Der große Aal-Thread, Tackle, Taktik, Montagen, usw.

Sorry, aber ein Loch im Genick ist keinesfalls ein Muss und auch nicht wirklich schön beim Räuchern.

Meine Aale werden zügig beherzt gegriffen, der Kopf auf eine FESTE Unterlage gelegt und mit einem geeigneten Schlagstock klassisch rustikal betäubt.

Auf den Rücken gedreht, dann kommt mit einer Spitzen! Klinge der Herzstich mit "Zug nach vorn"

Wenn DEUTLICH Blut austritt, ist der Aal waidgerecht versorgt und mausetot!

Wer geübte Augen hat, kann das "Starre" in den Augen des Toten Tieres erkennen und ein Kiemen"Aufblähen" Wie bei noch lebenden Aalen gibt es nicht!

Ich bin immer wieder erstaunt darüber, dass geglaubt wird, man könne einen gefangenen Aal NICHT KLASSISCH töten... das ist einfach Unsinn.

Voraussetzung ist zügiges, beherztes, gezieltes Vorgehen...

R. S.
 
So und nun zur Rutenaktion, natürlich ist auch diese knüppelig!
Auch die von mir gefangene 55cm Brasse hat sich wie ein Köderfisch angefühlt und lies sich einfach einkurbeln.
Letztes Wochenende hatte ich die FTM Jade in 3,60m mit 180g WG wieder im Einsatz.

Fangen konnte ich den schönen Burschen hier:
IMG_0230.jpeg

Der Aal hatte genau 90cm und wog exakt 1300g.

Beim Liften des Aals konnte die Jade erstmals so richtig ihre Aktion zeigen.
Die Lifting Power ist ganz ordentlich!
Die anfängliche Spitzenaktion geht unter starker Last in eine Progressive bis parabolische Aktion über.
Der anfangs sehr Spitzen betont wirkende Blank arbeitet unter Last erstaunlich harmonisch und biegt sich ordentlich mit.
Natürlich merkt man auch hier, dass es sich eher um einen günstigeren Composite-Blank handelt.
Eine moderner Voll-Carbon-Blank wirkt etwas harmonischer, ist dafür aber natürlich auch teurer und empfindlicher.

Der Fisch biss übrigens eher wie ein Karpfen, er nahm bei doch relativ stramm eingestellter Bremse richtig Schnur von der Rolle.
Auch das typische anklingeln des Aals in der Rutenspitze fehlte fast gänzlich.
Die Glocke läutete zweimal kurz und sehr vehement und ab ging die wilde Fahrt.
In dieser Situation war ich über die schwere Rute sehr froh!
 
Zurück
Oben