BERGFALL: Fjord-Angeln in Mittel-Norwegen, Ein Reise-Tagebuch

Bergfall: Fjordangeln in Mittelnorwegen
Ein Reise-Tagebuch

Teil 1

Vorwort
Nach 3 Angelreisen nach Smöla wollten wir im Juli 2008 einen 3-wöchigen Familienurlaub erstmals in Bergfall am Auresund auf der Insel Ertvagoy (Nähe Hitra) verbringen, wo wir auch Filmaufnahmen für eine neue Angel- DVD machen wollten. Dort ist Rolf Kirchhoff dabei, eine neue Hütten-Ferienanlage zu errichten, die ersten 2 Hütten stehen bereits. Da bei unserer Anreise noch einige Arbeiten innerhalb der Hütten zu erledigen waren, stellte uns Rolf kurzerhand eine gemütliche Unterkunft in der Nachbarschaft zur Verfügung, was kein Problem war und in der wir uns ebenfalls sehr wohl fühlten. Innerhalb weniger Minuten waren wir mit dem Auto in Bergfall, von wo aus wir unsere Angeltouren starteten.
Von den anglerischen Bedingungen waren wir begeistert: Das Revier ist sehr windgeschützt, dadurch konnten wir nach Lust und Laune jederzeit alle Angeltage zu 100% zum Fischen ausnutzen. Man hat eher das Gefühl, auf einem großen Binnensee zu angeln. Selbst bei Sturm (auf dem Wasser haben wir am einzigen Sturmtag bis zu 8 Bft Windstärke gemessen) konnten wir auf dem Wasser bleiben und im Schutz eines Felsmassivs weiterangeln. Später hörten wir, dass zur gleichen Zeit auf Smöla Windstärke 12 herrschte und 3 deutsche Angler aus Seenot gerettet werden mussten. Den Rettungshubschrauber sahen wir selbst über uns hinwegfliegen. Innerhalb von 7 Minuten waren wir an der erfolgreichsten Angelstelle. Auch unsere anderen Hotspots waren mit dem Boot innerhalb von 7-20 Minuten zu erreichen. Ein paar andere einheimische norwegische Boote kamen sogar extra von weiter her gefahren, um „vor unserer Haustür“ zu angeln.
Auch von der Fischausbeute waren wir beeindruckt: Wir fingen 11 verschiedene Fischarten, und auf keiner unserer früheren Norwegentouren fingen wir so viele und so große Fische. Wir haben unsere Fische meistens innerhalb von 2-3 Stunden geangelt, nur an 3 oder 4 Tagen wurden schon mal 6-8 Stunden gefischt. Durch die geschützte Lage konnten wir bei Wassertiefen bis 125m viel leichter und feiner Angeln als auf dem offenen Atlantik, was einen Heidenspaß machte und auch den Frauen und Kids gefiel. Großköder wie die Royber Jigs, Giant Jig Heads etc. wurden auch gefischt, doch aufgrund eines offenbar lokalen Überangebots von Massen an kleiner natürlicher Nahrung (3cm-Garnelen, Fischbrut und Kleinfische bis 10 cm) fingen wir die meisten und auch größten Fische mit rel. kleinen Ködern wie Beifängern/Springern/Fliegen und Pilkern von 80-200g. Es kamen zwar auch Bootsruten von 20-30 lbs zum Einsatz, doch auch das leichte Angeln mit Shad- und Spinnruten von 60-80g machte viel Freude.
Wir waren froh, ein transportables Echolot samt Seekartenplotter mitgebracht zu haben. Beides stellte uns AB-Moderatorenkollege „ralle“ dankenswerterweise zur Verfügung. Zumindest ein Echolot ist dort in den Fjorden sehr hilfreich, um die fischträchtigen Unterwasserkanten zu finden und gerade tagesaktuell fängige Tiefenbereiche beangeln zu können. Ein Dank gebührt auch AB-Moderatorenkollege „Kunze“, der uns fast täglich mit den aktuellen Seewetterberichten per SMS versorgte. Ebenfalls von Vorteil war der Service von Rolf, dem Anlagenbesitzer. Er gab uns die regionale Tiedentabelle zur Hand, mit deren Hilfe wir die Höchst- und Niedrigststände von Ebbe und Flut nach der genauen Uhrzeit vorhersagen konnten. Filetiert wurde vorerst an 2 provisorischen Tischen im Freien, bald soll jedoch eine adäquate überdachte Filetiermöglichkeit geschaffen werden.
Alles in allem handelt es sich hier nach unseren jetzigen Erfahrungen um ein optimales Angelrevier, das gleichermaßen gut geeignet und einfach zu beangeln ist für Anfänger, Durchschnittsangler und auch ambitionierte Profis, die hier mit entsprechend ausgerüsteten Booten durch engagiertes Experimentieren beim feinen Angeln den Fangerfolg sicher sogar noch steigern können.
Wir waren aber nicht nur zum Angeln dort, sondern wollten auch Trondheim besuchen, Erkundungen in der Umgebung machen und die fantastische norwegische Natur genießen. Daher kam es uns sehr gelegen, diesmal auf einer durch eine Brücke mit dem Festland verbundenen Insel zu wohnen und von Fährverbindungen unabhängig zu sein. So konnten wir unsere Zeit selbst frei einplanen. Leider hatten wir keine Mountainbikes dabei, mit denen wir zahlreiche Sportbegeisterte über die Landstraßen und auf die Berge fahren sahen, wofür sich die Gegend prima eignet. Auch sahen wir mehrere Tage den Teilnehmern eines hochkarätigen Sommerskiwettbewerbs (Langlaufski auf Rollen) zu, die hier mit mehreren Nationalmannschaften (u.a. auch Deutschland) ihren Sport ausübten.

Der Verlauf unserer Reise gestaltete sich folgendermaßen:

Donnerstag, 10. Juli

Abfahrt bei Nieselregen und bedecktem Himmel um 14 Uhr mit der „COLOR MAGIC“ von COLOR LINE, dem modernsten und größten Fähr-Kreuzfahrtschiff der Welt. Ein absolutes Supererlebnis und gleich zu Reisebeginn eines der ganz großen Highlights! Nach einem Treffen mit dem Eventmanager des Schiffes zur Absprache der Videoaufnahmen genossen wir eine Minikreuzfahrt ohnegleichen, mit leckerem Schlemmen beim Norwegenbuffet und in div. Lokalen und Bars auf der „COLOR MAGIC“ sowie Shoppen in den versch. Bordshops. Abends gab es ein Musical-Showprogramm der Sonderklasse und Abendstimmung auf dem Deck, und vor dem Schlafengehen noch ein beruhigendes TV-Programm in unserer wohnlich und mit allem Comfort eingerichteten Kajüte.
Letztendlich waren wir froh, alles in unserem Pathfinder samt Dachkoffer untergebracht zu haben, was wir für uns 4 (Moni, unsere beiden Jungs Martin und Christian und mich) mitnehmen wollten: 13 Angelruten, 17 Angelrollen, ralles Echolot/Plotterkoffer nebst Geberstange, div. Angelkisten mit allem erdenklichen Tackle, Driftsack, Heilbuttharpune, Funkgeräte, Camping-SAT-Anlage, Westerngitarre, 2 Skateboards, Laptop, versch. Foto- u. Videokameras + Stative, automatische Rettungswesten u. Seenotrettungsmittel, Zollwaren im erl. Rahmen, Lebensmittel u. Getränke für 3 Wochen, Angel-, Freizeit- u. Schlechtwetterkleidung (allein 8 Gummistiefel) für 4 Leute für 3 Wochen, DVD-Player, CD-Radio, 2 Kühlboxen mit insges. erl. 60 Liter Inhalt etc.. Also quasi nur das Allernötigste ... .

Freitag, 11. Juli

Nach 20 Std. Seereise Ankunft der „COLOR MAGIC“ um 10 Uhr morgens in Oslo. Das Wetter bescherte uns leider immer noch grauen Himmel und Nieselregen. Die 600 km Anfahrt nach Bergfall ohne Zwischentanken verlief ohne Probleme und dauerte Dank fehlender Fährverbindungen, auf die wir nicht mehr warten mussten, nur 8 ½ Stunden. Um 18.30 Uhr gab es ein herzliches Wiedersehen mit Rolf und Iwonna, wir hatten uns viel zu erzählen. Nach Beziehen der gemütlichen Unterkunft, Einräumen und dem Abendessen war Nachtruhe.

Samstag, 12. Juli

Später soll die Marina in Bergfall durch einen gesonderten Vermieter betrieben werden, der dann auch die Boote stellt und betreut. Zwischenzeitlich stellt Rolf einstweilen andere angemietete Boote zur Verfügung. So wollten wir also langsam aufs Wasser. Da wir die ersten Angelgäste und die Boote noch nicht in Bergfall waren, erklärten wir uns gerne bereit, die Überführung von 2 Booten über 25 km von Aukan bis Bergfall mit unserem 4er-Familyteam selbst durchzuführen, was kein Problem war. Auf der Autofahrt zur Bootsübernahme fuhren wir über eine neue videoüberwachte und mautpflichtige Brücke mit dem Schild „Don‘t Stop“ (das Autokennzeichen wird fotografiert, Rechnung zugeschickt), wobei man uns erzählte, dass Ausländer keine Rechnung zugeschickt bekommen.
Die beiden offenen GFK-Boote (4,5 und 5,3m mit für das Revier ausreichenden 9,9 PS-Zweitakter-Yamahas) fuhren wir ohne Probleme (für alle Fälle mit unserer Seekarte und ralles Plotter dabei) in 1 ½ Std nach Bergfall. Es war eine schöne Fahrt, und auch das dunkle Wetter spielte mit und hielt die Wellen flach, tlw. spiegelglatt, es regnete auch nicht.
Nach dem Mittagessen wollten Martin und ich „nur mal das Boot testen“ und eine halbe Stunde die Angel reinhalten. Der allererste Angelkurztest brachte mir dann auch gleich einen schönen 70cm-Köhler. Da wir abends noch Grillen wollten, kehrten wir bald um und waren gespannt auf den Sonntag, wo wir endlich richtig Angeln wollten. Inzwischen düste Christian mit dem Skateboard über die kaum befahrene Landstraße durch die Berge und wurde dabei an einer Weide von einem Lama überrascht, was in Norwegen nicht unbedingt zu erwarten war. In der ganzen Gegend ist es normalerweise superstill, wenn nicht gerade der Wind weht. So war Chris schwer irritiert, als er ein Auto hörte und sich mit dem Skateboard an den Straßenrand stellte: Er wartete - und wartete - und wartete - .... bis nach 5 Minuten endlich das Auto auftauchte und vorbeifuhr.

Sonntag, 13. Juli

Ganztägiges Angeln war angesagt! Gleich nach dem Frühstück ging es bei bewölktem Himmel zu viert auf dem größeren Boot an den nur 7 Minuten bzw. 1000m vom Steg entfernten besten Hot Spot, der enge Felsendurchgang (immer noch ca. 300m breit) gleich vor der Hüttenanlage. Den Motor ließen wir beim Angeln laufen, da ab und zu die ein oder andere Jacht oder ein größeres Schiff vorbei fuhr und wir so schneller Platz machen konnten. Der laufende Motor störte uns und die Fische aber nicht weiter. An dem Tag rummste es richtig oft an unseren Ruten, und wir konnten mehrere Köhler um die 90cm mit Stückgewichten von reichlich 10 Pfd drillen, wobei Seltenangler Chris gleich den größten Seelachs fangen konnte.
Am frühen Nachmittag hatten wir genug Fische in der Wanne, also machten wir uns auf den kurzen Rückweg, nachdem wir noch einen riesigen Adler sahen, der von 2 Möwen attackiert wurde. In dem Moment kam uns Rolf mit dem 2. Boot entgegen und hatte Bernd mit an Bord, der gerade mit seiner Frau Erika angereist war. Nach freudiger Begrüßung auf dem Wasser starteten Rolf und Bernd auch gleich einen Angelversuch und fingen bald ebenfalls schöne Köhler und prächtige Schellfische, während wir an den Schwimmsteg zurückschipperten, den Rolf und seine Mitarbeiter nach 1 ½- tätiger Schwerstarbeit gerade frisch am Ufer errichtet hatten. Abends wurde mit Bernd und Erika Wiedersehen gefeiert.

Montag, 14. Juli

Die Küchenbestände mussten vervollständigt, der Bootstank gefüllt, Geld abgehoben und natürlich leckeres Softeis gegessen werden, also fuhren wir mit dem Auto samt Bootskanister zur Tankstelle (18km) und nach Aure (20km) zum Einkaufen. Dort ging es in den COOP-Markt mit Postfiliale und Briefkasten, an den Bankautomaten und in den ICA-Markt nebst Restaurant zum weiteren Einkaufen und Eis essen. Neben landestypischen Speisen wie Reker (große ungepuhlte Krabben), Fischpudding, Lachs, Blaubeereis und Multebeermarmelade, Kuchen etc. gab es eine reichliche Bierauswahl zu zwar höheren Preisen als zuhause, aber immer noch gut bezahlbar.
Nachmittags fuhren wir dann noch mal mit den Booten kurz raus zum Angeln, wobei Martin klasse Pollacks bis knapp 70cm und Köhler und ich ausschließlich Köhler fingen. Im ruhigen Wasser konnten wir einen Schweinswal sehen, der in einem an der Wasseroberfläche kochenden Makrelenschwarm mächtig Musik machte. Inzwischen blieben Moni und Chris zuhause, der mit seiner Westerngitarre neue Stücke für seine Band probte. Abends kamen uns Rolf und Iwonna besuchen, mit denen wir gemeinsam mit Bernd und Erika bis nach Mitternacht leckere Thüringer Bratwürste und feine Schnitzel und Bauchspeck grillten, bis uns die 8‘C draußen irgendwann zu kalt wurden und wir in die Kojen krochen.
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Bitte noch nicht posten! Erst möchte ich jetzt gleich noch ein paar Bilder, dann die Teile 2 und 3 ebenfalls mit Bildern, alles an einem Stück reinstellen. Danke! Ich sag dann, wenn's alles war!;)
 

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Teil 2​
Dienstag, 15. Juli

Sturmtag! Morgens nach dem Frühstück und lt. Kunzes Seewetter-SMS schien zumindest im geschützten Fjord in Nähe des Bootsstegs eine Ausfahrt vertretbar. Für die offene See dagegen war Sturm vorhergesagt. Also starteten wir zu dritt mit Bernd, Martin und mir im großen Boot. Wir fingen einige Köhler, Lengs, Pollacks und Rotbarsche. Irgendwann gegen Mittag wurde das Wetter schlagartig extrem schlecht, Wassermassen brachen über uns herein und heftige Windböen wühlten Wellen bis 1m auf, die sich im Fjord aber nicht zu bedrohlichen Wogen entwickeln konnten. Trotzdem bildeten sich in unserer Nähe 2 kleine Windhosen auf dem Wasser. Sicherheitshalber unterbrachen wir das Angeln und fuhren mit dem Boot in den Wetterschutz des großen Felsmassivs direkt vor dem Anlegesteg, so dass wir das Angeln nicht ganz beenden mussten. Ich hätte nie gedacht, dass wir bei (mit einem Handgerät selbst gemessenen) 8Bft Windstärke und 2 von unseren Köpfen gewehten Caps dort noch hätten weiterangeln können, aber es ging tatsächlich, auch ohne sich in unverantwortliche Gefahr begeben zu müssen. Aber es goss pausenlos wie unter 1000 Duschen, so hatten auch wir nach 8 Stunden keine Lust mehr und beendeten pudelnass und verfroren das Angeln. - Auf dem offenen Atlantik hätten wir mit dem Boot längst eine Eskimorolle gemacht. Währenddessen spielte sich ja zur gleichen Zeit nicht weit entfernt draußen vor Smöla bei Windstärke 12 eine dramatische Seenotrettungsaktion mit dem SAR-Rettungshubschrauber für 3 deutsche Angler ab, die sich auf eine kleine Schäre retten und gottlob geborgen werden konnten.
In der Zwischenzeit machten sich Moni und Erika, wetterfest eingemummelt, mit Foto- und Videocam auf, die Gegend zu Fuß zu erkunden. Sie sahen u.a. ein Fuchspaar und eine Schlange (vermutlich Kreuzotter), die Moni filmen konnte. Abends wurde dann erst mal ein Riesenberg Kleidung getrocknet.


Mittwoch, 16. Juli

Draußen war immer noch schlechtes Wetter, starker Regen und viel Wind. Ohne weiteres war im Fjord Bootsangeln möglich, aber unsere Regenkleidung war vom Vortag immer noch nass, außerdem wollten wir einen Ausflug nach Smöla machen. Gesagt, getan: Bei der Überfahrt fegte ein solcher Wind über das Deck der Fähre, dass wir schräg stehen konnten ohne umzukippen. Der stürmische Wind pfiff und heulte schauerlich über die Decksaufbauten, während die Wellen hoch über den Bug der Fähre schlugen und auf unser vorn stehendes Auto klatschten, welches total eingesalzen wurde. Undenkbar, dass bei diesen Bedingungen jemand hier draußen vom Kleinboot angeln würde! Wir machten eine entspannte Rundreise um die Insel, sahen uns altbekannte Orte an und shoppten ein bischen im kleinen Einkaufszentrum von Hopen. Schließlich verspeisten wir an der Tankstelle noch genüsslich ein paar leckere Hot Dogs mit Röstzwiebeln, fischten ein wenig ohne Erfolg an einem Straumen und hatten den Eindruck, ganz Smöla sei mittlerweile zugepflastert mit hunderten Windrädern. Eine leider betrübliche und traurige Erkenntnis aus anglerischer Sicht mussten wir am Terminal der Fischfabrik schlucken: Wo früher ein guter Alternativplatz zum Angeln war für Tage wie diesem, an denen es stürmt und Bootsangeln unmöglich macht, ist nun das Angeln vollständig verboten! Es war auch kein einziger Angler zu sehen. Neu war, dass das ganze Gelände nun eingezäunt und videoüberwacht war mit einem Warnschild am Eingangstor, sinngemäß etwa „STOP, Privatgelände! Betreten verboten lt. IMO .....“. Schade, wieder ein schöner Angelplatz weniger. - Am späten Nachmittag ging es wieder nach Bergfall zurück, wo wir den Abend gemütlich ausklingen ließen.

Donnerstag, 17. Juli

Das Wetter war bescheiden wie die letzten Tage, immer noch viele und starke Schauer, aber weniger Wind, Wassertemperatur 12,8‘C. Heute fuhren Moni, Martin und ich sowie Bernd und Erika mit beiden Booten raus. Chris blieb an Land, um seine Gitarrensoli zu perfektionieren und ein bisschen zu skaten. Moni erwischte einen 90cm-Leng, außerdem fingen wir Schellfische, Köhler und reichlich über 50cm große Riesenwittlinge. Außerdem ging Martin nach 4 Stunden Bootsangeln dann am Steg noch ein schöner Pollack an die Spinnrute. Abends wurde gegrillt.

Freitag, 18. Juli

Der Tag gestaltete sich ähnlich wie der vorangegangene. Nachmittags wurde das Wetter etwas besser, dafür ließ das Beißen der Fische nach. Trotzdem fingen wir wie jeden Angeltag unsere Fische, u. a. bei Moni 1 Dorsch und Martin 1 Leng. Abends wurde wieder in großer Runde gegrillt mit uns vier, Bernd, Erika, Rolf, Iwonna und Jörg, einem Partner von Rolf.

Samstag, 19. Juli

Noch vor dem Frühstück klopfte es an der Tür, und unser norwegischer Nachbar schenkte uns einen großen, frisch gefangenen Dorsch. Er erzählte uns, dass es jetzt in der warmen Jahreszeit nicht so gut für Dorsch wäre. Wenn wir es versuchen wollten, sollten wir es nicht im ganz tiefen, sondern an den Kanten auf 50m probieren (einige Tage später fing ein Mitarbeiter von Rolf aber dann auch einen schönen Dorsch früh morgens mit der Spinnrute vom Anlegesteg). Nach dem Frühstück fuhren nur Bernd und Erika mit dem Boot zum Fischen (u.a. Leng und Fleckhai), während wir Angelpause machten. Moni und ich fuhren nach Aure einkaufen, filmen und fotografieren. Als wir die Kirche fotografierten, erlebten wir zufällig am Rande eine norwegische Kindtaufe (mit Kaffeetrinken im Pfarrgarten und festlich in trad. Trachten gewandeten Menschen). Auf der Rückfahrt machten wir einige schöne Naturaufnahmen. Zum Abendessen gab es leckeren Dorsch und Leng, und zum Abschluss sahen wir uns auf dem Laptop die neuesten Fotos an.

Sonntag, 20. Juli

Ausnahmsweise standen wir mal früh um 6.00 Uhr auf. Bis wir alle 6 durchs Bad waren und gefrühstückt hatten, war es 9 Uhr, bis wir auf dem Wasser waren. Ich probierte meine neue Sea Shad- 70g-Rute aus und fing auch gleich gut! Neben Köhlern bei Chris, Martin und mir ging bei Martin sogar ein kleiner Knurrhahn an den Haken. Moni fing endlich mal nichts, so hatte sie Zeit, Film- und Fotokameras zu bedienen. Nach dem Abendessen ging ich mit Chris und den Kameras auf Foto- und Video- Tierpirsch. Wir sahen tatsächlich ein Rudel mit 5 Hirschen, leider wurden die Aufnahmen unbrauchbar. Auf dem Rückweg entdeckten wir am Waldrand einen alten, antiken Transportschlitten aus Birkenrinde im Gras. Abends streunte noch ein Fuchs vor dem Wohnzimmerfenster herum.

Montag, 21. Juli

Viel Regen und Sprühregen, erst ab 18.00 Uhr gab es Wetterbesserung. Zu sechst fuhren wir nach Aure Bootskanister betanken, einkaufen und Softeis essen. Bernd und Erika fuhren dann nach dem Mittag im Dauersprühregen doch noch aufs Wasser und wurden mit guten Köhlern und prächtigen Schellfischen belohnt. Moni und ich gingen derweil im Regen in der näheren Umgebung spazieren und wanderten durch ein Waldstück bis zu einer Dorschfarm. Dort am Ufer sahen wir zum 2. Mal eine Kreuzotter und einen Grasfrosch. Außerdem entdeckten wir eine leckere Multebeerenkolonie. Abends machte ich mich noch mal mit Chris auf um nach Hirschen zu sehen, leider ohne Erfolg.

Dienstag, 22. Juli

Heute war ab 11 Uhr erneut Angeln mit 2 Booten angesagt. Ab Nachmittag zog es sich zu und wurde windig. Die Wellen wurden höher, das Wasser war aber noch ohne Probleme befahrbar. Geangelt wurde wieder in „unserer Meerenge“ und etwas oberhalb Richtung Aure, wo es vor allem Lengs gab. In der Engstelle gab es meist Köhler. Alle Fische bissen in den ersten beiden Stunden. Moni und ich hatten große Köhler über 70cm, Martin neben Köhlern auch mal einen der hier selteneren Lumbs. Auf dem 2. Boot fing Bernd einen richtig großen Lumb von 91cm und 15Pfd, mehrere Köhler und 2 Fleckhaie.

Mittwoch, 23. Juli

Diesmal fuhren wir vormittags nur zu dritt im größeren Boot raus. Bernd fing u.a. einen wunderschönen 97cm-Leng von 10 Pfd und gute Köhler, Martin u.a. 1 Leng und 1 Schellfisch. Der Fang des Leng war kurios: Nach langem Drill verlor Martin den Fisch, der aber einige Minuten später durch das Heraufpumpen aus großer Tiefe nicht mehr abtauchen konnte und in ca. 100m Entfernung an die Wasseroberfläche ploppte. Bernd musste jedoch noch seine Montage hochkurbeln. Wir hatten Angst, dass uns die Möwen zuvor kommen. Letztendlich schafften wir es aber noch rechtzeitig, den Leng anzusteuern, so dass Martin ihn nur noch mit dem Kescher einzusammeln brauchte. Das Wetter wurde extrem bescheiden, Dauerregen und Nebel setzten ein. Unterdessen sahen wir noch 2 schöne Seeadler. Wir beendeten das Angeln und sahen auf der Rückfahrt noch ein paar Rehe vor unserem Auto über die Straße springen.

Donnerstag, 24. Juli

Der 1. Tag von nur noch super Sonnentagen (bis 33‘C)! Filmtag war angesagt. Nach gemütlichem Frühstück machten Moni und ich im schönsten Sonnenlicht Film- und Fotoaufnahmen in Bergfall. Anschließend fuhren wir nach Aure zum Bootskanister tanken und mit den Jungs Eis essen. Nachmittags aalten wir uns ausgiebig in Badehose und mit kühlen Getränken in der lange ersehnten Sonne. Spätnachmittags ging es noch mal in die Multebeeren und danach in Bergfall den Berg hoch in die Wälder für weitere Videoaufnahmen. Zum Abschluss des Abends sahen wir uns schließlich alle gemeinsam (genau passend für uns) die DVD „Könige der Wellen“ an.
 

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Teil 3​

Freitag, 25. Juli

Ein großer Ausflug stand an! Das Wetter passte, den ganzen Tag war es sonnig und abends um 20 Uhr noch 28‘C warm. Wir wollten mit der Katamaran- Schnellfähre von „Kystekspressen“ nach Trondheim fahren. Dazu mussten wir erst mal morgens mit dem Auto 40km zu einer Haltestelle der Katamaran-Fähre fahren.
Auf dem Weg dorthin hatten wir das berührendste Erlebnis der gesamten 3-wöchigen Reise: Während der Autofahrt auf einsamer Landstraße entlang eines Fjordes saß plötzlich am Straßenrand ein imposanter Seeadler! Als er uns bemerkte, flog er auf einen niedrigen Strommast. Wir fuhren mit dem Auto langsam heran und blieben stehen. Den Motor trauten wir uns nicht auszumachen, um ihn nicht zu verunsichern und zu verscheuchen. Der Adler war aber mindestens genauso neugierig wie wir und flog nicht weg! Interessiert schaute er bei uns ins Wageninnere - wir waren total aufgeregt. Da ich am Steuer saß, machten Moni und Chris schnell ein paar Video- und Fotoaufnahmen. Auf der Fotokamera war nur das Normalobjektiv, aber das war egal: Wir konnten schließlich sogar vorsichtig aussteigen und standen dem Adler jetzt in nur 5 Meter Entfernung direkt gegenüber! Dieses Tier hatte sicher noch keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht. Was für ein Gefühl, uns lief ein Schauer den Rücken herunter. Uns wurde fast ein bisschen mulmig, da wir nicht wussten, was er vorhatte oder uns gar als Reviereindringlinge betrachtete. Doch irgendwann wurde es ihm wohl langweilig, und er hatte genug von uns gesehen. Er hob ab und flog langsam hinter den Bäumen davon. Wir waren tief bewegt, immer noch ganz aufgeregt und froh, solch ein Erlebnis gehabt zu haben, woran wir uns noch lange erinnern werden.
An der fast menschenleeren Fährstation angekommen, hatten wir die nächste freundliche Begegnung: Ein junger Norweger, der ebenfalls auf die Fähre wartete, bat uns um Feuer. Er war sehr freundlich und aufgeschlossen, gab sich als Udo Lindenberg- Fan zu erkennen und kramte seine gesamten Deutschkenntnisse hervor. Schließlich sang er uns sogar noch etwas vor.
Die Katamaranfahrt nach Trondheim und der dortige Aufenthalt waren dann auch sehr schön und interessant, wir konnten viele Eindrücke sammeln: Nidaros-Dom, Altstadt, Zentralplatz, Einkaufszentrum, Skateboardshop, Musikinstrumenteladen, Trödelgeschäfte, Softeis, viele unterschiedliche Kultureindrücke wie z.B. eine liberianische Tanz- und Gesangsgruppe usw.. - Als es abends mit der Katamaranfähre zurück ging, waren wir von den vielen Erlebnissen überwältigt und begeistert, aber todmüde. Trotzdem haben wir uns abends in aller Ruhe von Bernd und Erika verabschiedet, die am nächsten Morgen um 4 Uhr nachhause fuhren.

Samstag, 26. Juli

Wieder Bootsangeln! Es war wieder sonnig und sehr heiß (später hatten wir uns einen Sonnenbrand geholt). Mit Rolf und Iwonna hatten wir uns um 10 Uhr am Bootssteg zum Fischen verabredet. Die Boote wurden betankt und beladen. Inzwischen angelte Martin vom Steg aus auf Makrelen, von denen sich ein großer Schwarm direkt vor unseren Füßen tummelte. Es sah zeitweise aus wie ein Schwarm Piranhas, die den Steg auffressen wollten, so brodelte die Wasseroberfläche! Als wir schließlich mit den Booten draußen waren, brannte die Sonne mit grausamen 33‘C (im Schatten) auf uns nieder, das Wasser hatte 18’C. Iwonna hatte in der Hitze bald keine Lust mehr zu Angeln, so fuhr Rolf mit ihr mit dem Boot bis Mjösundet spazieren. Währenddessen angelten wir weiter. Ich hatte einen kapitalen Abriss eines guten Fisches. Überhaupt hatten wir in den 3 Wochen nur wenig Hänger oder Abrisse. Martin fing in dem Glutofen noch 1 Makrele und 1 Pollack, Moni fing sogar 2 tolle Pollacks als Doublette. Die Sonne schaffte aber auch uns, so dass wir um 16 Uhr das Angeln mit einer Schlepptour auf der Rückfahrt beendeten. Auf unsere großen Man‘s und Nils Master- Wobbler biss aber kein Fisch. Nachmittags waren wir wieder in Aure einkaufen und schauten abends noch eine DVD.

Sonntag, 27. Juli

Uferangeln! Erneut war es sehr heiß und sonnig. Unser Mückenmittel „Anti Brumm Grün“ half gut gegen ein paar Bremsen, so dass wir ungestört in Bergfall vom Steg fischen konnten. Ich erwischte jedoch nur einen 25cm-Lippfisch. Wir machten noch Film- und Fotoaufnahmen von unseren Ködern und Ruten, danach ging es mit der Spinnrute an den Foldfjordstraumen. Bei ablandiger Strömung gab es keinen Biss, aber als gegen 16 Uhr die Strömung nach Innen kehrte, fing ich auf der Innenseite des Straumens mehrere Makrelen und einen Pollack. Ein Mink besuchte uns und guckte neugierig in die Angeltasche. Später fuhren wir dann mit Auto und Bootskanister zur Tankstelle (die wegen der Sonntagseinkaufmöglichkeit proppenvoll war), bevor wir uns abends mit Rolf, Iwonna und Jörg noch zum Grillen trafen.

Montag, 28. Juli

Fische hatten wir schon längst genug gefangen. Daher wollten wir heute andere Stellen im Fjord erkunden, um neue Hot Spots zu finden. Also fuhren wir vom Steg rechts weg zur 1. gegenüber liegenden Insel, die wir schon nach 20 Minuten erreichten. Wir hatten Glück und fingen gleich neben einem Köhler 4 schöne Pollacks, Moni bekam dann noch einen stattlichen Lumb. Als wir nach 3 Stunden schon wieder mit genug Fisch zurück zum Steg kamen, kam gerade Gerd mit seiner Frau Ulrike an, die wir herzlich begrüßten. Nach einem Nachmittagskaffee fuhren die beiden mit dem Boot raus, während wir mit dem Auto zu einer Entdeckungstour starteten, nachdem uns Rolf 2 tolle Reisetipps gab: Zuerst kletterten wir mit dem Geländewagen über eine Schotterpiste auf eine Bergspitze bis ganz oben hinauf, wo eine Antennenanlage der Norsk Telekom stand. Dort machten wir ein paar schöne Panoramaaufnahmen. Man konnte weit hinüber nach Smöla und Hitra sehen und auch zahlreiche Süßwasserseen entdecken, die man von der Landstraße aus überhaupt nicht erahnte. Schließlich fuhren wir wieder hinunter an den größten dieser Seen, der einen hervorragenden Kiesstrand hatte. Die Sonne schien auf dieses Seeufer bis 20.30 Uhr, so konnten die Jungs noch ausgiebig in dem herrlich klaren (und kalten) Wasser baden gehen. Es war fantastisch, wir hatten diesen riesigen See ganz für uns alleine! - Abends haben wir dann noch lange mit Gerd und Ulrike Wiedersehen gefeiert.

Dienstag, 29. Juli

Nach dem Frühstück wollten wir zu dritt wieder neue fängige Stellen suchen. Also fuhren Moni, Martin und ich mit dem Boot rechts ab vom Steg in den Vinjefjord. Gleich rechts bei der 1. Großen Insel beim Übergang des Auresunds in den Vinjefjord hatten wir auf der zum Vinjefjord hin gelegenen Seite mäßigen Erfolg. Moni fing einen Schellfisch, bei Martin und mir gingen nur kleine Köhler an die Angeln. Wir fuhren noch weiter rechts in den Vinjefjord hinein Richtung Dorschfarm. In dieser Gegend fingen wir keinen einzigen Fisch. Also machten wir wieder kehrt und versuchten unser Glück noch mal über einer 22m-Untiefe, dem Averoygrunnen, wo sich aber nur 1 kleiner Köhler blicken ließ. Ernüchtert und um die Erkenntnis reicher, dass es die meisten und größten Fische tatsächlich gleich vor der Haustür in Bergfall gab, fuhren wir mittags wieder zurück. - Da Gerd und Ulrike auf einem ganztägigen Ausflug unterwegs waren, machten wir uns noch mal zu viert von nachmittags bis in den Abend hinein an den schönen einsamen See auf, um ein bisschen zu schwimmen und die Seele in der Sonne baumeln zu lassen.

Mittwoch, 30. Juli

Alles im Nebel! Wir entschieden uns, mit Gerd, Martin und mir noch mal mit dem Auto zum Spinnangeln an den Foldfjordstraumen zu fahren. Als wir dabei an Bergfall vorbeifuhren, sahen wir, dass zwar auch dort überall Nebel war, der aber nicht bis auf den Boden reichte und über der Wasseroberfläche eine klare Luftschicht von ca. 100m Höhe lag, wodurch man noch rüber zur anderen Fjordseite schauen und theoretisch Bootsangeln konnte. Wir wollten nun aber doch Uferangeln, was uns auch sicherer war. Am Straumen haben wir dann gut gefangen, was einen Heidenspaß machte: Mehrere Makrelen und bei Martin noch 2 schöne Pollacks gingen an kleine Minipilker und weit ausgeworfene Zocker. Sogar der dort zwischen den Felsblöcken wohnende Mink hatte zwischendurch noch mal kurz rausgeguckt. Das Wetter wurde immer besser, der Nebel klarte auf. Nun bretterten sogar kleine Motorboote und größere Jachten mit Trommelwirbel durch den stark strömenden Straumen, was wir vorher nicht für möglich gehalten hatten - so etwas muss man wirklich gesehen haben! - Nachmittags zog es uns dann doch noch mal mit beiden Booten ein bisschen aufs Wasser, wofür wir mit Köhlern und Moni mit einer schönen Pollack-Doublette belohnt wurden. - Abends kam Rolf noch zum Abschied feiern und wurde nach Mitternacht von Jörg abgeholt, bis es um 2.30 Uhr schlafen ging.



Donnerstag, 31. Juli

Unser Aufräumprogramm stand an mit Saubermachen, letztes Mal in Aure einkaufen, Geräte mit Süßwasser abspülen, alles abbauen u. einpacken und schließlich mühselig Auto und Dachkoffer voll packen. Währenddessen machten Gerd und Ulrike mit der Fähre einen Trip nach Kristiansund zum Sightseeing und Shoppen. Nach dem frühen Abendessen fuhren wir mit den inzwischen zurückgekehrten Gerd und Ulrike noch ein allerletztes Mal ganz entspannt und bei herrlicher Abendsonne mit den Booten hinaus, wobei wir noch 2 gute Pollacks zum Mitkommen überreden konnten.
Da unsere Fähre schon am nächsten Tag um 14 Uhr in Oslo abfahren sollte, lohnte es sich nicht mehr, vorher 2-3 Stunden zu schlafen und erst richtig müde zu werden. Also starteten wir gleich abends um 22 Uhr die 600km lange Rückreise nach Oslo in die Nacht hinein. Alles ging gut, leider gab es viel Nebel unterwegs. Viele Füchse und ein Waschbär erschreckten uns manchmal im Scheinwerferlicht. Nach einigen Fahrerwechseln und den langen Nebelfahrten kamen wir Freitag früh nach 8 ½ Stunden sehr müde auf dem Parkplatz von COLOR LINE in Oslo an, wo wir uns erst mal ein paar Stunden ausschliefen.

Freitag, 1. August

Um 14 Uhr war Abfahrt mit der „COLOR FANTASY“ bei herrlichstem Wetter, Windstille und heißer Sonne. Wir hatten eine tolle Außenkabine mit Fenster, was sich auf alle Fälle lohnt und wir beim nächsten Mal wieder buchen werden. Bei dem tollen Wetter genossen wir erst mal ein ausgiebiges Sonnenbad, lauschten bei Eis und kühlen Getränken der temperamentvollen Open Air- Livemusik an Deck und sahen begeistert das 1-stündige Showprogramm in dem riesigen Theatersaal, welches auf jeder Strecke neu und abwechslungsreich gestaltet wird. Abends gingen wir noch ausgiebig in der Ladenmeile Shoppen und in der Pizzeria Abendessen. Danach vergnügten sich Martin und Chris in der Diskothek. Das Frühstück am nächsten Morgen gab es im Café, mit anschließendem Morgenspaziergang in der Sonne an Deck.
Samstag früh um 10 Uhr legte die „FANTASY“ planmäßig in Kiel an, und um ½ 5 nachmittags kamen wir erschöpft, aber glücklich und mit der ganzen Welt zufrieden zuhause in Köln an. Allein das Auspacken des Autos und Dachkoffers dauerte 2 Stunden, so belohnten wir uns abends mit einem üppigen Schlemmermahl von Mac Donalds, bevor wir nach ein bisschen Fernsehen und abschalten irgendwann todmüde ins Bett gefallen sind.

Fazit:

Es war ein gelungener Familienurlaub mit reichlich Angeln, Erlebnissen und Aktivitäten für Jedermann, auch für unsere Nichtangler. Die Landschaft um Bergfall ist einmalig und für uns Natur- und Sportbegeisterte ideal, und letztendlich haben wir vor allem reichlich Fische auf angenehmste Art und Weise gefangen.
Wir sind zuversichtlich, dass sich die Infrastruktur auch laufend weiter entwickelt, man dort künftig alles Notwendige vorfinden kann, was zum Wohlfühlen und einem gelungenen Urlaub beiträgt und sind uns daher jetzt schon sicher: Wir kommen wieder!



Mehr Fotos und Infos gibt‘s SPÄTER unter www.laksos.de, auch unter www.bergfall-familienferien.de. Fragen zu meinem Reisebericht könnt ihr stellen unter laksos@anglerboard.de.

Die DVD von LaksosTV zu unserer Reise nach Bergfall wird es voraussichtlich im Herbst dieses Jahres geben.

Norbert
 

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fjordsepp

Grosshecht-Danebenangler
AW: BERGFALL: Fjord-Angeln in Mittel-Norwegen, Ein Reise-Tagebuch

Hey Laksos,
schöner Bericht mit tollen Bildern!:m
Macht richtig Spass das zu lesen.
Und die Fische+Grösse ist doch super ok.
|wavey: Der fjordsepp
 
AW: BERGFALL: Fjord-Angeln in Mittel-Norwegen, Ein Reise-Tagebuch

Die ALLERLETZTEN Bilder! :m

Uff, jetzt bin ich aber fix und fertig,
hab noch nie so schnell und so viel geschrieben...

Viel Spaß beim lesen also, und auch beim Bilder gucken!;)
 

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leopard_afrika

Active Member
AW: BERGFALL: Fjord-Angeln in Mittel-Norwegen, Ein Reise-Tagebuch

Und wie soll ich jetzt schlafen können? :) Danke fü den super Bericht und die schönen Fotos!#6#6#6
 

Torsk_SH

Gone Fishing...
AW: BERGFALL: Fjord-Angeln in Mittel-Norwegen, Ein Reise-Tagebuch

Hallo mein Lieber! Ein super Bericht und grandiose Bilder!
 

sunny

gestatten Schneider
AW: BERGFALL: Fjord-Angeln in Mittel-Norwegen, Ein Reise-Tagebuch

Ganz ausgezeichnet dein Bericht und die Bilder #6. Nur noch einmal im Lotte gewinnen, dann wander ich aus |supergri.
 

bacalo

a bisserl was geht immer
AW: BERGFALL: Fjord-Angeln in Mittel-Norwegen, Ein Reise-Tagebuch

Vielen Dank für diesen schönen "Bildband".

Auch für die gereichten Tipp´s #6#6.


Das ein Regenbogen auf einer in Fahrt befindlichen Fähre entsteht, war mir bisher neu;).
Bin beeindruckt!

Gruß
Peter
 
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