Carp Talk Februar 2011: Was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?

Carp Talk

Fiktives Mitglied
Dichte Wolken ziehen am Horizont vorüber und haben dicke Regenschwaden hinter sich im Schlepptau. Wie Trauerschleier hängen sie vom Himmel herab. Fast düster und melancholisch wirken sie, wenn es dazu schon früh beginnt zu Dämmern,…
Die Temperaturen sind inzwischen weit unter den 10°C angekommen. Dieses nasskalte Wetter lässt erahnen, was bald kommen wird.

Die Bäume haben ihr schönes, buntes Kleid aus herbstlichen Blättern schon vor zwei oder drei Wochen allmählich abgeworfen. Erste, intensive Fröste kommen über Nacht und halten sich nun auch schon tagsüber. Das Freikratzen der Autoscheiben wird zum alltäglichen "Übel". Die Tage werden immer und immer kürzer und die Nächte immer und immer Länger. Man fährt im Dunkeln zur Schule oder Arbeit und kommt wieder nach Hause, wenn es auch schon wieder dunkel ist.
Kurz gesagt, Väterchen Frost kündigt sich langsam und stetig an. Der "gnadenlose" Winter steht vor der Tür.

So verläuft es oftmals. Doch dieses Jahr war es ein bisschen anders. War ich Anfang oder Mitte November noch bei zweistelligen Plustemperaturen und strahlendem Sonnenschein am See zum Angeln, war es kaum zwei Wochen später schon völlig umgedreht. Es wurde eiskalt und der erste Schnee lag schon Ende November auf unseren Wäldern, Wiesen, Dächer, Straßen und teils auch auf den SEEN!
Dieses Mal kam der Winter auf einen Schlag und so war sicher bei einigen Anglern, der noch geplante Trip schnell über den Haufen geworfen. So war es zumindest bei mir, Enttäuschung machte sich breit.

Was aber macht man als Karpfenangler, wenn man nicht mehr so ans Wasser kann, wie man gerne möchte? Gibt es z.B. alternative Gewässer die nicht zufrieren? Gibt es andere Fischarten, die jetzt erfolgreicher beangelt werden könn(t)en? Oder geht der eine oder andere tatsächlich auch her und stellt die aktive Angelei komplett ein?
Im Winter hat man doch nun sehr schön Zeit, sich ausgiebig mit der Familie zu "beschäftigen". Viele Stunden, die man sonst am Wasser wäre, kann man jetzt bestens seinen Kindern und Partnern widmen.

Genauso gut kann man sich Gedanken zum neuen Angeljahr machen. Will man andere Gewässer befischen? Will man mal wieder mehr mit alten Freunden zum Fischen losziehen? Gibt es neue Ziele? Braucht man neues Tackle? Welche Strategie leg ich mir fürs neue Jahr zurecht, um am Hausgewässer erfolgreich zu sein bzw. zu bleiben? Will ich 2011 einen neuen Boiliemix probieren oder den alten verbessern? Neue Montagen testen?
Es gibt so vieles, über das man sich Gedanken machen kann.

Andererseits muss das, was man im Winter macht, auch gar nichts mit Angeln zu tun haben. Einfach eine richtige Auszeit nehmen. Man kann Skifahren, Snowboarden, Schwimmen gehen, im Keller was basteln oder einfach auch gar nichts machen.

Die Möglichkeiten sind so gesehen, schier unendlich.



Wir vom Carp Talk dachten, dass es sicher auch für die Leser im AB interessant sein könnte, zu sehen, was wir den Winter über so treiben.



In diesem Sinne, wünsche ich euch eine neues, aufregendes und unterhaltsames Carp Talk Jahr 2011.

Wie immer seid ihr alle dazu aufgerufen, auch eure persönlichen Erfahrungen und Meinungen hier rein zu schreiben.

Und nun viel Spass beim Lesen.
 

j4ni

Active Member
AW: Carp Talk Februar 2011: Was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?

Moin,

ja was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter? Gute Frage! Winter, wird mir wieder einmal klar, während ich versuche in der heißen Badewanne meinen durchgefrorenen Körper wieder auf Wohlfühl-Temperatur zu bringen, Winter ist “One Shot”-Zeit. Aufgrund der eingeschränkten Aktivität der Fische, können schon ein paar Meter darüber entscheiden, ob man nun Fische fängt oder nur am Wasser sitzt und sich den Ar...äh Arm abfriert. Aber nicht nur das, alles muss passen: Futter, Köder, Tageszeit, Gewässer, Wetter und, wie uns heute nochmal gezeigt wurde, auch die Rigs müssen perfekt sein. Allzu oft bekommt man nämlich eben nur diesen einen Schuss – und der muss sitzen, ansonsten war die ganze Zeit in der Kälte für die Katz...

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Man beachte den überfrorenen Altarm im Hintergrund​

Aber keine Angst, so schwer ist es nun auch wieder nicht. Winter ist nur nicht unbedingt die beste Zeit neue Montagen, Futtermischungen oder andere Dinge auszuprobieren. Auf der anderen Seite aber ist Winter genau die richtige Zeit Dinge auszuprobieren! Denn wer stumpf seiner Sommer-Taktik festhält, wird im Winter schnell leer ausgehen. So paradox wie es klingt, ist es aber eigentlich nicht. Besonders wenn man bedenkt, dass man mindestens zwei Ruten fischen darf. Nebenbei, auch wenn ich hier auch drei Ruten fischen dürfte, fische ich in den meisten Fällen jedoch auch nur zwei, da ich nicht der Meinung bin, eine Rute mehr würde auch mehr Fisch bringen. Eher im Gegenteil. Aber das nur am Rande.

Also, wie passen „nicht die beste Zeit“ um Dinge auszuprobieren und die „richtige Zeit“ Dinge auszuprobieren zusammen? Ganz einfach, an einem neuen Gewässer im Winter - oder auch einem gut bekannten Gewässer, an dem man nur nicht im Winter gefischt hat - heißt es ausprobieren und viel Zeit am Wasser verbringen. Und dabei wird man auch eine ganze Menge nichts fangen, aber nur so lernt man nunmal...
Hierbei ist man zunächst relativ gut beraten sich an den "allgemeinen Tipps" für's Winterangeln zu orientieren. Zumindest als Ausgangspunkt. Nach und nach, mit steigender Erfahrung an diesem Gewässer kann man das Vorgehen dann anpassen. Muss man auch, denn die vielen gut gemeinten allgemeinen Tipps widersprechen sich oftmals. Und das ist bei näherer Betrachtung auch ganz logisch, denn was für den einen an seinem Gewässer klappt und sich bewährt hat, kann bei einem anderen Angler der vollkommen falsche Ansatzpunkt sein.

Wenn die Fische in Beißlaune sind, dann kann es gut sein, dass dieser eigentlich vollkommen falsche Ansatz aber doch Fische bringt. Und gerade Karpfen sehen es im wärmeren Wasser oft nicht so eng mit den lieben Theorien, Wasserschweine eben. Bei kaltem Wasser hält sich die Beißlaune der Fische jedoch ziemlich in Grenzen...wie gesagt, One-Shot Zeit.

Um das ein wenig zu verdeutlichen zwei Beispiele. Das eine ist schon etwas älter und das andere quasi top aktuell von heute Nachmittag. Aber erst einmal ein paar Jahre zurück...

Ganz in der Nähe liegt hier ein Altarm, der sich eine gewisse Zickigkeit nachsagen lassen muss und aufgrund der vielen natürlichen Nahrung auch nicht ganz einfach zu befischen ist. Zwei Angelkollegen von mir haben in der Vergangenheit diesen Altarm jedoch mit sehr guten Erfolgen befischt, beide haben allerdings nur zu bestimmten Zeiten gefangen. Das witzige an der Sache ist nun, dass während der eine auf Bullenhitze schwört, fängt der andere nur bei schlechtem Wetter. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich rausbekommen habe, dass der eine im flachsten Bereich des Altarm saß, während der Schlecht-Wetter-Fänger eben den tiefen und geschützteren Bereich befischt. Und wer jetzt sagt: "War doch klar!", dem sei gesagt, dass dieser extreme Tiefenunterschied in etwa einen Meter ausmacht, eher weniger...Aber auf diese Details kommt es eben manchmal an, besonders in vermeintlich schweren Gewässern.

Auf den ersten Blick hat das Beispiel relativ wenig mit der Fischerei im Winter zu tun, richtig. Ich habe aber an diesem Altarm zwar schlecht, aber immerhin gefangen. Und meine Fänge hatten so gar nichts Regelmäßiges an sich, sondern waren ganz im Gegenteil mal bei schlechtem, mal bei guten Wetter! Heute gehe ich davon aus, dass ich die Unregelmäßigkeiten daher kamen, dass tatsächlich einfach Zufallsfänge waren. Ich hatte also mit der eigentlich falschen Herangehensweise immer noch hier und da einen Fisch gefangen. Da ich aber immer wieder mal einen solchen Zufallsfang landen konnte, habe ich mir Gedanken über alles Mögliche gemacht, die Stelle an sich aber nicht in Frage gestellt. Selbst schuld!

Im Winter kommen diese Zufallsfänge aber so selten vor, dass wir sie vernachlässigen können. Vielmehr steckt hinter einem vermeintlichen Zufallsfang im Winter eventuell der Schlüssel zur Winterangelei in eben diesem Gewässer! Jetzt müssen wir "nur noch" rausbekommen was genau den Unterschied gemacht hat. Und der Zusammenhang zwischen Wetter und Tiefe ist da ja vielleicht ein guter Einstieg...

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Die gleiche Stelle im Januar und im Juni​

Zurück zu Heute: Das Eis ist seit ein paar Tagen weggetaut, und das Hochwasser ist zumindest soweit zurück gegangen, dass man ans Wasser kommt. Während es die letzten Tage doch eher mild gewesen ist, mit knapp Zehn Grad, klarem Himmel und Sonnenschein, ist es seit gestern wieder deutlich kälter geworden und heute waren es knappe 1 Grad und den ganzen Tag bewölkt. Nichtsdestotrotz habe ich mich zusammen mit Jürgen ans Wasser gewagt und wir waren auch guter Dinge. Schließlich war es das erste Mal fischen in diesem Jahr und da muss schon mehr kommen als schlechte Bedingungen, um uns den Spass zu verderben! Da Jürgen nur selten die Möglichkeit hat an diesem Gewässer zu fischen, habe ich ihm die Platzwahl überlassen, nachdem ich ihm ausführlich über die Gegebenheiten informiert habe. Kurze Zeit später liegen Jürgens Ruten beide im tiefen Wasser, während ich trotz eher ungünstigen Bedingungen eine Rute flach und eine tief ablege. Tatsächlich hat Jürgen dann auch an der von mir vorher prophezeiten Rute zur Mittagszeit einen Abläufer! Leider sitzt der Haken nicht richtig, so dass der Fisch verloren geht. Es sollte natürlich bei nur diesem einen Schuss bleiben, der Rest des Nachmittags verlief leider ruhig und kalt...

Aber obwohl wir heute keinen Fisch gefangen haben – schlimmer noch einen Fisch nur „so gut wie gefangen“ haben, verbuche ich den Tag unbedingt unter Erfolg. Und das nicht nur, weil es der eben der nicht richtig gehakte Fisch gezeigt hat, dass im Winter jedes Detail stimmen muss, sondern gerade weil Karpfenangeln im Winter eben auch ein großes „trial and error“-Spiel ist und man nur durch ständiges Lernen, Ausprobieren und auch auf die Nase fallen weiter kommen kann. In diesem konkreten Fall heißt das: Die Stelle hat sich bewährt, das Rig eher nicht.

Der nächste Schritt ist nun das Rig ein wenig anzupassen. Der erste Ansatzpunkt ist hier sicherlich die Länge des Vorfachs. Aufgrund der kalten Temperaturen ist der Bewegungsumfang der Fische eher eingeschränkt, daher ist der erste Gedanke, dass der Haken nicht richtig gefasst hat, da das Vorfach einfach zu lang war. Ehrlich gesagt können auch noch bestimmt 38 andere Ursachen Schuld am Fast-Erfolg gewesen sein, aber irgendwo muss man ja schließlich anfangen und ganz so abwegig klingt „falsche Vorfachlänge“ nun erst einmal nicht. Aber Vorsicht vor falschen Rückschlüssen! Nur weil wir eventuell nach dem Anpassen der Vorfachlänge einen Fisch sicher Haken und landen würden, könnte es genauso gut sein, dass hierfür ein komplett anderer Faktor entscheidend wäre, als die Vorfachlänge! Nur ist uns das in dem Fall natürlich schnurzpiepegal! Wir sollten in diesem Fall aber trotzdem genau schauen, was entweder wir an diesem theoretischen Fangtag anders gemacht haben oder welche äußeren Bedingungen sich eventuell geändert haben.

Oder wie heißt es doch so schön, kurz und wahr: „Überlege nicht was du falsch gemacht hast, wenn du einmal nichts gefangen hast, überlege lieber was du richtig gemacht hast, wenn du einen Fisch gefangen hast.“ Ich meine es war Dick Walker, der das gesagt hat, ich bin da aber für Belehrungen offen, falls es einer besser weiß.

Und wenn man meint, man hätte ein Gewässer im Winter verstanden und geht man nun an ein anderes Gewässer, stellt man meistens schnell fest, dass der Winter hier ganz anders funktioniert und dann beginnt das Spiel von vorne...

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Ich will trotzdem versuchen hier ein paar ganz allgemeine Tipps, die ich bei meiner Angelei auf Winterkarpfen beherzige, aufzuzeigen:

Reduzierung des Tackle auf ein Minimum, mittlerweile beschränke ich meine Angelei im „Winter“ auf Kurzansitze mit leichtem Gepäck zur vermeintlich besten Fangzeit. Die kriegt man aber nur durch probieren raus und nicht im Internet...

Fast immer bleiben Zelt und Schlafsack dann zu Hause. Wer von euch aber doch Nachts raus muss im Winter, für den sind die folgenden Denkanstöße und Erfahrungen ja eventuell hilfreich, also:
- Angelgerätehersteller sind nicht zwingend Spezialisten bei der Herstellung von Winterklamotten. Kälte - ohne die richtigen Klamotten - ist nicht witzig! Da das aber ein eigenes Thema ist und jeder Mensch anders auf Kälte reagiert, rate ich jedem sich hier einmal im Outdoor- oder BW-Bereich schlau zu machen.
- Zwiebelprinzip!
- Heizung im Zelt ist für Mädchen Nein im Ernst, muss jeder selber wissen, achtet aber beim Kauf auf Qualität. Feuer und Sauerstoffmangel sind doch recht gefährlich munkelt man
- Viele Dinge im Zelt und das Zelt selber sind relativ leicht entzündlich!
- Beim Schlafsack-Kauf sollte der Komfortbereich entscheidend sein, nicht die Extremtemperatur! Der amerikanische und der niederländische BW-Winterschlafsack genießen gemeinhin einen guten Ruf bei kalten Temperaturen, gibt's gebraucht auch schon recht günstig. Verhältnismäßig günstig gibt es auch im Outdoorbereich Schlafsäcke für die kalten Temperaturen.
- Ein Schlafsack-Inlett kann den Temperaturbereich und das "Klima" im Schlafsack verbessern, erschwert aber den schnellen Austieg
- Ich hab früher in langer Unterwäsche im Schlafsack gepennt, mit der kann man Nachts zur Not auch mal raus
- Zusätzliche Decken und Wechselklamotten im Auto sind ein guter Notfall-Plan.
- Man kann nicht zu viele warme Socken mitnehmen
- Wärmflaschen wirken manchmal Wunder!

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Wenn es schon im Zelt friert, muss die Ausrüstung passen!​

Boilies, besonders in der "Standart-Größe" 18mm, wären im Winter meine letzte Wahl, dann doch lieber etwas von diesen Leckereien: Maden, Würmer, Frühstücksfleisch, Teig, Dosenmais, Hanf, KLEINE oder halbierte bzw. geviertelte Boilies. Pop-Ups sind auch eine gute Wahl im Winter, die gibt's auch in kleinen Größen. Dazu noch Weichfutter, Kondensmilch, Kokosflocken, Haferflocken, Kakao/Milch/Puddingpulver...erlaubt ist alles was eine schöne auffällige Wolke macht und nicht zu sehr sättigt. Grundsätzlich reicht eine Hand pro Rute! Eher zu wenig als zu viel Füttern. Wenn man Zeit und Lust hat, kann man durchaus auch ein oder zwei Tage vorfüttern, aber auch hier ist eine Hand eine gute Richtlinie...

Was die Stellen angeht, so würde ich grundsätzlich versuchen mit zwei Ruten zwei unterschiedliche Strategien zu fahren. Generell, bei windstillem Wetter mit viel Sonnenschein im Flachwasser oder in einer windgeschützten Stelle, ist es bewölkt und kalt dann eher im tiefen Wasser. Eine Stelle, wo windstille, sonnige Flachwasserbereich an tiefe Gewässerbereiche grenzen, ist im Winter Gold wert. Aber auch Stellen die den Rest des Jahres Fisch gebracht haben, oder gefüttert wurden sollte man nicht komplett aus den Augen verlieren. Am ehesten findet man die Fische jedoch in dem man mobil bleibt. Und Fische finden ist im Winter, mehr noch als im Sommer, fast das ganze Geheimnis. Der Rest sind nur Details

Wenn ich ehrlich bin ist Winter bei mir die Zeit wo Schnee und Eis vorherrschen, auch wenn der Kalender oft was anderes sagt. In diesem „richtigen“ Winter, wenn die Gewässer also zu sind, sieht mein „Angelplatz“ dann eher so aus:

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Hier werden dann große Pläne für die kommende Saison geschmiedet. Seien es neue Gewässer die es zu erforschen gilt oder neue Ideen und Taktiken für alte Gewässer, da werden Boilie-Rezepte erdacht, diskutiert und wieder verworfen, Einkaufslisten erstellt von Dingen die natürlich absolut notwendig und wichtig sind und ohne die man ja überhaupt nicht mehr angeln kann. Die Winterzeit ist aber auch wichtig um alte Wunden zu lecken, neue Kraft zu sammeln und auf dem Punktekonto zu Hause schon einmal einiges an Pluspunkten aufzubauen. Winter ist auch immer die Zeit der Träume und des Hoffens, wie werden die neuen Gewässer, geht die ausgetüftelte Taktik auf, springen die Karpfen dank des neuen Wunderknödels quasi nur noch so an Land, finde ich überhaupt die Zeit auch nur einen Teil der im Netz oder im Gespräch mit Freunden gefundenen Gewässer zu befischen, wer soll das alles bezahlen, und und und...

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Im Winter ist vor allem Kraft tanken angesagt​

Letzten Endes, und das sage ich obwohl ich es liebe im Winter als einziger am Wasser zu sein und eine Stille in der Natur zu genießen, die es sonst nur noch sehr selten gibt, macht der Karpfenangler im Winter doch besonders eines:

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Hoffen das es wieder Sommer wird :g​

In diesem Sinne, viel Spass am Wasser,


Jan
 
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AW: Carp Talk Februar 2011: Was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?



Carp Talk Februar: Was macht der Karpfenangler im Winter oder aber: "...was stellt der Bekloppte jetzt schon wieder an...??"


Eigentlich stand die Einleitung für meinen Beitrag schon, als mir
Taranis einen ziemlichen Strich durch meine Winterplanung gemacht hat... Hochwasser. Und das nicht im üblichen Maß, sondern seit vielen Jahren mal wieder richtig heftig, mit einem Höchststand von 7.46m am Pegel Koblenz. Normal sind etwa 2.40m...
Und nicht nur das Hochwasser hat dieses Jahr meine Winterpläne in eine andere Richtung verlaufen lassen.

Seit dem Sommer sind wir zu viert... Nein, keine Kinder, viel besser: wir haben zwei Katzen! Und die sind auch noch zwei total unterschiedliche Charaktere.


Freya, die Madame... Als 1050gr "schweres" Häuflein Elend in einer Fabrik eingefangen und schon in der X-ten Generation verwildert... Heute zutraulich, verschmust und eine wirkliche Dame... Inklusive Eifersucht Hoch 3!



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Dazu gesellte sich, ca. einem Monat später Odin, der Fressack. Von einer Familie mit 4 Kindern und 3 Katzen bekommen... Frech, verfressen und immer Blödsinn im Kopf.




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Normalerweise ist der Winter für mich die Zeit des extremen Entspannens. Ich arbeite als Lkw-Fahrer für die Baubranche und da habe ich von Mitte Februar bis Ende November Saison... Urlaub ist da ein Fremdwort, mein Wecker klingelt normalerweise morgens um drei Uhr und abends zwischen 18 und 21 Uhr bin ich dann endlich mal zu Hause, nachdem ich mit dem Fahrrad die 30km hin und zurück auf die Arbeit gefahren bin.


Im Sommer führt dann meistens mein Rückweg an meinem Angelgewässer vorbei, dann geht‘s weiter in den Garten. Unkraut jäten, gießen und natürlich auch ein lecker Steak mit kühlem Bier dazu.
Endlich zu Hause wollen dann noch zwei Stubentiger bespaßt werden... Und ganz nebenbei koche ich noch Partikel und Rolle ein paar Boilies ab... Letztes Frühjahr standen 130kg Partikel bereit!!!
Freitags verschärft sich die Sache noch: Ich will fischen gehen... Also in Rekordzeit mit dem Rad nach Hause, das Angelzeug in ein Taxi und ab an den See. Meist falle ich dann spätestens nach einer Stunde in einen Koma-ähnlichen Schlaf und am nächsten Morgen steht meine Freundin mit dem Frühstück da. Danach fängt das ganz normale Wochenende an mit all seinen Vor- und Nachteilen.

So sieht mein Jahr von Februar bis November aus und daraus erschließt sich meine nachfolgende chaotische Winterplanung...


Im Herbst fange ich an für den Winter zu planen. Und meist ist es umsonst und sinnlos, denn ich bekomme die ersten Wochen meinen Hintern nicht von dieser Couch hoch. Außer um was zu essen, die Zeitung zu holen und mich sinnlos in den Weiten des WWW rumzutreiben...


Wenn diese Phase vorbei ist und das Wetter "passt" (also Schnee, Frost und Hochwasser), räume ich erst einmal meine zwei Gerümpelplätze auf. Sprich den Keller und mein Angelzimmer. Da sieht es im Herbst aus, als hätten Napoleons Truppen die Bude geschliffen.


Und es ist jedes Jahr das Gleiche: Je länger die Saison dauert, desto mehr steigern sich die spitzen Bemerkungen und schiefen Blicke meiner "Chefin" das Jahr über...



Im Keller stapeln sich leere Partikeleimer, der Boden ist übersäht mit Mais, Hanf, Weizen und sonstigen Körnern. Nach einem Wasserrohrbruch kann der Bauer später zum Ernten kommen.
Die 3 Zelte fliegen rum, man stolpert über 2 Trolley`s, drei Liegen und ebenso viele Stühle. Und als wäre es nicht schon genug Gerümpel, in dem kleinen Keller stehen dazwischen noch die Behälter mit den Blumen zum Überwintern.

Das "Keller aufräumen" zieht sich meist über eine Woche hin. Oder auch mal geringfügig länger...


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Da ich das Jahr über die wohl größte "Tackleschlampe" der Welt (ja, noch größer als heidsch!!) bin, werde ich im Winter auch immer zum Putzteufel. Noch dazu schone ich mein Gerät nicht... Meine Angelreviere sind ein Baggersee, Rhein, Mosel und Lahn. Und wer einmal in den Steinpackungen von einem Fluß gefischt hat, weiß was mein Angelgerät auszuhalten hat. Dazu kommen dann mal "kleine" Rutschpartien an einem Steilufer, weil man unbedingt an diesem einen Platz, mit seinem ganzen Gerümpel, eine Nacht auf Karpfen fischen will...


Ich habe mich schon mehrfach gefragt, warum ich die Futterreste an meinem Feederequipment nicht einfach abkratze und wieder zum Füttern benutze. Alleine die Futterreste in der Sitzkiepe und der Ruckbox erschrecken mich immer wieder.

Vielleicht sollte ich mich auf den Eimer hocken und die Ruckbox mit Futter....

Lassen wir das....


Die Rollen werden alle zerlegt, mit WD40, Wattestäbchen, Leinentuch und feinem Pinsel gereinigt und danach liebvoll mit Rollenfett liebkost.

Nahezu bei jeder Rolle wird die Schnur umgespult und die Abwurfkante poliert.

Den Ruten gönne ich ein Pflegebad in lauwarmen Spüliwasser inkl. einer sanften Massage mit einem weichen Microfleece-Lappen.

Danach kommt die Nachbehandlung mit Rutenwachs und Politur. Jeder einzelne Ring wird mit einem Pfeiffenreiniger geputzt und mit einem Wollfaden auf Kanten, Risse und andere Beschädigungen geprüft.

Meine Angeltaschen... ja, das ist eine Geschichte für sich... Normalerweise hat, in einer Beziehung, die Frau die größere Anzahl von Taschen...

Bei uns ist das anders.


Ich habe unzählige Taschen (und genauso viele Wurfrohre, Futterschaufeln und -schleudern).
Weil ich grundsätzlich mein Geraffel in irgendeiner von meinen unzähligen Taschen verstaue, es beim nächsten Mal nicht finde und dann auf dem Weg zum Wasser mich kurzerhand neu damit eindecke.

Und dreimal dürft ihr raten, was alles bei meinen winterlichen Putz- und Aufräumaktionen zum Vorschein kommt... Genau, unzähliche Wurfrohre, Futterschaufeln und -schleudern. Und als Krönung mindestens eine lang gesuchte Tasche!


Und ganz nebenher Rolle ich ein paar kg Boilies ab... Ja, wirklich nur ein paar Kilo!! Aber wer jemals mit einer Handspritze 10kg Teig an einem Tag gedrückt hat, weiß was ich meine! Noch dazu habe ich nur eine kleine Küche und keine Garage...

Und alles wird dann fein säuberlich in Beutel verpackt und zu Bekannten in die Metzgerei gefahren, um die Murmeln zu vakuumieren....

Außerdem ist einmal das Gerücht aufgekommen, dass ein verrückter Karpfenangler aus Koblenz ein paar Kilo Partikel eingekocht hat...


Sollte das Wetter mir frostfreie Tage bescheren, wühle ich mich Kreuz und Quer durch meinen Garten. Oft auf allen Vieren, bis zu den Ellenbogen im Dreck und mit mindestens zwei bis drei angefangenen Baustellen auf 400m². Da werden Wege rausgerissen und neu gepflastert, ganze Beete mit Bordsteinen eingefasst und mal eben, ganz kurzfristig, ein paar Bäume gefällt.
Nebenher zimmere ich dann noch ein Gewächshaus zusammen oder mauere ein Kräuterbeet.
Ein bisschen Feuerholz machen gehört ebenso dazu, wie ein paar Bierchen zu zischen und mal wieder ein Steak zu grillen.


Das war es in den Anfängen


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Und so schaut es nach ein paar Wintern aus:


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Der Garten ist der gleiche... nur aus einem etwas anderen Blickwinkel fotografiert.


Und ganz nebenbei erledige ich noch ein paar Arzttermine, scheuche meine Katzen durch die Wohnung, bewache meine Futter- und Mixvorräte (auch schon wieder über 50kg), dass ich nicht wieder eine Invasion von Lebensmittelmotten in der Wohnung habe... Die Katzen hat‘s gefreut, meine Freundin weniger...


Diesen Winter ist alles anders... Im Garten werde ich dieses Jahr nicht wühlen, sondern die Sauerei vom Hochwasser beseitigen.


Und das Foto hier zeigt nur die Veranda... So sieht es im ganzen Garten aus!


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Bis vor zwei Jahren habe ich mir im Winter, zwischen den ganzen Terminen, Bauvorhaben und sonstigen mehr oder weniger sinnvollen Aktivitäten, die ein oder andere "Schönheits-OP" gegönnt.... Jedesmal 2-4 Stunden stillhalten ist für mich ein enormes Problem ...



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Und ja, es tut weh!!! Zumindest auf dem Rücken!!


Ich musste mir halt nur immer die Frage stellen, wo mein sauer verdientes Geld sinnvoller angelegt ist... Entweder gönne ich meinem Tattoowierer mal wieder ein paar Euro oder rette ich einen Tackle-Dealer vor dem drohenden Ruin??
Diesen Winter habe ich auch wieder der Geräte- und Futterindustrie kräftig unter die Arme gegriffen. Der Rücken ist ja auch bis auch eine Fläche von 25x15cm komplett zugetackert.

Aber einer meiner "Quälgeister" geht selbst fischen, deswegen war es einigermaßen ertragbar.


Ach ja, da war noch was... ich geh im Winter (wenn es meine Zeit erlaubt) auch noch angeln... Dann latscht das bekloppte Asphaltmonster auch noch km-weit das Ufer lang und versenkt diverse Gummifische, Wobbler und sonstige Kunstköder... Mein Händler hat ja das Jahr über noch nicht genug an mir verdient, nein, im Winter sponsere ich ihn auch noch...

Und es kommt, was kommen muss... Schnee ohne Ende, Minustemperaturen, 8h Spinnfischen mit einer komplett neuen Spinnausrüstung...

Was fange ich... zwei Brassen!!! Ich habe ja im Sommer nicht genug davon gefangen! Selbst dicke Pellets haben die Biester sich einverleibt.


Und jetzt, im Winter, geht es gerade so weiter!! Da zieht mal einen 20er Gummifisch von Iron Claw, 15erBleikopf von Fox, Gamakatsu-Angsthaken am Wolframgeflecht durch die eiskalten Fluten des Rheins und was kommt zum Vorschein... Brassen!!


Zwar waren die um die 6Pfd schwer und danach hat sich noch ein Hecht den Köder eingeatmet und ihn, wie solls auch anders sein, dabei fachgerecht zerlegt....

Aber trotzdem... Da hätte doch wenigstens mal... Und wer hat die Schuld??
Natürlich, der Winter!

So verlaufen meine Wintermonate mehr oder weniger stressig, mit einigen Höhen und Tiefen. Und jedes Jahr schwöre ich mir: Im nächsten Winter wird alles anders.


Dreimal dürft ihr raten was passiert... The same Precedure as every Year!!


In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern viel Spaß im Anglerboard, beim Pläne schmieden für die nächste Saison und beim Lesen der weiteren Carp-Talks.

Und das allerbeste kommt zum Schluß: zwischen dem ganzen Winter-Chaos habe ich noch eine Freundin die unendlich viel Geduld mit mir, meinen Marotten und Angelleidenschaft hat.
Vor allem im Winter, wenn ich zickig wie eine Diva durch die Gegend laufe, weil ich aus verschiedenen Gründen nicht ans Wasser komme.
Und dafür liebe und bewundere ich sie!!! Sie hält das schon fast fünf Jahre mit mir aus....
Manchmal habe ich aber schon den Verdacht, dass die Götter mich für das ganze Durcheinander strafen wollen...Denn mein Schatz fängt die größeren Hechte!!!

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heidsch

NEVER GIVE UP !
AW: Carp Talk Februar 2011: Was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?

Winter … weiße Tage, schwarze Nächte.

Der Winter ist wohl die ungeliebteste, wenn gleich auch eine der schönsten Jahreszeiten für uns Angler. Schnee, Eis und Kälte erfordern schon einige Überwindung seinen Astralkörper nur in die Nähe von Gewässern zu schleppen. Ist es einem dennoch gelungen den bekannten Schweinehund zu überwinden, wird man mit einer friedlichen Natur und unbekannter Stille belohnt.
Nicht selten überkommt einem das Gefühl der vollkommenen Einsamkeit.
Eine Einsamkeit, welche man zu schätzen wissen muss!



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Mit den richtigen Utensilien und Bekleidung lässt sich der Kälte trotzen und die Situation erträglicher werden.
Nur eine immer wiederkehrende Konstante macht uns regelmäßig einen „Strich durch die Rechnung“ … EIS !!! Der Feind eines jeden Anglers. Eis ist ein überaus ausdauernder Wiedersacher.

Wer hat sich nicht schon seine Gedanken gemacht wie und vor allem womit man diesen Gegner zu Leibe rücken kann. Ich war schon drauf und dran mir meine Benzin-Kettensäge zu schnappen und eine gepflegte Schneise von ca. 50-100m in den See zu fräsen. Bei einer durchschnittlichen Breite von gut einem Meter sollte es doch möglich sein, im Falle eines Bisses, sein Gegenüber hindurch zu häkeln.
Auch die Anschaffung einer stattlichen Herde von Kühen, zur aktiven Erhöhung der Treibhausgase und der damit verbundenen globalen Klimaerwärmung, habe ich in Betracht gezogen.
Nur habe ich erstens nicht das nötige Kleingeld und zweitens kann man das ja schlecht mit der Liebe zur Natur in Einklang bringen! Also habe ich diese Idee auch wieder verworfen.
Komische Zeit … auf was für Ideen man da kommt. :)



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Also, was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?

In der Regel ist der „gemeine Karpfenangler“ die ersten Tage/Wochen damit beschäftigt sein sogenanntes Tackle winterfest zu machen. Wie ER dies tut entzieht sich jedoch meiner Kenntnis, da ich mich hier öffentlich als Tackleschlampe oute. So … jetzt ist es raus.
Ich nehme mir zwar jedes Jahr vor dies zu tun, doch irgendwie packe ich es nie.
Warum auch? Wenn meine Ausrüstung besondere Winterpflege benötigt, dann ist sie bei mir an der falschen Adresse.
Versteht mich nicht falsch, ich gehe schon sorgsam mit meinem Gerät um und weil das so ist benötigt es auch keinerlei Extrabehandlung … zumindest rede ich mir das ein.

So … wohin also mit der ganzen Zeit?
Alkoholkonsum wäre eine Möglichkeit, jedoch spielt da meine Regierung nicht so ganz mit. Auch die Überlegung zur Gründung einer Selbsthilfegruppe habe ich wieder verworfen, obwohl ich mir über deren Anzahl an Mitgliedern keine Gedanken machen würde.
Wenn man in die ratlosen, von Langweile geprägten traurigen Gesichter hunderter von Karpfenanglern blickt, bekommt man schon das Verlangen sich in den nächsten Kartoffelsack zu schwingen und zum Prediger ausrufen zu lassen.
Aber, da ich mich ungern in den Mittelpunkt dränge, fällt das dann wohl auch aus.
Mein Gemütszustand schwankt im Winter ständig zwischen liebevoll ausgeglichenem Familienvater und absoluter Schizophrenie. Ich denke jeder Psychologe würde sich die Hände reiben, um mich während dieser Zeit analysieren zu können.

Die einzig wirklich sinnvolle Betätigung ist wohl die Ergründung neuer Jagdgebiete . Bewaffnet mit einer selbst erstellten Gewässerkarte und ausreichend Glühwein, macht man sich auf den Weg in unbekannte Galaxien. Akribisch wird jeder nur im Ansatz interessante Platz unter die Lupe genommen.
Im Idealfall ist man in Begleitung eines ebenso von einer langen Leidensgeschichte gezeichneten Artgenossen, mit welchen man die plötzlich und meist unverhofft auftretenden Gefühlsexplosionen bei der Besichtigung vielversprechender Plätze in den Griff zu bekommen versucht.
Gern auch unter zur Hilfenahme gegenseitiger Beweihräucherung und Lobeshymnen.
Das selbstverständlich in diesem neuen Gewässer nur Fische jenseits der 50+ Marke schwimmen muss ich hier wohl nicht erwähnen, oder?
Ich gebe zu bedenken, dass eine realistische Wahrnehmung, durch die mit zunehmender Zeit aufkommenden Entzugserscheinungen, als Resultat der Zwangspause, drastisch getrübt werden könnte.
Irgendwann habe ich mir mal das Ziel gesetzt, wenigstens ein neues Gewässer im Jahr zu befischen.
Abwechslung heißt die Devise!



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Eine unausweichliche Aufmerksamkeit muss ich, wie in jedem Jahr, meiner Grabbel … äh Tacklebox widmen.
Die Aufmunitionierung der selbigen erfordert wenigstens ansatzweise Gehirnschmalz … Hurra.
Was sich so alles innerhalb eines Jahres angesammelt hat?!
Eine wirkliche Struktur ist, selbst mit ausreichend vorhandener Phantasie, nicht mehr auszumachen.
Also … Altes raus und Neues rein! Mittlerweile könnte ich locker 3 Boxen füllen, wenn man bedenkt wie viele Rigs, Haken, Vorfachmaterialien, Wirbel, Tubes, Slives, Shrinks, Puttys, Rings, etc., etc. sich angesammelt haben.
Bei dieser Gelegenheit werden auch gleich die minutiös erdachten Highend-Vorfächer, welche ein Garant für den Fang hunderter atemberaubender Brassen sind, in ausreichender Stückzahl gebunden. Na, dann kann‘s ja losgehen … Petri Heil.

Als passenden Ausgleich zu diesen doch nervenaufreibenden wochenfüllenden Programm bietet sich langweilen an. Hierzu begibt man sich in eine, der Körperform -und Masse angepassten, horizontalen Position und zieht sich mindestens 20x ein und die selbe DVD über karpfenangelnde Typen rein, von denen man mittlerweile unbekannter Weise keinen mehr wirklich ausstehen kann.
Kein Wunder nach 20 mal .
Bücher lesen fetzt im Übrigen auch nur am Wasser!

Den Besuch einer aus allen Nähten platzenden Messehalle kann ich auch jedem uneingeschränkt ans Herz legen. Das Gute dabei ist, dass man sich nicht mal großartig bewegen muss. Einfach einreihen und insofern man nichts Handfestes zu greifen bekommt wird man automatisch in einem Rutsch durch die Halle geschoben. In Null Komma Nix ist man dann auch wieder am Anfang und kann, sollte man nicht alles gesehen haben, eine zweite Fahrt unternehmen.
Das ist genau das was mein sowieso leicht gereiztes Karpfenangler-Ego braucht. Man kann sich dabei hervorragend in Selbstbeherrschung üben … naja wenigstens etwas.

Erkenntnis des Tages: „Ich glaub ich dreh durch!“
Der momentan zu verzeichnende Temperaturanstieg lässt zumindest hoffen, dass der Wahnsinn bald ein Ende hat.

In diesem Sinne … Haltet durch!!!


mfg heidsch
 
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Lupus

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AW: Carp Talk Februar 2011: Was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?

Ich sitze mit meiner Frau auf dem Sofa und wir gucken Fernsehen! Ein gellender Schrei meiner Frau...! Und ich sehe, wie eine monströs große Spinne quer durch den Raum läuft! In der Mitte des Wohnzimmers bleibt sie plötzlich stehen. Insgesamt ist die Spinne (incl. der Beine) locker 5-6 Zentimeter groß. Also wirklich kein Zwerg! Eindeutig eine Tengenaria Art!

Ich entsorge die Spinne mit Hilfe einer Plastikkiste im Freien. Meine Frau hat sich schnell wieder beruhigt, aber ich bin ab jetzt schon etwas bedrückt.....denn ich weiß was kommt!
In den kommenden Wochen wiederholt sich dieses Erlebnis mit mehrbeinigen Tieren der verschiedensten Art in unserer Dachwohnung! Von Mal zu Mal werde ich unruhiger.........bis dann eines Tages......

Ich gehe über den Parkplatz, hier stehen mehr Autos als sonst. Ich öffne die Tür zum Ladenlokal und die Türglocke bimmelt. Im Shop steht der Besitzer hinter der Ladentheke und gießt sich gerade den x-ten Kaffee ein. Im Laden verteilt sind sie dann alle zu finden! Bernd sitzt mit einem Becher Kaffee im Angelstuhl, Horst fingert an den Päckchen mit den gebundenen Haken herum und weiter hinten blättert einer der üblichen Verdächtigen die neuste CHM durch!
Wenn sich die Anzahl der Krabbeltiere in der Wohnung signifikant erhöht, bis dann an einem Samstag die halbe Carphunter - Community der Umgebung im Angelladen steht, kann das nur eines bedeuten: Die Saison ist endgültig vorbei, es ist Winter!http://img842.*ih.us/img842/1138/lupus1.jpg
Dieser kleine Bericht soll helfen, diese für uns oft trostlose Zeit, ein wenig besser zu überstehen!

Um es vorweg zu nehmen, jeden Winter schwöre ich mir auch mal bis spät ins Jahr hinein zu fischen. Wenn ich dann erstmal die ersten Nächte geblankt habe, ich etliche Nächte in Folge im Regen verbracht habe, dann kommt unweigerlich irgendwann der Punkt, an dem ich hinschmeiße. So auch im November 2010!

Trotzdem lässt mich das Karpfenangeln und das Angeln im Allgemeinen nicht los! Der erste Programmpunkt für mich heißt dann: „Angelkeller aufräumen!“ Lange hab ich überlegt, ob ich euch ein Foto meines Kellers reinstellen soll...dann dachte ich mir aber, es würde doch ein zu schlechtes Bild auf mich werfen.

Ihr kennt das vielleicht? Während der Saison läuft man schnell in den Keller und packt sein Gerödel ins Auto. Nach vollbrachter Tat bringt man das ganze Gerödel wieder in den Keller. Zeitdruck, die Frau wartet bereits, weil mal wieder alles ein wenig länger gedauert hat! Zeit (und zugegebener Maßen Lust) zum Aufräumen, die nimmt man sich nur selten! Schnell das nasse Zelt aufhängen und die Futtereimer wieder verschließen und ab geht es mit der Holden auf die Piste!

Also geht es im Winter erstmal ans Aufräumen! Natürlich bedeutet das auch Ausrüstungspflege! Hier mal ein paar Tipps von mir, wie ihr eurem Tackel etwas Gutes tun könnt:

Die Schnur sollte möglichst geschützt vor Licht verpackt werden. Wie das Meiste auf unserem Planeten, leidet auch unsere Schnur mehr oder weniger unter dem Einfluss von UV - Licht. Will man ihre Haltbarkeit verlängern, ist sie im Dunklen also gut aufgehoben!

Die Rollen baue ich ab, fege den letzten Dreck mit einem Pinsel runter und öffne die Bremse (ggf. den Freilauf)! Geschlossene Bremsen können nach einem Winter im Keller ihren Dienst versagen...fragt mich jetzt bitte nicht warum das so ist...ich habe es in einer Angelzeitschrift gelesen! Ich vermute die Bremsscheiben können fest rosten!
Das manchmal mit der Rolle gekaufte Öl wird in die dazugehörigen Öffnungen geträufelt!
„Das wars?“ fragt ihr euch jetzt sicher....Ja, das war es! Ich werde den Teufel tun und meine teuren Rollen aufschrauben!!! Ich hab keinen blassen Schimmer, warum man das tun sollte! Ab Werk sind die Rollen eigentlich so gut verschlossen, dass man sich das und vor allem der Rolle ersparen sollte!!!

Stuhl und Liege werden bei Bedarf nachgespannt! Das geht relativ einfach! Unter der Liege (und vielen Stühlen) befindet sich ein dehnbares Seil. Durch die ständige Nutzung am Wasser gibt das Seil allmählich nach. Um es nachzuspannen beginnt man an einem Ende das Seil nacheinander durch alle Ösen zu ziehen (ähnlich wie bei Schnürschuhen). Dabei ist darauf zu achten, dass Seil beständig unter Spannung zu halten. Ist man am Ende angelangt verlängert sich das „ehemalige Ende“ durch unser geziehe um ein gutes Stück. Nun muss man versuchen einen möglichst großen Knoten zu erzeugen der sehr nah an der letzten Öse sitzt. So kann sich das Seil bei Belastung nicht wieder zurückziehen.

Zelt und Schirm kann man wieder schön dicht bekommen! Dazu sprüht man sie mit herkömmlichen Imprägnierspray ein. Die Gebrüder Albrecht verkaufen mind. 2 mal im Jahr ein solches Spray.

Einige Sachen sollte man hier beachten!

- Das Zelt oder Schirm sollte komplett aufgebaut sein, damit sich der Flüssigkeitsnebel überall verteilen kann.
- Der Abstand zwischen der Sprühflasche und dem Zelt sollte nicht zu gering sein. Sonst gibt es Flecken! Diese halten sich übrigens nachhaltig, mindestens über ein Jahr!!
- Der eingesprühte Gegenstand sollte mind. 12 Stunden durchlüften! Ein Aufbau im Keller oder in der Garage empfiehlt sich also!
- Außerdem sollte man auch darauf achten die Gase nicht einzuatmen! Also Fenster auf und am Besten auch noch einen Mundschutz tragen!

Zur Schlafsackreinigung wurde ja hier kürzlich was im Anglerboard geschrieben. Ich fasse mal kurz zusammen:
- Den Schlafsack möglichst aufhängen und nicht im Packsack aufbewahren! So kann die Füllung nicht gequetscht werden.
- Den Schlafsack gut auslüften und ausbürsten. Nach einiger Zeit der Benutzung, bei mir sind es jetzt 2 Jahre, bringe ich den Schlafsack zur Reinigung! Das ist leider nicht ganz billig. Mit ca. 25€ muss man rechnen.

Wer eine große Waschmaschine besitzt kann sich das Geld sparen und selbst waschen. Für meinen Anaconda NW II gilt, (und ich denke das stimmt für die meisten Fabrikate) bei 30 Grad waschen, nicht schleudern und bei der Wäsche einige Tennisbälle mit in den Schlafsack geben. Die Bälle sorgen dafür, dass sich die Füllung überall verteilt.

Der Rest der Aufräumaktion ist dann vor allem Kleinteile sortieren und Listen mit Ersatzmaterialien erstellen! Bei der nächsten Messe weiß ich dann bestimmt was ich brauche!


Hierzu noch einige kleine Tipps:

1. Warum seine neuen Köder im Dezember kaufen, wenn man nicht vor März am Wasser ist?

2. Im Dezember haben viele Läden Weihnachtsrabatte, hier kann man vor Weihnachten sicher den ein oder anderen Schnapper machen!

3. Im neuen Jahr kann man dann auch bei einigen Shops teilweise 10% und mehr Rabatt abgreifen, wenn man den nicht schon im Herbst mitgenommen hat!

4. Winterzeit ist Messezeit. Neben den Messen in Witten (November), Zwolle (NL, Februar) und Bonn (März) gibt es noch etliche andere! Hier kann man Schnapper machen.

Besonders Bleie und Haken sind hier oft im GroßPaket sehr günstig....(Deswegen hat der Lupus auch seine Listen erstellt.) Ich weiß was ich noch kaufen muss und kann dann auf überflüssiges verzichten...naja, oder zumindest kann ich es dann bewusst kaufen


Grundsätzlich gilt: Nicht überall wo Angebot drauf steht, ist auch Angebot drin! Schon oft hat man mir Material auf Messen angeboten, welches ich ohne Probleme im Netz wesentlich günstiger bekommen hätte!


Winterzeit ist für mich auch die Zeit der anderen Fischarten! Mit der Feederrute bewaffnet geht es jetzt an den Rhein oder wie aktuell (durch das Hochwasser bedingt) an die Seen in der Umgebung! Beim Feedern lernt man nicht nur sein Gewässer besser kennen, man bekommt auch ein Gefühl dafür, wie schnell sich minimale Änderungen am Futter auf die Fische auswirken können!

Natürlich stehe ich dafür nicht mitten in der Nacht auf! Ich persönliche glaube, dass die frühen Morgenstunden im Winter, bei den Fischen ähnlich unbeliebt sind wie bei mir! Also geht es erst im Hellen ans Wasser und eingepackt wird dann spätestens in der Dämmerung bzw. wenn einem die ersten Körperteile abgefroren sind!



Wer sich dann mit all diesen Aktionen im Winter beschäftigt hat, wird irgendwann feststellen, dass einem nachts oder früh morgens, die ersten Kröten über den Weg laufen!

Schon Wulf Plickat bemerkte, dass nun die Zeit zum Karpfenangeln angebrochen ist! Der Winter ist vorbei!


Bald ist es so weit !
http://img156.*ih.us/img156/646/lupus2u.jpg​

Gruß
Lupus
 
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Ralle 24

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AW: Carp Talk Februar 2011: Was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?

Danke für die netten Berichte, Jungs. #6#6
 

tarpoon

Collapse into Now
AW: Carp Talk Februar 2011: Was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?

das habt ihr "supergut" gemacht:q
 

rob

gone fishing
AW: Carp Talk Februar 2011: Was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?

spitze, war für mich eine tolle morgenlektüre!
ich habe nicht nur einmal schmunzeln müssen.
übrigens, ich habe mir schon eine herde kühe zugelegt, ich sammle auch alte kühlschränke und spraydosen.:q

auf das das eis endlich verschwindet, fühle mich wie ein löwe im käfig.

lg rob
 

Jagst-Carp

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AW: Carp Talk Februar 2011: Was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?

|jump:Also ich mache Holz für den nächsten Winter...............
 
AW: Carp Talk Februar 2011: Was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?

Da zieht mal einen 20er Gummifisch von Iron Claw, 15erBleikopf von Fox, Gamakatsu-Angsthaken am Wolframgeflecht durch die eiskalten Fluten des Rheins und was kommt zum Vorschein... Brassen!!

Geile Stelle asphaltmonster ;):)
Sehr gute Berichte von Euch !
Ich könnt es nicht besser.
 

Carphunter2401

Active Member
AW: Carp Talk Februar 2011: Was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?

einfach wieder top berichte ,saubere arbeit jungs macht weiter so
 

knappe

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AW: Carp Talk Februar 2011: Was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?

wenn der tümpel offen ist wird losgegangen der winter ist eine unterschätzte zeit!
 

teilzeitgott

karpfenverschrecker
AW: Carp Talk Februar 2011: Was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?

eines vorweg.... wie immer große klasse und echt klasse zu lesen und viel zum schmunzeln.

was macht ein karpfenangler im winter????
tja, da könnte man frecht sagen einfach weiterangeln, augen zu und durch.
aber da machen einem ja auch die wettergötter in persohn von väterchen frost oder gefatter hochwasser ja leider des öfteren einen strich durch die rechnung.

ausserdem möchte ich nicht nicht eines schönes tages in einer zwangsjacke enden, weil meine bessere hälte mich für verrückt erklären läßt wenn ich wieder einmal bei 5 grad unter null am wasser sitze, in meinem schlafsack eingekuschelt da sitze, die 144 tasse tee/kaffee in mich reinschlürfe und mich selber frage ob ich noch alle tassen im schrank habe.

also beschränke ich meine ausflüge ans wasser im winter doch um einiges.

aber ganz und gar nicht angeln... nööö, nicht mit mir :)

es muß ja nicht bei jedem wetter sein, sage ich mir immer.
aber spätestens wenn ich 5-6 wochen wirklich nicht losgehen konnte nutze ich die erste gelegenheit die sich mir bietet.

so wie letzte woche.
endlich ein freies we, die alte ist auch auch achse und die teiche sind eisfreis.
kurzentschlossen packe ich meine sachen und fahre ohne groß darüber nachzudenken los.
am wasser angekommen peitscht starker wind das wasser auf, und ein schneegestöber vom feinsten " berreichert" meinen angelausflug.
schnell das zelt aufgebaut, sachen rein, kocher an, kaffee rein und erste einmal aufwärmen.
aussertemparatur "kuschellige" 1 grad

nach dem zweiten kaffe, raffe ich mich auf und bringe die ruten endlich ans und ins wasser.
2 hände voll boilies, hartmais und anderen zeugs im wasser verteilt und wieder ab ins zelt.

im radio läuft der wetterbericht.
schnee,schnee, schnee und nochmals schnee.......
der schnee geht hand in hand mit fiesen wind und bis zu 7 grad unter null.

ideal denke ich.... klar wenn man schlittschuh laufen will, eisbären in ihre gewohnten umgebung beobachten will oder zum eisangeln will.... aber fürs karpfenangeln???

kaum überlege ich mir ob es vielleicht nicht doch besser wäre den ganzen mist zusammen zu raffen und ins auto zu werfen und zu flüchten.. ertönt der ruf meines bissanzeigers der mittleren rute!!!

kein wirklicher run, aber die schnur läuft ab, wenn auch recht lahm.

3 sekunden warten, anschlag, wiederstand, wenn auch nur ein kleiner.
nach wenigen sekunden taucht eine kleine schleie vor mir auf die meinen hartmais genommen hat.
mit grüßen an ihre großeltern lasse ich sie wieder zu wasser.
na ja, besser als nichts denke ich mir und wenigstens nicht schneider.
3 stunden und 7 kaffee später das gleiche spiel, biss, anschlag, kleiner wiederstand- schleie.
wieder ne kleine aber der mensch freut sich ja auch über kleinigkeiten.
diesmal erfolgte der biss auf einen 12mm selfmade boilie.

die nacht bleibt ruhig und ich verliebe mich aufs neue in meine zeltheizung :)
nachts schneit es immer weiter und ich frage mich ob der schneeräumdienst auch mein zelt und den weg zum auto für ein kleines trinkgeld freiräumen könnte.

am nächsten morgen, windstille, sonnenschein, der schee glitztert wunderbar, randeis am wasser , ein traumhafter anblick, mit ne kippe in der einen und der tasse kaffee in der anderen geniesse ich den anblick und freue mich das ich doch losgegangen bin.
ich packe meine 7 sachen und setze mich ins auto.
zu hause angekommen erzähle ich meiner besseren hälfte von der tollen nacht und wie schön es doch war.
ein mitleidiger blick trfft mich und ein kopfschütteln unterstützt das ganze noch ein wenig.
"tolle nacht die schön war! höre ich sie sagen, man könnte denken du kommst von einer anderen frau und nicht vom angeln.... :)
du bist echt bescheuert, bei dem .....wetter angeln...
trotzdem läßt sie mir ein heißes bad ein, kocht kaffee und macht mit ein brötchen fertig.
als ich in der wanne liege höre ich leise ihre stimme am telefon.... " ja, kommen sie schnell, ich glaube jetzt hat er den verstand verloren... ja bringen sie die zwangsjacke sicherhalthalber mit.... "
ich schrecke hoch.. zwangsjacke???
wie soll ich denn damit angeln? :)
gott sei dank telefoniert sie nur mit einer freundin und erzählt ihr das sie tisch und bett mit einem geisteskranken teilt :)
ich liege im heißen bad, lasse die letzte nacht noch einmal vor meinem geistigen auge ablaufen und freue mich auf wärmere tage und aufs nächste angeln.

ich nutze die wintertage auch um boilies zu rollen, meine sachen zu hegen und zu pflegen.. aber wann immer es geht und ich die zeit habe, gehe ich auch im winter ans wasser.
aber jeder so wie er eben mag.

in diesem sinne.... einfach mal losziehen und das bester daraus machen.

ps.: meine freundin angelt auch gerne, aber mehr auf aal und zander und meistens nur im sommer.
dafür reitet sie 3-5 mal die woche, fährt 130 km für ein turnier bei dem sie 10 minuten bei einer prüfung reitet.. wer von uns beiden wohl den größeren vogel hat frage ich mich :)
aber das ist auch gut so, zwei geisteskranke passen ganz gut finde ich....
 
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teilzeitgott

karpfenverschrecker
AW: Carp Talk Februar 2011: Was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?

danke

ich lese die berichte hier auch immer supergerne, sind schon echt klasse berichte.
würde mir nur wünschen das sich mehr leute daran beteiligen würden.
 

Ranger

Member
AW: Carp Talk Februar 2011: Was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?

Spitzen Berichte habt ihr das zusammengeschrieben...!

Macht weiter so, lese den Carp-Talk recht gern.
 

dark

Member
AW: Carp Talk Februar 2011: Was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?

Die Carp Talk Beiträge gehören für mich zum Besten, was das Anglerboard zu bieten hat. Einfach klasse geschrieben von allen Autoren. Und gerade die "Februarausgabe" setzt dem Ganzen noch die Krone auf! Macht weiter so! #h
 
AW: Carp Talk Februar 2011: Was macht der Karpfenangler eigentlich im Winter?

Ich möchte mich dann hiermit im Namen aller CT-Schreiberlinge für euer Lob bedanken.

Freut euch schonmal auf die nächsten Ausgaben, da werden noch einige sehr interessante Artikel auf euch zukommen.
 
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