Der "Würmchen-bade-Looser" Trööööt

lonesome

Member
Ok,

ich geb es zu: Ich bin mit absoluter Sicherheit der erfolgloseste Angler aller Zeiten. Und ich sehe das als wenig fatal an, sondern ich mag es stundenlang in der Natur zu sitzen. Meine Ausrüstung ist für den normal- Angler etwas "mehr", aber nicht gehoben. Trotzdem geb ich alles, nehme aber Scheidertage völlig ruhig hin. Für mich ein Tag in der Natur, alles war schön, Handy aus, nen 22er Barsch war nicht der Schneider....
Stets gehe ich mit dem Guten Gewissen nach Hause: Du fährst zum Mäckes, und die Fische sind auch satt.

Nennen wir es doch hier mal den SCHNEIDER- TRÖÖÖT, und ich freue mich auf den netten Austausch mit Euch ;):);)
 
AW: Der "Würmchen-bade-Looser" Trööööt

ich bin auch einer der erfolglosesten angler

aber ab und zu fange ich auch mal etwas

und hauptache ist es macht spaß und man hat seine ruhe
 
AW: Der "Würmchen-bade-Looser" Trööööt

ja schickt mich an einen see und ich fange nichts aber im fluss fange ich wie ein weltmeister :D:D

aber schneider tage sollten immer gelassen genommen werden schließlich ist die zeit in der natur das schönste :)
 
AW: Der "Würmchen-bade-Looser" Trööööt

Also um den Tiel "Erfolglosester Angler" bewerbe ich mich ebenfalls ... und hätte wohl gute Chancen zu gewinnen. Seit etwa 1,5 Jahren bin ich aktiv dabei, lese Woche für Woche Fachzeitschriften, probiere neue Techniken aus und renne immer wieder und wieder ans Wasser. Die Ergebnisse sind in 99,9 Prozent der Fälle ganz, ganz mau und man fragt sich manchmal, woher man noch die Motivation nimmt. Immerhin kosten die vielen Blinker, Posen etc., die man in den Bächen und Seen verteilt, ja auch ein Heidengeld. Aber Ihr habt wahrscheinlich Recht: Das Draußensein, das Erleben der Natur, das Beobachten der vielen Tiere und das Abschalten sind die wahren Triebfedern. Aber ganz ehrlich: So dann und wann, so ab und zu mal ein Fang wäre auch nicht schlecht ...

Grüße, Michael
 
AW: Der "Würmchen-bade-Looser" Trööööt

Und ich dachte schon, ich wäre der Einzige, der nichts fängt.|bigeyes Doch ich gebe die Hoffnung niemals auf, bin gerne in der Natur und die Angelei ist ein großes Hobby von mir. Da gehören etliche Schneidertage einfach dazu.
Stellt euch mal vor, ihr fangt jedesmal einen Sack voll Fische. Wäre das nicht auf Dauer langweilig? Ich finde, schon. Und in den Stunden, in denen nichts beisst, hat man alle Zeit der Welt seinen Gedanken nachzuhängen, sich die Natur anzuschauen oder im Stuhl immer tiefer zu rutschen, bis der Kopf auf der Rücklehne liegt und den Kollegen mit lauten Schnarchgeräuschen den letzten Nerv zu rauben :).

Meine Zeit kommt auch noch, da glaube ich ganz fest dran und dann fange ich den Fisch meines Lebens #h.
 
AW: Der "Würmchen-bade-Looser" Trööööt

Ihr kommt damit der Aussage des Ahnvaters aller Angler, dem ehrenwerten Izaak Walton, ungemein nahe. Denn das Angeln sei des ernsthaften (im Sinne von seriös) Mannes Erholung. Studiert man seinen "Vollkommenen Angler", so wird man feststellen, dass auch er den Fang eines Fisches in den Vordergrund stellt, aber eben nicht als alleiniges Ziel. Die Art, wie man es macht, wie man sich gibt und auch darüber Gedanken verliert, war ihm sehr wichtig.

Mir geht es da nicht anders, als euch. Auch ich fange nicht laufend nennenswerte Fische und gehe oft genug vollkommen blank nach Hause. Aber ich war beim Angeln und das zählt unter dem Strich. Ich habe meine karge Freizeit mit dem ausgefüllt, was mir am meisten am Herzen liegt und ich hab Zeit meines Lebens jeden einzelnen Tag genossen. Wozu muss ich da noch eventuellen Rekorden nachjagen? Müsste ich wählen, so fiele meine Wahl immer zu Gunsten der Zufreidenheit und der Gelassenheit aus. Und dazu reicht auch der 22er Barsch, oder das kleine Rotauge!
 
AW: Der "Würmchen-bade-Looser" Trööööt

Du jagst von der Arbeit heim, wuchtest die gestern vorbereiteten Klamotten ins Auto, fährst zum Fluss. Gehst natürlich nicht an die Stelle wo man parken kann, sondern kämpftst dich ein ganzes Stück Packeselmäßig schnaufend durchs Gebüsch.

Lange Haare sind nun endlich mal auch praktisch, denn du kannst mit deinem Zopf nach den Bremsen schlagen, da keine Hand frei ist. Was nur bedingt funktioniert, mit einem dicken Biss am Hals kommst du endlich an deiner Stelle an.

Kurz den Schweiß abwischen, auspacken. Fluchen, dass das Pöttchen mit Mais noch im Kühlschrank steht. Egal, die Würmer sind zum Glück dabei.

Der erste Wurf geht zu dicht an die Steinschüttung, der 3€-Korb hängt sofort bombenfest. Die Billigschnur erweist sich als Abschleppseilfähig, die Rute knackt schon bedenklich, bis du endlich freiwillig abreißt. Natürlich ist die ganze sorgfältig gebundene Schlaufenmontage hinüber. Also neu binden und wieder auswerfen.
Vorher aber noch fix die Stellfischrute klarmachen.

2 Std. tut sich gar nix, außer das rechts neben dir, an der Sandbank, die Barsche jagen wie doof. Wie gut, dass das vorgestern nicht der Fall war, als du dort mit der Spinnrute gestanden hast, hättest glatt was fangen können sonst.

Während du auf Bisse an der Feeder lauerst, kommt keine Langeweile auf, denn die Stellfischrute kippt mehrfach ins Wasser, da der Rutenhalter so gar nicht windfest zu stellen ist.
Als du wieder mit dem Halter kämpft und - nach fest kommt ab - die Stellschraube abbrichst, siehst du aus dem Augenwinkel heraus, dass die Feederspitze sich beugt, wie ein Sünder im Beichtstuhl. Als du anschlägst ist nix mehr dran.

Bis zum Einpacken nur noch ein Biss, natürlich als du es unverschämterweise wagst, endlich mal zu pinkeln. Als du, mit noch aus dem Hosenlatz raushängendem Lurch, an der Rute bist, ist der Fisch natürlich mit deinem Köder auf und davon.

Endlich hast du Glück: auf dem Rückweg durchs Gebüsch wirst du nicht schwitzen müssen, denn beim Einpacken setzt schlagartig Regen ein. Nun nur noch daheim die nassen Brocken in den Keller schleppen und ein zauberhafter Schneiderabend geht zu Ende.

Man muss nix fangen; Angeln kann auch so schön & entspannend sein!
 
AW: Der "Würmchen-bade-Looser" Trööööt

Du jagst von der Arbeit heim, wuchtest die gestern vorbereiteten Klamotten ins Auto, fährst zum Fluss. Gehst natürlich nicht an die Stelle wo man parken kann, sondern kämpftst dich ein ganzes Stück Packeselmäßig schnaufend durchs Gebüsch.

Lange Haare sind nun endlich mal auch praktisch, denn du kannst mit deinem Zopf nach den Bremsen schlagen, da keine Hand frei ist. Was nur bedingt funktioniert, mit einem dicken Biss am Hals kommst du endlich an deiner Stelle an.

Kurz den Schweiß abwischen, auspacken. Fluchen, dass das Pöttchen mit Mais noch im Kühlschrank steht. Egal, die Würmer sind zum Glück dabei.

Der erste Wurf geht zu dicht an die Steinschüttung, der 3€-Korb hängt sofort bombenfest. Die Billigschnur erweist sich als Abschleppseilfähig, die Rute knackt schon bedenklich, bis du endlich freiwillig abreißt. Natürlich ist die ganze sorgfältig gebundene Schlaufenmontage hinüber. Also neu binden und wieder auswerfen.
Vorher aber noch fix die Stellfischrute klarmachen.

2 Std. tut sich gar nix, außer das rechts neben dir, an der Sandbank, die Barsche jagen wie doof. Wie gut, dass das vorgestern nicht der Fall war, als du dort mit der Spinnrute gestanden hast, hättest glatt was fangen können sonst.

Während du auf Bisse an der Feeder lauerst, kommt keine Langeweile auf, denn die Stellfischrute kippt mehrfach ins Wasser, da der Rutenhalter so gar nicht windfest zu stellen ist.
Als du wieder mit dem Halter kämpft und - nach fest kommt ab - die Stellschraube abbrichst, siehst du aus dem Augenwinkel heraus, dass die Feederspitze sich beugt, wie ein Sünder im Beichtstuhl. Als du anschlägst ist nix mehr dran.

Bis zum Einpacken nur noch ein Biss, natürlich als du es unverschämterweise wagst, endlich mal zu pinkeln. Als du, mit noch aus dem Hosenlatz raushängendem Lurch, an der Rute bist, ist der Fisch natürlich mit deinem Köder auf und davon.

Endlich hast du Glück: auf dem Rückweg durchs Gebüsch wirst du nicht schwitzen müssen, denn beim Einpacken setzt schlagartig Regen ein. Nun nur noch daheim die nassen Brocken in den Keller schleppen und ein zauberhafter Schneiderabend geht zu Ende.

Man muss nix fangen; Angeln kann auch so schön & entspannend sein!

Hm iwie kommt mir das bekannt vor^^

aber ihr habt schon recht, nur spätestens nach dem 3. Schneidertag habe ich die Schnauze meist erstmal 2 Wochen voll und meide das Angeln...mit Rekorden oder sowas kann ich auch nix anfangen, ich angel ja für mich, und nicht um der Welt zu beweisen dass ich nen 1,30m Hecht drillen kann (ganz davon abgesehen....wer soll das essen^^ #q

dazu mal ne Frage...bis wann kann man einen Waller eigtl essen? Schmecken die mit 2 m noch?
 
AW: Der "Würmchen-bade-Looser" Trööööt

nix gefangen... aber beinahe hätte es ente gegeben... das grundblei verfehlte den kopf versehentlich nur wenige cm |sagnix
 
AW: Der "Würmchen-bade-Looser" Trööööt

@kati

ich kenne diese tage wo vieles falsch läuft doch nach einem tiefen durchatmen denke ich immer positiv über die kommenden tage nach
ich angele für mich wenn ich was fange bestätigt das die freude auf einen fisch wenn nciht dann halt nicht es kann nciht immer alles glatt laufen
so schlecht manche tage auch sind finde ich immer wieder nur das diese geschehnisse neue erfahrungen sind und mir weiter dazu verhelfen mit solchen situationen umzugehen

angeln ist mein hobby und meine leidenschaft und durch irgendeinen grund rege ich mcih nichtmal über 5 scneidertage hintereinander auf da ich in die natur möchte und nicht dauerhaft fische fangen möchte das fangn ist nur eine nebensache über die man sich freuen kann da man davon bestätigt wird das man alles richtig gemacht hat


lG Jeremy
 
AW: Der "Würmchen-bade-Looser" Trööööt

Ich empfinde Schneidertage auch als normal, kommt eben vor. Besonders, wenn man auf schwierigere, seltenere Fische angelt.

Trotzdem ist es schon erstaunlich, wenn man manchmal weiß: das Gewässer, die Stelle, die Zeit, die Methode, usw. ist alles richtig und nix, aber auch gar nix passiert. Selbst bei Dingen, die immer eine sichere Bank waren.
Das ist ein paar Mal hintereinander durchaus erträglich, spornt sogar an. Wieder versuchen, noch etwas mehr Mühe geben, sich noch was einfallen lassen,... ich will, ich will, ich will... das es funktioniert.

Aber irgendwann dreh ich durch, mag nicht mehr.
Wenn alle Stricke reissen, fahr ich zum Wellnessgewässer. Ein Regenrückhaltebecken, totenschäbig, aber man fängt (meistens) wie doof. Nix dickes, dafür quer Beet durch alle Arten gleichzeitig.

Wenn sich selbst da dann nix tut, hilft nur Ruten am Wochenende im Keller lassen, Tour de Regal an der Theke und die Festplatte mit Vodka & Co. formatieren.
Und es danach mit Auwa halten, "wir greifen noch mal an".
 
AW: Der "Würmchen-bade-Looser" Trööööt

@Kati:

Das kann ich absolut nachvollziehen. Ich habe dieses Jahr so die Seuche am Hals, es geht fast gar nix. Zielfische überhaupt nicht!!! Es geht so weit, das die Jungs 2 tage sehr gut fangen, ich mich dann anschließe und allesamt schneidern ab...:q

Gibts nur eins was hilft, 2 Bier einpacken und sich seinen Teil denken....
 
AW: Der "Würmchen-bade-Looser" Trööööt

@Kati

Haste schick beschrieben.

Wenn man sich spezialisiert, und nur den einen Fisch sucht, sind die glücklosen Tage sehr häufig.


Dann hilft nur die Ausdauer eines Albatross`, gepaart mit der Hartnäckigkeit einer Küchenschabe auf Nahrungsssuche.

Wer sein Ziel stetig verfolgt, wird es auch erreichen - koste es, was es wolle.


|wavey:|wavey:|wavey:
 
AW: Der "Würmchen-bade-Looser" Trööööt

.....Gestern haben meine Würmchen den *Rettungsschwimmer-Schein* gemacht von 19:00-00:30
:vik::g
 
AW: Der "Würmchen-bade-Looser" Trööööt

Kenne das nur zu gut. :q

Stundenlang sitz ich da mit ner Köfirute und ner Schwimmerrute auf Aal, nix beißt. Dann bimmelt das Handy, liegt natürlich im Auto. Ich geh zum Auto und sehe beim zurückgehen an den Angelplatz nur noch die Schwimmerrute sich krümmen und das Knicklicht irgendwo unter Wasser abhauen. Will schnell zur Rute, rutsche auf dem nassen Gras aus, knalle mit dem rechten Arm auf die Stuhllehne, mit dem Fuss kicke ich die Rute halb ins Wasser. Wieder Aufgerafft, angeschlagen, nichts. #t

Ein anderes Mal auch stundenlang geangelt, kein Biss auf Köfi. Wollte dann auf Wurm umstellen. Rute rausgeholt, Köfi abgemacht und ins Wasser geschmissen. Plötzlich kommt irgendwas Dickes und schnappt sich den Köfi von der Wasseroberfläche. |uhoh:

Die Welt ist schlecht! :m

Gibt aber auch positive Situationskomik.
Sitzen abends am Wasser, hatte keine Pieper dabei und saß 20m von meinen Ruten entfernt, Bremse auf. Boardie Fabiasven mit dem ich unterwegs war hat als Klingelton die Klackgeräusche einer Rollenbremse. Er wollte mich natzen und lies den Klingelton abspielen, genau in dem Moment geht aber tatsächlich die Bremse an der Rolle los. Er dachte erst mich drangekriegt zu haben, jedoch lag am Ende ein schöner Aal im Kescher. :g

Oder man sitzt am Wasser, philosophiert über "Angeln ist sch*isse, beißt gar nichts. Gehe ab sofort lieber in die Tanzschule, da freut sich wenigstens meine Oma drüber,..." und in dem Moment kreischt der Pieper los. |bigeyes

Geschichten die das Leben schreibt! :m
 
AW: Der "Würmchen-bade-Looser" Trööööt

Davon würde ich Abstand nehmen, die sind bald auf der Roten Liste....;)



Jaaa . . .|kopfkrat

Sie fliegen aber mit mehr Ausdauer, als die meisten auf der O. . . n haben.|wavey:|wavey:|wavey:
 
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