Der AV-NDS regt beim Finanzamt Stuttgart die Überprüfung der Gemeinnützigkeit von PeTA an

Kolja Kreder

Mitglied
https://www.av-nds.de/images/2019_BEITRAEGE/2019_45_WEB_AVN-RM_PeTA-GemeinnützigkeitAnschreiben/2019-08-29_AVN_RM_PeTA-Gemeinnützigkeit_Vorlage.pdf

Dieses Schreiben nenne ich mal fundiert. Genau dies ist der richtige Schritt gegen PeTA. Denn hier muss sich nun die zuständige Finanzbehörde mit dem Thema befassen und kann nicht einfach die Augen verschließen.

In die selbe Kerbe haut ein Angel- Kamerad, der das gleichlautende Anliegen bei der Oberfinanzdirektion in Karlsruhe anbringt. Auch dieses Schreiben ist öffentlich einsehbar.

https://www.netzwerk-angeln.de/angelpolitik/424-neuer-antrag-auf-aberkennung-der-gemeinnuetzigkeit-von-peta.html?fbclid=IwAR2JV61SwTRRIRCqXhDdBVUpD8MvS1iOlEYjhJ4ozn1CVnD8x4MSsOoep0Y

Wer sich also fragte, welche Schritte gegen PeTA anstelle der Petition richtig sind, sei auf diese beiden Schreiben verwiesen. Hierfür bedurfte es nicht einmal der Beteiligung von 50.000 Anglern!
 
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Fantastic Fishing

Well-Known Member
Ich liebe diese alten Männer in ihren Elfenbeintürmen, stets bestrebt sich gegen die Bewegungen des Volkes zu stellen, weil sie alles besser wissen. Die eigene Arbeit wird im Übrigen nicht aufgewertet, wenn das Bestreben der Anderern mit Scheisse beworfen wird. Ich hoffe die 50.000 dummen Angler reflektieren in Zukunft auch, wessen Inhalte sie konsumieren.
 
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Toni_1962

freidenkend
Tja, FF
Das habe ich in einem anderen Thread bereits bezüglich eines anderen NWler ;) geschrieben

"Auch Alleinvertretungsanspruch in Wissen, Tun und Handeln ist nicht der Sache dienlich,
besonders wenn man denkt, dass wenn man das Handeln anderer, besonders wenn es gleichgelagert ist, schlecht macht, sein eigenes Handeln besser wird."
 
Zuletzt bearbeitet:

Toni_1962

freidenkend
Dass diese opnPetition primär auch ein anders Ziel verfolgt, ist ja auch bereits mehrfach thematisiert worden.
Die Erkenntnis von flankierenden und synergienutzenden Massnahmen gerade in der medialen Welt ist leider eben den -wie du sie nenntst- "alten Männern in ihren Elfenbeintürmen" (noch?) nicht bekannt.
 

Brillendorsch

Teilzeitangler
https://www.av-nds.de/images/2019_BEITRAEGE/2019_45_WEB_AVN-RM_PeTA-GemeinnützigkeitAnschreiben/2019-08-29_AVN_RM_PeTA-Gemeinnützigkeit_Vorlage.pdf

Dieses Schreiben nenne ich mal fundiert. Genau dies ist der richtige Schritt gegen PeTA. Denn hier muss sich nun die zuständige Finanzbehörde mit dem Thema befassen und kann nicht einfach die Augen verschließen.

In die selbe Kerbe haut ein Angel- Kamerad, der das gleichlautende Anliegen bei der Oberfinanzdirektion in Karlsruhe anbringt. Auch dieses Schreiben ist öffentlich einsehbar.

https://www.netzwerk-angeln.de/angelpolitik/424-neuer-antrag-auf-aberkennung-der-gemeinnuetzigkeit-von-peta.html?fbclid=IwAR2JV61SwTRRIRCqXhDdBVUpD8MvS1iOlEYjhJ4ozn1CVnD8x4MSsOoep0Y

Wer sich also fragte, welche Schritte gegen PeTA anstelle der Petition richtig sind, sei auf diese beiden Schreiben verwiesen. Hierfür bedurfte es nicht einmal der Beteiligung von 50.000 Anglern!

meinst Du jetzt, dass 50000 Anträge auf Aberkennung der Gemeinnützigkeit die richtigen Schritte sind ?
 

Brillendorsch

Teilzeitangler
Danke @Kolja,
ich bin da voll bei Dir und denke, es kommt drauf an, wie fundiert solche Anträge vorgetragen werden
 

Kolja Kreder

Mitglied
Die Arbeit des AV-NDS halte ich hier für besser, weil man eben nicht mal eben so einen Schnellschuss aus der Hüfte abgegeben hat, sondern die Sache durch Juristen prüfen ließ. Dies gilt sowohl für den Strafantrag, als auch für die Eingabe beim Finanzamt. So stelle ich mir Verbandsarbeit vor. Die Akteure in einem Verband müssen nicht alles wissen. Sie müssen aber wissen, wen sie fragen können und sie müssen erkennen können, wann diese externe Kompetenz erforderlich ist. Wenn der DAFV jetzt den Hintern in der Sache hoch bekommt, würde es mich freuen, allein mir fehlt der Glaube. Ich lasse mich aber gerne positiv überraschen.
 

Grünknochen

Natur schützender Angler
Ich finde, es macht keinerlei Sinn, die genannten Aktionen in ein Entweder - Oder Verhältnis zu setzen.
Jeder möge das machen, was ihm möglich ist und sinnvoll erscheint...

Vielleicht funktioniert das Ganze ja im Verbund . Falls ja, ist es mir so was von egal, wer jetzt mit welchem Anteil oder auch nicht zum Erfolg beigetragen hat...
 

Brillendorsch

Teilzeitangler
Ach Kolja, man darf doch wohl noch träumen dürfen.
 

Toni_1962

freidenkend
Der Erfolg, was -wie schon diskutiert- nicht zwingen die Aberkennung der Gemeinnützigkeit sein muss, liegt in gleichgesinnten Aktivitäten, die auf verschiedenen Wegen und breitgestreut (auf horizontaler und vertikaler Ebene, gemeint ist z.B. eben auch verschiedene gesellschaftliche Gruppierungen, verschiedenste Milieus, auch intellektuelles Niveau) stattfinden.
Deswegen können sich diese Aktivitäten bestens ergänzen.
Eine offene Ausgrenzung und Abgrenzung von Aktivitäten im gleichgesinnten Anliegen schadet unserer Angelegenheit nach außen und spaltet nach innen.
 
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angler1996

34Z Löffelschnitzer
Ich finde, es macht keinerlei Sinn, die genannten Aktionen in ein Entweder - Oder Verhältnis zu setzen.
Jeder möge das machen, was ihm möglich ist und sinnvoll erscheint...

Vielleicht funktioniert das Ganze ja im Verbund . Falls ja, ist es mir so was von egal, wer jetzt mit welchem Anteil oder auch nicht zum Erfolg beigetragen hat...
Jepp, beide Wege
die Anzeige und die Eingabe Finanzamt sind schon schwere Kost,
die Petition- wenn sie wenigstens bewirkt ein paar mehr Angler zu aktivieren ist doch schon viel gewonnen.
 

Grünknochen

Natur schützender Angler
Absolut! Etwas zu tun, ist immer besser als nichts zu tun. Davon ab: Viele Wege führen nach Rom.

Übrigens: Ich bin mir ganz sicher, dass die Sache schlussendlich eine ziemlich heikle ist. Definitiv ist sie weder klipp, noch klar. Was mich betrifft, rede ich deshalb (nur) von vertretbaren Argumenten. Nicht mehr und nicht weniger.
Und Toni hat Recht, wenn er sagt, es geht auch um die Initiierung eines öffentlichen Diskussionsprozesses/ Diskurses. Siehe hierzu nur die in der AVN Stellungnahme verlinkten Presseartikel, die ich nicht umsonst zum Gegenstand des von mir entworfenen Textes gemacht habe.

Zuletzt: Ne Diskussion darüber, ob die Petition richtig oder falsch war/ ist, kann man sich zum jetzigen, also aktuellen Zeitpunkt im Grunde sparen. Es gibt sie. Punkt. Und es gibt Aktivitäten, die eine andere Strategie verfolgen. Wenn das Ganze in Summe zu einem soliden Gebräu führt, ist doch alles bonus. Also so what...
 
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Deep Down

Well-Known Member
Jede Aktivität ist begrüßenswert.

Letztlich stellt sich aber immer die Frage des Willens der Ernsthaftigkeit des verfolgens eiens Anliegens, verbunden mit der Frage von wem ist zukünftig "was" und "wie" zu erwarten.
Aus der Ernsthaftigkeit des Handelsn ergibt sich dann meistens die Qualität und letztens auch ein Erfolg.

Und da gibt es eben Akteure, die auf den Vorgang fundiert und aktiv gestaltend einwirken und es gibt eben auch die saghaften oder erst auf Druck "tätigwerdenden" Mitläufer. Diese haben dann aber bis auf ihr bloßes Aufspringen keine Scheu sich einen Erfolg gerne lautstark auf die eigenen Fahnen zu schreiben, aber am Misserfolg auf keinen Fall partiziperen wollen und dann dummdreist verlautbaren, sie hätten es ja von Anfang an gewusst, dass es so ausgeht.
 

Toni_1962

freidenkend
Generell zu der Aussage:
"erst auf Druck "tätigwerdenden" Mitläufer"

Eine Interessenvertretung wie ein Verband hat Mitgliedermeinungen aufzunehmen, zu bündeln, zu priorisieren usw. und ggf. dann diese, wenn diese mehrheitstragend sind, zu vertreten. Diesbezüglich liegt in der Natur der Dinge, dass zuerst Stimmen und Meinungen und Tendenzen, nennt es wie ihr wollt, vorliegen, bevor die interessenvertretende Institution sich der Sache annimmt.
Zudem und notwendig: Einer Interessenvertretung steht es durchaus zu, eine Zeit lang zu warten und abzuklären, inwieweit Aktionen von Nichtmitgliedern, wie hier im Falle der Petition, auch Interesse der Mitglieder sind.
Ein ganz üblicher Vorgang, wie er auch bei Bürgerbegehren (manche Verbände, Interessengrupierungen, Parteien haben lange überlegt, ob sie sich der Initiative "Rettet die Bienen" anschließen, oder Petitionen (manche Organsisationen haben in Bayern bis zum Schluss damit gerungen, ob sie sich der "Nichtraucherinitiative" anschließen oder nicht oder wenn, dann sogar in die Federführung einsteigen ... ).

Ganz persönlich, generell, etwas pauschal und weit abseit des DAFV einfach mal gesagt:
Manchem hier täte es gut, sich zu überlegen, was das Wort "Verantwortung" in Organsisationen bedeutet und vll. sollten diese dann sogar auch eine Verantwortung übernehmen, alleine nur um zu sehen, wie leichtfertig man dann plötzlich von anderen kritisiert, angegriffen und möglicherweise sogar diffamiert wird. Denn eins ist unbestritten: Allen kann man es nicht recht machen und mancher dieser allen sucht geradezu nach Angriffpunkten für seine Anfeindungen dann ... dann viel Spass in einem vorständlichem Ehrenamt, das hier einige großmundig anstreben im Wissen, alles besser zu können.
 
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Kolja Kreder

Mitglied
Wenn der DAFV nun zu dem Ergebnis gekommen ist, dass man gegen Peta vorgehen will, begrüße ich das. Die Zweifel, dass sie es nun ernst meinen und mehr, als nur halbherzig reagieren, kann mir nur der DAFV durch sein Vorgehen in der Zukunft nehmen. Mit einer gewissen Schwerfälligkeit eines solchen Verbandes ist aufgrund der Struktur immer zu rechnen. Das möchte ich nicht einmal vorwerfen. Will man aber generell das Angeln in der Öffentlichkeit in ein besseres Licht bringen - dies dürfte eine Zentrale Aufgabe des Bundesverbandes sein - dann wird dazu mehr gehören. Eine Image-Kampagne pro Angler und Angeln hatte schon der VDSF nicht auf die Reihe bekommen und der DAFV bislang auch nicht. Wenn Peta und andere eine Negativkampagne starten, ist es durchaus ein gutes Mittel seinerseits eine Positivkampagne zu starten. Wer, wenn nicht der DAFV soll dies denn tun. Ich werde jedenfalls weiter gespannt verfolgen, was der DAFV für die Angler tut, bzw. nicht tut und werde ihn an den Ergebnissen messen.
 
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