!! Bitte Lesen !! – Die Urgewalten Des Nordmeeres !!

havkat

Active Member
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Moin Jack!

Lofoten-Jack schrieb:
Zum Beispiel; gibt es irgend etwas, was man im Gebiet Reine/Lofoten besonders beachten muss ?
Man sollte den südlichen Vestfjord nie unterschätzen.

Reine liegt auf Moskenes.
Bei auflaufendem Wasser aus dem Straumen und auffrischenden nordöstl. Winden kann eine üble See aus dem Nichts entstehen.

Wir hatten dort auch ein paar "Erscheinungen", was die Thermik der Lofotwand anbelangt.
Bei schöner, kuscheliger Sonne entstehen morgens oft gemeine Fallwinde in Landnähe, die für einige Zeit für "unerklärliches" Rauhwasser in Landnähe sorgen, obwohl die Windbedingungen eigentlich völlig okay sind.

Der Vestfjord kann sehr tückisch sein.
Dort sind vor langer Zeit, bei bestem Wetter, mal über 700 Skreifischer auf einen Rutsch mit ihren Nordlandbooten zum Grund gegangen und ersoffen.
 

Baitbuster

Rapfenkant
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Moin|wavey:
fahr im Sommer nach Norwegen|stolz: nach ,,Vatnesström", in Südnorwegen, ist nur ca. 30km von Kristiansand entfernt,
hättet ihr da vielleicht einen Tip in Sachen Fisch und Fang;+
Wär super wenn ihr da was wüsstet#6 , weil ich echt kenen plan hab was da in der Gegend in Sachen Fisch so los ist#d
Würd mich freuen wenn ihr was wüsstet............:z :z :z :z :z
Gruß Baitbuster#g
__________________
#: ZANDER#: -ANGEL#: -FREAK#:
 

Gunnar

Norgesüchtig
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Hallo Kollegen,

im NAF gibt es leider wieder einen Thread.http://www.naffen.de/forum/showthread.php?t=12227#d Gestern ist ein deutscher Angler am Langfjorden (Nähe Romsdalfjord) ertrunken.#d Er war alleine und ohne Schwimmweste unterwegs. Ist ein tückisches Gewässer, wie Havkat bei der Lofotwand beobachtet hat, gibt es auch hier plötzliche Fallwinde die innerhalb von 2 Minuten 2 m Welle aufbauen.
Bitte an alle nehmt die Warnungen ernst, es sind schon genug Angler ertrunken.

Gruß aus Flensburg

Gunnar
 
Zuletzt bearbeitet:

vaaberg

Member
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Hallo Fans.......|kopfkrat

Bin seit ein paar Tagen mal wieder etwas zuhaus. Von einem norw. Freund wurde mit mitgeteilt es seien 4 Deutsche Angler mit Boot bei Wind gekentert. Einer hat überlebt indem er sich zwischen Motor und Heckspiegel bzw. Schraube und Kiel gerettet und festgebunden. Nach 11 Stunden aufgefunden.

Diese Meldung ist mir mündlich zugegangen und ich habe noch keine Bestätigung bekommen. Wer weiß mehr ? ;+
 

brando

Member
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das klingt nach dem Unglück auf Senja...allerdings waren es 3 Norweger und 1 deutscher...der rest ist allerdings ähnlich wie in deiner beschreibung passiert.
guck dir mal den Thread "3 Tote bei Senjahoppen" an
 
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Hey,
kann allen gut gemeinten Ratschlägen nur zustimmen. Selbst bei uns im Tingvollfjord, wo man bei FAST jedem Wetter zum Fische rausfahren kann habe ich schon beobachtet wie sich innerhalb 10 min. (ZEHN) durch drehenden Wind bis zu 3 m hohe Wellen aufbauen können. Geschieht gottseidank sehr selten. Und dann sieht man in einer 15 ft. Jolle mit 6 PS-AB mitten im Fjord 4 Mann stehend pilken. Macht man auf die Gefahr aufmerksam wird es einfach abgetan. Uns passiert ja nichts. Super dass hier mal auf die Gefahren hingewiesen wird.
Gruss angviknorway
 

HD4ever

baltic trolling crew HH
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ok ... für mein Boot nicht geeignet die Ecke ... #d
solche Warnungen kann man nicht oft genug verbreiten !!!

Ich finde für solche Fälle sollte immer ein zu der Bootslänge passender Driftsack mit an Bord sein !!!
gehört für mich ganz klar mit zu den wichtigsten Rettungsmitteln !!!!
 

Airferdo

Globetrotter
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Wir sind in Südnorwegen (Skudenes) in den Scheeren wohlgemerkt !!!! innerhalb von Minuten in einen dermaßen dichten Nebel geraten das man wirklich die Hand vor Augen nicht mehr sehen konnte und es war fast Windstill, unglaublich überall Steine und Felsen im Wasser wir hatten aber zum Glück keine Drift .Da hast du ohne GPS (Plotter) null Chance selbst mit GPS ist es fast unmöglich da heile wieder rauszukommen.Ich habe mit ner großen Dieselschnecke dann "irgentwo" angelegt, fragt mich nicht wie ich das gemacht habe ohne Schaden.Und ca 45min später war der Nebel so schnell weg wie er gekommen ist, wir waren in einer Buch 10min Fußweg von unserem Haus weg gelandet. Unglaublich und Unheimlich war das.
Ich lege sehr sehr viel Wert auf gute Boote und habe immer Respekt (nicht mit Angst zu verwechseln) vor dem Meer obwohl ich deswegen schon blöde Sprüche bekommen habe andererseits ist es auch mal geil richtig durchgespült zu werden ein kleiner Teil dieser Gewalten zu sein, hör sich blöde an ist aber so.
 

Jirko

kveite jeger
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Ich lege sehr sehr viel Wert auf gute Boote und habe immer Respekt (nicht mit Angst zu verwechseln) vor dem Meer...
...eine gute basis #6
obwohl ich deswegen schon blöde Sprüche bekommen habe...
...da wirst du ja drüber stehen - näääch ;)... und immer schön hartnäckig bleiben airferdo! #6
 

Neffe

Member
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So!
Nach langer Zeit und vielen gekurbelten Kilometern Schnur auch mal wieder was von mir.
Erst mal Hallo an alle! Bevor ich es vergesse. Komme aus dem schönen Ruhrgebiet und war in diesem Jahr zum ersten Mal in Norwegen. Habe sonst nur an Kanälen oder im Frühjahr an der Schlei geangelt. Kam dann aber durch meinen Onkel nach Norwegen.
Finde die Beiträge echt super. Waren am Hardangerfjord und hatten mal ähnliches Problem. Bei uns fiel zwar nicht der Motor aus, sind aber doch recht gut durchgeschüttelt worden. Wäre es nicht der 5. Tag auf See gewesen hätte ich wahrscheinlich geko... wie ein Weltmeister. Auch mein Aufruf an alle!
Laßt keinen falschen Stolz aufkommen. Wer sich in Gefahr begiebt kommt darin um. Versucht es dann lieber vom Ufer aus. Da geht echt ne Menge.
Mal so eine Frage nebenbei auch wenn ich wahrscheinlich der x te bin der sie stellt. Gibt es schon einen Unterpunkt zum Thema Uferangeln in Norwegen. So wegen Montagen oder eventuelle Fangerfolge. Freu mich über Antworten jeglicher Art. Danke im Voraus
 

esox02

Well-Known Member
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Das wichtigste ist wohl.
1. Begebt euch nie ohne angelegte Rettungsweste aufs Wasser!
2. Wenn möglich nie alleine raus fahren!
3. Vor der Ausfahrt die Telefonnummer des Vermieters im Handy abspeichern!
4. Wenn möglich jemanden Informieren, wie lange ihr raus fahren wollt, wann ihr plant spätestens wieder da zu sein und eventuell noch wo ihr hinfahrt.
5. Bei aufziehenden Nebel/Unwetter möglichst schnell den sicheren Hafen ansteuern!
6. Beachtet stets die Hinweise die euch euer Vermieter gibt!
7. Nehmt auf dem Wasser immer Rücksicht, lieber einen Boot zu viel Ausgewichen als einen zu wenig.
Denn es kann auch leicht passieren, das euch mal ein Fischer nicht sieht, als bitte nicht darauf bestehen - "Ich habe den Boots Führerschein und habe laut regeln Vorfahrt"! Es lohnt sich nicht.
8. Wagt vorher einen Blick in die Seekarte, wo gefährliche Unterwasserberge sind.

Gilt aber nicht nur für die Lofoten.
Die Liste kann bestimmt noch jemand erweitern.
#h
versucht noch werkzeug zündkerzen und reservesprit mitzunehmen den kann man notfals auch als signal abfackeln.einer der schon 5 mal hilfe geleistet hat und jedesmal kein danke schön.ich will ja nicht geknutscht werden!!!nur noch 110 mehr nicht|kopfkrat :c
 

vaaberg

Member
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@ Esox


Nach ca. 25 Jahren Norwegen habe ich bestimmt mehr als 5 mal Hilfe geleistet. Einschliesslich einem Berufsfischer mit einer Hansvik 700 Combi. Den habe ich fast ne Stunde gegen den Wind und die Strömmung(ablaufend) in meine Bucht gezerrt und dann das Anlasserkabel repariert.
Der war der einzige der mange tak gesagt und am nächsten Tag mit nem 8kg Wildlachs ankam. Besser war aber das er mir einen Saustarken Kveiteplatz gezeigt hat.

Alle anderen hatten vor lauter Angst die Bux voll und haben dann an Land mit ihren Heldentaten geprahlt.|krach:
 

Acipenser

Fischesser
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Als Jugendlicher ist mir mal auf den Lofoten der Motor des Kleinbootes ausgefallen. 2 Stunden gegen den Wind gerudert, ansonsten geschütztes Eck mit ruhiger See - Gott sei Dank. Zum Glück konnte ich mich immer wieder mit meinem Bruder abwechseln, alleine wäre das sonst wahrscheinlich nicht zu schaffen gewesen.

Das Meer lehrt einen den notwendigen Respekt, aber nirgends ist auch schöner als draussen.
 

Hechtkalle

New Member
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Bin auf der Müritz auch mal von einem Sturm erfasst worden. Kamen in die Drei- Wetterzone. Plötzlich Schnee,Hagel, Eis und Regen auf einmal. Zwei - drei meter hohe Wellen, kein Land in Sicht. Und das alles in einer kleinen Nußschale. Alles passierte innerhalb von zwei Minuten.Der Motor ist durch den Aufschlag auch kaputtgegangen. Trieben dann von unserem Camp aus auf die gegenüberliegende Seite. Mein Schwager und ich hatten eine richtige Scheißangst. Seitdem hören wir genau wie die Wetterverhältnisse sind. Müritz heißt auf slawisch "Kleines Meer " . Nicht umsonst, wie die Todesrate beweist. Kann nämlich überall passieren.


Howdie Kameraden
 

PxDaumen

Member
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Zu diesem sehr wichtigen Thema "Die Gefahren des Nordmeeres" gehört eigentlich noch ein weiteres Themengebiet - nämlich nach dem Motto:

"Die Gefahren des Nordmeeres Teil 2 - Rockfishing"

Seit vielen Jahren fahre ich regelmässig nach Irland. Der Hauptgrund ist zwar nicht die Angelei - doch immerhin nimmt es 50% des Urlaubs in Anspruch.;) Weiter habe ich zwei Jahre lang in der Algarve gelebt und ebenfalls meine Erfahrungen mit dem Wolfsbarsch und dem Atlantik, der an die Felsen donnert, gesammelt.

Von der Angelei vom Felsen in Norwegen, kann sicher auch hier der eine oder andere berichten(Köfis fischen oder bei schlechtem Wetter, wenn man nicht mit dem Boot raus kann). Und vielleicht eben auch davon, wie er hektisch kraxelnd, vor einer Welle flüchtend, sich eine nasse Hose holte - wenns dabei geblieben ist!?

Im Oktober 2006 war ich wieder mit einem Freund in Irland. Allein in der Woche wurden an der Westküste zwei Angler (unabhängig von einander) vom Felsen gespült und wahren auf nimmerwiedersehen verschwunden.

Vor Jahren haben mein Kumpel und ich uns schon überlegt, wie man die Gefahr auf Klippen mit Gischt und Brechern mindern kann.

Das grösste Problem ist, dass wenn man ins Wasser gespült wird, mit ziemlicher Sicherheit bewusstlos im Wasser ankommt. Erfasst dich eine Welle, wird man zwischen den Steinen nach unten gespült und gesogen - dass das ohne einen Schlag auf den Kopf von statten geht, ist eher unwahrscheinlich. Selbst wenn Du bei Bewusstsein das Wasser erreichst, kann man nicht schwimmen. Das Wasser ist voller Luft und hat nicht mehr die gleiche Tragkraft wie "stilles" Wasser, der Untersog der zuücklaufenden Wellen tun ihr übriges - Du gehst unter wie ein Stein. Du ertrinkst!

Deshalb haben wir uns entschlossen, uns IMMER mit einem Sicherheitsgurt am Felsen zu sichern. Ganz nach dem Motto: am besten gar nicht erst reinfallen. Selbst wenn uns dann mal eine Welle erfassen sollte und uns die Beine wegreißt, bleibe ich an Land. Sicherlich würde auch das schmerzhaft sein. Das gibt blaue Flecken, Schürfwunden und nen Husten durch die nassen Klamotten - aber ich komme nicht in die Situation wie oben beschrieben.

Darüber hinaus, haben wir meistens unsere Floatinganzüge an, die ihr ja auch alle auf dem Dachboden oder Keller habt! Meistens ist das Wetter ja eh passend für einen Floatinganzug, wenn man nicht mit dem Boot raus kann. Die Schuhe, sollten eine sogenannte "Filzsohle" haben.

Den Sicherheitsgurt, plus ein wenig Kletterseil (3 bis 4 Meter) sowie einen "Klemmgerät" gibt es zB bei Globetrotter. Ein Klemmergerät, kann man sich mal hier anschauen:
http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=yu_72401&k_id=0709&hot=0

Das Klemmgerät kommt einfach in eine Felspalte hinter einem. Das Seil sichern wir unten am Rücken auf höhe des Maurerdekoltees - dann störts nicht beim werfen.

Gruss,

PxDaumen
 
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Jirko

kveite jeger
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sehr guter input pxdaumen! #6 besten dank dafür und immer ne handbreit wasser unter´m kiel... oder unter den stiefeln, wie auch immer ;) #h
 

Pirat

Member
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Hallo, Jirko!
Es ist schon gruselig was Du da schreibst. Ich habe als alter Norwegenfahrer auch schon die tollsten Dinger erlebt. Wenn dich der Sturm draußen erwischt, und dazu noch ein Motoraussetzer, da kann man nichts machen. Aber ich hab schon Irre gesehen die bei Windstärke 6-7 mit nem 5-meter Angelkahn raus gefahren sind. Entgegen Warnungen von erfahrenen Anglern sind die Wahnsinnigen raus auf den Fjord. Ist ja nur ein Fjord, was soll da schon passieren haben wir zu hören bekommen. Wenn der Wind aus der richtigen Richtung kommt und lange und kräftig genug bläst, dann kann sich auch im Fjord 2-3 Meter Wellen aufbauen. Bei offenen Booten mit 15 PS- Motoren ist das der reine Selbstmord. Die Jungs waren ganz schön bleich als sie wieder reinkamen. Ein vorbei fahrendes, größeres Boot hat sie rein geschleppt. Der Motor war OK, aber die Burschen hatten zuviel Angst um zu fahren. Sie haben über Bug Unmengen Wasser ins Boot bekommen und sind mit lenzen nicht mehr nach gekommen. Es ist aber, Gott sei Dank, alles noch mal gut gegangen. Wenn das Große Boot nicht vorbei gekommen wäre, wer weiß wie die Sache sonst ausgegangen wär. Meine Angeltruppe und ich haben auch schon ganz ordentliche "Heimritte" hingelegt aber da hat uns das Wetter draußen erwischt. Nachdem stundenlanges Abwarten hinter einer Landspitze nicht viel gebracht hat, (Wind abgeflaut, noch ordentlicher Wellengang) sind wir langsam und vorsichtig zum Anleger "geritten". Wenn dir die Wellen über Bug ins Gesicht klatschen ist das nicht lustig. Wie Du schon sagtest,Jirko, der Atlantik ist kein Ententeich. Man sollte nicht den Helden spielen und für einen Fisch sein Leben riskieren.
Allzeit gute Fänge am Haken!!! Der Pirat!!!:vik: |wavey:
 

Jirko

kveite jeger
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...kann garnicht oft genug betont werden pirat! vor der see sollte man(n) ne gehörige portion gespekt haben und wissen, daß bei schäfchen auf´m wasser ein niederbordiger kahn festgezurrt bleiben sollte. zumal viele leider auch nicht wissen, wie solch ein kahn in der welle bewegt werden muss #h
 
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...zumal viele leider auch nicht wissen, wie solch ein kahn in der welle bewegt werden muss #h
Jirko, eine ernstgemeinte Frage, wie wird er am besten bewegt?
In Dänemark hab ich mich mal ziemlich "lang gemacht", als plötzlich Wind aufkam und ich flott zum Strand zurückfuhr (Boot wird aus Wasser an Strand gezogen). Dort gab es dann schon "recht nette" Brandungswellen, nen Meter oder so schätze ich , die mir ein "geradeaus auf den Strand zu" nahezu unmöglich machten. Und ehe ich mich versah, hat mich eine Welle von hinten seitlich weggedrückt. Dann passierte natürlich, was passieren musste...|gr: Aber zum Glück nur wenige Meter vom Ufer entfernt. Aber das war schon Schrecken genug.

Was wenn man nicht geradeaus zum Strand zurück muss, sondern an selbigem noch 1KM entlangfahren muss? Dann ist man ja automatisch waagerecht mit den Wellen.

Warum nicht hier Tipps dazu geben, wie man am besten Wellen oder bestimmte Situationen mit nem 4 Meter oder 4,50 Boot und 5PS oder 10PS Außenborder nimmt?

Darüber würden sich einige sicherlich freuen ;)
Klar, die Warnung davor, daß sowas passieren kann ist sehr wichtig, aber was nun tun, wenn man mal in eine brenzlige Situation gerät, OHNE dass diese zwingend absehbar gewesen wäre?

Viele Grüße!
 

Airferdo

Globetrotter
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Auf Sri Lanka bin ich mit nem Boot (natürlich mit Guide) zum Fischen aufs Meer gefahren, der Ausgangspunkt war ein Fluss also mußten wir durch die Mündung ins Meer fahren. Da gerade Flut war, sah es im Müdungsbereich aus wie ein Topf kochendes Wasser." Na jetzt bin ich aber mal gespannt" dachte ich noch, mein Guide guckt und guckt und guckt, dann plötzlich drück er den Schieber nach vorne und 100PS drückten das Boot (ca 5-6m) uber die Wellen die ich auf 2-3 Meter schätzte, er hat eine ruhige Phase abgewartet um überhaut eine Chance zu haben. Das gleiche bei der Rückfahrt, obwohl es da wohl noch schwieriger war, wir "ritten" praktisch in den Fluß zurück.
Das genau ist auch der richtige Weg, allerdings sollte das Bott über genügend PS verfügen, nicht auszudenken wenn das Boot in dem rücksoog der Welle von dieser "angesaugt" und überrollt wird. Mein Guide mußte auch immer wieder mit ordentlich Schub korregieren,war schon spannend !
Soll nur mal so eine Erfahrung von mir sein !!!
 
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