Fischwilderei am Main nimmt zu

Anglerboard Redaktion

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In Frankfurt nimmt die Fischwilderei zu – Schwarzangler gefährden zunehmend die Fischbestände von Main und Nidda.

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Kontrolleure entdecken immer mehr illegale Angler (Beispielbild @pixabay)

An Main und Nidda in Frankfurt häufen sich Fälle von schwerer Fischwilderei. Kontrolleure berichten zunehmend von illegalen Anglern, gefälschten Fischereischeinen und großen Mengen entnommener Fische. Einige Wilderer sollen ihre Fänge sogar direkt am Ufer räuchern. Für das Angeln in den Frankfurter Gewässern sind ein gültiger Fischereischein, eine Erlaubniskarte für das jeweilige Gewässer sowie die vorgeschriebenen Abgaben notwendig. Doch immer häufiger stoßen Fischereiaufseher auf manipulierte oder gefälschte Dokumente.
Die illegalen Entnahmen können nach Einschätzung von Experten die Gewässerökologie belasten. Besonders problematisch sei das massenhafte Mitnehmen von Raubfischen wie Zandern, Welsen oder Barschen, da diese Arten eine wichtige Rolle im Gleichgewicht der Fischbestände spielen. Betroffen ist vor allem die untere Nidda, wo Vereine vermehrt Verstöße melden. Neben unerlaubtem Angeln werden auch der Einsatz verbotener Methoden, das Fischen in Schongebieten und zurückgelassener Müll kritisiert. Bei Verstößen drohen Bußgelder von mehreren hundert bis über 1.000 Euro sowie die Beschlagnahmung von Angelgerät.



Quelle: www.fnp.de
 
Fragt mal Staatsanwälte, was bei Anzeigen wegen Fischwilderei passiert. Da liegt das Problem. Geld haben die meisten dieser Typen eh nicht und die Lidl-Angel werfen die selbst ins Wasser, wenn man auf sie zukommt.

Bei uns im Verein hat ein ehemaliges Vorstandsmitglied fast 10.000 € hinterzogen. Nachdem er sich bereiterklärt hat, die Summe schrittweise zurückzuzahlen, stellte die Staatsanwältin das Verfahren ein. Begründung: Er würde ja den Schaden ersetzen und sie hätte mehr als 180 Fälle auf dem Tisch. Daher kein öffentliches Interesse.
 
Strafen zu gering!
Kontrollen nicht Flächendeckend genug.
Wenn kein Geld da ist zu 100h Sozialstunden am Gewässer verurteilen.

Mir gehen diese Assis mittlerweile so richtig auf den Sack. Hier hat die letzten Tage einer genau neben einen Angelsport geschissen. Wie kommt man denn auf eine solche Idee?
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Verstößen drohen Bußgelder von mehreren hundert bis über 1.000 Euro sowie die Beschlagnahmung von Angelgerät.

ab91 ab84 doch nicht bei uns in Deutschland, das ist doch für die überlastete Staatsanwaltschaft überhaupt nicht von Belang da kommt nur ein DuDuDu und laß das sein und das wars.

bei diesem "Klientel" ist am wenigsten zu holen.

Das kommt dann erschwerend dazu.

Mir gehen diese Assis mittlerweile so richtig auf den Sack. Hier hat die letzten Tage einer genau neben einen Angelsport geschissen. Wie kommt man denn auf eine solche Idee?

Na wenns drückt und raus will...


Gruß Frank
 
Meine Hausstrecke. Von über einem Dutzend Anzeigen, die ich erstattet habe, ist KEINE Einzige weiterverfolgt worden. 'Mangelndes öffentliches Interesse'. Auf meine direkte Rückfrage bei einer Staatsanwältin kam gleich die Frage, ob ich Aufsichtsbeschwerde einreichen möchte, mit Link zum Formular!

Andererseits kann ich nicht nachvollziehen, wie Amateure mit Lidl-Ausstattung 'Unmengen' an Raubfischen entnehmen sollen. Wer selbst probiert, die ans Band zu kriegen, weiß wie zeitintensiv es ist auch nur ein paar Wenige zu erwischen ist. Und mit Netzen o. Ä. innerhalb der Stadtgrenzen zu hantieren, dazu muss man schon ganz schön abgebrüht sein. Hab ich noch nicht gesehen.
 
Na man vergisst gerne den Faktor Zeit. Die sitzen bzw. legen nicht nur 1-2 Tage die Woche ihre Ruten, Montagen etc. aus. Da kann unter Umständen schon was zusammen kommen. Natürlich alles zusammen gerechnet.

Ganz beliebt ist die Kombi aus dicker Schnur, Blei, Einzelhaken oder Drilling und Tote Grundel.... die Schnu wird am Ufer festgebunden und abends ausgelegt. Am nxt Morgen dann die Leinen kontrolliert. Wir haben auch schon 1-2 stk gefunden, geborgen und entsorgt...
 
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