Boilleverbot

Knispel

In der Alters - Ruhephase
Ich habe heute wieder von einen Verein erfahren, welcher ein Boillieverbot für seine Gewässer ausgesprochen hat. Auf meine Frage, welche Friedfischköder denn noch erlaubt seien, sagte mir mein Arbeitskollege : Maden, Würmer , die Partikelpalette ( Mais ec.) und TEIG. Ich frage mich, wie unwissend der dortige Vorstand eigentlich ist ? Was sind denn Boillies, im Grunde genommen doch nur ein sehr harter Teig..........denn eine Definition, was Boillies sind hat der betreffende Vorstand natürlich nicht beigefügt ( weil er es selber nicht weiß ? ). Dieses werden denn wieder übereifrige Fischereiaufseher vor Ort entscheiden, ich mache mir einen sehr harten Teig und fische plötzlich mit Boillies ? Ich kann auch körner mit speziellen Kleber ( Name ist mir entfallen ) zu Kugeln kleben und habe Boillies ? Ich kann ja auch eine rohe kartoffel rundschnitzen und habe einen Boillie. Der Name Boillie komt ja von gekocht, to boil oder so ähnlich, denn darf ich auch kein Mais, Hanf, kartoffel oder sonstige Köder benutzen, welche gekocht werden um weich zuwerden. Na ja, der dortige Ehrenrat muss ja beschäftigt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hecht96

Member
AW: Boilleverbot

Was soll denn mit dem Boilieverbot erreicht werden?
Ist in meinen Augen Unsinn.Macht nur Sinn,wenn es
"Angelfreunde"gibt,die das Zeug Kiloweise ins Wasser
schmeißen.
 

Pilkman

Active Member
AW: Boilleverbot

Tja, ja, schon traurig, was manchmal an unsinnigen Verboten in einigen Vereinen aufgestellt wird. Eine Begrenzung des Futtermitteleintrages pro Tag und Angler bei stark beangelten Gewässern ist ein sinnvoller Ansatz, aber dieses alberne Boilie-Verbot zeugt nur von Neid und Mißgunst, mehr nicht.

Lange durchgetrockneter Teig ist übrigens auch eine klasse Sache... ;) ... die Härte nimmt sich absolut nichts mit einigen Boilies. Er hält nur nicht ganz so lange am Haar. Oder eckig geschnittener gekochter Teig dürfte wahrscheinlich auch aus dem Kontroll-Schema fallen... ;) :m

... weil Boilies sind ja rund, gefährlich und bunt. :) :) :)
 

Knispel

In der Alters - Ruhephase
AW: Boilleverbot

Mein Arbeitskollege meint, der dortige Voprstand ist der Meinung damit das zuviele Karpfen gefangen werden. Ich sag da mal nix zu.....
 

Pilkman

Active Member
AW: Boilleverbot

Knispel schrieb:
Mein Arbeitskollege meint, der dortige Voprstand ist der Meinung damit das zuviele Karpfen gefangen werden. Ich sag da mal nix zu.....

Vielleicht sagen die Fang- und Entnahmelisten ja etwas derartiges aus. Dass das in den meisten Fällen aber nur Tarnung ist, damit das gängige Releasen des Fanges nicht all zu sehr auffällt, dürfte dem Vorstand da mit etwas Menschenverstand und Mitgliederkenntnis ja wohl auch klar sein.
 

Siff-Cop

"Der Holländer"
AW: Boilleverbot

Knispel schrieb:
Mein Arbeitskollege meint, der dortige Voprstand ist der Meinung damit das zuviele Karpfen gefangen werden. Ich sag da mal nix zu.....

......hab aber auch schon gehört das viele Karpfen schon am Boilie hängen geblieben sind heehhehehehehehhe:q :q :q :q :q und die Einstigsdroge nummer 1 sein soll.
Die sind alle süchtig geworden die werden sich noch wundern wenn die Carp jungens auf entzug kommen.:q :q :q :q
 

Knispel

In der Alters - Ruhephase
AW: Boilleverbot

Pilkman schrieb:
Oder eckig geschnittener gekochter Teig dürfte wahrscheinlich auch aus dem Kontroll-Schema fallen... ;) :m

... weil Boilies sind ja rund, gefährlich und bunt. :) :) :)

Ich werde die Idee mal weitergeben, man nehme den Boillieteig, färbe ihn leicht gelb ein, rolle ihn mit einem nudelholz aus, schneide sich daraus Würfel , koche diese und verkaufe das ganze alt zuhart gewordene Polenta, das ist doch die Lösung denn ich glaube, Polenta hat dort noch nie jemand gesehen.
 
AW: Boilleverbot

Der erwähnte Fangneid ist vielleicht die eine Sache, Unwissenheit tut ihr Übriges dazu, auch keine Frage, andererseits haben sich ehrlich gesagt manche Karpfenangler den Ruf auch redlich erarbeitet, wie mir scheint.

Es soll durchaus nicht "Boilieverseuchte" ;) Karpfen geben, die noch auf Mais beissen, wie man hört.

Und mal ehrlich Leute, lest doch teilweise mal hier die Futtermitteltips zum Karpfenangeln mit Verstand durch und dann seht die mal aus Sicht eines Außenstehenden. Was soll der denn glauben? Einerseits wird "dezent" gefüttert, behauptet man, andererseits 10 Kg Gebinde oder am Besten gleich ne ganze Schubkarre anrühren. Und selber gesehen hab ich es nun auch. Als Seasons noch in vollem Umfang lief, da hab ich nur die Hände über dem Kopp zusammengeschlagen, als da sogenannte Karpfenprofis mit PKW Anhänger Spießkübeln, Futtersäcken und sogar elektrischem Rühwerk ihre Futtermittel anrührten und am Ende der Session war das alles leer. #d

Man kann nun wirklich den Eindruck gewinnen, dass das Karpfenfischen zu rund 90% aus der Wahl des Futters beeinflusst ist. Und dann paare ich das z.B. mit der Aussage eines Vaters unserer Karpfenangler: Mein Sohnemann hat letztens seinen Jahresvorrat Boilies hergestellt und Pellets eingekauft, nun liegt wieder ein Kellerraum bis unter die Decke vollgepackt mit Futter. Mal ganz ehrlich, Leute. Was erwartet man denn dann für eine Resonanz, was für ein Bild von Karpfenanglern, wenn dann einer, der dieser Szene nicht angehört, zum Wasser kommt und sieht dann dort das halbe Zelt mit Eimern voll stehen?#c

Sagt man was, hört man spätestens im zweiten Satz den Namen Arlinghaus, eine Art Freibrief fürs Anfüttern was die Geldbörse her gibt, könnte man fast meinen. Kommt mir so vor wie eine Art Und selbst wenn ich das alles rein schmeissen würde, macht das nix.

Also gerade beim Karpfenangeln ist mein Eindruck der, dass da eine regelrechte Materialschlacht tobt. Ich will weiß Gott keinem seine Angelmethode vergälen oder über ihn richten, ich schreibe das hier nur, weil man dann als Resonanz auf das selbst erzeugte Bild wiederum Wehklagen der Karpfenangler liest, dass man sie ungerecht behandelt. Meint Ihr nicht, Ihr tragt daran evtl. auch selber einen teil der Schuld?

geh ich von den Erlebnissen in jüngster Zeit an unserem Gewässer aus, dann sehe ich das langsam so, dass man sich viele Vorurteile und viel Kritik auch durch ein Umdenken ersparen könnte. Wenn man für drei Tage ans Wasser geht und da pro Tag 1 Kg Anfüttern erlaubt ist, dann brauche ich da nun wirklich nicht mit zig 10 Liter Eimern anrücken und wenn doch, muss ich mich nicht wundern, dass die Leute irgendwann meinen, man werfe das auch alles dort rein und versiffe damit das Gewässer auf Dauer. Wenn man dann hingegen seine erlaubten Futtermengen in einem Eimer mitbringt, dann erspare ich mir solche Unterstellungen - respektive erwecke auch erst gar nicht erst solche Eindrücke.

Und besonders beliebt macht man sich nun auch nicht damit, dass man kreuz und quer seine Ruten 100 m vom Angelplatz entfernt aufbaut und dann mit seinen Schnüren den halben See belagert und die Übrigen können noch vor den Füßen fischen, weil sie nirgendwo mehr weiter als 10 Meter raus werfen können, weil gleich ne Warnung kommt: Da hinten vor den Seerosen liege ich.

Ich bin eigentlich mehr ein Anhänger der gegenseitigen Rücksichtnahme. Die Gewässer gehören allen und mal ehrlich, was würden eingefleischte Karpfenangler sagen, wenn nun plötzlich Raubfischfreaks mit neuen Methoden kommen, die plötzlich ihre karpfenfänge beeinflussen könnten? Wäre es da grundlegend etwas anderes? Glaube kaum.
 

Counter-Striker

raubt Räuber ...
AW: Boilleverbot

Bei usn gibt es einen kleinen Teich , da haben mal welche einen 10l EImer voll mit Boilies verfüttert mit einem Wurfrohr. Das finde ich echt nicht OK !
 
C

carper_83

Guest
AW: Boilleverbot

~~~~~~~~~~~~~~#h ~~~~~~~~~~~~~~
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Boilleverbot

@ Carper

Wollen wir sachlich reden, oder streiten? Auf Letzteres hab ich nämlich keine Lust.

Also nochmals, weil Du es ja offensichtlich überlesen hast:

- Diese Art der materialschlachtenähnlichen Anfütterung haben sog. Profis, Weltmeister oder was auch immer in Seasons als Angelmethode vorgeführt.

- Die Aussagen, die ich zitierte, sind gefallen und kein Vorurteil

- Besteht bei 1 kg Futtermenge am Tag und erlaubten 3 Tagen am Stück NULL Veranlassung, mit 10 Kilo Eimern am See aufzutauchen, es sei denn, man möchte eben mehr rein werfen.

- Machst Du Dir es etwas einfach, die Untersuchungsergebnisse von Tauchern dann als Märchen abzuqualifizieren, wenn diese Ergebnisse Dir nicht passen

- Lasse ich keine Knicklichter liegen, sondern nehme immer mehr Müll mit, als ich selber produziere

- Wird die Gewässerqualität durch Überfüttern weder besser noch schlechter, wenn anderswo ein anderer Angler ein anderen Vergehen begeht, wie z.B. der halbtote Köfi. Diese Dinge lenken ab, besagen aber nix über Folgen der Anfütterung

- Ziehen angelegte Futterplätze sehr wohl die übrigen Weißfischbestände ab und zwar aus rein logischen Erwägungen. Wenn ich Futter einbringe, was ja wohl die Karpfenangler auch nicht aus Jux und Dollerei machen, dann mache ich das deswegen, weil ich dort die Fische hin locken will. Und da man bei den Boilies zwar über Härte und Inhaltsstoffe teilweise die Lockwirkung auf die einzelnen Fischarten steuern kann, aber nicht ausschließen, dass auch andere Weißfische angelockt werden, lockt man mit jedem Anfüttern die Fische an seinen Angelplatz. Das Gleiche geschieht zwar beim Feedern auch, aber diese Stoffe sind dann auch schnell wieder weg und bleiben nicht wie die Murmeln tage oder Wochen dort liegen.

- Lege ich keinen Wert auf WIR - IHR Diskussionen, sondern eher welche auf UNS Diskussionen und zwar von UNS Anglern, die dort allesamt auf ihren Spaß kommen wollen.
 

Pilkman

Active Member
AW: Boilleverbot

@ Aali-Barba

Vergleiche bitte nicht Äpfel mit Birnen und versuche den Sachverhalt in Eurem Verein auf den von Knispel erwähnten zu übertragen... #h

Zudem wissen wir von Knipsel noch nicht mal genaue Umstände zur der Motivation des Vereins und schon kommen auch im AB die ersten Schlagworte contra Boilies und Karpfenangler.

Das kann nicht im Sinne einer vernünftigen Diskussion sein.
 
AW: Boilleverbot

@ Pilkman


Ich habe im Verlaufe der Diskussion über meinen Verein wirklich aufmerksam gelesen, und auch viele Meinungen eingeholt - von allen Seiten, das weisst Du glaube ich.

ich habe allerdings immer wieder auch sehr bedenkliche Dinge gehört und auch selber gefunden, wie z.B. die Kochrezeptetips und auch Aussagen über Futtermengen.

Ich liege also nicht so weit daneben und es hat mit meinem Verein recht wenig zu tun, dass gerade beim karpfenangeln die Faktoren Futter, Geschmack, Futtermengen eine nicht unerhebliche Rolle spielen, da wirst Du evtl, noch zustimmen können.

Anschlieend habe ich eben nur erwähnt, dass sich bei dem großen Wert, den diese Faktoren genießen, auch ein entsprechendes Bild erzeugt, über das man sich dann nicht wundern sollte.

Ich habe also weder gesagt, dass es ALLE machen, noch habe ich behauptet, dass es IMMER so ist, sondern hoffentlich klar rüber bringen können, dass sicherlich wenige Schwarze Schafe ein Gesamtbild erzeugen. Nur liegen wir da auseinander, wo ich meine, dass man dieses Bild auch selber noch fördert, wenn man dem Faktor Futter immer einen derart großen part einräumt.

Zu den Boilies, da greife ichauf meine Erfahrungen an meinem Gewässer zurück, wurde sehr gerne dahingehend argumentiert, dass man diese in der Menge gar nicht erst finanzieren könne und daher alleine der Preis schon die Menge reguliere. Auf der anderen Seite weiss ich aber durch deren eigene Aussage, dass sie ja selber drehen und daher der preis wiederum relativ zu sehen ist.

Und wie bereits nun schon zweifach erwähnt, machen es die Chams ja auch noch vor, wie man mit dem Hänger und dem Spießkübel dort anrückt. Karpfenangler wären dann wohl die ersten, die nicht teilweise den Vorbildern zumindest teilweise die Dinge nachmachen.
 
AW: Boilleverbot

@ Pilkman

Vielleicht klärt uns ja Knispel noch über die Gründe auf?

Ich vermute mal, diese haben A) entweder mit Gewässerqualität B) oder mit Beschwerden über große Anfüttermengen C) oder mit nachlassenden Fängen zu tun oder von allem ein wenig.

Sollte es anders sein, habe ich kein problem damit, ich befürchte allerdings, es ist nicht anders. ;)
 

Pilkman

Active Member
AW: Boilleverbot

Aali-Barba schrieb:
...
Vielleicht klärt uns ja Knispel noch über die Gründe auf? ...

Eben Kalle, genau das meinte ich. Knispel erzählt von einem Boilieverbot, dass absolut schwammig erklärt und im Gesamtzusammenhang absolut unsinnig erscheint - wenn die Gewässerqualität betroffen wäre, würde sich das Verbot auch auf andere Futtermittel beziehen, Partikel, Teig und Co. sind aber ausdrücklich ausgenommen.

Und schon kommt jemand - in diesem Fall warst es leider Du :) - und sagt: "Ja, ja, Boilies verboten. Richtig so, haben sie sich auch selber zuzuschreiben, was füttern sie auch in Unmengen und zwingen den Verein zu solch drastischen Maßnahmen?!"

Das Ganze wohlgemerkt, wo mit keiner Silbe erwähnt wurde, dass es tatsächliche Anhaltspunkte gibt, die auf eine übermäßige Fütterung hinweisen, wie sie in Deinem Verein vermutlich zu Problemen führte. Wir wissen weder über den Angeldruck Bescheid, noch kennen wir die Gewässergröße, noch kennen wir irgendwelche genaueren Umstände.
 

Pilkman

Active Member
AW: Boilleverbot

Counter-Striker schrieb:
Bei usn gibt es einen kleinen Teich , da haben mal welche einen 10l EImer voll mit Boilies verfüttert mit einem Wurfrohr. Das finde ich echt nicht OK !

Und dann nochmal zu diesem Statement... :m

Sorry, wenn ich es so hart sage: Entweder weisst Du nicht, wieviel 10 Kilo sind oder Du hast noch nie mit einem Wurfrohr angefüttert.

Zur Strafe sollte man Dich mit einer Cobra, 10 Kilo Boilies und dem Auftrag, diese per Wurfrohr anzufüttern an ein Ufer stellen. Vermutlich wirst Du bereits nach zwei Kilo Boilies froh sein können, wenn Du abends noch Dein Glas Milch sicher zum Mund führen kannst, ohne die Hälfte zu verplempern oder Du das Glas gar nicht angehoben bekommst. Und nein, Du bekommst nicht als milderes Mittel die Kohlefaser-Cobra, sondern das solide Teil aus Aluminium.

:) :) :)
 
AW: Boilleverbot

Pilkman schrieb:
Eben Kalle, genau das meinte ich. Knispel erzählt von einem Boilieverbot, dass absolut schwammig erklärt und im Gesamtzusammenhang absolut unsinnig erscheint - wenn die Gewässerqualität betroffen wäre, würde sich das Verbot auch auf andere Futtermittel beziehen, Partikel, Teig und Co. sind aber ausdrücklich ausgenommen.

Und schon kommt jemand - in diesem Fall warst es leider Du :) - und sagt: "Ja, ja, Boilies verboten. Richtig so, haben sie sich auch selber zuzuschreiben, was füttern sie auch in Unmengen und zwingen den Verein zu solch drastischen Maßnahmen?!"

Das verstehst Du falsch, oder ich habe mich undeutlich ausgedrückt. Ich habe ja genau von diesen Vorurteilen geschrieben und den Gründen, wie sich solche Vorurteile bilden und von denen, die selber dran mit arbeiten, dass sich solche Vorurteile erst bilden können. Es hat ja nicht irgendwann einer beschlossen, so, jetzt kleben wir den Karpfenanglern den makel an, Schubkarrenweise Futter in den See zu kippen, sondern es ist umgekehrt so, dass es durchaus welche gibt, die das tun und daraus entwickeln sich dann solche Vorurteile, dass es alle tun. Und dann habe ich geschrieben, dass zig Futtereimer, selbst wenn die nicht mal voll sind, ihr Übrigens dazu tun, dass sich solche Dinge auch halten oder an vorher friedlichen gewässern plötzlich um sich greifen. Es war also mehr als Rat gedacht, der dabei helfen soll, dass sich sowas erst gar nicht ausbildet und was die Futtermenge in einem Eimer betrifft, hätte das z.B. auch den netten Nebeneffekt, dass man erst gar nicht in versuchung gerät, mehr rein zu werfen, weil man ja mehr nicht mit hat. ;)


Pilkman schrieb:
Das Ganze wohlgemerkt, wo mit keiner Silbe erwähnt wurde, dass es tatsächliche Anhaltspunkte gibt, die auf eine übermäßige Fütterung hinweisen, wie sie in Deinem Verein vermutlich zu Problemen führte. Wir wissen weder über den Angeldruck Bescheid, noch kennen wir die Gewässergröße, noch kennen wir irgendwelche genaueren Umstände.

Dein letzter Satz ist sehr wichtig. Denn dieser Satz wird zwar sozusagen zur Verteidigung der Ehre der Karpfenangler eingesetzt, aber mal ehrlich, könnte man den nicht auch im bezug auf Arlinghaus und Anfüttern ebenso mal anwenden? Ich bekam nämlich schon zu hören, Arlinghaus habe gesagt, man könne pro Ha Gewässer bei Wassertiefe xx soundsoviel Kilo Futter rein werfen, ohne dass sich groß was rührt. Und was ist mit dem Gewässer nach Deiner Checkliste? Wird natürlich viel oder wenig Nahrung eingebracht (z.B je nach Beschaffenheit des Ufers)? Liegt nebenan das Feld eines Tiermastbetriebes, der dort Gülle ausbringt oder liegt dort das Vorzeigefeld eines tiefgrünen Biobauern? Sitzen dort an 1 Ha 10 Karpfenangler oder an 10 Ha 1 Karpfenangler und wie sind die drauf?

Du siehst, die Aussage von Arlinghaus ist diesbezüglich wenig dienlich und ich finde, dann sollte sie auch nicht dauernd als Gral des Anfütterns vor sich her getragen werden.

Das ich sogleich aufs Thema Futter kam, fand ich recht naheliegend, denn man wird sicher kaum Boilies verbieten, wenn die Aalbestände wegen der kromorane gefährdet sind ;) Aber ich lass mich da gerne überraschen.
 
AW: Boilleverbot

Pilkman schrieb:
Und dann nochmal zu diesem Statement... :m

Sorry, wenn ich es so hart sage: Entweder weisst Du nicht, wieviel 10 Kilo sind oder Du hast noch nie mit einem Wurfrohr angefüttert.

Zur Strafe sollte man Dich mit einer Cobra, 10 Kilo Boilies und dem Auftrag, diese per Wurfrohr anzufüttern an ein Ufer stellen. Vermutlich wirst Du bereits nach zwei Kilo Boilies froh sein können, wenn Du abends noch Dein Glas Milch sicher zum Mund führen kannst, ohne die Hälfte zu verplempern oder Du das Glas gar nicht angehoben bekommst. Und nein, Du bekommst nicht als milderes Mittel die Kohlefaser-Cobra, sondern das solide Teil aus Aluminium.

:) :) :)

Dies ist die eine Seite, da liegste völlig Richtig!:m

Aaaaaber, und das wird Dir sicher wieder nicht gefallen, weil eben einige dies vermeiden wollen, gibts ja inzwischen diverse andere Mittelchen und Hilfsmittel, deren einzige Zielsetzung es ist, MEHR Futter in der gleichen Zeit ZIELGENAUER auszubringen. Äpfel und Birnen vergleichen ist das Eine, Dinge untern Teppich zu kehren, eine andere, Schlingel. ;)

Wieso gibt man denn hunderte Euro für ferngesteuerte Futterboote mit Ladeklappe und Köderpositionierung aus? Sicher nicht für 20 Murmeln, oder #c
 
C

carper_83

Guest
AW: Boilleverbot

~~~~~~~~~~~~~~#h ~~~~~~~~~~~~~~
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Siff-Cop

"Der Holländer"
AW: Boilleverbot

Dag meen heren:m

ich find es einfach auch nicht gut das die Karpfenangler oft für sachen die im und am Gewässer passieren verantwortlich gemacht werden.

Es gibt in jeder Gruppe solche und solche aber hier werden alle über einen Kamm geschert, auch wenn es sich nicht so anhören soll es tut es aber.

Und wenn ich das so lese sind die Karpfenangler Schuld, fertig!!!!!!

Man muß sich ja regelrecht als Verbrecher fühlen wenn man den Karpfen gezielt nachstellt und mehr als nen Eimer an Futter zu Hause stehen hat |gr:

Hier wird auch immer angesprochen das in den Beiträgen immer von riesigen Mengen geschrieben wird. öh wo denn. Meist steht auch immer dabei das man sich das Gewässer ansehen soll. Und wenn ich 8 kg Mais in 2 Tagen in einen Fluß schmeiße ist es ja wohl was anderes als in nen kleinen 20 ha Tümpel.

Man sollte also nicht die Karpfenangler beschuldigen sondern alle Angler.

Ich hasse alle und ich liebe jeden!!!!;+
 
Oben