Die Wathose des Todes ;-))

goeddoek

Nur noch genießen ;-)
Nein, keine Bange - das wird kein Sommerloch-Thema :)


Hier wird sehr anschaulich gezeigt, dass 'ne Wathose keine Todesfalle ist und Einen unter Wasser zieht. Die Stories gibt es offensichtlich auch in den USA :)

Jim Sammons ist zwar Kajakfahrer, aber ich denke, dass der Film auch für Wat- und Belly Boat Angler interessant ist.

http://de.youtube.com/user/Kayak4Fish

Gruß,

Georg
 

Pikepauly

Mitglied
AW: Die Wathose des Todes ;-))

Sehr interessant!

Da ich selber schon öfter mal baden gegangen bin, hatte ich zwar keine Angst aber gut sowas mal zu sehen.
 

Schutenpiet

We sit on top
AW: Die Wathose des Todes ;-))

@ georg: woher hat der meine Kombination ??#c
Hab ich doch schon immer gesagt.
Im Winter beim paddeln unbedingt warm anziehen. Das ist wichtiger und richtiger, als dieser Aberglaube, dass man von der Kleidung herabgezogen wird.
Die Kombi Atmungsaktive und Kajakjacke mit Doppelzug und Latexabschlüssen an den Armen, sowie Neophrenabschluss am Hals ist einfach dicht, und man kann im Winter fast alles drunterziehen. Atmungsaktive Wathosen haben ausserdem den Vorteil, dass sie aussen nicht so viel Wasser binden.Das bringt aber auch nur ca. 2 Kg.

Peter
 

magnus12

Member
AW: Die Wathose des Todes ;-))

In der Tat, interessant.

Interessant fand ich auch den Artikel im Blinker, bestimmt 10 Jahre her, in dem ein Mitarbeiter in einer billigen PVC-Wathose versuchsweise von einem Kleinboot ins Wasser geworfen wurde.

Bei dem Versuch, den Mann zu bergen, ist das seetüchtige 5-Meter Boot fast gekentert. Erst mit 3 Helfern konnte er über das Heck ins Boot geholt werden, weil die Büx voll war mit hunderten von Litern Wasser.

Ich möchte hier daher darauf hinweisen: es gibt Wathosen des Todes, sie kosten EUR 29,95 im Angebot und werden ohne Schwimmwesten und Watgürtel getragen.

Sorry, aber hier lesen nicht nur gutausgerüstete und erfahrene Kanuten.

Gruß

Frank
 

Schutenpiet

We sit on top
AW: Die Wathose des Todes ;-))

@ klaus S: Ich denke, dass jeder, der schon mal einen Film gesehen hat, in der Lage ist, auch so die Handlung zu verstehen..|rolleyesich glaub, die meisten Donaldfilme sind auch auf englisch;)

@ Magnus 12: Natürlich kann eine Wathose, auch eine atmungsaktive mal voll Wasser laufen, aber wie du schon richtig sagst, kommt die Masse erst zum tragen, wenn man versucht, sie anzuheben. Das ist allenfalls der Fall, wenn jemand da ist, der das tut.Übrigens hunderte Liter Wasser? |kopfkrat wo warn die denn überall? Für den Verunglückten ist es vollkommen unerheblich, ob die Hose voll Wasser ist, oder nicht...solange er schwimmt !
Und da gilt es, soviel Kleidung anzubehalten, wie möglich.
Es ist meiner Meinung nach auch nicht eine Frage von teuerer Qualität, wenn man einen Bruchteil seines Hobbybudgets in die Sicherheit steckt.
Über die Staaten kann man übrigens so eine Wathose mittlerweile für ca 100€ kaufen. Wie viele Wattwürmer gibt´s dafür? ;) Ich stehe auf dem Standpunkt, dass jeder, der sich auf das Wasser begibt, auch die Pflicht hat, sich optimalst darauf vorzubereiten, um nicht andere, die ihn retten müssen, zu gefährden.

Verstehe mich bitte nicht falsch, aber es ist besser, wenn einer erkennt, dass er, aus welchen Gründen auch immer, schlecht ausgerüstet ist, als wenn er im Glauben, dass alles in Ordnung ist, ertrinkt.


@ Falk: Gutes Posting !!!!#6
Peter
 

goeddoek

Nur noch genießen ;-)
AW: Die Wathose des Todes ;-))

Moin Frank #h

Durchaus ein berechtigter Einwand - aber wieviele Leute haben den noch so 'ne alte Gummibux ?

Ich wollte nur 'ne Info bringen. Vor allem:

a) ist ordentliche Bekleidung drunter und der Watgürtel wichtig

b) sollte man das vielleicht mal unter "Optimalbedingungen" testen und üben.

Nebenbei: In einer ( egal wie teuren ) Neoprenhose kann man übrigens recht gut schwimmen, man sollte es nur eben mal gemacht haben.



In Bords wird das teuerste Tackle diskutiert.
Es werden Köder für ?????? gekauft.


Nur ein klein wenig Sicherheit ist einfach zu teuer.|kopfkrat|kopfkrat|kopfkrat|kopfkrat

Jepp, Falk - exakt das ist es #6

Wobbler für über 30 Euro. Rute 200 Euro aufwärts |bigeyes

Ich überteibe jetzt absichtlich ;)

Aber wenn man sieht, mit was für Gerödel die Leute häufig zum Fischen antraben |uhoh: und das dann der Watgürtel für 'n Eurofuffzich oder die Automatikweste fehlt - unglaublich !

Ertrinken kann man nur einmal ;)
 

Volker72

Member
AW: Die Wathose des Todes ;-))

Auch ich habe dazu einen Beitrag. Da wir ja auch einige Leute aus McPom hier haben können die das eventuell bestätigen.
Mein Nachbar hat mir letztes Jahr folgendes Erzählt
Letztes Jahr sind auf dem Schweriner See zwei Berufsfischer mit ihren Kahn gekentert sein.
Sie wurden so nach unten gezogen und sind gesunken wie ein Stein.
Mein Nachbar sagte mir das man sie noch nicht gefunden hat.
Sie haben auch ihre alten Gummihosen getragen.

Gruß Volker
 

Monsterqualle

Kutternarr
AW: Die Wathose des Todes ;-))

Ich hab vor vielen Jahren mal einen Selbsttest mit Gummihose gemacht. Und zwar bin ich ohne Watgürtel mit normaler Sommerbekleidung in der Büx vom Boot gesprungen. Mit den Füssen zuerst ins Wasser. Ich kam dann in ca. 3 m tiefem Wasser am Grund an und habe mich wieder nach oben abgestossen. Dann bin ich alleine, ohne Hilfe wieder in die Segeljolle, von der ich reingesprungen bin, reingeklettert. Das Gewicht vom Wasser in der Büx war ennorm. Ich konnte mich aber mit dem Bauch auf die Bordwand legen und dann ein Bein nach dem anderen anheben und so das Wasser aus der Hose laufen lassen.
Mein Fazit danach: Man kommt nur wieder ins Boot, wenn die Bordwand sehr niedrig ist und es Möglichkeiten im Boot gibt, wo man sich festhalten kann. In einer Jolle sind das die Ausreitgurte, welche ein Angelboot in aller Regel nicht hat. Eines steht aber fest. Die Hose zieht einen nicht wie ein Stein nach unten. Wie denn auch? Ohne Menschen schwimmt die Hose ja auch an der Oberfläche.
 

Ralle 24

User
AW: Die Wathose des Todes ;-))

Dazu ne kleine Geschichte von mir.

Ich war 18 oder 19 und in Österreich in Urlaub. Kurz vorher meine erste Wathose gekauft, schließlich wollt ich ja standesgemäß ausgerüstet sein. Und mangels ausreichender Kohle war die Hose auch nicht die tollste, aber dafür sehr weit. Es war ein ca. 4m breiter Gebirgsbach mit vielen schönen Gumpen. Das Wasser war kristallklar und der Grund kiesig. Ich watete so vor mich hin im ca. 1m tiefen Wasser und war plötzlich weg. Das Loch hab ich in dem klaren Wasser nicht gesehen. Ein Schritt zu viel und es ging abwärts. Ich hatte natürlich keinen Watgürtel, wieso auch ? Als Anfänger muß man sich darüber keine Gedanken machen.
Erst kam der Schreck, dann der Schock. Lufttemperatur nahe 30 Grad, Wassertemperatur im einstelligen Bereich. Panik und Gesprattel. Ich stand auf dem Grund eines übermannstiefen Gumpens und habe versucht nach oben zu kommen um Luft zu kriegen. No way, es ging nicht. Also bin ich unter Wasser in irgendeine Richtung gegangen um flacheres Wasser zu erreichen, was auch gelang. Es war ziemlich mühsam, so als hätte man schwere Bleischuhe an oder hing an einem Gummieband. Und ich hab ein paar ordentliche Schlucke Wasser genommen. Die Wathose ist vollgelaufen, hat sich einen Dreck um die Physik gekümmert. Rausgekommen bin ich erst, als ich die Wathose im Wasser ausgezogen hab. Keine Chance mit der wassergefüllten Hose die Böschung hochzukommen.
Lebensgefährlich war die Situation sicher nicht, dazu war der Gumpen zu klein. In einem größeren Gewässer, oder gar vom Boot aus, ich weiß nicht ??

Lebensgefährlich dürfte in erster Linie die Panik sein, wenn man unvermittelt in so eine Situation kommt. Und die kommt bei so großen Temperaturunterschieden Luft/Wasser alleine schon durch den Schock.

Fazit: Alleine die Blödheit eins Anfängers rechtfertigt Warnung und Aufklärung.
 

goeddoek

Nur noch genießen ;-)
AW: Die Wathose des Todes ;-))

Eines steht aber fest. Die Hose zieht einen nicht wie ein Stein nach unten. Wie denn auch? Ohne Menschen schwimmt die Hose ja auch an der Oberfläche.
Das bestätigen meine ( teilweise unfreiwilligen )Selbsttests auch ;) Wasser wiegt im Wasser nichts.

Das Problem, das ich zu Zeiten der unförmigen Gummibuxen, wie sie teilweise von Fischern immer noch gern getragen werden, hatte, ist, das die aufgrund des fehlende Watgürtels mehr Wasser fassten und man die Kilos mehr einfach nicht über die Bordwand oder die Böschung gewuppt kriegt.


Lebensgefährlich dürfte in erster Linie die Panik sein, wenn man unvermittelt in so eine Situation kommt. Und die kommt bei so großen Temperaturunterschieden Luft/Wasser alleine schon durch den Schock.

Fazit: Alleine die Blödheit eins Anfängers rechtfertigt Warnung und Aufklärung.
Jepp !

Natürlich sollte man immer vorsichtig sein. Und kommt Panik hinzu, kann auch ein guter Schwimmer ertrinken. Deswegen sach ich ja - mal unter guten Bedingungen testen. In deinem Fall in Österreich könnte ich mir aber denken, dass auch evtl. eine starke Strömung 'ne Rolle gespielt hat. In dem Fall wärs Du auch ohne Wathose nach unten gedrückt worden - nicht auszudenken: das AB ohne Ralle 24 #d ;) :m
 

Ralle 24

User
AW: Die Wathose des Todes ;-))

Die Strömung hat sicher geholfen das ich komplett in den Gumpen gerutscht bin.
Der Unterschied zwischen Selbsttest und Unfall ist halt, dass man bei einem Test darauf vorbereitet ist.

Übrigens wäre die selbe Wathose heute nicht mehr um ein so vieles zu weit als damals. :q
 

goeddoek

Nur noch genießen ;-)
AW: Die Wathose des Todes ;-))

D
Übrigens wäre die selbe Wathose heute nicht mehr um ein so vieles zu weit als damals. :q

OT an

Daran arbeite ich auch mit Erfolg ;) :m

Aber wir sollten beim Thema bleiben und hier nicht wie Walldorf und Staedler rumflachsen ;) :q

OT aus
 

Monsterqualle

Kutternarr
AW: Die Wathose des Todes ;-))

Der Unterschied zwischen Selbsttest und Unfall ist halt, dass man bei einem Test darauf vorbereitet ist.
Das ist natürlich der Haken an der Sache. Ich hab keine Ahnung wie ich reagieren würde, wenn ich aus versehen mit Watbüx reinfallen würde. Das kann mir aber auch nicht mehr passieren, da ich schon seit Jahren keine Wathose mehr angehabt habe, ausser zum reinigen meines Swimmingpools.:q
 

archi69

Member
AW: Die Wathose des Todes ;-))

Sehr interessant bisher, auch die unterschiedlichen Meinungen..."Büx zieht runter..." "Büx zieht nicht runter..." ...:q
Ja was macht sie denn nun?

Aber für alle Fälle, mal so als Tip, gibt es doch diese Kajak-Sicherheitsmesser...
http://www.prijon.de/ausruestung/sicherheit/02b8d89a30090c201.html

Damit sollte sich im ungünstigsten Fall eine Wathose aufschlitzen lassen um Luft oder Wasser entweichen zu lassen.
Muss natürlich immer griffbereit sein, um den Hals hängen?

archi

PS: Das Sit-On-Top im Pool ist aber ziemlich leicht gekentert, oder.....???
 

Ullov Löns

Active Member
AW: Die Wathose des Todes ;-))

Sehr interessant bisher, auch die unterschiedlichen Meinungen..."Büx zieht runter..." "Büx zieht nicht runter..." ...:q
Ja was macht sie denn nun?
Darüber muß man sich echt mal Gedanken machen. Eine Wathose schwimmt. Wasser ist auch nicht schwerer als Wasser. Was tut sie wohl???

Diese unsägliche Geschichte kursiert übrigens auf FF-Seiten aus Amiland, als die Germanstorie.

Das Problem was entstehen kann, ist das die Watbüx eben nicht komplett mit Wasser gefüllt ist, sondern noch reichlich Luft drin ist. Wenn man dann wie ein Käfer auf dem Rücken rumtreibt, kaltes Wasser und Panik dazu kommen, dann kann schnell mal was schiefgehen

Uli
 

Ralle 24

User
AW: Die Wathose des Todes ;-))

Nochmal als Ergänzung bzw. Richtigstellung zu meinem kleinen Bericht.
Ich hatte nicht den Eindruck, von der Hose unter Wasser gezogen zu werden. Das ging ganz von alleine. Ich hatte eher den Eindruck, dass die Büx wie ein Treibanker wirkte, also die Bewegungsfreiheit stark einschränkte. So dass meine Bewegungen quasi im Zeitlupentempo erfolgten. Das Gewicht des Wassers in der Hose spielt erst in dem Moment ein Rolle, wo man versucht aus diesem herauszukommen. Logischerweise.
 

magnus12

Member
AW: Die Wathose des Todes ;-))

Das Gewicht des Wassers in der Hose spielt erst in dem Moment ein Rolle, wo man versucht aus diesem herauszukommen.
Das war auch das Fazit in dem Artikel damals. Wer eine von diesen unförmigen einfachen Hosen im Sportboot benutzt, sollte mal geübt haben, wie man sie schnell wieder abstreift, sonst kann es brenzlig werden.
 
AW: Die Wathose des Todes ;-))

r.

Ich kenne den Blinkertest nicht, aber der müsste kopfüber, vom Boot rein gesprungen sein.


Frage!

Wie fällt man denn sonst über Bord,wenn nicht Kopfüber?
Man stellt sich ja nicht so auf die Bordwand das man mit den Füßen voran ins Wasser fällt.
Wenn ich mir das so vorstelle,dass ich im Boot stehe und die Bordwand vor mir ist und ich ins Straucheln komme,dann müßte ich doch Kopf voran eventuell seitlich ins Wasser tauchen.Richtig?
Dann müßte auch die Wathose volllaufen ohne Watgürtel.:(

Ist nur ne Anmerkung von mir ansonnsten gebe ich Euch recht,vorallem mit der Breitschaft zum Kauf von teurem Tackle aber nichts für die Sicherheit ausgeben zu wollen.#d
 
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