DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

Thomas9904

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Redaktionell

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DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

Die EU hat das Aalfangverbot nun fast schon beschlossen (Empfehlung, Beschluss soll im Dezember kommen). Auch Angler sind betroffen. Obwohl der DAFV angeblich GEGEN das Aalangelverbot ist, bezahlt er seinen europäischen Dachverband, die EAA, die seit Jahren FÜR das Aalangelverbot kämpfen.

Kommentar

Darüber, dass der DAFV und sein Dachverband in Europa, die EAA, gegensätzliche Ansichten zum Thema Angelverbote für Aal habe, hatten wir bereits berichtet (AALANGELVERBOT! EAA versus DAFV! Anglerboard fragt nach.). Nachdem nun das Aalfangverbot kommt, schreibt der DAFV davon, dass man das Anglern nicht erklären könne - obwohl die Mehrheit in Europa das über die EAA ja will.

Konsequenzen zieht der DAFV ebenfalls nicht und bezahlt den Kampf der EAA FÜR ein Aalangelverbot durch seine Mitgliedschaft weiter.

Witzigerweise veröffentlicht der DAFV gerade wieder zum Thema:
http://www.dafv.de/index.php/home/nachrichten-und-pressemitteilungen/aalbestaende-weiterhin-kritisch

Dass diese "Pressemitteilung" ausser auf Seiten des D>AFV sowie vielleicht ain paar abnickender Landesverbände NIRGENDS groß erscheinen wird, davon kann man im Normalfall üpbrigens auch ausgehen - vielleicht bekomme ich ja nen Dank für den Link und die Bewerbung der PM?

Und palavert dann davon, dass trotz "besetzen von Fische in unserer Freizeit", die in Turbinen geschreddert oder als Vogelfutter enden würden, als Belohnung für Angler ein generelles Fangverbot käme..

Das könne man keinem Angler erklären ...

"Witziger"weise scheint der DAFV nicht zu begreifen, dass die EAA, sein europäischer Dachverband, genau dieses Angelverbot will und für dieses Angelverbot schon seit Jahren kämpft.

Der DAFV bezahlt also vom Geld der in den Vereinen seiner Mitgliedsverbände organisierten Vereinsmitglieder den Kampf der EAA FÜR ein Aalangelverbot auf europäischer Ebene, das nun ja auch gekommen ist.

Ein spannender und interessanter Aspekt.

Viel Spaß beim drüber nachdenken.

Thomas Finkbeiner
 
Zuletzt bearbeitet:

Naturliebhaber

Well-Known Member
AW: DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

So ist das halt mit Dachverbänden. Da setzt man nicht immer seine Position durch, wenn die Mehrheit das anders sieht.

Der DAFV kann natürlich austreten. Dann hätte man auf europäischer Ebene allerdings noch weniger zu melden.

Interessant wäre mal zu erfahren, warum so viele EAA-Mitglieder ein Aalfangverbot unterstützen und welche Argumente der DAFV dagegenhält.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

Wie kommst Du darauf, den Begriff "DAFV" und das Wort "Argument" in einem Satz zu verwenden?

Willst Du mich verwirren???

Dass weder der DAFV noch die EAA in Europa was zu melden haben und wie sich blamiert haben mit ihrer privaten Kaffeerunde, weil sie dass offizielle Gremium nicht geschafft hatten, haben wir doch schon x-fach berichtet (in Europa so inkompetent wie in D, EAA wie DAFV), erst wieder vor kurzem:
Habt ihr schon den Post auf fischundfang.de gesehen? Selbst in der EU stößt das deutsche Vorgehen in Sachen AWZ auf. Das ist halt einfach der komplett falsche Ansatz.

Dumm nur, dass das so nicht stimmt - da hat die EU REIN GAR NIX MIT ZU TUN!!!

Hat NIX mit Kommission zu tun, offizieller EU oder sowas, rein gar nix!

Private Kaffeerunde von EAA/DAF und Konsorten mit einem einzigen Mitglied der EU-Kommission, das anwesend war.

Die wollten 2014 eine Interfraktionelle Arbeitsgruppe gründen (EAA/DAFV etc.).
Das gelang nicht:
http://www.dafv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=103&Itemid=105

Dann wollten sie sich informell alle 2 Monate als “Interparlamentarisches Arbeitsforum” treffen:
http://www.dafv.de/index.php/home/n...n/treffen-der-internationalen-anglerverbaende

Klingt auch “Hochformell”, hat nur im Gegensatz zur “Interfraktionellen Arbeitsgruppe” keinerlei offizielle Status – Rein private Kaffeerunde!
Siehe auch:
http://www.europarl.europa.eu/aboutparliament/de/20150201PVL00010/Organisation

LASST EUCH DOCH NICHT IMMER VOM DAFV VERARSCHEN!!!!

Siehe auch:

DAS IST QUATSCH!!

DAS HAT NIX MIT offizieller EU zu TUN!!


Das ist der private Kaffeetrinkerclub vom DAFV und EAA, weil sie es nicht geschafft haben, einen offiziellen Ausschuss im Parlament einzurichten.

LASST EUCH DOCH NICHT IMMER SO VERARSCHEN VON DEN VERBANDITEN!!

Hatten wir mehrfach drüber berichtet, wie die da versagt haben mit einem offiziellen Ausschuss!!

Und wie sie deswegen ihr inoffizielles Kaffeekränzchen mit einer Titulierung, die möglichst nahe am Namen eines offiziellen Ausschusses liegt, installiert haben.

Die wollten einen offiziellen interfraktionellen Ausschuss im Parlament, das ging schief, nun haben sie es als PRIVATVERANSTALTUNG eben Interparlamentarisches Arbeitsforum genannt.

REIN PRIVAT!!

NICHT OFFIZIELL!!

REINE TÄUSCHUNG!!!

DAS IST REINE FUNKTIONÄRSSELBSTBEFRIEDIGUNG und INKOMPETENZ!!!

Ohne jede Wirkung und Aufmerksamkeit, ausser der, die sich selber geben.

Meine ganz persönliche Meinung:
Das juckt in ganz Europa und bei der OFFIZIELLEN EU keine Sau, was diese Verbandshanswurste auf ihrem privaten Kaffekränzchen abseiern!

Hatten wir schon 2014 berichtet, die Blamage:
Der DAFV schrieb in seiner Meldung zum "Arbeits"treffen der EAA, dass ein Schwerpunktthema die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich des Aufbaus einer interparlamentarischen Arbeitsgruppe für Angelfischerei im Europaparlament gewesen wären.
http://www.dafv.de/index.php/home/nachrichten-und-pressemitteilungen/eaa-arbeitstreffen-in-rom

Die endgültige Entscheidung der Fraktionen sollte demnach bereits am 11. Dezember erfolgen.

Dass bis dato (6 Tage später) noch keine Erfolgsmeldung des DAFV bezüglich der Gründung dieser interparlamentarischen Arbeitsgruppe kam, bedeutet dann wohl entweder:
1.:
Dass die Gründung der Gruppe gescheitert ist.

oder
2.:
dass der DAFV wieder einmal trotz 3 angestellten Geschäftsführern, 6 Angestellten und 12 Präsidiumsmitgliedern nicht in der Lage ist, darüber zu informieren, dass sie doch gegründet worden wäre.

Wir warten gespannt......................

Denn wenn der DAFV da über 20.000 Euro an Beiträgen bezahlt für die EAA vom Geld der organisierten Angelfischer, sollte man auch etwas an konkreten Infos erwarten dürfen, oder?

Glücklicherweise gibt es neben dem DAFV auch seriöse Publikationen, welche über das Scheitern der interfraktionellen Gruppe im EU-Parlament berichten:
http://www.eftta.co.uk/german/news_indepth.html?cart=14189854391631870&sku=2047259961

EFTTA und die Allianz der Europäischen Angler (EAA) hätten es danach nicht geschafft, diese Intergruppe als offizielle parteiübergreifende Diskussionsrunde innerhalb des Europäischen Parlaments aufzustellen, aber die Kampagne wäre auf beachtliches Interesse bei Mitgliedern des Europäischen Parlaments gestossen.

Es würde nun eine "informelle" Diskussionsrunde alle 2 Monate geben...

Man darf gespannt sein, ob sich der DAFV da bei einem geplanten Etat für Europaarbeit von gerade mal 2.500 Euro pro Jahr überhaupt dran beteiligen kann.

Wären ja gerade mal knapp über 400 Euro pro Diskussionsrunde (wenn man nichts weiteres in Europa bewegen will und alles Geld aus dem Europaetat des DAFV dafür ausgeben könnte...)..

Das reicht wohl nicht mal für Holzklassereisekosten....
 

Ørret

Member
AW: DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

Von wem wird die EAA denn alles finanziert bzw. wieviel zahlt der BV denn ein in den Dachverband?
Gibt es da Zahlen ( wobei es eigentlich keine Rolle spielt wieviel,denn 50cent wären schon zu viel.....zumal der BV eh nix zu melden hat wie man sieht)?
 
Zuletzt bearbeitet:

Thomas9904

Well-Known Member
AW: DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

Richtig, missverständlich bzw.einfach falsch geschrieben, weil man davon ausgeht, dass der Vorschlag so durchgeht.

Danke für aufpassen!
SORRY!!
Werd ich ändern!


Ändert ja aber nix dran, dass EAA Aalangelverbot will, DAFV nicht, aber der DAFV dennoch EAA bezahlt für deren Kampf FÜR Aalangelverbot und das schlicht pervers ist
 
AW: DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

Um welches Aalfangverbot geht es? Das in der Ostsee? Wie nah schätzt ihr ein deutschlandweites ganzjähriges Aalfangverbot ein?
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

Um das in allen Atlantik, Nordsee, Ostsee. Ostsee alleine wurde nicht durchgesetzt, weil für alle gelten sollte.

NOCH kann die EU NICHT wie bei der Bewirtschaftung der Meere direkt in Süßwasser reinpfuschen, das ist NOCH Ländersache..

Aber da haben deutsche Verbände und deutsche Politik ja schon bei Wolfsbarsch und Dorsch geschlafen, als die Angler mit ins Management der Berufsfischer kamen..
 

Kolja Kreder

Mitglied
AW: DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

Ungeachtet dessen ist ein Schutz des Aales wichtig. Es muss halt nur bindet für alle sein.
 

Double2004

Active Member
AW: DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

Die hier geschilderte Schwarz-Weiß-Sichtweise kann ich weder bei der EAA noch beim DAFV erkennen.

Wäre sinnvoll, gemachte Behauptungen auch mit Fakten zu untermauern:

Wo steht, dass der DAFV generell und pauschal gegen ein Aalfangverbot ist?(Im angegebenen Link werden sogar explizit Schutzmaßnahmen begrüßt!)
Wo steht, dass sich die EAA seit Jahren für ein generelles und pauschales Aalfangverbot einsetzt?
Wo ist erkennbar, dass sich Sichtweisen von EAA und DAFV konkret widersprechen?

Unbegründete (=nicht mit konkreten Quellen belegte) Behauptungen sind als Diskussionsgrundlage eher ungeeignet.
 

Kolja Kreder

Mitglied
AW: DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

Differenzierte Denkstrukturen sind nicht die Sache dieses Forums. Hier musst du immer schön auf die Kaxxe hauen.
 

Ørret

Member
AW: DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

Zitat aus dem DAFV Link :. Als Belohnung werden wir mit einem generellen Fangverbot belegt – das kann man keinem Angler erklären.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

Quellen:
Redaktionell

331921_AB.jpg



AALANGELVERBOT!
EAA versus DAFV!
Anglerboard fragt nach


In Baden-Württemberg dürfen Angler schon keine Aale mehr fangen im Rhein (die Kollegen auf der französischen wie auch der rheinland-pfälzischen Nachbarseite des Rheines dürfen das aber weiter), jetzt will aktuell die EU den Aalfang für Angler in der Ostsee verbieten.

Wir berichteten darüber:
EU will Aalfangverbot in der Ostsee für Angler und Fischer - wann auch im Süßwasser?
Aalfangverbot für Angler - EAA dafür, DAFV dagegen

Normalerweise wünscht man sich eine starke Vertretung mit einheitlichen Zielen für Angler, sowohl in Deutschland wie in Europa, zur Wahrnehmung der Interessen der Angler.

In Deutschland haben wir statt dessen den Naturschutzverband der organisierten Sport- und Angelfischer, den DAFV.
Und in Europa deren europäischen Dachverband, die EAA.

Statt einheitlich FÜR Angler einzutreten, kämpfen aber EAA und DAFV hier sogar gegeneinander.

Die EAA will auch ein Verbot des Aalangelns.

Der DAFV ist GEGEN ein Verbot des Aalangelns.

Auf unsere Nachfrage bei der EAA kam heraus, dass Beschlüsse und Resolutionen der EAA NICHT BINDEND für die Mitglieder wären.

Und zum Thema selber sollten wir dann besser den DAFV fragen.

Also haben wir den DAFV gefragt, wie sie das handhaben mit ihren Eintreten GEGEN Aalangelverbote, und damit GEGEN ihren Dachverband, die EAA.

Und ob und wie sie das zukünftig mit der EAA handhaben wollen, wenn die EAA Lobbyarbeit GEGEN die Wünsche des DAFV macht.

Nachfolgend unsere Nachfragemail beim DAFV.
Die Antwort stellen wir wie immer direkt nach Erhalt ein oder informieren darüber, dass der DAFV nicht antworten will.


Sehr geehrter Herr Seggelke,
sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem BMUB-Ministerin Hendricks die Vorlage von Frau Dr. Happach-Kasan aus dem Schreiben an die Staatssekretäre in BMUB und BMEL (Posteingang da am 07. 011. 2016) fast wörtlich in ihrer Veröffentlichung zu den Angelverboten in den Schutzgebieten als Begründung FÜR Angelverbote benutzen konnte (http://www.bmub.bund.de/pressemitteilung/sechs-neue-meeresnaturschutzgebiete-in-nord-und-ostsee/), hat sich der DAFV erfreulicherweise beim Thema Aalangelverbot in der Ostsee eindeutig GEGEN Verbote für Angler ausgesprochen (http://www.dafv.de/index.php/home/n...-zum-geplanten-aal-fangverbot-fuer-die-ostsee).

Als Angler bedanke ich mich ausdrücklich dafür, dass sich der DAFV hier einmal klar GEGEN Angelverbote positioniert!

Diese Entscheidung wird ja aber in Europa getroffen.

Der europäische Dachverband des DAFV, die EAA, hat hier eine zur Meinung des DAFV konträre Stellungnahme veröffentlicht und plädiert FÜR Angelverbote auf Aal (http://www.eaa-europe.org/news/11866/eu-commission-proposes-eel-fisheries-ban-in-the-baltic-sea.html).

Auf Nachfrage gibt die EAA gegenüber uns an, dass mehrheitliche Beschlüsse/Resolutionen der EAA nicht bindend für Mitglieder seien.

Dass aber die EAA dennoch solche Beschlüsse und/oder Resolutionen (http://www.eaa-europe.org/resolutions/eel-2007.html) für ihre Lobbyarbeit in Europa benutzen würde (in diesem Fall also GEGEN Angler und FÜR Verbote).

Daher setze ich mich auf den Rat der EAA hin nun in dieser Sache diesbezüglich direkt mit dem DAFV in Verbindung.

Bei der Berichterstattung zur Hauptversammlung der EAA (http://www.dafv.de/index.php/home/n...versammlung-der-european-anglers-alliance-eaa) wird nicht erwähnt, dass auch dieses also von DAFV und EAA konträr gesehen Thema angesprochen wurde.

Und das obwohl laut DAFV-Bericht ja über die Punkte Baglimit etc. - die im gleichen Verordnungsentwurf zu finden sind - gesprochen wurde.

Dazu unsere Fragen an den DAFV:
1.: Hat der DAFV das Thema Aalfangverbot auf der Hauptversammlung der EAA thematisiert (der Beschluss für die Bejahung eines Aalfangverbotes stammt ja bereits aus 2007 und müsste daher auch dem DAFV bekannt gewesen sein)?
1.1: Wenn ja, warum wurde darüber nicht berichtet und welche konkreten Ergebnisse hat dies auf der EAA-HV gezeitigt?
2.: Macht der DAFV auch konkrete eigenständige Europaarbeit oder verlässt er sich dabei hauptsächlich auf seinen Dachverband EAA?
3.: Wie hoch ist der jährliche Mitgliedsbeitrag, welche der DAFV für die EAA bezahlen muss?
4.: Bleibt der DAFV weiter in der EAA, obwohl diese Lobbyarbeit FÜR Aalangelverbote und damit GEGEN den Willen des DAFV macht?
5.: Was unternimmt der DAFV direkt und konkret selber in Europa, um die Versuche seines Dachverbandes EAA, das Aalangelverbot einzuführen, verhindern zu können?

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns diese Fragen bis zum 13. 10. 2017 beantworten würden.
Eventuelle Nachfragen um Missverständnisse zu vermeiden bzw. wenn wir etwas nicht verstehen, würden wir dann gegebenenfalls stellen.

Fragen wie Antworten sind zur Veröffentlichung in unsern Medien vorgesehen.

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Finkbeiner

Thomas Finkbeiner


Nun kam die Antwort vom DAFV:
Sehr geehrter Herr Finkbeiner,

dass die EU-Kommission ein vollkommenes Aalfangverbot für die Ostsee in Planung hat, war zum Zeitpunkt der letzten EAA-Jahreshauptversammlung noch nicht bekannt. Zuvor wurden lediglich die regionalen Fischereibeiräte/ Advisory Councils von der Kommission aufgefordert eine Einschätzung zum Management der bedrohten Aalbestände in marinen Gewässer abzugeben. Der DAFV hat sich in diesem Rahmen gegen ein komplettes Fangverbot ausgesprochen.

A full ban on fishing for anglers is, however, not considered by the DAFV to be effective. Finally, anglers and associations carry out a large proportion of the rescue operations (in Germany) and contribute significantly to the achievement of the silver eel migration rate of 40% required by the eel management plans of the EU. A complete ban on fishing for anglers would lead by our opinion to the fact that the interest in the club's take-up measures would decrease drastically. As a result, the required migration rate of 40% will be reached more difficult or not at all.

Die aktuell von der EAA veröffentlichte Position entspricht unverändert der bereits im Jahr 2007 veröffentlichten Position. Diese wurde vom damaligen VDSF nicht mitgetragen. Der DAFV stuft das aktuell von der EU-Kommission gewünschte Aalfangverbot als kritisch ein und vertritt diese Position auch aktiv auf nationaler und europäischer Ebene.

Im Übrigen leben demokratische, politische Vereinigungen und Vertretungen von unterschiedlichen Meinungen. Deshalb sollte eine Meinungsverschiedenheit bezüglich der Zukunft des Aals kein Grund für einen Austritt des DAFV aus einem starken Europaverband wie der EAA sein.


Mit freundlichen Grüßen

Alexander Seggelke

Fragen 2, 3 und 5 wurden also nicht beantwortet.

zu Frage 2:
Man kann also davon ausgehen, dass der DAFV KEINE eigenständige angelpolitische Arbeit abseits der EAA in Europa macht, da die Frage nicht beantwortet wurde.

zu Frage 3:
Man kann also davon ausgehen, dass der DAFV nicht bekannt geben will, was er der EAA zu bezahlen hat, damit die eine zu den Wünschen des DAFV entgegengesetzte Politik machen.

zu Frage 5.:
Ebenso kann man davon ausgehen, dass keine konkrete Politik des DAFV ausser "dem vertreten der Position" stattfindet, gegen die gegensätzliche Position der EAA beim Punkt Aalangelverbot.

Thomas Finkbeiner
 

Double2004

Active Member
AW: DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

Viel Text, aber folgende Fragen sind dadurch nicht beantwortet:

Wo steht, dass der DAFV generell und pauschal gegen ein Aalfangverbot ist?(Im angegebenen Link werden sogar explizit Schutzmaßnahmen begrüßt!)
Wo steht, dass sich die EAA seit Jahren für ein generelles und pauschales Aalfangverbot einsetzt?
Wo ist erkennbar, dass sich Sichtweisen von EAA und DAFV konkret widersprechen?
 

scp

Member
AW: DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

Der Aal ist so gut wie ausgestorben bzw auf den besten Weg dahin.Mir macht das kein Spass mehr, auf eine Spezies zu fischen
die kurz vor der Ausrottung ist.
Ich hätte es gut gefunden,wenn sich der Verband für ein generelles Fangverbot einsetzen würde .
Erst der Dorsch,dann der Aal...bald der Lachs ...
Wenn sich nicht bald etwas ändert in unseren Meeren brauchen wir kein Fangverbot,dann hat sich das von allein erledigt.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

Sorry, Double, für mich ist die Antwort sowohl von EAA wie DAFV klar (DAFV= Deshalb sollte eine Meinungsverschiedenheit bezüglich der Zukunft des Aals kein Grund für einen Austritt des DAFV aus einem starken Europaverband wie der EAA sein. ), dass für Dich als Schützer und DAFV-Fan und Weser-Ems-NABU Fan das nicht klar sein muss, kann ich akzeptieren.

Alleine mein Mailverkehr mit EAA sind 3 oder 4 Stück , auch wegen der Differenzen in der Ansicht zur Aalsache mit DAFV, Nachfrage an DAFV wurde wie üblich nicht beantwortet.

Das ist der Unterschied, (sorry, dass es gedauert hat, war unterwegs:
Ich antworte (fast) immer, selbst Schützer- oder Verbands-Trollen..
 

Double2004

Active Member
AW: DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

Sorry, Double, ... dass für Dich als Schützer und DAFV-Fan und Weser-Ems-NABU Fan das nicht klar sein muss, kann ich akzeptieren.

Oh je, Herr Admininstrator, in dem Satz stecken aber viele Fehler.#t

Nun ja, wenn dein Anspruch lediglich ist, dass es FÜR DICH klar ist, finde ich das schade. Ich fände es schön, wenn der neutrale und interessierte Leser die gemachten Behauptungen nachvollziehen könnte.

Die von mir angesprochenen Fragen sind in den langen Mails und Kommentaren eben sind beantwortet. Das Interpretieren von nichtbeantworteten Mails wirst du ja sicherlich nicht als Antwort verstehen.

Im Übrigen sehe ich mich nicht als Schützer, wenn ich etwaige Schutzmaßnahmen für den Aal (KEIN generelles Fangverbot) befürworte.
Im Übrigen bin ich absolut kein DAFV-Fan, nur weil ich mit Verurteilungen zurückhaltender bin als Herr Administrator.
Im Übrigen bin ich kein Weser-Ems-Fan, nur weil ich bemerke, dass viele Weser-Ems-Vereine ihr Hobby mit relativ wenigen Einschränkungen ausleben dürfen.
Im Übrigen bin ich kein NABU-Fan, nur weil ich es gutheiße, wenn NABU und Fischereivereine gewisse nachhaltige Projekte gemeinsam stemmen.

Einen schönen Abend noch.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: DAFV bezahlt EAA für Kampf für Aalangelverbot

Nun ja, wenn dein Anspruch lediglich ist, dass es FÜR DICH klar ist, finde ich das schade. Ich fände es schön, wenn der neutrale und interessierte Leser die gemachten Behauptungen nachvollziehen könnte.
Es konnten ja schon welche nachvollziehen.

Dass alle es begreifen könnten, da mach ich mir eh keine Illusionen..
 
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