Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

sbE

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Hallo in die Runde,

im Bachforellenpirsch-Sammelthread wurde das Thema zwar schonmal beiläufig erwähnt, aber ich denke diese Thematik verdient einen eigenen Thread, zumal ein Erfahrungstausch aus meiner Sicht sehr nützlich wäre.

Ich selbst bin nun auch auf Einzelhaken umgestiegen, da Drillinge (vor allem an Twitchbaits) wirklich viel zu viel Kollateralschaden anrichten (vor allem bei kleineren BaFos). Ich benutze die Haken von Gamakatsu (LS-3423F). Was erfreulich ist...meine Anbissquote ist fast auf Drillingsniveau. Super Sache! Was nicht so erfreulich ist, häufig verliere ich die Fische dann wieder. Entweder durch Kopfschütteln, beim Keschern oder zwischendrin. Bei den gefangenen Fischen hängt der Haken meist auch nur "gerade so" (außer bei kleinen BaFos, da sitzt er bombenfest).

Ich bin mir nicht sicher woran das liegt, aber mir kommen die Gamakatsu ziemlich dick vor...ich würde fast meinen, dass ist Hauptgrund Nummer 1, dass die Haken fast nie richtig sitzen. Gerade bei größeren Forellen sieht es so aus, als ob diese noch einen extra Anhieb gebraucht hätten, damit der Haken wirklich richtig sitzt.

Außerdem hadere ich noch mit der Hakengröße. Anfangs habe ich die Größe des Einzelhakens mindestens auf 3/4 der Breite des Original-Drillings gewählt. Das sah zwar optisch stimmig aus, aber verursachte imho die oben genannten Probleme. Inzwischen nehme ich bei den Einzelhaken eine Nummer kleiner und bewege mich im Vergleich zum Original-Drilling bei 1/2 bis 3/4. Das scheint mir dank des etwas filigraneren Hakens besser zu funktionieren.

Wie auch immer. So richtig zufrieden bin ich noch nicht. Welche Erfahrungen habt ihr damit gesammelt? Eventuell sind die Gamakatsu auch nicht die richtigen Haken, da grundsätzlich zu dick??

Mal ein paar Köder-Haken-Kombinationen, die ich gerade teste:

Illex Squad Minnow 65 - LS-3423F, Größe 4 (tendiere ehr zu 6)
Cormoran Iwashi Minnow 65 - LS-3423F, Größe 4 (tendiere ehr zu 6)
Rapala Husky Jerk 6 - LS-3423F, Größe 6

Bei den erstgenannten Modellen sollte Größe 4 laut diversen Blogs eigentlich die passende Größe sein (ca. 3/4 (oder etwas mehr) des Original-Drillings), aber wie schon gesagt sieht es so aus als ob die kleineren und vor allem filigraneren 6er Haken den Fisch besser haken. Das ist aber bisher nur ein Gefühl, für mehr fehlt es noch an ausgiebigen Tests.
 
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**bass**

smoking Mc_poth
AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

ich kann dir keine konkreten angaben von hakengrössen geben, da ich sie auf ''gefühl'' kaufe und sie eben zum köder passen sollten...

öfters fehlbisse oder mal ein fisch der verloren geht ist normal da du ja nur noch 2 haken dran hast und keine 6! wenn du zuviele fische verlierst lass den drilling hinten dran, die forelle greift eh meistens von hinten an so dass meistens der bauchdrilling unnütz ist...

ich machs auch auf anderen wobblern vorallem tiefläufer gibt weniger hänger! ; )

find die haken von gamakatsu aber super, nur etwas teuer... bei 4-5 wobblern geht's ja noch aber bei weit über hundert muss mann schon geld liegen lassen (und ne menge arbeit) ; )
 

volkerm

Active Member
AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

Das Problem lässt sich nicht beseitigen. Es liegt zum grössten Teil an der "Gegenstrom"- Führungsweise der meisten Spinnköder. Ich kenne die Lösung vom Fliegenfischen- mit oder halbwegs mit der Strömung- dann sitzt der Haken meist in der Maulspalte, also sicher.
Gegen die Strömung sprinten die Forellen hinterher, und beissen in einer Drehung recht "spitz". Dort hält der Haken leider schlecht.
 

sbE

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AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

Ich führe Wobbler (als auch Gummifische und Spinner) immer mit oder quer zur Strömung. Durch das Twitchen von Wobblern erhält man aber sowieso immer "abenteuerliche" Hakenstellungen. Da ist grundsätzlich alles möglich, sodass Forellen z.B. unter dem Maul gehakt werden (oder noch viel schlimmeres, wenn man Drillinge benutzt).

Und auf einen Haken am Bauch würde ich ungern verzichten wollen, vor allem wenn größere Forellen aus etwas tieferem Wasser steigen, dann sitzen diese meist am Bauchdrilling. Dazu kommt, dass einige Wobbler ohne Bauchdrilling (und sogar trotz Ausgleichsgewicht!) ein total gestörtes Laufverhalten haben. Ich habe beide "Schon-Varianten" getestet (nur ein Drilling oder zwei Einzelhaken) und ich finde 2 Einzelhaken wesentlich effektiver und auch fischschonender.
 
Zuletzt bearbeitet:

**bass**

smoking Mc_poth
AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

@sbe

da geb ich dir recht aber da ich in max. 1m tiefem wasser angel stellt sich das problem von ''bauchbeissern'' bei mir nicht...

aber ansonsten alles nachvollziehbar...

am besten ist, wie immer man testet selber und findet für sich die beste alternative raus... ist ja eigentlich kein ding bei dieser problematik!
 

sbE

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AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

am besten ist, wie immer man testet selber und findet für sich die beste alternative raus... ist ja eigentlich kein ding bei dieser problematik!

Das mache ich ja gerade und versuche auch durch Erfahrungswerte Anderer das Optimum zu finden. :)

Ich habe mir jetzt einen Schwung VanFook CK-33 bestellt. Die haben zwar keine Widerhaken, sind dafür ab deutlich dünndrahtiger als die Gamakatsu. Davon erhoffe ich mir ein besseres Eindringen ins BaFo-Maul, was nach 2-3 angeln mit den Gamakatsus (meiner bescheidenen Erfahrung nach) gerade bei größeren Forellen nicht besonders prickelnd ist. Hauptsache die Haken biegen dann bei den ganz großen Exemplaren nicht auf. ;)

einzelhaken-vergleich.jpg
 

**bass**

smoking Mc_poth
AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

wird besser eindringen aber wirst mehr fische verlieren bei sprüngen... oder du drillst sie wie ein bass ; )))
hab sie an einigen ködern wieder ausgewechselt, vor allem an den kleinen japanblinkern, oft das problem gehabt...
 

sbE

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AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

wird besser eindringen aber wirst mehr fische verlieren bei sprüngen... oder du drillst sie wie ein bass ; )))
hab sie an einigen ködern wieder ausgewechselt, vor allem an den kleinen japanblinkern, oft das problem gehabt...

Naja, viel mehr als jetzt werde ich wahrscheinlich nicht verlieren, denn bei mittleren und größeren Forellen steckten die dicken Gamakatsus (Größe 4) manchmal gar nicht weit genug im Maul sodass der Widerhaken hätte greifen können.

Interessant wird aus meiner Sicht der Vergleich der kleineren (dünndrahtigeren) LS-3423 in Größe 6 und den VanFook CK-33 in der zum Köder empfohlenen Größe. Dazu werde ich mir baugleiche 6-7cm Wobbler hernehmen. Bin mal gespannt.
 

Forellenangler76

Spinnfischer
AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

Hallo,

ich hab mir die ganze Experimentiererei gespart.
Hab einfach eine Packung 6er Wurmhaken von Cormoran gekauft und ein Päckchen sehr kleine Sprengringe.
Dann habe ich meine Wobbler umgerüstet, mit zwei Sprengringen, weil das Hakenöhr um 90° verdreht ist und schon ist die Sache fertig.
attachment.php

Die Cormoranhaken sind unheimlich spitz (scharf).
Wer einmal daran nascht bleibt auch dran hängen.
In gewässern wo die Forellen sehr vorsichtig beißen habe ich es auch schon mal mit 4 Sprengringen versucht. Damit hat der Haken mehr Abstand zum Köder und ist damit etwas näher am Fisch, wenn er nur mal ein wenig am Köder kosten will.
 

sbE

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AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

Danke für deine Erfahrungen, Forellenangler. Die kleine Hakengröße an deinen Wobblern bestärkt mich in meiner Strategie nicht wie so oft empfohlen auf 3/4 bis gleich große Einzelhaken zu setzen (im Vergleich zum Original-Drilling), sondern eben kleiner (ca. 1/2 so groß).

Gesendet von meinem C5303 mit Tapatalk 4
 

Forellenangler76

Spinnfischer
AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

Danke für deine Erfahrungen, Forellenangler. Die kleine Hakengröße an deinen Wobblern bestärkt mich in meiner Strategie nicht wie so oft empfohlen auf 3/4 bis gleich große Einzelhaken zu setzen (im Vergleich zum Original-Drilling), sondern eben kleiner (ca. 1/2 so groß).

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Klein geht immer besser ins Fischmaul.
Versuch doch einfach mal einen großen Drilling an einem Stück Schnur aus der geschlossenen Hand zu ziehen. Ab einem bestimmten Kraftaufwand dringen die Spitzen in die Haut ein.
Und jetzt versuch doch mal mit einen kleinen Einfach-Haken das gleiche. Da wirst du sehen, dass du sehr viel weniger kraft brauchst um Dich "aufzuspießen".
Genau das gleiche passiert im Fischmaul.
 

volkerm

Active Member
AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

Fische die Hakenspitzen immer nach unten. Mag einen Hänger mehr geben... Da hab ich Sachen durch mit upside- down#q
 

angler1996

36Z Löffelschnitzer
AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

ja , schau dir das Maul einer Forelle an, deshalb bitte die Haken drehen
Gruß A.
 

sbE

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AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

Interessant, eigentlich sogar total einleuchtend. Der hintere Haken sollte wohl wirklich nach unten stehen! Schließlich ist das Maul einer Forelle unten etwas weicher und steht oft etwas vor.

Oh man, irgendwie wird man ein wenig betriebsblind wenn man immer nur treudoof das nachmacht was x Blogs und Zeitungsartikel geschrieben haben. Und meines Wissens nach empfiehlt diese Hakenstellung so gut wir keiner.

Aber was soll's, das etwas größere Hängerpotential ist es mir wert.

Gesendet von meinem C5303 mit Tapatalk 4
 

Forellenangler76

Spinnfischer
AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

Fische die Hakenspitzen immer nach unten. Mag einen Hänger mehr geben... Da hab ich Sachen durch mit upside- down#q

Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.
Wieder ein Grund ans Wasser zu gehen.:vik:
 

sbE

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AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

Ich habe gestern meinen ersten Test mit den VanFook-Haken gemacht. Der Test war sehr aufschlussreich und bestätigte meine bisherige Meinung darüber, dass die Gamakatsu LS-3423 zum Forellenangeln eigentlich zu dick sind. Auch empfand ich (entgegen anfänglicher Bedenken) den fehlende Widerhaken des VanFook als absolut unproblematisch. So oder so muss man beim Fischen mit Einzelhaken beider Fabrikate immer Druck auf den Fisch ausüben, sonst schüttelt sich die BaFo schneller wieder los als es einen lieb ist. Dieser Fakt sorgt beim altgewohnten "Drillings-Angler" erstmal für ein wenig Umgewöhnungszeit...aber so ist das halt.

Ein Resümee des gestigen Abends...


  • Der dünne VanFook drang richtig gut in das harte Maul de Forellen ein. Manchmal musste ich den (widerhakenlosen) Haken sogar mit richtig Kraftaufwand aus dem Maul ziehen...so tief und fest saß er. Diese Disziplin beherscht der Gamakatsu, vor allem in Größe 4, imho NICHT.


  • Die gewinkelte Hakenform des VanFook scheint sehr dabei zu helfen, dass der Haken (wenn er einmal eingedrungen ist) auch da bleibt wo er ist. Ein Rundhaken wie der Gamakatsu würde leichter wieder rausrutschen. So ist die Theorie und bereits nach 1mal angeln war dieser Effekt für mich deutlich genug, um zu sagen, dass dies in der Praxis sehr gut funktioniert!


  • Da ich meine Wobbler twitche, ist ein Bauchhaken unabdinglich. Ca. 3/4 aller Fische hingen am Bauchhaken.


  • Den hinteren Haken habe ich dank eines Tipps hier im Thread ebenfalls nach unten gedreht. Dahinter steckt die Theorie, dass das Maul einer Forelle im unteren Bereich etwas hervorsteht und auch etwas weicher ist. Da ich gestern die meisten Fische mit dem Bauchhaken gelandet habe, kann ich keine belastbare Aussage über die Fängigkeit eines nach unten gedrehten hinteren Einzelhakens treffen, aber Hänger hatte ich keine (bzw. nicht mehr als sonst ;)) und Kraut oder Gras sammelt eh meist die Tauchschaufel ein. Von daher bleibt die Hakenstellung erstmal so.


  • Ich konnte ca. 75% der gehakten Fische auch landen (Drilling liegt gefühlt bei 95%). Hatte sich ein Fisch gelöst, konnte dieser aber noch mehrmals (!) angeworfen und abermals gehakt werden. Es kommt mir so vor, als ob eine Stelle mit (widerhakenlosen) Einzelhaken nicht so schnell verangelt wird, da sich Fische relativ unkompliziert wieder lösen können, sollte der Haken mal nicht richtig sitzen. Außerdem bin ich gestern dazu übergegangen die Schnur einfach ein wenig locker zu lassen, sobald ich gemerkt habe, dass eine untermaßige Forelle hängt...meist schüttelte sie sich dann von allein los und ich konnte die Stelle nochmals in aller Ruhe in Angriff nehmen. Eine äußerst interessante Strategie wie ich finde, welche ich definitiv weiter verfolgen werde. Diese Strategie funktioniert aber wahrscheinlich nur mit widerhakenlosen Einzelhaken so richtig und erfordert sicherlich noch viel mehr Übung meinerseits.

Kurzum, ich habe im VanFook meinen Einzelhaken der Wahl gefunden. Die Gamakatsus würde ich aufgrund des nicht mehr ganz so dicken Durchmessers ruhigen Gewissens nur in Größe 8 (oder eventuell 6) einsetzen wollen...obwohl ich dann wahrscheinlich auch lieber zum VanFook greifen würde, keine Ahnung. Über diese Größen mache ich mir Gedanken, wenn es im nächsten Frühjahr mit Mini-Wobblern auf die Pirsch geht.

Also falls jemand zum schmalen Kurs ein paar Päkchen LS-3423F in verschiedenen Größen brauch...einfach per PN melden. Ich habe da was übrig. ;)

Hier noch ein paar Impressionen...

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AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

Sehr interessant. Danke für die ausführliche Schilderung!
Wobbler kommen in meinem Forellenfewässer nur sehr bedingt zum Einsatzt.
Werde den Haken aber mal am Spinner ausprobieren.
 
AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

hallo erst mal
Also wenn ich das so lese dann versteh ich das ganze nicht denn d a will man mit einfach haken auf bachis gehen und ver hakt dabei mehr als man fängt . alo bei uns in bayern fängt man bachis mit Fliege oder Köfis denn da weiss man da sdie ab 50 cm kommen un ssich keine kleine sehen lässt also somit versteh ich eure problematik nicht was ihr da habt entweder falsches wasser oder die leiden an futter mangel so mit sei unser enknach geheilgt mit den salomonieden bestand der prächtig ist und wir so fischen können wie man sich das wünscht und nicht wobbler umbauen was bringts denn jeder fisch was gehakt war hat nenn schaden ob schleimhaut oder haken loch und auch nenn einzel haken kann sie schlucken denn forellen sind gefrässig abe rnicht dumm
mfg
 

sbE

Member
AW: Bachforelle - Umrüstung auf Einzelhaken (Wobbler)

hallo erst mal
Also wenn ich das so lese dann versteh ich das ganze nicht denn d a will man mit einfach haken auf bachis gehen und ver hakt dabei mehr als man fängt . alo bei uns in bayern fängt man bachis mit Fliege oder Köfis denn da weiss man da sdie ab 50 cm kommen un ssich keine kleine sehen lässt also somit versteh ich eure problematik nicht was ihr da habt entweder falsches wasser oder die leiden an futter mangel so mit sei unser enknach geheilgt mit den salomonieden bestand der prächtig ist und wir so fischen können wie man sich das wünscht und nicht wobbler umbauen was bringts denn jeder fisch was gehakt war hat nenn schaden ob schleimhaut oder haken loch und auch nenn einzel haken kann sie schlucken denn forellen sind gefrässig abe rnicht dumm
mfg

Ok, ich versuche mal mein Glück....

  • Dein Text ist extrem schwer zu lesen und somit nur lückenhaft zu verstehen.

  • An den meisten Salmonidenstrecken, die ich in Thüringen beangle, sind Köfis, Maden, Regenwürmer oder ähnliches nicht erlaubt. Nur Spinn- und Flugangelei mit Kunstködern. Und auch hier gibt es teilweise noch Einschränkungen wie z.b. keine oder nur einen Drilling.

  • Aber auch dort wo ich mit Köfi angeln könnte, greife ich zur Fliegen- oder Spinnrute mit Kunstköder und gehe waten...weil es einfach unheimlich viel Spaß macht.

  • Wobbler zu twitchen und dabei BaFo's mit der Polbrille aktiv zu überlisten ist extrem spannend und steht in meiner persönlichen Spaßskala auf einer Stufe mit dem Trockenfliegenfischen (Nymphe und Streamer finde ich nicht ganz so prall). An engen verwachsenen Bächen macht das Wobbeln aufgrund des geringen Platzes grundsätzlich aber mehr Spaß.

Kurzum...da das Angeln mit Wobblern sehr viel Spaß macht, sehr fängig ist und man vor allem selektiv Fangen kann (schönen Gruß an die Trockenfliege), überlegen wir uns nun wie man diesen Spaß so fischschonend wie möglich betreiben kann. Und mit (widerhakenlosen) Einzelhaken steht man praktisch auf einer Stufe mit dem Fliegenfischen was die Schonung der Fische angeht (ich war dieses Jahr oft mit beiden Ruten unterwegs und lege für diese Aussage meine Hand ins Feuer). Und aufgrund der aktiven Präsentation schlucken Forellen Wobbler eigentlich nie...zumindest fällt mir jetzt kein Beispiel dazu ein (und ich habe wirklich viel gefangen dieses Jahr).
 
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