Blei statt Gummi...

Thomas9904

Well-Known Member
Teure Wobbler, Twister oder Gummifische in allen Variationen, Ausführungen und Gewichten sind normalerweise die Köder der Wahl, wenn’s um Barsche oder Zander geht, die man beim spinnfischen fangen will.

kleinpilker_rolle_2.jpg


Abgesehen davon dass mir als Schwaben gerade aktuelle „Modeköder“ meist zu teuer sind, bin ich auch ein klein wenig ein Traditionalist. Der Spinner in verschiedenen Größen wird von mir mindestens ebenso oft eingesetzt wie der Effzett. Und ich komme daneben immer mehr zum leichteren Angeln, weil’s mehr Spaß macht und nicht zuletzt weil’s erfolgreicher ist.

Da nimmt man dann gerne mal in Kauf, dass vielleicht nicht der Zielfisch Barsch gebissen hat, sondern dafür ein 3 – Pfund Döbel..

So kam ich auch zum angeln mit den Kleinpilkern im Fluß. Das erste Mal hab ich darüber im Oktober 2007 berichtet:
http://www.anglerpraxis.de/content/view/650/14/

Nun ist wieder einiges an Zeit ins Land gegangen – und ich konnte ein paar Erfahrungen mehr machen. Leider war dieses Jahr bis jetzt zum Angeln nicht so optimal, da wir fast immer sehr hohe Wasserstände bis hin zum Hochwasser hatten. Nicht gerade die Topbedingungen zum Barschangeln, die ja Augenräuber sind.

Aber die Döbel scheinen sich auch beim leichten pilken weniger an trübem Wasser zu stören. Bei fast allen Versuchen war der Döbel (das natürlich auch stellenabhängig) mit die Fischart, welche am besten auf die Pilker „ansprang...

Gefolgt von Barsch und Zander.

Aber der Reihe nach.

Zuerst fischte ich die Pilker mit der 2,10 langen Skeletor (WG2 – 12 Gramm). Nach Versuchen mit der 3m Skeletor (ebenfalls 2 – 12 Gramm WG) hat sich dann herausgestellt, dass die längere Rute die eindeutig bessere ist zum pilken am Fluss. Zum einen erreicht man mit der längeren Rute mit weniger Aufwand größere Wurfweiten, zum anderen bekommt man mit der längeren Rute mehr Schnur aus dem Wasser, was ein kontrollierteres Pilken möglich macht. Bzw. den Einsatz leichterer Pilker bei gleicher Tiefe und Strömung.

Da ich bisher immer wieder Probleme beim Einsatz sehr dünner geflochtener Schnüre hatte (auf den verschiedensten Rollen), bin ich im leichten bzw. ultraleichten Segment wieder zurück zu monofilen Schnüren gegangen (in dem Fall 0,20er Quattron). Das funktionierte auch dann ganz gut, wenn man zum einen nicht zu weit geworfen hatte und zum anderen die Strömung nicht zu stark war. Da dieses Jahr wie oben beschrieben wir ständig Hochwasser hatten, bin ich aber wieder reumütig zu einer geflochtenen zurückgekehrt. Auch wenn man beim werfen immer wieder Probleme hat (vor allem muss man beim vollen durchziehen richtig aufpassen, wenn man kein Getüddel will). Entschädigt wurde ich da aber für ein wesentlich kontrollierteres Angeln.

Lange hatte ich gesucht, welcher unserer Kunden und Partner solche kleinen Pilker überhaupt noch anbietet. Denn immerhin ist das ja kein „modernes Angeln“, sondern eine eher altertümliche Methode. Nur bei der Firma Balzer wurde ich da fündig. Die bieten diese Pilker in Gewichten von 7 bis 18 Gramm an. Genau die Auswahl, die ich brauche. Die Farbe scheint dabei weniger eine Rolle zu spielen, ob einfach silber oder kupfer, ob lackiert in verschiedenen Farben mit Glitter und Holo – alles hat gefangen. Der einzige Nachteil (und da bin ich noch am suchen einer guten Lösung) ist, dass wie bei allen Kunstködern auch die Minipilker von Balzer nur mit Drillingen angeboten werden.

Ich suche da noch nach vernünftigen Einzelhaken und Sprengringen, um die kleinen Pilks umzurüsten. Zum einen vermeidet man dadurch doch den einen oder anderen Hänger, zum anderen bin ich persönlich überzeigt davon, dass ein Einzelhaken besser fasst und weniger Aussteiger produziert als Drillinge.

Auch das praktische Angeln hat sich bei mir inzwischen geändert. Es gibt ja wie fast immer beim Angeln nicht die „eine, optimale Methode“. So bin ich auch weit entfernt davon, das Süßwasserpilken als die ultimative Methode anzupreisen. Aber: Es macht einen Riesenspaß und ist unter bestimmten Umständen auch den modernen Gummis an Fängigkeit zumindest gleichwertig und teilweise auch deutlich überlegen.

Der Vorteil von Pilks gegenüber anderen Kunstködern: Sie imitieren in meinen Augen das Verhalten eines verletzten und damit leicht zu erbeutenden Fisches am besten. Kein (verletzter) Fisch schwimmt monoton lange Strecken wie ein stumpf eingekurbelter Spinner, Blinker oder Wobbler. Wie bei Twistern und Gufis sind die Hüpfer am Gewässergrund, kurzes hochschiessen, wieder abtaumeln, die natürlichste Entsprechung vom Verhalten eines verletzten Fisches.

Dabei hat der Pilk gegenüber dem Gummifisch einen Vorteil:
Man kann viel leichter fischen, da er viel weniger „Angriffsfläche“ hat – oder auch den Köder länger in der fängigen Zone halten.

Und genau da liegt auch der Vorteil des pilkens im Gegensatz zum Gummifischen: Dass man bestimmte Hotspots gezielt abfischen kann und den Köder (je nach Strömung) über eine lange Zeit im fängigen Bereich halten kann. Ist im Prinzip wie beim Dropshotangeln. Der Unterschied: Gerade im wärmeren Wasser reagieren die Räuber doch eher auf bewegtere Köder als die relativ ruhigen Dropshotköder.

Beispiele:
Bei uns am Neckar habe ich eine Stelle fast am gegenüberliegenden Flussufer, wo eine Kante ca. 30m flußab genau entlang der Strömung geht. Eine „todsichere“ Döbelstelle, aber auch Barsche und Zander fange ich dort regelmäßig. Mit Blinker, Spinner oder Wobbler bin beim reinziehen (praktisch ja im rechten Winkel zur Kante) relativ schnell über den fängigen Bereich raus. Gummifische oder Twister kann ich etwas – aber eigentlich auch nur unwesentlich – länger im fängigen Bereich halten. Mit den kleinen Pilks dagegen kann ich die Kante richtiggehend „abklopfen – mit entsprechenden Fangergebnissen.

Das gleiche gilt für den einen Hafenbereich mit Spundwänden rund um den Hafen – bekannterweise ein bevorzugter Aufenthaltsplatz sowohl von Barschen wie auch Zandern. Auch hier eignet sich der leichte Pilker hervorragend gerade zum Barschangeln. Und das im Sommer mit wirklich „ausholenden Pilkbewegungen. Im ca. 3m tiefen Wasser ziehe ich da den Pilk bis fast an die Oberfläche, bevor ich ihn wieder abtaumeln lasse. Zum einen wegen der im wärmeren Wasser erfolgreicheren lebhaften Führung, zum anderen weil ich dadurch das Wasser von der Oberfläche bis zum Grund absuche.

Gerade beim angeln in der Strömung hat sich herausgestellt, dass eine Führung des Pilks mit hoch erhobener Rute (wie gesagt, die 3m – Variante der leichten Skeletor) das optimale zu sein scheint. Man hält viel Schnur aus dem Wasser und hat so weniger „Auftrieb“ und kann den Köder länger im fängigen Bereich halten. Und- entsprechend lange Rute vorausgesetzt – man kann immer wieder kleine „Zwischenschläge“ einstreuen, welches vor allem die Barsche mögen.

Die Bisserkennung erfolgt zum einen über das beobachten der Schnur, zum anderen habe ich auch immer einen Finger an der Schnur. Das ist wie beim Pilken auf der Ostsee.

Interessanterweise habe ich nach wie vor die meisten Bisse in der Phase, wenn der Köder an mir vorbeitreibt und die Strömung gerade beginnt in die Schnur zu greifen. Auch da wurde die Ausbeute durch das leichtere führen mit der längeren Rute deutlich verbessert.

Alles in allem:
Das Pilken mit den Kleinstpilken und Zockern ist zum einen eine absolut spannende Methode, die man zudem mit sehr leichtem Gerät ausführen kann. Bisher habe ich neben den „Hauptfischen“ Barsch, Döbel und Zander auch schon einen kleinen Waller erwischt, sowie mehrere Rapfen (davon auch zwei, als ich den Minipilk gegen die Strömung eingeholt habe, aber auch drei, die den Köder beim normalen „pilken“ nahmen).

Das Pilken mit den Kleinstpilkern ist nicht die immer und überall erfolgreiche Methode. Ich habe hier meine Erfahrungen über ca. 1 Jahr im Neckar geschildert. Das kann an anderen Gewässern durchaus anders aussehen. Aber ich kann jedem empfehlen, dies einmal auszuprobieren.
dbel_pilker.jpg

zander.jpg

dbel.jpg
 

Maok

wohnt nich mehr hier
AW: Blei statt Gummi...

Sehr interessanter Bericht!!! #6

Vielen Dank für die nette Anregung! :)

Werd das wohl auch ma bei uns inner Weser antesten.

Grüße

Maok
 

Zanderlui

Active Member
AW: Blei statt Gummi...

Also ich selbst habe eine ganze box mit bestimmt 80pilkern von 5-40gramm in meiner nun mehr 10 jahren angeln zusammengesammelt und muss sagen ich fische damit sehr gerne und fast nur auf barsch.wenn bei uns auf der müritz die jagden losgehen und die fische in 15und mehr metern tiefe stehen ist es sehr einfach sie zu beangeln mit den kleinen blei fischen.vorallem dauert es nicht lange bis der köder unten ist dort wo die fische sind als wenn ich erst noch mit einem wobbler(sinkend)oder twister auswerfe und dann auch nur kurz in der richtigen tiefe angeln kann nämlich am grund da dann der winkel schon wieder zu steil wird und ich den köder vom grund weg ziehe zum boot hoch!
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Blei statt Gummi...

Das schaut ja aus als wäre nicht der Einzige mit den Erfahrungen - sehr schön.
Ist doch auch mal (wieder) was anderes als die ganze Gummi- und teure Wobbler - Orgie...
 

Nordlichtangler

Well-Known Member
AW: Blei statt Gummi...

Klasse Bericht, vor allem über eine andere Angelart! #6
Gerade in der Andersartigkeit dürfte auch ein großer Reiz für die Fische liegen - anderes Reizprogramm und nicht das übliche.
Motiviert vlt. mal wieder es zu probieren, wobei sich anscheinend Erfolge nicht gleich einstellen |rolleyes, ging mir jedenfalls so. Muß man wohl länger mit experimentieren, oder? ;)

Zuerst fischte ich die Pilker mit der 2,10 langen Skeletor (WG2 – 12 Gramm). Nach Versuchen mit der 3m Skeletor (ebenfalls 2 – 12 Gramm WG) hat sich dann herausgestellt, dass die längere Rute die eindeutig bessere ist zum pilken am Fluss. Zum einen erreicht man mit der längeren Rute mit weniger Aufwand größere Wurfweiten, zum anderen bekommt man mit der längeren Rute mehr Schnur aus dem Wasser, was ein kontrollierteres Pilken möglich macht. Bzw. den Einsatz leichterer Pilker bei gleicher Tiefe und Strömung.
Die Zusammenfassung gefällt mir als Anhänger längerer Spinnruten dabei auch noch besonders gut! :m
Fühl ich mich mit der 3,20m Spinne am Süßwasser nicht mehr so exotisch. :q
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Blei statt Gummi...

Muß man wohl länger mit experimentieren, oder?
Kommt wohl auch aufs Gewässer an.
Wenn (ausreichend) Döbel vorkommen, sollte man sehr schnell Erfolge haben, genauso wie bei Barschen. Zander (dürfte aber auch chon am Vorkommen liegen), brauchen etwas mehr Geduld/Übung.

Und man muss halt ausprobieren, welche Führungsart im eigenen Gewässer die erfolgversprechendste ist. Von daher hats Du sicher nicht unrecht, ich hab zwar von Anfang gleich gefangen (sonst hätt ich mich ja auch kaum weiter damit beschäftigt), aber das muss ja nich bei jedem so sein.
 

Nordlichtangler

Well-Known Member
AW: Blei statt Gummi...

Ich muß da nochmal einhaken, auch mit der Zanderrute vm Nachbarthread:
Fürs normale spinnen/gufieren:
Quantum Worldchampion Seaspin (20 - 50 Gramm)

Fürs leichte spinnen/gufieren und pilken/zocken:
Berkley Skeletor in 3,0mm mit 2 - 12 Gramm
Die Quantum ist doch auch so'ne lange 3,20m?
D.h. ja mal so breit gesagt, daß Du eine eigentliche klassische MeFo-Rute dazu nimmst? :) (ich oft auch, s.u.)

Jetzt kommen gerade deine Argumente Pro-lange-Spinnrute, wo ich mich gedanklich langsam hinabgetastet hatte doch mal 2,40 und 2,70m harte-GuFi-Spinnruten überhaupt mal mehr einzusetzen, zum "richtigen" GuFieren, innerlich widerstrebt mir das aber irgendwie. #t

Zumal die Bilanz der beiden VHF30 in 3,20m und 2,70m auch vernichtend ist: massiv mehr Fänge und Fangsicherheit der langen gegenüber der kurzen, auch bei gelegentlichem Falscheinsatz entgegen ihrer "Forellenaufgabe".
Mit z.B. einem Flattergufi (etwas gepilkt ;)) ist die Führung nahezu 100% tödlich, insbesondere angelockte (bei normalen Ködern+Führungen) aber mißtrauische Beißer doch noch einzusacken. :m
Daß auch noch der größte Hecht seit langem wenigstens einen mehrminütigen Kurzbesuch auf einem gezupften kleinen 10g-Blinker an der Rute abstattete, gehört auch mit zu der Geschichte, der Drilling paßte wohl bequem an die Zahnspitze |rolleyes. Der hat sich an keine Spielregeln gehalten, wirklich keine. :)

Also schon eine mich bewegende Geschichte, denn wo liegt die beste Erfolgschance für gute Lock+Anhakergebnisse, das ist die Frage? |kopfkrat
 
Zuletzt bearbeitet:

Zanderlui

Active Member
AW: Blei statt Gummi...

ich denke auch jeder der im winter noch die gelegenheit hat auf dem eis zu fischen in deutschland wird diese angeltechnik wohl beherrschen oder sie zumindest anwenden.da es dort wohl die erfolgreichste technik ist meines erachtens nach.
 
W

WickedWalleye

Guest
AW: Blei statt Gummi...

Hallo Thomas,


Klasse Bericht!


Ich denke, ein Nachteil des Angelns mit Zockern und Kleinpilkern dürfte die relative Hängeranfälligkeit sein, kannst du das bestätigen?
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Blei statt Gummi...

Jein - teilweise bestätigen.
Ist ähnlich wie bei Gufis.
An hängerträchtigen Stellen hab ich auch gelernt, etwas über Grund zu pilken. Kriegt man schnell raus mit etwas Übung und senkt dann ungemein die Hängerrate.
Wobei ich glaube, dass sich das noch verbessern wird, wenn ich vernünftige Einzelhaken für die Ködergröße gefunden habe.
 

MFT-Chris

Brückenkopfbeleger
AW: Blei statt Gummi...

Ich suche da noch nach vernünftigen Einzelhaken und Sprengringen, um die kleinen Pilks umzurüsten. Zum einen vermeidet man dadurch doch den einen oder anderen Hänger, zum anderen bin ich persönlich überzeigt davon, dass ein Einzelhaken besser fasst und weniger Aussteiger produziert als Drillinge.

Moin Thomas
vielleicht sind diese Assist Hooks (z.B. Gamakatsu) in kleinen Größen eine Lösung

http://img352.*ih.us/img352/949/kder2016lt4.jpg
das ist eine 1er größe, weiß nicht ob es die noch kleiner gibt #c

...direkt oder per sprengring am Pilker befestigt, funzt das auch beim "normalen" Pilken #6

Gruß Chris
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Blei statt Gummi...

Und die rote Farbe dürfte eher was bringen als stören - mal sehen obs sowas bei uns auch in kleineren Größen gibt.
Danke für den Tipp!!
 

MFT-Chris

Brückenkopfbeleger
AW: Blei statt Gummi...

Falls es die nicht kleiner zu kaufen gibt, kann man die aber auch gut selber basteln ...

http://img112.*ih.us/img112/5314/kder2019bq0.jpg

...ein Stück Textilband(das mußt Du Dir mal angucken,was man da verwenden kann) als Schlaufe durch die Öse, sichern mit sekundenkleber, Schrumpfschlauch rüber und fertig.
 
W

WickedWalleye

Guest
AW: Blei statt Gummi...

Ich versteh immer noch nicht, warum bei diesen Assisthooks der Wiederhaken aussen sitzt.

Das ist sicherlich für extrem schnell beissende Köhler gedacht, oder eigentlich Thunfische, aber ob das für Barsch und Zander wirklich gut ist ...
 

d0ni

Member
AW: Blei statt Gummi...

Hi :)

da ich Neuling bin und ich gerne mal n paar Barsche fangen möchte mit Kunstködern (und mir wobbler zu teuer sind^^) denke ich mal das ich mir 2-3 solche Pilker kaufen werde :)

aber jetz ne Frage, wie führt man denn son Pilker? ^^ sry aber hab ich noch nie gesehn (hab ich noch nie gesehn)
 

Zanderlui

Active Member
AW: Blei statt Gummi...

kommt drauf an wenn du vom ufer aus wirfst dann rute hoch zum grund sacken lassen und mit sprüngen über den grund führen und ijmmer kontakt zum köder halten!vom boot aus runter lassen schnur straffkurbeln ein zwei umdrehungen hoch kurbeln und dann in deinem dir gefallenen rhythmus den köder hochziehe mit der rute und wieder absinken lassen und wieder von vorne das ganze
 

MFT-Chris

Brückenkopfbeleger
AW: Blei statt Gummi...

Ich versteh immer noch nicht, warum bei diesen Assisthooks der Wiederhaken aussen sitzt.

Das ist sicherlich für extrem schnell beissende Köhler gedacht, oder eigentlich Thunfische, aber ob das für Barsch und Zander wirklich gut ist ...

..warum das so ist darüber kann ich auch nur mutmaßen, aber z.B. bei MeFo Drillingen sitzt der Wiederhaken auch aussen, an sich sind die AssistHooks fürs Speedjiggen gedacht.
Ich glaube, weil das ja 'ne Art CircleHook ist, würde der Wiederhaken, wenn er Innen sitzen würde, nicht so gut arbeiten können #c
 
Oben