Hi Mitangler,
kennt ihr das auch?
Zum besseren Verständnis der Situation:
Ihr kommt an einen See (Vereinssee), 8 ha groß und hat die Form eines L´s. 50m links von mir jugendliche Karpfenangler (hat aber nichts mit jugendlich zu tun, denn Erwachsene machens auch). Ich betrete die Stelle, an der ich meinen Ansitz ausüben möchte und schon kommt einer von den Jungs zu mir rüber mit der Bitte, ich möchte doch 50m weiter zur nächsten Ansitzstelle gehen, da er seine Karpfenmontage längs des Ufers ausgelegt hat. Ich habe erst einmal nachgefragt, was er damit meint und er erlärte mir, dass seine Köder in ca. 60m im Abstand von 10-20m vom Ufer entfernt augelegt seien. Da ich das schon öfters an diesem See erlebt habe wurde ich doch leicht sauer und habe ihm geantwortet, dass ich nicht gewillt wäre, ihm den "halben See" zur Verfügung zu stellen. Als kollegialer Angler richte ich meine Köder so aus, dass sie, stellt man sich eine Uhr vor und ich sitze auf der Pos. 18 Uhr, zwischen 11 und 13 Uhr in einer Entfernung max. der halben Seebreite zu liegen kommen oder ich setze mich unmittelbar an die Stelle, die ich beangeln möchte. Nach einem kurzem Streitgespräch mit der Androhung, dem Vorstand davon zu berichten, hat er sich dann geschlagen gegeben, seinen Köder eingeholt und neu positioniert.
Wäre das eine einmalige Aktion gewesen wäre ich sicherlich gewichen und wäre weitergewandert, aber ich erlebe so etwas sehr oft an diesem See und es ko... mich langsam aber sicher an. Ich habe schon erlebt, dass drei (3!!) Angler ein Drittel dieses Sees mit ihren Ködern belegt haben. Dabei waren die Köder jeweils ca. 20 m vom gegenüberliegenden Ufer ausgebracht worden, so dass ein Angeln in diesem Teil des Sees für andere Kollegen unmöglich war.
So langsam wächst bei mir die Erkenntnis dass ich weiter komme, wenn ich mich auch unkollegial verhalte und nur noch auf meinen Vorteil bedacht bin.
Aber, verdammt, ich kann es nicht!
Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann berichtet doch mal darüber oder ist dieser, unser See die Ausnahme?
Gruß und Petri
Rüdiger
kennt ihr das auch?
Zum besseren Verständnis der Situation:
Ihr kommt an einen See (Vereinssee), 8 ha groß und hat die Form eines L´s. 50m links von mir jugendliche Karpfenangler (hat aber nichts mit jugendlich zu tun, denn Erwachsene machens auch). Ich betrete die Stelle, an der ich meinen Ansitz ausüben möchte und schon kommt einer von den Jungs zu mir rüber mit der Bitte, ich möchte doch 50m weiter zur nächsten Ansitzstelle gehen, da er seine Karpfenmontage längs des Ufers ausgelegt hat. Ich habe erst einmal nachgefragt, was er damit meint und er erlärte mir, dass seine Köder in ca. 60m im Abstand von 10-20m vom Ufer entfernt augelegt seien. Da ich das schon öfters an diesem See erlebt habe wurde ich doch leicht sauer und habe ihm geantwortet, dass ich nicht gewillt wäre, ihm den "halben See" zur Verfügung zu stellen. Als kollegialer Angler richte ich meine Köder so aus, dass sie, stellt man sich eine Uhr vor und ich sitze auf der Pos. 18 Uhr, zwischen 11 und 13 Uhr in einer Entfernung max. der halben Seebreite zu liegen kommen oder ich setze mich unmittelbar an die Stelle, die ich beangeln möchte. Nach einem kurzem Streitgespräch mit der Androhung, dem Vorstand davon zu berichten, hat er sich dann geschlagen gegeben, seinen Köder eingeholt und neu positioniert.
Wäre das eine einmalige Aktion gewesen wäre ich sicherlich gewichen und wäre weitergewandert, aber ich erlebe so etwas sehr oft an diesem See und es ko... mich langsam aber sicher an. Ich habe schon erlebt, dass drei (3!!) Angler ein Drittel dieses Sees mit ihren Ködern belegt haben. Dabei waren die Köder jeweils ca. 20 m vom gegenüberliegenden Ufer ausgebracht worden, so dass ein Angeln in diesem Teil des Sees für andere Kollegen unmöglich war.
So langsam wächst bei mir die Erkenntnis dass ich weiter komme, wenn ich mich auch unkollegial verhalte und nur noch auf meinen Vorteil bedacht bin.
Aber, verdammt, ich kann es nicht!
Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann berichtet doch mal darüber oder ist dieser, unser See die Ausnahme?
Gruß und Petri
Rüdiger