, mal schauen, wenn ich welche erwische. Weit werfen muss ich übrigens nicht, der Stausee ist wirklich klein - kein 50m breit, vielleicht 300m lang, wenn voll - und das ist er z. zt. nicht.

Ich lass Euch wissen, was ging.
Heute ging übrigens der Rheinrapfen nicht mit an Land.....|uhoh:

Also dann Danke nochmal und stramme Leinen
Hauke
 

kati48268

Well-Known Member
AW: Forellen in kleinem Stausee

Die Forellensee-Bienenmade ist hier dann nicht so der Bringer? Fleischmaden, Teig und so, alles weg lassen?
Ist nur eine Vermutung von mir.

Habe selbst so einen See (8ha) vor der Haustür, der regelmäßig mit ReFos besetzt wird, 60-80% der Puff-Fische kommt in den ersten 3 Wochen raus, die Hechte werden sich über ihren Anteil mehr als freuen.

Die wenigen überbleibenden Fische verwildern, wachsen zu immenser Größe ab und sind schwieriger zu kriegen als jede Bachforelle im Naturgewässer.

Sämtliche Forellensee-Standartmethoden & -köder kann man auf die komplett abhaken und selbst mit ausgefeilten Strategien ist es irre schwer eine ans Band zu bekommen.

Beste Chance ist die besagte Heuschrecke zur richtigen Zeit; die müssen dazu in der Stimmung sein zu steigen, das ist manchmal nur eine Viertelstunde innerhalb mehrerer Tage und auch das bei uns nur im Sommer & Frühherbst.
Oder der Lebendköfi; schlank, langes Vorfach, damit er eine kl. Flucht hinlegen kann, leichte Montage, also kein Hechtproppen ...aber das ist bekanntlich verboten und somit nur graue Theorie.
 
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