Der Mythos von der Langen Rute

monster

Rheingefallen
Moin,

ich lese immer wieder als Argument für die Rutenlänge von über 4 Metern (z.b. Feeder) im Rhein, dass mehr Schnur aus dem Wasser gehalten wird. Ich frage mich ob es dazu wirklich eine Erklärung, ernsthafte Erfahrungen (keine Gefühle ;)) oder sogar ernsthafte Tests gibt.

Oder plappern hier die meisten doch nur nach was mal irgendwer glaubhaft beschrieben hat? Denn auf den ersten Blick macht es ja sinn mehr Schnur aus der Strömung zu halten und sogar geflochtene Schnüre einzusetzen. Nur wird bei letzterem oft mir Schlagschnur von 10 - 20 Metern gefischt.

Ich bin verleitet zu glauben, dass es z.B. zwischen 3,90 oder 4,20 Ruten keinen merklichen unterschied gibt, was die menge an Schnur angeht, die tatsächlich im Wasser ist. Und dass bei entsprechender länge der Schlagschnur auch der Einsatz der geflochtenen sich lediglich etwas auf die Wurfweite auswirkt.

Ich hoffe das ich hier in kein Wespennest stoße |splat2: und man hier eine Sachliche Diskussion führen kann. Finde das Thema schon interessant, da es ja doch bei fast jeder Kaufberatung (v.a. beim Feedern) genannt wird.

Besten Gruß,
monster
 

Pinn

Active Member
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Der Rhein hat eine sehr starke Stömung und als Schiffahrtskanal ist er auch sehr tief. Beim Grundangeln im Bereich der Strömung, egal ob mit Grundblei oder Futterkorb, halte ich es für sinnvoll, möglichst wenig Hauptschnur der Strömung auszusetzen. Der Köder könnte sonst alleine durch den Druck der Strömung auf die Schnur abtreiben und irgendwo flußabwärts liegenbleiben, wo er gar nicht hinsollte.

Dieser Effekt kann natürlich auch gewollt sein, wenn man durch die Abdrift des Köders flußabwärts genau die untere Strömungskante erreichen will, wo der Köder liegenbleiben soll. Aber selbst dann würde ich am Rhein Ruten von 4,20m bevorzugen. Man muss die Ködermontage mit oder ohne gehaktem Fisch wegen der Steine und Muscheln schnell über die Kante heben können, um Schnurbruch zu vermeiden. Das geht nur mit wenig Schnur unter Wasser und viel Schnur über Wasser.

Das Angeln in den Rheinbuhnen bei uns am Niederrhein ist allerdings etwas ganz anderes als das direkte Angeln im Strom. Je nach Tiefe und Stömung der Kehrwasser verwende ich hier kürzere Ruten und leichtere Montagen

Im Hauptstrom des Rheins können wir uns aber am leichten Brandungsangeln orientieren. Also Rute steil aufgestellt und Schnur gespannt.

Gruß, Werner
 
F

Franky

Guest
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Ich habe mal versucht, das ganze "maßstabsgetreu" und ungefähren praxisnahen Werten nachzustellen. Entfernung Angel -> Futterplatz ca 15 m, Tiefe an der Stelle ca 7 m. Bei einer 3,9 m Rute sind ca 9,5 m "im Wasser", bei 4,2 m ca 9,20. Bei 4,5 m Länge sind es 8,9 m. Viel macht es an der Stelle nicht aus. Das deckt sich in dieser Sache ungefähr auch mit meiner Erfahrung nach dem Umstieg von einer 3,60 auf eine 3,90 m Feeder.
Was aber eklatant ist und für mich auch den wesentlich wichtigeren Effekt hat, waren wesentlich weniger Hänger beim Einkurbeln. Man hat zwar "nur" unwesentlich mehr Länge, die aber scheinbar das Zünglein an der Waage waren, um die Montage sicher über die Kante zu wuppen.

PS: Werte natürlich direkte Verbindung - durchhängen und Strömung ausgeblendet
 

monster

Rheingefallen
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Das was Pinn schreibt ist ja mal wieder genau die Standardantwort, die ich schon oben beschrieben habe. Eine Theorie, die logisch klingt aber m.E. zu wenig Praxis beinhaltet.

Danke Franky für die schöne Rechnung. Das deckt sich mit meiner Überlegung, dass der unterschied bei einigen Zentimetern liegt. Wie viel Druck jetzt durch dieses kurze Schnurstück zusätzlich auf dem Köder lastet könnte vielleicht ein Ingenieur berechnen :)

Das Argument der Besseren Kontrolle beim Einkurbeln und der reduzierten Hängerträchtigkeit sehe ich hier wirklich als größeres Kriterium.

Oft ist es ja nicht gerade Windstill und da hab ich lieber Schnur im Wasser, da ich die Bewegung der Strömung und Wellen besser von Bissen unterscheiden kann, als kurze Windböen. Aber das ist nur meine Meinung.
 

Andal

Teilzeitketzer
In stillem Gedenken
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Bitte nicht vergessen: Zu langen Ruten gehören auch die passend langen Kescherstile. Genau da geht das Elend sehr oft an. Endlich hat auf der ellenlangen Stange was gebissen, wurde auch sauber gedrillt und trotzdem geht die Flucherei los.

In der einen Hand die lange Rute, in der anderen den nicht minder langen Kescher und Vater Rhein zerrt den Kescherkopf Richtung Rotterdam, während der Fisch lieber gen Schaffhausen ziehen möchte.

Genau aus diesen Gründen des Handlings mag ich keine Feederruten, die länger als 390 cm sind und ich bin weder klein, noch von schwächlicher Natur.
 

Gardenfly

Active Member
AW: Der Mythos von der Langen Rute

30cm mehr oder weniger werden keinen Unterschied ausmachen,da ist beim Feedern die Auflage wichtiger-da kann ich 1m Höhenunterschied wegmachen (Rutenständer vs Feederarm).
Ein Kumpel hatte schon mit einer 6m Bolo gefeedert, da an seiner Stelle eine scharfe Kante war, bei kürzeren Ruten gingen die Fische dort verloren (Eider).
Aus eigener Erfahrung am 20-40m breiten Gewässer kann ich nur Unterschiede bei 90cm oder mehr feststellen.
 

Criss81

im Hechtwahn
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Hey,

also wenn ich mich nicht verrechnet habe und man die Werte von Franky nimmt, hat man bei einer 0,25 er Schnur mit p~1/A (A - Fläche) bei einer 4,5m Rute im Gegensatz zur 3,9 m Rute (idealisiert) ca. 6,3% weniger Strömungsdruck.

Chris
 
F

Franky

Guest
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Die Schnurstärke ist dabei irrelevant... ;) 8,9 m sind ca 93,7% von 9,5 m... ;)
Davon aber mal ab ist, wie Andal auch für meine Begriffe schon richtig schrieb, das Handling von 4,50 m zu 3,90 m wesentlich schwieriger. Bevor ich mich mit so einem Ding herumkrampfe sind mir im Zweifel "7% mehr Strömungsdruck" wumpe. Was auch immer das ausmacht - ich kann es nicht abschätzen, aber viel wird das m. E. nicht sein.
 

Criss81

im Hechtwahn
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Hey, du hast natürlich recht, bei gleicher Schnurstärke kürzt sich das natürlich wieder raus...und was 7% mehr Strömungsdruck ausmacht..wenn dein 100g Blei bei 4,5 m liegenbleibt brauchst du bei ner 3,9 m Rute halt 107g. Also wumpe, wie du so schön sagst.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Dass Länge nix ausmacht sagen immer die, die zu kurze haben...

Ruten natürlich...
;-)))

Ich denke, dass man da nicht alleine "objektiv" rechnen kann, da es sowohl auf die äußeren Umstände ankommt (Tiefe, Strömung, Angelentfernung, Korbgewicht, etc.) wie auch auf die persönlichen Vorlieben.

Wer z. B. ständig bis an die Grenze der Wurfweite werfen muss, wird um jeden Zentimeter mehr Rutenlänge froh sein.

Auch Frankys Rechnung kann man so oder so sehen
Bei einer 3,9 m Rute sind ca 9,5 m "im Wasser", bei 4,2 m ca 9,20. Bei 4,5 m Länge sind es 8,9 m.

60 cm Unterschied Schnur im Wasser hört sich natürlich nicht so viel an..

Bei dem Beispiel mit 25er ist das aber eben doch auch schon eine Fläche von 1,5 Quadratzentimeter.

Hängt mal ein entsprechendes Stück Plaste (oder nen Kronkorken) mittig an einer Schnur befestigt in die Strömung - da wird sich mancher wundern, was da Druck draufkommt (je nach Strömung natürlich).


Das ist natürlich alles doch eher "theoretisch" für den "Normalangler" - man gleichts halt mit der Futtermenge im Korb, schwererem Blei etc. aus ..

Spezis beim Feedern - vor allem seit das Feedern das stippen bei den Wettkämpfen mehr oder weniger abgelöst hat - werden sicher auch auf solche Feinheiten achten um möglichst optimal angeln zu können.

Jeweils natürlich aufs Gewässer, Umstände vor Ort und persönliche Vorlieben angeglichen...
 

Andal

Teilzeitketzer
In stillem Gedenken
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Eben und darum bewerte ich das für mich so richtig subjektiv, wie ich es halt empfinde und da schneiden die ganz langen Stangen einfach schlechter ab.

Das bei zunehmender Länge unbequemere Handling habe ich ja schon angesprochen. Dazu kommt noch, dass sich so eine Angelrute eklatant in ihren Eigenschaften verändern kann, wenn man den gleichen Typ plötzlich in einer einen Meter längeren Version in der Hand hat.

Außerdem sind viele Feederruten im Zuge des immer schwerer und immer weiter Trends regelrecht verkommen. Der Mode folgend, dass man immer schwerere Körbe immer noch weiter werfen "muss", sind oft Stangen herausgekommen, die in Sachen Drillqualität rein gar nichts mehr bieten. Was eine volle Getränkedose quer über den Rhein feuert, kommt eben schlecht bis gar nicht in Aktion, wenn ein Durchschnittsbrassen an der Schnur hängt. Das macht dann keinen Spaß mehr. Um solche Wurfgewalten zu packen, muss natürlich auch ordentlich Material verbaut werden und die Ruten wirken dann gerne mal sehr derbe. Schön ist etwas anderes.

390 cm und maximal 180 gr. Wurfgewicht sind so für mich die Obergrenze dessen, wo ich feedern noch schön, elegant und feinfühlig in der Methode ansehe. Wo ich mit diesem Gerät nicht mehr hinkomme, da bin ich dann halt nicht, oder muss mich umstellen. Werfe ich quer zum Strom, muss es schon was an Gewicht haben. Werfe ich aber leicht strom auf, oder ich fische direkt Up Stream, komme ich mit deutlich weniger Blei am Korb aus, muss mich aber darauf auch einstellen (wollen)!

Wie gesagt, das ist meine ganz persönliche Einstellung dazu. Wer mit noch viel längeren und noch schwereren Ruten feedern will, der solls mit Freuden machen. Mein Ding ist es nicht. ;)
 

monster

Rheingefallen
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Freue mich wirklich über die ganzen Kommentare hier. Also kann man sagen, es könnte sich bemerkbar machen mit 4,20 oder gar 4,50 gegenüber 3,90 zu fischen, wenn die Gegebenheiten passen und das restliche Material entsprechend professionell ausgewählt ist.

Für den Otto ist das dann eher zu vernachlässigen und man könnte diese Parolen "kauf dir mindestens 4,20, die Schnur muss aus dem Wasser" eigentlich auch weglassen und lieber nach der Körpergröße, Kraft etc. gehen.

Ich habe mich hier ja auch schon das eine oder andere mal beraten lassen. Nicht unbedingt, um dann etwas online zu bestellen, sondern vielmehr, um ein Gefühl für das Thema und die Materie zu bekommen. Nachher im Laden wurde ich dann meist mit Hilfe des freundlichen Personals und guter Beratung fündig.

Es fällt doch starkt auf, wie oft bestimmte Standardparolen hier runtergebetet werden. Das wird dann unreflektiert übernommen und weiterverbreitet. #c
 

Andal

Teilzeitketzer
In stillem Gedenken
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Es fällt doch starkt auf, wie oft bestimmte Standardparolen hier runtergebetet werden. Das wird dann unreflektiert übernommen und weiterverbreitet. #c

Ja mei... wenn in gewissen Blättern zu lesen steht, dass der Herr Sowieso sagt, dass... ja dann muss das schon so sein, dann kann man das auch locker nachplappern, weil wenn schon der Sowieso... und so weiter und so fort. Das aber der Sowieso finanziell von der Firma Adabei abhängig ist, die just dieses Produkt unters Volk bringen will, wird dabei beinahe grundsätzlich überlesen.

So entstehen solche mythischen Phrasen, die hartnäckiger sind, als die Syphillis!

Obendrein arbeiten die Blättchen meist sehr gerne mit Textbausteinen, was der Verbreitung der Phrasen auch noch Vorschub leistet.

Für die Krönung dessen halte ich Schöpfungen wie diese:

"Zuerst machte es tock. Ich dachte an einen Hänger, doch dann setzte sich der Hänger in Bewegung!"
oder
"Der Köder, der dann drankommt, wenn alle anderen versagen!"

Für phantasielose Nerds ist das natürlich das gefundene Fressen und somit lesen wir es noch öfter, als eh schon über der Grenze des Zumutbaren ist.
 

kati48268

Well-Known Member
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Na ja, wenn man ein Interview, eine Talkrunde
mit Murksel, Westerwave, Steinkopf & Co. anschaut,
die auf jedwede Frage
mit Standartplatitüden, Einheitsphrasen, inhaltsleerer Dummbeutelrethorik,... antworten
und dann bejubelt & gewählt werden,
wird klar:
das Volk ist dumm
& braucht Opium
.

Warum sollte es bei der Mini-Teil-Schnittmenge 'Angler' anders sein?
Wer den Wunder-Geheimköder, die 100%-Sicher-Fang-Methode, die winters wie sommers und egal ob Bach oder Stausee..., die in Stein gemeißelten Weisheiten der Anglerbibel haben will,
wer unbedingt Angelhelden braucht
und diese dadurch identifiziert,
dass solche mit den 3 ersten Würfen
4 gute Hechte + 1 mit Ü1m rausreissen,
der wird all dies auch bekommen.

Und das ist gut so.
Gib dem Affen Zucker.
 

Pinn

Active Member
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Freue mich wirklich über die ganzen Kommentare hier. Also kann man sagen, es könnte sich bemerkbar machen mit 4,20 oder gar 4,50 gegenüber 3,90 zu fischen, wenn die Gegebenheiten passen und das restliche Material entsprechend professionell ausgewählt ist.

Moin Monster,
mich freut dieser Trööt auch! Er hat mir einen Punkt aufgezeigt, wo ich die Prioritäten in meiner Antwort auf deine Fagen in einem Einzelpunkt falsch bewertet habe: Die Länge der Rute und der Wasserwiderstand der Schnur in der Strömung...
Es gab interessante Antworten gegen längere Ruten 12' = 3,60m, deren inhaltliche Aussage ich nachvollziehen kann. :)

Fakt ist aber, Heavy-Feeder-Ruten mit WG 180+ sind i.d.R. schon etwas länger und schwerer als als normales Gerät. Sie entsprechen dem Gerät für leichte Bandungsangelei. So'n Gerät verwende ich gerne in der Haupströmung am Rhein.

Innerhalb der Buhnenfelder kann man natürlich viel feiner fischen. Da verwende ich seit 25 Jahren gerne eine leichte Tom Pickering mit WG 120. Andal wird die kennen. :)

Es fällt doch starkt auf, wie oft bestimmte Standardparolen hier runtergebetet werden. Das wird dann unreflektiert übernommen und weiterverbreitet. #c

Ich hoffe, dieser Beitrag von mir ruft nicht den Eindruck hervor, hier würden wieder Standardparolen runtergebetet. Zu allem, was ich im zweiten Beitrag in diesem Trööt gesagt habe, stehe ich natürlich und wir können das gerne weiterdiskutiern. :)

Gruß, Werner #h
 

monster

Rheingefallen
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Hey Werner,

man konnte ja schon erkennen, dass du das nicht einfach nachplapperst, sondern dir auch Gedanken dazu gemacht hast und auch über entsprechende Erfahrung verfügst.

Ich wollte eigentlich für mich einmal diese Frage klären und auch ein bisschen wachrütteln, dass nicht immer alles einfach so übernommen und weiterverbreitet wird. Wenn dann 0815-user xy meint, er Fischt jetzt seit 2 Monaten und sich in eine Kaufberatung einmischt, wo er dann das vorher gelesene unreflektiert runterbetet, stößt mir das schon auf.

Aber dem wird man wohl so einfach nicht beikommen :)

Wo wir gerade bei Brandungs- und Feederruten sind. Ich werden die Tage für eine Woche an die Ostsee fahren und bin gerade ziemlich unentschlossen ob ich mir jetzt extra ne Brandungsrute kaufe oder ne Heavy Feeder (200g-250g) die ich dann auch später im Rhein nutzen kann... |kopfkrat

besten Gruß,
monster
 
F

Franky

Guest
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Moin...
Ich bin nicht so der Brandungsspezi und hoffe, Du bekommst noch fundiertere Antworten als meine...
Problem 1, auf das Du stoßen wirst, sind die kleinen Ringe der Feeder. In der Regel wird "Vollgas" geworfen. Bei min. 150 g Gewicht brauchst Du eine Schlagschnur von ca. 0,7 mm, damit Dir das Ding nicht zerreisst. Diese ist rund 3 "Rutenlängen" lang und die Knoten entsprechend nicht klein (Hauptschnur mono zwischen 0,25 - 0,3 mm, ich hatte ne 0,28er Stroft GTM drauf). Da brauchst Du schon relativ große Ringe, um den Knoten sicher passieren lassen zu können!
Problem 2: Wellenschlag und Wind. Die Feeder wird permanent rumwippen, wenn sich die Wellen an der Schnur brechen. Bisserkennung wird schwer.
Die Dinger "lohnen" sich nur bei absolutem Ententeichwetter. Und da ist es "fraglich", wie dicht die Fische unter Land kommen um Nahrung aufzunehmen...
Eine Brandungsrute hat immer mehr Kraft als eine Feeder, auch bei gleichem angegebenen WG, denn Wurfstil und Aktion sind nicht wirklich zu vergleichen.
 

Andal

Teilzeitketzer
In stillem Gedenken
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Massive Probleme machen Feederruten, wenn es Kraut im Wasser hat, Kraut das frei treibt. Das fängt sich vom feinsten an der Schnur und die Ringe, besonders der Spitzenring sind sofort dicht und dann auch gleich mal kaputt, wenn man sauber am Kurbeln ist.

Bei sauberem Wasser und schlanken Schlagschnurknoten halte ich sie für den Brandungsruten sogar überlegen. Vielleicht nicht bei der Wurfweite, aber bei der Bissanzeige um Längen.
 

monster

Rheingefallen
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Danke für die Tipps.

Es war leider an Angeln gar nicht zu denken, da der Strand und die Seebrücken bedingt durch das gute Wetter voll mit Touris waren. Auch in den Nachtstunden waren noch ziemlich viele Leute im Wasser.

Ach und Algen/Kraut und Quallen waren dann auch reichlich vorhanden... Aber das Thema ist noch nicht vom Tisch. Ich werde es vielleicht im Herbst noch mal versuchen und mir dann auch eine gute Stelle vorher ausgucken und nicht so viel in der sonne liegen :D

Dann auch mit entsprechendem Equipment.
 

Hawk321

Member
AW: Der Mythos von der Langen Rute

Ganz wichtig finde ich, ist auch in WELCHEN WINKEL die Rute steht...liegt das Teil auf'm RodPod ist es völlig Schnuppe.

Jedoch ist eine 4.20m Feederrute deutlich besser geignet um weit zu werfen.

@Franky

Bei den UltraHeavy Modellen brauchst nicht so viel Sorgen haben von Spitzensensibilität.
 
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