Erfolgreiches Ausnüchtungsangeln

Veit

I ♥ Zander
Heute vormittag bin ich nach einer alkoholreichen, aber lustigen Nacht bei Laternenfest in Halle mit fetten Kopfschmerzen aus dem Bett gestiegen. Frühstück, kurz ins Board geschaut und dann musste ich unbedingt mal an die frische Luft. Als Spinnrute geschnappt, aufs Fahrrad und ab an die nahgelegene Saale zu nem kleinen Wehr an einem Nebenarm. Ich fischte ne Viertelstunde mit Spinner und dabei gabs gerade mal nen Fehlbiss. Da hatte ich erstmal keinen Bock mehr und legte mich ein bisschen in die Sonne. Danach wollte ich eigentlich schon wieder nach Hause, aber ich dachte mir, dass man so schnell auch nicht aufgeben sollte. Also noch ein paar andere Köder probieren. Bleikopfspinner brachte nix, Balzer-Wobbler im Weißfischdekor brachte nix, schwarzer Manns-Wobbler brachte nix. Also noch den 9 cm langen, weißen Salmo-"Perch" Wobbler mit rotem Bauch und blaugrauem Rücken in den Karabiner. Da biss auch erstmal nix drauf. Davon hatte ich die Schnauze dermaßen voll, dass ich ne Kamikaze-Köderführung macht mit der ich ganz sicher nicht auf nen Biss spekulierte. Mit übertrieben starken Schlägen per Rute holte ich den Kunstköder ran. Tja und natürlich kam ausgerechnet in dem Moment der Biss. Es folgte ein heißer Drill von knapp einer halben Stunde mit 50 g Spinnrute und 0,30er Fluocarbonvorfach. Ich hatte so sehr gehofft, dass es endlich der Meterhecht ist den ich an dieser Stelle schon so lange jage und bereits zweimal verloren habe. Die Fluchten fühlten sich nach Hecht an, da sie teils recht schnell waren und ich meinte öfters mal ein Kopfschütteln zu bemerken. So war ich dann ehrlichgesagt sogar ein wenig enttäuscht als ein Wels vor mir auftauchte. Per Wallergriff konnte ich den sicher landen. 1,22 m lang und somit nur geringfügig kleiner als der 1,28 m Wels, den ich an der gleichen Stelle und übrigens auch mittags bei gleichem Wetter vor einigen Wochen gefangen habe. Gekämpft hat der heutige aber besser als der erste. Da ich mittlerweile der Meinung bin, dass man maßige Welse an der Saale auf jeden Fall abschlagen sollte, weil der Bestand in den vergangenen Jahren explodiert ist und ich Beeinträchtigungen für anderen Fischarten befürchte, musste der dann dran glauben. Erfreulicherweise waren noch zwei Friedfischangler an der Stelle, die mir den Wels mit Kusshand abnahmen. So bekamen die den Fisch dann auch geschenkt und ich hab mir die Mühe erspart den Fisch mit dem Fahrrad nachHause zu transportieren.

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Case

Mitglied
AW: Erfolgreiches Ausnüchtungsangeln

Glückwunsch Veit, und Petri Heil.!

Das ist genau die richtige Medizin für 'nen schweren Kopf.

Case
 

Karpfenchamp

Bafo-Freund
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Veit nicht schon wieder. Sag mal wie machst du dass. Andere warten ihr lebenlang auf solch einen fisch und fangen nie so einen. Veit ich hoffe du gehst mit mir öfters mal Spinnfischen wenn ich meine raubfischlizens habe. Vielleicht fange ich dann auch so einen. Petri-Heil zu diesem Fisch und ich hoffe der Meterhecht geht dir bald an die Angel.
 

Dorsch1

Active Member
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Meinen Glückwunsch zu diesem schönen Waller. #6
Also erst Alkohol und dann klappt es auch mit den Fischen. ;) :m
 

Veit

I ♥ Zander
AW: Erfolgreiches Ausnüchtungsangeln

Klaro Karpfenchamp, machen wir. Ich denke es gehört auch ein bisschen Glück dazu und man muss halt oft angeln gehen.

Allerdings scheint der Wels kein totaler Zufall gewesen zu sein. Hab mich kürzlich mit zwei Anglern unterhalten, die ausschließlich Spinnfischen gehen und so wie ich sehr oft am Wasser sind. Sie haben letztes Jahr auch mehrere gute Welse unterhalb von Wehren gefangen. Immer mittags bei Sonnenschein und immer auf relativ kleine Köder. Und bei meinen beiden Meterwelse dieses Jahr ist es ja nun genauso gewesen. Offensichtlich hat man also mit dieser Angelei gute Chancen auf einen Urian. Und ehrlichgesagt ist es mir auch bedeutend lieber bei Sonnenschein durchs abkühlende Wasser zu watscheln und dabei auch diverse andere Fischarten wie Döbel, Barsche, Hecht und Zander fangen zu können(auch wenn das ja heute ausnahmsweise mal nicht geklappt hat), als mir Nächte mit gezieltem Welsangeln um die Ohren zu schlagen und dabei nahezu keinerlei Chancen auf andere Fische zu haben. Letztendlich wartet man dabei in der Regel ja ziemlich lange auf DEN einen Biss, der dann wohlmöglich nicht mal kommt. Nein Danke! Ich vertraue lieber auch in Zukunft auf mein Glück und fange sicherlich früher oder später mal wieder nen schönen Mittagswels. Darüber freut man sich dann eh mehr, weils halt ein nicht alltäglicher Beifang ist.
 

Lotte

auf den wolf gekommen!!!
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moin-moin,

dickes petri zu dem schönen waller!!!

eventuell hätte ich heute morgen auch mal fischen gehen sollen!!! dick genug war mein kopf ja ;) !!!
 

Counter-Striker

raubt Räuber ...
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Petri Veit ! Jetzt darf es aber auch mal einen Meterhecht geben !
 

tanner

Member
AW: Erfolgreiches Ausnüchtungsangeln

was soll man dazu sagen, 1,22m Wels geangelt mit 1,22 Promille, na dann Petri
 

HD4ever

baltic trolling crew HH
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Glückwunsch zu dem Fang !!!! #6
Ist ja auch eine gute Größe um als "Küchenwels" herhalten zu können ;)
vielleicht sollte ich ja auch mal meine Wallerblinker gegen Mittag auswerfen |kopfkrat :c#c
 
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