ENDSPURT: Petition gegen PeTA JETZT unterzeichnen

Toni_1962

freidenkend
Als Nichtjurist fällt mir auf, das hier aus Sicht der Juristen zwar vorzüglich über den rechtlichen Aspekt gestritten wird, das liegt in der Natur des Berufsbildes, aber abseits der juristischen Konsequenz gibt es ja auch eine andre Komponente.
Aber genau diesen anderen Aspekt, abseites jediglichen rechtl. Betrachtungen, habe ich doch öfters ausführlich aus meiner Sicht dargelegt, z.B. den Aspekt der Öffentlichkeitsarbeit usw.

siehe z.B.
Dass der Sinn einer Petition einer privaten onlinePlattfom primär der Öffentlichkleitsarbeit der Petitenten dient und die demokratischen Mitwirkung in den Vordergrund stellt, diesbezüglich ein Diskussionsforum pro/contra darstellt und auch die Möglichkeit der Änderung der Petitionsbegründung ermöglich aus Erkenntisgewinn, wird von den Plattformanbietern so auch explizit zur Eröffnung einer Petition mitgeteilt. Dewegen auch die Verlängerung der Unterzeichnung bis zu 6 Monaten erklärt.
Wieso Offentlichkeitsarbeit? Dies erläutere ich hier jetzt nicht, obwohl mir scheint, dass einige wenige hier diese neue Art noch nicht richtig einschätzen können.
Dass Entscheidungsträger aus Legislative, Judikative und Exekutive diese Diskussionen ,aber mitlesen ist sicher und mir auch in diesem Fall persönlich bekannt. Man nimmt sowas schon ernst. Das ist inzwischen eine wichtige Quelle zur Meinungsbildung.
PETrA war ja gerade auch in anderer Sache bezüglich unserem Hobby medial präsent, was wohl Öffentlichkeit auch hier nun mobilisiert hat.

Ob sich der Bundestag mit dieser Petition beschäftigt, wird sich zeigen. Zur Kenntis wird diese sicherlich genommen.
Der Ansatz, es liegt dort schon was vor, deshalb überflüssig, erscheint mir abstrus. Jede weiter Dokumentation und gar zunehmende Dokumentation eines Anliegens kann nur Unterstützung des bereits vorliegenden Anliegens sein. Auch hier erspare ich mir weitere Ausführung aus best practice beruhend auf aktuelle Lehre.

Eine Petition, hierzu reicht diese Petition aus, kann man an das Finanzamt stellen, wenn die "öffentlich Stelle" an der eingereicht wird, nicht zuständig ist, muss diese die Petition an die zuständige Stelle weiterreichen. Verwaltungsrecht!
 
Zuletzt bearbeitet:

Grünknochen

Natur schützender Angler
Na, dann ist ja alles prima. Äußerst fundiert ist immer gut, welches Fundament das auch sein mag. Von mir aus insoweit Thema durch.

Jedenfalls wird's - da bin ich mir ziemlich sicher - in den nächsten Tagen noch ein paar neue Dinge zu dem Thema geben...
Vielleicht liegt der Reiz ja in der Summe aller Aktivitäten...
 

Kolja Kreder

Mitglied
Ich habe zwar insb. in Hinblick auf die Petitionsbegründung erhebliche Zweifel, aber habe trotzdem gezeichnet.

Was mir grundsätzlich auffällt:
Auf Netzwerk Angeln findet man eine durchaus gut geschriebene Argumentation:
https://www.netzwerk-angeln.de/angelpolitik/424-neuer-antrag-auf-aberkennung-der-gemeinnuetzigkeit-von-peta.html

Warum unterstützt man nicht den Verantwortlichen dieser Petition nicht mit solchen Ausführungen?
Weil die Aktion vom DAFV unterstützt wird?
Macht es Sinn die Hasskappe abzulegen?
Das Schreiben an die Oberfinanzdirektion, dass auf Netzwerk Angeln veröffentlicht wurde, ist m. E. deutlich zielführender, als die Petition oder der Strafantrag. Aus diesem Grunde haben auch Netzwerker dieses Schreiben mit ihrer Fachkompetenz unterstützt, obwohl man auch sagen muss, dass der Autor dieses Schreiben schon über hervorragende Fachkompetenz verfügt.

Ich persönlich bin jederzeit bereit, den DAFV oder andere Angelverbände mit meinem Wissen zu unterstützen. Dies habe ich auch Olaf Lindner in einem Telefonat genau so zugesichert. Bislang hat der DAFV aber darauf nicht zurückgegriffen. Muss er auch nicht. Ist die Entscheidung des DAFV. Da habe ich kein Problem mit. Der Autor dieses Schreibens hat mich gefragt und ich habe meine Senf dazu gegeben. Nur sprechenden Menschen kann man helfen. ;)

In politischen Auseinandersetzungen brauchst du Krieger und Diplomaten oder weniger martialisch ausgedrückt benötigst du ein Druck- und Drohpotential und Kompromissbereitschaft. Im DAFV haben wir aber nur Diplomaten und keine Kriege. Ohne Krieger kannst du aber keinen Druck aufbauen. Solange der DAFV dies nicht erkennt, werden seine Erfolge begrenzt bleiben.
 

Grünknochen

Natur schützender Angler
Ich find's ganz cool, mal nachzuschauen, wie der aktuelle Stand der Dinge ist. Das geht sehr einfach über openPetition. Hieraus ersehe ich, dass sich die Einreichung in Vorbereitung befindet.
M.a.W.: Eine Petition gibt es - Stand jetzt - bisher nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Fischer am Inn

Active Member
Hallo miteinander

Ich find's ganz cool, mal nachzuschauen, wie der aktuelle Stand der Dinge ist. Das geht sehr einfach über openPetition. Hieraus ersehe ich, dass sich die Einreichung in Vorbereitung befindet.
M.a.W.: Eine Petition gibt es - Stand jetzt - bisher nicht.
Auf die Erklärung des DAFV bin ich ja mal gespannt. In dem Zusammenhang: Eigentlich wollte ja Georg Baumann in dieser Sache auch am Ball bleiben und nachhaken. Einen entsprechenden Reminder hatte er bekommen. Siehe:
https://www.anglerboard.de/threads/ueber-50-000-unterschriften.347088/page-2

Servus
Fischer am Inn
 

Grünknochen

Natur schützender Angler
Nun, der Ball liegt zunächst einmal bei einem gewissen Thomas Karches, angeblich wohnhaft in Adelsried. Übernommen hat er die Leitung v. einer Person namens H. Meter. Und genau da beginnt schon das Stochern im Nebel. Ich, wie vermutlich fast alle anderen am Thema interessierten auch, habe wirklich keinerlei Ahnung, wer oder was diese Personen in der dreidimensionalen Wirklichkeit sind. Unter ersterem Namen finde ich lediglich einen Menschen, die als selbständiger Energieberater unterwegs ist bzw. sein soll. Ebenso ist mir völlig unbekannt, ob - von wem auch immer initiiert - jemals ein persönlicher Kontakt, also über E Mail hinausgehend, mit den beiden Protagonisten bestanden hat. Insbesondere auf Seiten solcher Akteure, die die ''Petition'' mit Engagement öffentlich unterstützt haben. In Summe ist es zZ jedenfalls so, dass sich ca. 64.000 Einzelpersonen einem Petitionsvorhaben von Unbekannt angeschlossen haben.

Im Übrigen: Im Prinzip ist es leider durchaus möglich, dass sich hinter den genannten Namen ne Luftnummer verbirgt, zumal auch openPetition keine Verifizierung der Identität betreibt. Es ist sogar denkbar, dass Mr. Unbekannt die Aktion gekapert hat, um sie durch Nichtstun ins Leere laufen zu lassen. Bleibt also zu hoffen, dass die Story gut ausgeht...
 
Zuletzt bearbeitet:

degl

Well-Known Member
Ich glaube das die "Welt" eher schon 4-Dimenional geworden ist..........würde mich nicht mehr wundern, wenn "clevere Strategen" gegen sich selbst eine Petion starten um zu beweisen, wie obsolet die ganze Aktion ist......warten wir es ab:sneaky

gruß degl
 

Grünknochen

Natur schützender Angler
Absolut richtig. Z.Z. weiß man nix. Dh alles ist möglich. Ich selbst hatte lediglich den Eindruck, dass das Thema mit Erreichen der Mindeststimmen unter dem Stichwort Endspurt irgendwie durch war, was das allgemeine Interesse betrifft. Obwohl dieser Akt maximal den Endpunkt einer Startvorbereitung darstellte, das Rennen also erst beginnen kann, wenn man nach dem Startschuss in Form der Einreichung der Petition überhaupt erst aus den Startblöcken kommt. Lassen wir uns überraschen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben