Fischsterben durch Löschwasser

Zirka 500.000 Liter Löschwasser gelangten bei einem Feuerwehreinsatz in Bielefeld in zwei Bäche und verursachten ein Fischsterben.

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Löschschaum verurschachte in Bielefeld ein Fischsterben (Biespielbild @pixabay)

Bei einem Brand am Verlagsgebäude des WESTFALEN-BLATTES setzte die Feuerwehr Mehrbereichsschaummittel ein, welches die Rauchentwicklung verhindert und so die Anwohner schützt. Dieses Mittel ist jedoch nicht vollkommen ungefährlich für die Natur. 500.000 Liter Löschwasser, welches mit dem Mittel versetzt war, gelang in zwei angrenzende Bäche, darunter der Schloßhofbach. Dort verendeten etliche Fische an der giftigen Substanz.
Die Rufbereitschaft des Umweltamtes wurde zwar frühzeitig zum Brandherd gerufen und nahm eine Bewertung der Lage vor. Die erforderlichen Maßnahmen zum Gewässerschutz konnten jedoch nicht mehr rechtzeitig eingeleitet werden, denn zu dem Zeitpunkt war bereits viel Löschwasser und -schaum in den Schloßhofbach gelangt. Um zu verhindern, dass noch mehr Löschschaum in Schloßhofbach gelangt, wurde eine Kanalsperre am Schloßhofbach und am Bultkampbach errichtet. Eine Spezialfirma pumpt Löschwasser und Schaumin Tankwagen ab. Der Einsatz dauert momentan noch an.



Quelle: https://www.westfalen-blatt.de/owl/...latt-verlag-fische-baeche-schaum-3028552?npg=
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hört sich an was über Jahre in die Ochtum (kleiner Fluss südlich von Bremen) gelangt ist.
Noch nach Jahren raten die Behörden davon ab Fische aus dem Fluss zu verzehren.
Na herzlichen Glühstrumpf, wenn das noch so lange nachwirkt. Eventuell hat man ja Glück und in den 5 Jahren hat sich was mit den Löschstoffen getan
 
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